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Kindersitz im Flugzeug – So funktioniert’s.

Wie fliegt mein Kind am sichersten? Diese Frage stellt man sich als Eltern vor der ersten Flugreise mit Kind. Als Vielfliegermama habe ich schon so manche Erfahrungswerte in Sachen Flugreise mit Kind im Kindersitz. Mit diesen Checklisten und meiner Videoanleitung zum Befestigen des Kindersitzes, klappt’s auch bei euch. ‚Cabin Crew, prepare for take off.‘

Facts

  • Meist reise ich allein mit meiner Tochter.
  • Minnie ist derzeit 2 Jahre und 8 Monate alt.
  • Airlines, mit denen wir am häufigsten fliegen: Lufthansa, Air Berlin, Air France
  • Kindersitzmodell mit Baby Minnie: Maxi-Cosi Pebble
  • Kindersitzmodell mit Kleinkind Minnie: Kiddy Guardian Fix Pro 2

Vorbereitung auf den Flug mit Einsatz des Kindersitzes

Checkliste für die Reiseplanung:

  • Möchte ich mein Kind unter 2 Jahren während der Reise ausschließlich mit dem Loop Belt auf dem Schoß sitzen haben oder buche ich einen Extra-Sitzplatz? (Selten gibt es Kindertarife, meist muss man den vollen Preis zahlen.//Infos zum Loop Belt gibt’s weiter unten in diesem Beitrag.)
  • Auf dem Extra-Sitzplatz darf ein Kind unter 2 Jahren nur mit entsprechendem, zugelassenen Rückhaltesystem sitzen. Besitze ich so eines? (Siehe weiter unten👉🏼 Link zu Kinderrückhaltesysteme der verschiedenen Airlines.)
  • Ein Kind, was älter als 2 Jahre ist, darf auch ohne Rückhaltesystem auf dem eigenen Sitzplatz sitzen. Ansonsten gilt natürlich auch hier, dass ein Rückhaltesystem mit dem TÜV Siegel ‚For use in Aircraft‘ gelabelt sein muss und zudem auf der Liste der von der Airline zugelassenen Rückhaltesysteme steht. Bitte hier auch einprägen, wo sich dieses Label befindet.
  • Muss ich einen Kindersitz vor der Nutzung im Flugzeug anmelden? (Siehe weiter unten👉🏼 Link zu Fliegen mit Kindern der verschiedenen Airlines.)
  • Wie befestige ich den Kindersitz im Flugzeug? Flugbegleiter sind hierfür nicht geschult und kennen sich mit den vielen Verschiedenen Rückhaltesystemen meist nicht aus. Am besten vorher selbst erkundigen.
  • Gilt der Kindersitz als extra Gepäckstück? Neben dem Kindersitz haben wir oft einen Buggy (oder ein Kinderreisebett) dabei. Bitte hier darauf achten, wie viele zusätzliche Gepäckstücke für das Reisen mit Kind gestattet sind. (Siehe weiter unten👉🏼 Link zu Fliegen mit Kindern der verschiedenen Airlines) Die Lufthansa ist hier meist sehr familienfreundlich und ich musste bisher nie für Extra-Gepäck zahlen.

Der Flug

  • Als Reisende(r) mit Kleinkind darf man als Erster in das Flugzeug einsteigen. Sehr praktisch, denn dann hat man genügend Zeit sich im Flugzeug ‚einzurichten‘.
  • Flugbegleiter überprüfen, ob das Kinderrückhaltesystem das Label des TÜV ‚For use in Aircraft‘ hat. Eventuell schaut Ihr nun in verdutzte Gesichter der Crew, ‚Wie Kindersitz im Flugzeug?‘. Immer öfter gibt es aber auch Flugbegleiter, die begeistert von der Tatsache sind, dass ein Kindersitz zur Sicherheit des Kindes benutzt wird. Egal, wie es in Eurem Fall ist, immer selbstbewusst bleiben!
  • Der Kindersitz wird auf den Sitz gestellt und je nach System befestigt. Im Flugzeug steht zur Befestigung ausschließlich der Beckengurt zur Verfügung. Sollte der Gurt zu kurz oder zu lang sein, gibt es hierfür verlängernde bzw. kürzende Extragurtstücke. Bitte aber nicht davon ausgehen, dass ein solches Stück im Flugzeug verfügbar ist und ggf. vor der Reise selbst besorgen/kaufen.
  • Wenn der Kindersitz zugelassen ist, darf das Kind über den gesamten Flug auf diesem Kindersitz sitzen. Auch bei Start und Landung.

 

Interessante und hilfreiche Links:

TÜV Rheinland:

Loop Belt: Diese Form des Anschnallens gilt unter Fachleuten als lebensgefährlich für die Kinder. Im Notfall sind die Kinder völlig unzureichend geschützt und tragen schwere bis lebensgefährliche Verletzungen davon. Der Schlaufengurt hält das Kleinkind zwar auf dem Schoß des Erwachsenen fest, doch gleichzeitig sitzt das Kind im wahrsten Sinne des Wortes in der Falle: Es wird bei Zwischenfällen zum „Airbag“ für den Erwachsenen und das Kind trägt dadurch lebensgefährliche bis tödliche Verletzungen davon.

Lufthansa:

Lufthansa befinde ich selbst als familienfreundlichste Fluggesellschaft. Den Kindersitz muss ich hier nie vorher anmelden.

Air Berlin:

  • Fliegen mit Kindern – dort findet Ihr weiter unten auf der Website den Unterpunkt ‚Kindersitz an Bord‘.

Bei Air Berlin muss man den Kindersitz bis zu 4 Stunden vor Abflug anmelden. Air Berlin hat bei meiner Minnie übrigens ein Stein im Brett, wegen der Lindt-Schoko-Herzen die beim Ausstieg verteilt werden.

Air France:

  • Fliegen mit Kindern – dort findet Ihr den Unterpunkt ‚Komfort an Bord‘, in dem ihr Infos zu ‚zugelassenen Autokindersitzen‘ findet.

Air France ist auch kinderfreundlich. Unseren Kindersitz müssen wir hier vorher nicht anmelden.

Tipps aus Erfahrung

Ihr solltet stets sehr selbstbewusst auftreten. Suggeriert den Flugbegleitern, dass Ihr, was das Thema Fliegen mit Kind und Kindersitz angeht, ‚alte Hasen‘ seid und das ’schon so oft‘ gemacht habt und NUR so … auch, wenn es nicht unbedingt stimmt. Unsicherheit wird sofort gewittert.

Achtet bei der Buchung des Flugs darauf, dass auch ein Flug von der Fluggesellschaft, die Ihr gebucht habt, von einer anderen Airline durchgeführt werden kann. Hier habe ich bereits erlebt (Beispiel: Auf Lufthansa gebucht und von Air Berlin durchgeführt.), dass ich den Kindersitz nicht benutzen durfte. Das passiert dann, wenn die Airlines verschiedene Richtlinien, was die Benutzung eines Kindersitzes im Flugzeug angeht, haben.

Anders als die Babyschale (Maxi-Cosi Pebble in unserem Fall) hat der große Kindersitz (Kiddy Guardian Fix Pro 2) keinen integrierten Tragegriff oder -Gurt. Hier kann ich Euch diese Autositz Transporttasche empfehlen:

Und ihr so?

Was für Erfahrungen habt Ihr machen können? Benutzt Ihr auch Kinderrückhaltesysteme im Flugzeug? Habt Ihr noch spezielle Fragen, die das Thema betreffen?

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Mein Kind kommt mit – Musée de l’Orangerie

Wunderbarer Sonnenschein, leckeres Mittagessen in einer unscheinbaren Pariser Bar/Tabac und ein überwältigend schöner Museumsbesuch im Musée de l’Orangerie. Das ist unser erster Tag bei Oma in Paris und er ist herrlich.

Für mich fängt der Tag schon aussergewöhnlich an, denn ich darf ausschlafen. Ich schlafe zwei Etagen unter meiner Minnie und höre gar nichts. Herrlich! Darauf habe ich jetzt etwas mehr als zwei Jahre gewartet. Meine Mama zieht Minnie an und macht ihr Frühstück. Ich wache um 09:40 Uhr ganz von selbst auf und kann es ehrlich gesagt doch gar nicht erwarten hoch zu meiner Tochter zu gehen, um ihr einen guten Morgen zu wünschen und sie in meine Arme zu schließen. Der ursprüngliche Plan an diesem Morgen ganz früh das Musée de l’Orangerie zu besuchen ist natürlich dahin. Ich bin aber froh, dass meine Mama mich hat ausschlafen lassen.

Entspannt fahren wir zum frühen Mittag in die City. In einer dieser typischen Pariser Bar/Tabac Läden treffen wir zwei Freundinnen meiner Mama. Minnie und ich essen ‚bœuf et carottes avec des frites‘, was einfach himmlisch schmeckt. Die Bar/Tabac mit dem Namen Le Marly ist recht unscheinbar und wenn es kein Tipp gewesen wäre, hätten wir es beim vorbeigehen bestimmt übersehen. Dementsprechend ist es hier ziemlich eng, was natürlich auch den Charme einer solchen Bar/Tabac ausmacht. Ich bin wiedermal super happy unseren Yoyo+ von Babyzen dabei zu haben, den ich einfach zusammenklappe und unter den Bistrotisch stelle. Perfekt!

Mama’s Mädels, mit denen wir eigentlich hätten heute Morgen in die Ausstellung ‚La Peinture américaine des années 1930‘ gehen wollen, berichten uns wie sehenswert diese ist. Wir sind schon um viertel nach Eins mit unserem köstlichen Dejeuner fertig und entscheiden uns nun doch noch zum Museum zu gehen. Das Le Marly ist sowieso auf der Rue de Rivoli direkt am Place de la Concorde gelegen und somit nur einen Katzensprung vom Musée de l’Orangerie entfernt. Vielleicht haben wir ja Glück und kommen ohne ewiges Schlangestehen in das Museum rein. ‚Wie wir es wollen, so soll es sein!‘ Das Glück ist tatsächlich auf unserer Seite und wir können directement die Museumstüre passieren. Man Merke: Die Franzosen lieben ihre ausgedehnten Mahlzeiten und schlendern demnach um die Mittagszeit weniger in den Museen herum. Falls ihr also auch mal den Museumsmorgen verpennen solltet, probiert es doch einfach mittags.😉

Wir geben unsere Mäntel an der Garderobe ab und ein netter Typ von der Security zeigt uns den Weg zum Lift, mit dem wir in die unterste Ausstellungsetage fahren. Die Minnie ist irgendwie knatschig und müde und fängt, als wir den ersten Ausstellungsraum betreten, prompt zu weinen an. Und wie… sehr laut und für mich etwas unangenehm gegenüber den anderen Besuchern. Wie ihr lest ist auch mein Kind nicht immer nur zufrieden, brav und gut drauf, was natürlich klar und ganz normal ist. Da hilft nur noch ‚Mama, Arm!‘ und ich trage mein 13 Kilo schweres Kind durchs Museum. Für mich aber kein Grund das Kulturprogramm abzublasen. Schwups schon schläft die Kleine Maus. Hach, ist es nicht das schönste wenn einem das eigene Kind auf dem Arm einschläft? Mein Herz wird in solchen Momenten immer butterweich. Minnie ist zwar auf die Dauer echt schwer, ich mag sie aber noch nicht direkt wieder in den Wagen legen und koste dieses schöne Gefühl noch eine Weile aus.

Klasse, Kind schläft (nun im Buggy) und Oma plus Mama können in aller Seelenruhe die Ausstellung genießen. Das tun wir jetzt auch. Die ‚La Peinture américaine des années 1930‘ umfasst 50 Gemälde von verschiedenen amerikanischen Künstlern wie Edward Hopper, Marsden Hartley und Georgia O’Keeffe. Die Bilder stammen alle aus den 1930ern und damit aus der Zeit der ‚Grant Depression‘ der USA, die mit der Wirtschaftskrise 1929 begann. Das Highlight der Ausstellung ist das Gemälde ‚American Gothic‘ von Grant Wood. Es zeigt einen streng drein schauenden Mann, der eine Mistgabel in der Hand hält und – ich interpretiere das jetzt mal so – seine Frau. Der Mann schaut dem Betrachter genau in die Augen während die Frau sowohl am Betrachter als auch an dem Mann vorbeischaut. Ein bisschen wie eine amerikanische Mona Lisa dieses Bild. Allerdings muss ich gestehen, dass ich es vom Intro der amerikanischen TV-Serie ‚Desperate Housewifes‘ kenne. #kulturbanausin

Im Anschluss an die amerikanische Ausstellung schauen wir uns noch die Seerosengemälde von Monet an. Minnie verpennt den Antlitz und meine Mama und ich kommen sogar in den Genuss einer Führung durch die Ausstellung. Sie ist das Herzstück des Museums. Beim Anblick der acht riesigen Seerosenbilder, die jeweils 17 m breit und knapp 2 m hoch sind, bin ich schlicht überwältigt. Sie hängen hier in zwei ovalen, eigens für die Gemälde umgebauten Räumen und bilden ein wunderschönes Panorama. Schade, dass Monet die Eröffnung dieser Ausstellung 1927 selbst nicht mehr miterleben konnte. Euch lege ich einen Besuch bei den Seerosen unbedingt ans Herz.

Ich hab heute wirklich Glück, dass Minnie einen Mittagsschlaf macht. Wach hätte sie wohl nicht so lang durchgehalten. Als wir zum Auto gehen um heimzufahren schlägt meine Kleine die Augen auf und freut sich schon auf einen Nachmittag mit ihrem Spielzeug bei Oma zu Hause. Der Tag ist für uns alle schön und keiner kommt mit seinen Bedürfnissen zu kurz. Ich empfinde einen solchen Museumsbesuch immer als eine Zeitreise und kann es kaum glauben hier und heute selbst vor den Gemälden dieser großen Künstler zu stehen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit euren Kindern bei Museumsbesuchen oder ähnlichen Kulturveranstaltungen gemacht, die nicht ganz altersentsprechend sind? Nehmt ihr die Kleinen auch einfach überall hin mit und probiert es aus oder richtet ihr euch lieber nach den kleinen Mäusen und macht ‚alles zu seiner Zeit‘?

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Lust auf Meer – Juist

Ihr sucht noch nach einem Tipp für Urlaub am Meer? Nicht zu weit weg soll es sein, am allerbesten in Deutschland? Dann fahrt doch einfach mal (wieder) an die Nordsee. Nein, nicht einfach nur an die Nordsee, sondern nach Juist! Diese Nordseeinsel ist ein absoluter Traum. Warum seht ihr in diesem unglaublich tollen Film.

 

Der Norden: Juist von Sascha Ende

Na, wer hat jetzt auch eine Gänsehaut und richtig Lust bekommen? Einige meiner persönlich Juist Hotspots habe ich euch in diesem Blogpost zusammengestellt.

Mietet euch doch einfach in eine der schönen Ferienwohnungen ein und genießt die Insel live. Ihr wollt lieber ‚Wenn schon Urlaub, denn schon richtig Luxusurlaub.‘-mäßig im Hotel residieren? Ich empfehle das Strandhotel Kurhaus Juist. Wunderschöne Hotelzimmer und Suiten, ein großer Wellnessbereich und formidables Essen im hoteleigenen Restaurant garantieren einen sagenhaften Erholungsurlaub. Mehr gute Gründe ein Zimmer im ‚Weißen Schloss am Meer‘ zu buchen findet ihr hier.

Wer von euch fährt auch schon seit Jahren nach Juist oder will unbedingt mal dorthin?

 

Danke, lieber Sascha Ende, für diesen atemberaubenden Film. Die Bilder im Einklang mit der Musik lösen Gänsehaut und Sehnsucht pur aus. #nowordsneeded

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Dezember – #instamonatsrückblick

Unglaublich, schon wieder ist ein Monat rum. Der zauberhafte Dezember mit der gemütlichen Vorweihnachtszeit, dem Advent(-skalender), ganz viel Weihnachtsmarkt und schließlich Heiligabend. Zwar fehlt uns in diesem Monat die eigentlich geplante Reise nach Frankreich, aber dafür haben wir eine wunderschöne Zeit in Bonn und der Schweiz. Nicht nur ein Monat geht zu Ende, auch ein ganzes Jahr und hier ist mein #instamonatsrückblick.

 

Der Dezember startet natürlich mit dem ersten Säckchen des allerersten Adventskalenders für die Minnie. Leider hängt der Adventskalender etwas tief #merkefürsnächstejahr, sodass Minnie im unbeobachteten Augenblick gleich mehrere Säckchen von der Leine rupft. Irgendwie will sie das ‚Jeden Tag nur eins!‘ nicht verstehen.

 

Eine weitere Premiere dieses Jahr ist der Besuch vom Nikolaus. Am Abend des 5. Dezembers stellen wir zusammen einen Stiefel vor die Wohnungstür. Minnie hat große Freude dem Nikolaus ein Bild zu malen und ihm ein paar von ihren geliebten Nüssen und einen Apfel als Proviant da zu lassen. Ganz schön aufregend das Ganze! Sie kann es kaum fassen als am Morgen plötzlich das Überraschungsei und die kleinen Geschenke vor der Tür liegen. Die herzhaften Knabbereien und das Bild hat der Nikolaus mitgenommen. Ja, gibt’s denn sowas?!

 

Wie der November ist auch der Dezember ein Monat voll gepackt mit LIEBE. Minnies Papa und ich feiern unseren Jahrestag. Wow, 10 Jahre… das sind fast 40 % meines Lebens und ich freue mich tierisch auf die nächsten 10. Ich liebe Dich! #ingutenwieinschlechtenzeiten

 

Kurz vor Weihnachten geht es für uns zwar leider nicht nach Paris und Grimaud aber dafür in die Heimat. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Ausflug auf den Bonner Weihnachtsmarkt inklusive Karussell fahren. Die Minnie hat sich nämlich getraut und das nicht nur einmal… #proudmom.Wir haben eine wunderbare Zeit zu dritt, zu zweit #coupletime und mit ganz viel Familie. Es ist klasse eine so große, tolle Familie zu haben mit vielen Tanten, die sich alle liebend gern um die kleine Nichte kümmern.

 

Ehrlich gesagt war es überfällig. Schon länger hab ich mit dem Gedanken gespielt und jetzt hab ich es endlich gewagt: von lang und blond zu Lob und braun. Ich bin total überrascht wie happy ich mit meinem neuen Look bin. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass ich es sofort bereuen würde. Wie taugt’s euch?

 

Der heilige Abend ist da und wir dürfen ihn nun schon zum dritten Mal mit unserem kleinen Menschenkind feiern. Dieses Jahr spürt die Minnie das erste Mal so richtig die Magie von Weihnachten und so kehrt diese auch wieder zu mir zurück. Mit Kinderaugen ist Weihnachten doch die zauberhafteste Zeit im Jahr und wenn wir älter werden schwindet dieses bestimmte Gefühl immer mehr. Ich weiß noch wie traurig ich als Teenager war. Ich habe auf dieses Gefühl gewartet und es wollte sich einfach nicht einstellen. Die Weihnachtszeit war zwar trotzdem besonders aber der Zauber fehlte. Mein Kind läuft jetzt durchs Haus und singt fröhlich ‚Oh, Tannebaum‘ und himmelt diesen an ‚Tannebaum dute, Tannebaum dute, Mama!‘. Das Singen in der Kirche, der Anblick des Baumes mit den vielen Geschenken darunter und das anschließende Auspacken dieser, macht Heiligabend für Minnie perfekt. Ich spüre ein Stück von dem was sie spürt und merke mal wieder wie schön es ist Mama zu sein.

 

Im Anschluss an unseren Bonn Besuch gehts gleich weiter in die Schweiz. Schnee gibt es zwar kaum aber dafür umso mehr Sonne. Im künstlich beschneiten Kinderland macht die kleine Minnie am letzten Tag dieses Jahres ihre ersten Versuche auf Skiern. Die anfängliche Begeisterung beim Ausleihen von Skihelm, Stöcken, Skischuhen und Ski endet jedoch ganz schnell als ich sie auf die Bretter stelle. Schlittenfahren ist einfach viel schöner!

 

Auch im Dezember gibt es wieder ein paar neue Blogposts. Habt ihr sie schon gelesen?

 

Ich verabschiede mich etwas verspätet vom Dezember aber immerhin auch vom Jahr 2016 und freue mich schon auf die kleinen und großen Abenteuer die 2017 für uns bereithält. Euch allen wünsche ich ein frohes neues Jahr und bedanke mich ganz, ganz doll für’s fleißige Lesen! Falls ihr Fragen, Anregungen und/oder Feedback habt, lasst es mich gerne immer wissen.

Übrigens bei ‚frohes neues Jahr‘ fällt mir ‚gute Vorsätze für 2017‘ ein .Schaut doch mal hier vorbei… ich sag nur ‚Bikinifigur‘!!!

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Weißes Schloss am Meer – Strandhotel Kurhaus Juist // mit Gewinnspiel

Wie in einem Märchen fühle ich mich, wenn wir Urlaub im weißen Schloss am Meer auf Juist machen. Hoch oben auf der Insel thront, zwischen all den roten Backsteinhäusern, ganz in weiß, das Strandhotel. Über die breite Treppe und durch die großen Flügeltüren betrete ich das Vier-Sterne-Hotel. Die hohen, weißen, stuckverzierten Wände und Decken, die symmetrisch nach links und rechts hochführende Treppe, welche in die oberen Stockwerke führt und die vielen goldenen Akzente zaubern eine herrschaftliche und zugleich gemütliche Atmosphäre. Wie oft habe ich schon in der Mitte der Lobby auf dem Kompass gestanden, den Kopf in den Nacken gelegt und über die zwei offenen Galerien hinweg, durch die gläserne Kuppel bis hoch in den Himmel geschaut. Dieser Blick löst einfach immer wieder ein überwältigendes und berauschendes Gefühl in mir aus.

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Beim Empfang an der Reception, dem Essen im weißen Saal, der Kosmetikbehandlung im Le S.P.A oder einer zufälligen Begegnung auf dem Flur, das Personal des Hauses ist immer überaus zuvorkommend, (kinder-)freundlich und hat stets ein Lächeln auf den Lippen.

 

Schlafgemach

Unser Zimmer ist eine Junior Suite mit Blick zur Nordseite der Insel. Selten habe ich ein so geschmackvoll eingerichtetes Hotelzimmer bewohnt. Ganz typisch Juist ist hier alles in den Farben Blau und Gelb gehalten. Ich betrete die Suite und stehe im Wohnbereich mit bequemem Sofa, einem Couchtisch und Flachbildfernseher. Praktisch, dass hier auch eine Küchenzeile mit Herd, Spüle und Kühlschrank sowie ein kleiner Esstisch mit zwei Stühlen Platz finden. Ein Kleinkind hat schließlich zwischendurch auch mal Hunger und ich bin immer froh, wenn ich im Urlaub schnell selbst einen Teller Nudeln für Minnie zaubern kann. Das kennt ihr bestimmt auch, oder?! Vom Wohnbereich aus trete ich in das angrenzende Schlafzimmer. Hübsche, gelbe und weiße Kissen und eine blaue Tagesdecke schmücken das Bett. Das Kopfteil aus weiß lackierten Holzlatten rundet das wohnliche Bild ab. Bei so viel Gemütlichkeit mag ich mich am liebsten sofort in die Laken kuscheln. Eine weitere Türe vom Wohnbereich der Suite aus, führt in das innenliegende, jedoch gleichzeitig helle Badezimmer. Die Terrasse ist durch Fenstertüren sowohl vom Schlafzimmer als auch vom Wohnbereich aus zu begehen. An warmen Tagen kann man vom Liegestuhl aus auf das weite Meer schauen. Ja, hier lässt es sich sehr gut urlauben!

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Weißer Saal

Frühstück und Abendessen werden im weißen Saal serviert. Stuckverzierte, weiße Decken und Wände, prunkvolle Kronleuchter, Spiegel und die großen Fenster machen diesen aus. Morgens gibt es Frühstück vom üppig gefülltem Buffet. Hier bleiben definitiv keine Wünsche offen. Bis 11:30 Uhr können wir Langschläfer uns den Bauch mit Obst, Müsli, Brötchen, Brot, Rosinenstuten, Marmelade, Nutella (mein Lebenselixier), verschieden Sorten von Wurst, Käse und Schinken, gekochten, gerührten oder gespiegelten Eiern, Speck, Würstchen und vielem mehr voll schlagen. Am Abend gibt es im weißen Saal Menu à la Carte mit wechselnden Speisen. Neben Fisch und Fleisch werden auch vegetarische Gerichte angeboten. Die Minnie bekommt eine Kinderspeisekarte in Form eines Papiertischsets mit lustigen Figuren drauf. Sie hat die Wahl zwischen Fischstäbchen, Chicken Nuggets, Nudeln, Pommes, Eis (natürlich zum Nachtisch) und weiteren Speisen. Während des Wartens auf das Essen, darf die Minnie ihre Speisekarte mit Buntstiften bemalen. Sie macht es sich allerdings lieber zur Aufgabe die Stifte auszukippen und wieder in das Glas einzusortieren. Egal! Schön, wenn sie eine Beschäftigung hat und ich meine Vorspeise genießen kann. Im besten Fall sind die Kinder am Nachbartisch gleichzeitig wie Minnie mit dem Essen fertig und ziehen mit ihr zum Spielen los. Wir Erwachsenen genießen unser Menü und bleiben bei gedämpftem Licht, guten Gesprächen und einem Glas Wein (ich bleib beim Wasser, bin ja eher der alkoholfreie Typ) gerne länger hier sitzen. Oft endet der Abend bei einem „Absacker“ in der angrenzenden Kaminbar.

Die Kaminbar

Einen Aperitif vor dem Abendessen, einen Absacker danach, einen Snack am Mittag oder Kuchen und frische Waffeln am Nachmittag, das alles gibt es in der hoteleigenen Kaminbar „Münchhausen“. Loungemäßig sitzen wir mit einem heißen Tee an den runden Tischchen am Kamin oder genehmigen uns einen Cocktail an der Bar. Raucher haben die Möglichkeit in den angrenzenden Wintergarten zu gehen, um ihrem Bedürfnis nachzukommen.

Kindertreff

Mit meinen Schwestern, Cousinen und Cousins bin ich als Kind sehr gerne in den Kindertreff des Hotels gegangen. Vormittags und am frühen Abend können Eltern ihre Kinder (zwischen 3-12 Jahren) in die Kinderbetreuung bringen. Wollen die Kinder ausserhalb der Betreuungszeiten in das Spielzimmer, holt man einfach den Schlüssel an der Reception. Da die Minnie für die Betreuung noch zu jung ist, hole ich uns den Schlüssel gerne um mit ihr hier spielen zu gehen. Der Kindertreff hat einiges zu bieten. Die Kids können Brettspiele spielen, Musik hören, in der gemütlichen Kuschelecke liegen oder toben, basteln, ihrer Kreativität an der großen Kreidetafel freien lauf lassen und, und, und… Meine Minnie hat die Puppenecke für sich entdeckt und spielt hier ganz versunken.

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Wellnesslandschaft Le S.P.A.

Jetzt gehen wir zwei Mädels erstmal schön Spaß haben und relaxen im Wellnessbereich. Der Minnie ziehe ich flott den kleinen, gelben Frottee-Poncho an und hülle mich selbst in einen kuscheligen Bademantel. Unser erstes Ziel ist natürlich das Schwimmbad. Dieses ist nicht groß aber groß genug. Minnie und ich haben auf alle Fälle große Freude. Es gibt eine Whirlmassagebucht zum Entspannen und eine Gegenstromanlage für die, die sich lieber auspowern wollen. Nach dem Planschen gehen wir die weitere Wellnesslandschaft erkunden. Den Fitnessraum des Hotels lassen wir heute mal links liegen, da müsste Mama mal allein hin (oder auch nicht *sportmuffel). Der Wellnessbereich hat aber noch einiges Andere zu bieten wie die Erlebnisdusche, eine finnische Sauna, ein Dampfbad, ein Laconium, ein Rasulbad, eine Infrarotkabine, Ruheräume und ein Solarium. Während Minnie an den Fußbecken bei der Sauna mit Eisklötzchen spielt, die ihr die herzliche SPA-Mitarbeiterin schaufelweise gibt, kann ich hier ein bisschen relaxen. Herrlich! Der „Le S.P.A.“ des Kurhauses ist ein Thalasso SPA. Alle buchbaren Anwendungen wie Massagen, Kosmetikbehandlungen und Body-Treatments richten sich also an der Kraft des Meeres. Beliebt sind zum Beispiel die Meerwasserbäder inklusive Algen.

Glaskuppel

Die Kuppel des Hotels ist für mich das Sahnehäubchen. Von hier oben genieße ich den Rundblick über die ganze Insel und das Meer mit Ebbe und Flut. Jedes Mal wenn ich Urlaub auf Juist mache, zieht es mich mindestens einmal hier rauf. Die letzte Stufe ist erklommen und mich überkommt dieses Kribbeln im Bauch. Was für eine Aussicht! Ich laufe rund durch die Glaskuppel und schaue zu allen Seiten raus. Das starke Gefühl von Unendlichkeit habe ich beim Blick auf den Strand, mit der offenen See, zur Nordseite. Im Süden liegt unter mir der Ortskern von Juist, der Hafen und schließlich über das Watt hinweg das Festland. Richtung Ostseite, wo der Flugplatz von Juist liegt, kann ich am Horizont Norderney ausmachen. Die Westseite mit Blick Richtung Loog und Domäne Bill, bietet spektakuläre Sonnenuntergänge. Es ist einfach ein irgendwie magisches Gefühl an diesem einen der höchsten Punkte der Insel zu stehen.

 

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Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Urlaub im „Weißen Schloss am Meer“ und hoffen, dass wir dann auch Minnies neu gewonnenen Freunde wiedertreffen. Ich finde es klasse im Urlaub neue Bekanntschaften zu machen und als Mama und Papa läuft das durch die Kinder ganz von allein.

Vielleicht treffen auch wir uns bald auf der Insel und mit etwas Glück bei einem kulinarischen Dinner im Weißen Saal des Kurhauses, denn ich habe hier ein kleines Gewinnspiel für euch.

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– G E W I N N S P I E L –

Zusammen mit dem Strandhotel Kurhaus Juist verlose ich hier auf dem Blog einen Gutschein über eine Carte Blanche für 2 Personen. Euch erwartet ein 4-Gänge-Überraschungsmenü im wunderschönen Ambiente des Weißen Saals im Kurhaus.

Was Ihr dafür tun müsst?

  1. Mir einfach folgendes verraten und das hier oder auf Facebook unter dem Post zu diesem Beitrag kommentieren: Zu welcher Jahreszeit würdet Ihr an die Nordsee reisen und warum?
  2. Folgt meinem Blog und/oder meiner Facebook Seite.

Teilnahmeschluss ist der 2. Dezember 2016, 23:59 Uhr. Das Los entscheidet und der Gewinner wird per E-Mail oder bei Facebook benachrichtigt. Teilnahme ab 18, Versand innerhalb Deutschlands. Der Preis wurde www.susamamma.de unentgeltlich zur Verfügung gestellt und kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich wünsche euch ganz viel Glück!

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Wunderschöne Nordseeinsel Juist

Mein Leben lang fahre ich mit meinen Eltern, Schwestern und Großeltern schon nach Juist. Sechs lange Wochen im Sommer, ein kurzer Wochenendtrip zwischendurch oder in den Oster- bzw. Herbstferien. Juist lohnt sich irgendwie immer. Von meiner Heimat Bonn aus, ist die Insel schnell mit Auto plus Fähre oder Flugzeug erreicht. Von München aus dauert es leider recht lang. Als Kind mit der ganzen Familie, als Teenie mit der einen oder anderen Freundin oder sogar dem damaligen Freund dazu und heute mit meiner eigenen kleinen Familie, bin ich total gern hier. Die Uhren auf Juist ticken langsamer und vieles ist wie es immer war. Meine fast zweijährige Minnie tritt in Mamas Fußstapfen und rennt über den breiten Sandstrand zum Meer, sammelt Muscheln, trinkt einen Kinder- „Einen drin – einen draußen“ im Köbes, steht am Kurplatz am Schiffchenteich und lässt ihr Böötchen fahren oder spielt vergnügt auf dem riesigen Abenteuerspielplatz am Hafen. Ein paar Tipps für den Urlaub auf Juist habe ich hier für euch zusammengestellt. Die Insel hat allerdings noch einiges mehr zu bieten.

 

Der Stand

Juist wird auch als die längste Sandbank der Welt bezeichnet. Dass nicht nur, weil sie mit ihren 17 Kilometern die längste Ostfriesische Insel ist, sondern auch wegen dem unglaublich breiten, unendlichen Strand. Den allerfeinsten Sand der Welt findet ihr hier. Jedes Kind sammelt doch gerne Muscheln und planscht durch die Priele. Im Sommer stehen unterhalb der grünen Dünen bunte Strandkörbe und zwischendrin gibt es immer wieder mal einen Spielplatz. Bei windigem Wetter lassen wir Drachen steigen, bei Sonnenschein im Sommer kühlen wir uns im Meer ab und liegen faul am Strand.

 

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Strandrestaurants und Hohe Düne

Auf der Strandpromenade gibt es zahlreiche Strandcafés und Restaurants. An einem Strandtag gehen wir hier gerne etwas essen. Auf den großen Terrassen gibt es kleine Spielplätze für die Kids. So können Papa und Mama in Ruhe am Tisch sitzen, während die Kinder in Sichtweite ausgelassen spielen. Überhaupt ist Juist eine total kinderfreundliche Insel. Beliebt sind beim erwachsenen, trinkenden Volk die Schirmbars. Eine gibt es zum Beispiel beim etwas moderner und noch nicht ganz so alt eingesessenen Strandrestaurant „Hohe Düne“. Wie der Name schon sagt, liegt es auf einer hohen Düne, überragt die anderen Restaurants und bietet eine wunderschöne Aussicht auf den Strand und das Meer. Mit Terrasse, Schirmbar und modernem in Holz und Glas gehaltenem Innenbereich, ist hier für jede Jahreszeit und jedes Wetter ein schönes Plätzchen zu finden. Minnie und ich essen total gern die Pommes. Die sind in der „Hohen Düne“ richtig gut!

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Der Schiffchenteich auf dem Kurplatz

Im Ortskern befindet sich einer der Schiffchenteiche. Ein rundes flaches Wasserbecken in dem jeder sein Modellschiff oder kleines Böötchen fahren lassen kann. Kinder rennen fröhlich um den Teich und versuchen ihre Schiffe aus dem Wasser zu fischen. Die Eltern beobachten das Schauspiel von der Parkbank aus und manch ein Erwachsener wird hier auch nochmal zum Kind. Auch ich kann meine kindliche Seite hier wunderbar raus lassen. Heute wie früher finde ich es toll wie die ferngesteuerten Miniaturmotoryachten oder Speedboote über das Wasser flitzen. Der Uri hat meiner Minnie auch sofort ein kleines Segelboot mit batteriebetriebener Schiffsschraube gekauft und das wirft sie immer wieder ins Wasser. Bei dem starken Wind der hier bläst, fährt das Brötchen auch ganz ohne Motor.

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Spielzeuggeschäft Schmidt

Das bringt mich dann auch zu meinem nächsten Tipp, dem Spielzeuggeschäft schräg gegenüber vom Schiffchenteich. Hier gibt es alles was man als Kind auf der Insel braucht: Sandspielzeug für den Strand, Brettspiele für Regentage im Ferienhaus oder Hotel, Drachen zum steigen lassen bei windigem Wetter, Böötchen, Kuscheltiere und, und, und… Ich weiß noch wie ich als Kind hier all mein Taschengeld auf die Verkaufstheke gelegt habe um mir meinen ganz eigenen, kleinen Drachen zu kaufen. Naja, für einen Lenkdrachen hat es nicht gereicht.

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Lütje Teehuus

Im hübschen Kurpark liegt etwas versteckt ein ganz entzückendes, kleines Café. Das Häuschen in dem es sich befindet hat viele kleine Fenster mit blau-weißen Stoffgardinen, einen Kamin, eine Holzbalkendecke und ist einfach niedlich, urig und gemütlich. Bei schönem Wetter setzen sich viele Gäste auf die Terrasse. Neben verschiedenen, leckeren Kuchen gibt es warme, süße sowie herzhafte Speisen. Wie der Name schon sagt wird hier ganz typisch Tee getrunken. Der Ostfriesentee ist da natürlich der Klassiker. Ich bestelle mir, weil es für mich auf Juist Tradition hat, Milchreis mit Zimt und Zucker. Wer Juist besucht sollte definitiv einen Abstecher ins Lütje Teehuus machen.

Inselboutique im Kurpark

Direkt neben dem Teehuus befindet sich die kleine Inselboutique. Kein Kind daran vorbei ohne vorher mit einem der Retro-Rutschautos zu fahren. Klar, dass Mama sich dann mal in der Boutique umschaut, in der es Kinder- & Erwachsenenkleidung und Accessoires gibt. Wie viele Häuser auf der Insel ist auch dieses rote Backsteinhaus sehr niedlich.

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Pferdekutschen statt Autos

Auf Juist herrscht autofreie-Zone. Autos werden auf hier durch Kutschen ersetzt. Nur der Arzt hat einen PKW und es gibt einen Krankenwagen. Die Feuerwehr ist ebenfalls motorisiert. Minnie findet es total toll mit der Kutsche zu fahren, sie traut sich sogar die Pferde zu streicheln. Wir Schwestern sind als Kinder meist vorn auf dem Kutschbock mitfahren. Das Erste was es da herauszufinden galt war, wie die Pferde heißen um direkt im Anschluss zu fragen: „Darf ich auch mal die Zügel halten?“ Für Kinder wird auf der Insel auch Ponyreiten angeboten und man kann kleine Kutschen, die ebenfalls von Ponys gezogen werden, leihen. Aus Erfahrung kann ich sagen: Ein ganz besonderes Erlebnis für die kleinen! Im Sommer, bei Hochbetrieb auf der Insel , muss man aufpassen nicht von einem der schnellen Radfahrer aufgegabelt zu werden, die Kutschen hört man ja glücklicherweise wenn sie kommen. Natürlich soll die Minnie nach Möglichkeit auch auf Juist nur auf dem Gehweg laufen. Ohne Autos, die an einem vorbei brausen, fühlt es sich aber trotzdem sicherer an. Ich lasse Minnie viel öfter selbst laufen als daheim in der City. Es tut gut die reine Luft einzuatmen.

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Hummer Köbes

Der Köbes ist ein Juist-Klassiker und somit seit einem halben Jahrhundert, Treffpunkt der Juisturlauber. Hier kann man essen, trinken und wild feiern. Auf der Speisekarten gibt es natürlich Hummer und Fisch, jedoch auch Fleischfresser kommen auf ihre Kosten. Als Kinder haben meine Schwestern und ich es toll gefunden aus dem Schnapsglas einen Kinder-„Einen drin – Einen draußen“ zu trinken (Sprite mit zwei Mini-Würstchen, die am Glas hängen). Mittlerweile löst mich die Minnie am Kinderschnapsglas ab. 😀 Für uns Schwestern gibt es heute (bei mir jedoch eher sehr selten) feuchtfröhliche Abende mit hochprozentigem im Köbes. Am späteren Abend werden Lampen zu Schlagermusik geschaukelt – eine alte Tradition – und die Feierei geht los, bis auf der Theke getanzt wird. Ein Juistbesuch ohne im Köbes gewesen zu sein gibt es bei uns nicht.

Süsse Sachen

Vergesst die edlen Nougatpralinen aus der Confiserie! Wer einmal von Günter’s Nougat Spezialitäten gekostet hat, findet nie mehr etwas besseres. Sobald ich den süßen Laden betrete wird meine Nase umgehend vom himmlischen Nougatgeruch verführt. Allein deswegen lohnt es sich schon das Geschäft aufzusuchen. Neben allen möglichen, verschiedenen Süßigkeiten und kleinen Souvenirs, türmt sich in der Auslage der frische Nougatbruch. Ich kaufe am liebsten jeden Tag ein 50 gr Tütchen vom hellen Nougat und verzehre es sofort. Es gibt die Sorten hell, dunkel, hell mit Nuss, dunkel mit Nuss und hell mit Marzipan. Wenn ich meinen Freunden Nougat mitbringe oder schicke, kaufe ich es tafelweise. Hübsch verpackt und einfach unendlich lecker. Das kulinarische Juist-Highlight!

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Abenteuerspielplatz am Hafen

Hier bleiben keine Wünsche offen. Der weitläufige Spielplatz, in Hafennähe direkt hinter dem Deich, lässt Kinderherzen höher schlagen. Die Minnie liebt das Schaukeln bis in den Himmel, am liebsten soll neben ihr die Uri oder Mama schaukeln. Es gibt Spielhäuschen, Klettergerüste mit Rutschen und eine Seilbahn. Schaut mal, wir haben einen super Sonnentag erwischt:

Strandhotel Kurhaus Juist

Oder auch „das weiße Schloss am Meer“ genannt, ist das schönste Hotel der Insel. Wir sind hier sehr gerne zu Gast und genießen die freundliche und schöne Atmosphäre des Vier-Sterne-Hotels. Für mich ist das Kurhaus wirklich ein Schloss. Mit seiner weißen Aussenfassade, der breiten Eingangstreppe und nicht zuletzt der Glaskuppel, von der aus sich die gesamte Insel überblicken lässt, hebt es sich von jedem anderen Gebäude der Insel deutlich ab. Ich finde das Hotel hat einen extra Blogpost verdient und ihr könnt hier bald mehr über das Strandhotel erfahren.

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Filmtheater mitten im Meer

An der Nordsee ist das Wetter nicht immer Sonne pur. Zeit ins Kino zu gehen! Das kleine Filmtheater auf Juist verfügt über genau einen Kinosaal. Total lustig irgendwie. Es ist das gemütlichste Kino was ich kenne. In jeder Sitzreihe gibt es einen Tisch mit Lämpchen darauf. Falls wir Nachschub an Knabberzeug, Eis oder Getränken brauchen, schalte ich das Lämpchen aus und eine Servicekraft kommt, um die Bestellung aufzunehmen. Gezeigt werden hier Aktuelle Kinofilme in 2D oder 3D sowie Klassiker. Auch als Kinder sind wir immer gern in das altmodische Kino gegangen.

Flug mit dem kleinen Inselhopper

Entweder die Fähre bringt einen vom Festland auf die Insel oder das kleine 10-Sitzer Flugzeug. Beide Möglichkeiten sind auf ihre jeweilige Art ein Erlebnis. Ich fliege total gerne rüber, dabei bin ich sonst eher kein begeisterter, wenn auch vielreisender, Flugpassagier. Das Erlebnis beginnt schon am kleinen Flughafen in Norden. Der Flughafen besteht aus Tower, ein paar Büroräumen und einer Halle, in der sich der Check-In-Schalter und ein offener Wartebereich befinden. Das Gepäck laden wir am Auto auf einen großen Gepäckwagen und schieben diesen in der Halle auf die Kofferwage. Wir warten bis wir per Nachnamen aufgerufen werden und gehen, wenn es soweit ist, durch die Glastür auf das Flugfeld. Die Koffer verladen die Jungs vom Flughafen und wir besteigen das Flugzeug. Immer zu zweit nebeneinander sitzend. Dann geht es auch schon los, aber anschnallen nicht vergessen. Der Flieger saust das Rollfeld entlang und hebt ab. Ich finde das immer wieder aufregend. Bald schon erkenne ich Juist. Ist echt toll die Insel von oben zu sehen und es stimmt einen schön auf den Urlaub ein. Der Flug dauert ca. 5 Minuten, dann landen wir auch schon auf der Insel. Die Fähre braucht dagegen 90 Minuten von Norddeich nach Juist. Am Flughafen auf Juist steht ein Baucontainer, der als Anmeldebereich und Check-In dient. Es gibt auch ein richtiges Gebäude am Flughafen, in diesem befindet sich das Flughafenrestaurant. In den Ort geht es weiter per Kutsche. Nacheinander werden die verschiedenen Pensionen und Hotels abgefahren und die Urlauber steigen aus. Als letztes kommen wir nach ca. einer halben Stunde am Kurhaus an. Ich freue mich schon auf den Rückflug, aber nur wegen des Flugerlebnisses, denn auf der Insel bin ich schließlich gerne.

Ich hoffe ich habe euch mit meinem Blogpost einen Eindruck von Juist geben können und vielleicht wollt ihr ja auch mal hierher reisen. Auch ohne Kinder ist diese Insel einfach schön und immer eine Reise wert. Wart ihr schon mal auf Juist oder welche Nordseeinsel ist eure liebste?

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Spielplatz plus Wildpark – Waldau in Bonn

Wir sind wieder on tour und diesmal steht NRW auf dem Plan. Bonn ist eine der Stationen, meine Heimat und ich liebe diese Stadt. Hier kenn ich mich aus, düse mit dem Auto die bekannten Straßen entlang, gehe spazieren im Wald wie zu Kindertagen, genieße in Godesberg das Panorama vom Rhein Richtung Siebengebirge und bin einfach zu Hause. Bei der Familie ist es einfach am schönsten. Vor allem jetzt mit meiner Minnie merke ich das mehr und mehr. Zieht es einen zu Nicht-Mama-Tagen heraus aus dem bekannten Umfeld, man will ja auch mal was anderes sehen, zieht es mich jetzt als Mama stark hierher zurück.

Der Minnie möchte ich gern ein Stück meiner Kindheit mitgeben und zeige ihr die vielen Orte an denen ich als Kind glücklich gelebt, gelacht, gespielt und Quatsch gemacht habe. Einer dieser Orte ist die Waldau auf dem Venusberg. Der Abenteuerspielplatz bietet Spaß für kleine und größere Kinder. Der Wildpark dahinter, mit den Hirschen, Rehen und Wildschweinen, ist auch immer wieder ein schönes Erlebnis. Früher konnte man in der Waldau ins Restaurant gehen und nachmittags lecker Kuchen essen, leider ist es aktuell nicht in Betrieb.

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Auf dem Parkplatz der Waldau angekommen, packe ich alles aus dem Auto aus. Buggy, Matschhose, Kekse etc. und natürlich die Minnie. Jetzt gehen wir erstmal zum Abenteuerspielplatz. Minnies Augen strahlen denn auf so einem großen Spielplatz war sie noch nicht. Es gibt verschiedene Klettergerüste für große Kinder und eins für kleine. Auf der Rutsche hat meine Süße viel Spaß und wirft sich bäuchlings ins Vergnügen. Klar, gibt es auch ein paar Schaukeln und ganz viele von diesen Wippdingern in Form von Motorrädern und Tieren. Spielhäuschen auf Stelzen ist auch da. Wir sind Wochentags hier und außer uns gibt es ein paar andere Kinder und grade kommen die Kinder einer Schulklasse angelaufen. Ich erinnere mich auch gern zurück an Grundschulausflüge hier her. Da wurde dann auch immer ein Kinderbuffet von Eltern und Lehrern bereitet, mit Würstchen, Rohkost, Schokoküssen und wir haben wild gespielt.

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Als die Minnie eine ganze Zeit fröhlich auf dem Spielplatz rumgetollt ist und interessiert die anderen Kinder beobachtet hat, gehen wir weiter. Denn die Waldau hat noch mehr zu bieten. Wir spazieren kurz über einen Waldweg und kommen zum Wildpark. Im ersten Gehege sehen wir die majestätischen Hirsche, die sind aber weiter weg vom Zaun und liegen ruhig in der Sonne. Aufgeregter geht es bei dem Damwild zu. Ich krame erstmal ein Euro-Stück hervor und kaufe der Minnie einen Becher Tierfutter an einem der Futterspender. Schon kommen die Tiere angelaufen und kämpfen um das Futter. Für die Minnie ist das alles sehr spannend, sie hat noch nie Wildtiere gefüttert und würde das am liebsten die ganze Zeit tun. Ich muss ein bisschen aufpassen, dass sie nicht zu nah an den Zaun kommt, die Tiere kommen nämlich sehr nah. Weiter geht es dann zu den Wildschweinen. Am besten gefallen uns die kleinen Frischlinge die aufgeregt um ihre Mama herumwuseln und laut fiepen. Wie niedlich! Die anderen Wildschweine patschen zufrieden durch den Matsch. Um auch etwas über die verschiedenen Tiere zu lernen gibt es an den Gehegen Infotafeln. Die Waldau liegt im wunderschönen Kottenforst, dessen viele Waldwege laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein und sind Abenteuer für Groß und Klein.

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Wir finden die Waldau ist ein schönes Familien-Ausflugsziel in Bonn. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben und das bestimmt auch zu jeder Jahreszeit.

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Aufstieg Château de Grimaud

Meine kleine Familie und ein paar Freunde aus der Heimat in Bonn machen Urlaub an der Côte d’Azur. Klar, dass wir uns erstmal an den Pool chillen um Sonne zu tanken. Nach zwei Tagen faulenzen mit dem Ausblick auf die Burg von Grimaud, mache ich den spontanen Vorschlag los zu ziehen um die Ruine mal aus der Nähe zu begucken. Das Wetter mit dicken Wolken am Himmel scheint grad eh nicht vielversprechend für ein Sonnenbad. Meine Freundin S., die das Château de Grimaud liebevoll als Mischung aus Bonner Godesburg und Drachenfels bezeichnet und die anderen sind sofort dabei. Auf gehts zur kleinen Wanderung inklusive Sightseeing.

Aufstieg Château de Grimaut, Treppen laufen

Aufstieg Château de Grimaud, BabyzenYoyo+

Von unserem Ferienhaus aus, dass wie die Burg ebenfalls auf einem Hügel liegt, geht es erstmal einige Stufen den Hang hinab. Bald merken wir, das Wetter ist vielleicht doch nicht so super geeignet für einen bergab-bergauf Spaziergang, denn weil es so schwül ist geraten wir alle ziemlich ins Schwitzen. Egal, jetzt sind wir schon unterwegs! Als nächstes steht der Aufstieg an. Die Minnie macht es sich im Buggy gemütlich während wir uns mit dem Schieben abwechseln. Nach einer Weile ist die wunderschöne Altstadt von Grimaud erreicht. Hier ist alles so toll gepflegt und sauber. (Nachts sind Gassen, die Kirche und auch die Burg wunderschön beleuchtet.) Am Bouleplatz vorbei und ein Stück weiter an der Kirche Saint-Michel, spätestens hier werden wir vom Charme der Provence gepackt.

Aufstieg Château de Grimaud, SUSAMAMMA

Aufstieg Château de Grimaud, Altstadt

Immer bergauf, über ein paar schöne Umwege durch den Ort, sind wir schneller als gedacht an der Burgmauer angelangt. Wir erklimmen ein paar Stufen und steile Wege, bis wir oben an der Burgruine ankommen. Herrlich der Ausblick! Über die Bucht schauen wir hinüber zur berühmten Hafenstadt Saint-Tropez, auch die alte Dorfmühle können wir sehen (da muss ich nächstes mal unbedingt auch vorbei wandern). Immer wieder erinnert uns (Bonner) der Blick über die hügelige Landschaft an das Siebengebirge. Minnie entdeckt das Klettern auf den Steinen für sich, wir Großen schauen uns die Ruine an, schießen Fotos und kämpfen gegen ein paar blutsüchtige Moskitos (im September gibt es hier leider schrecklich viele Mücken und Bremsen, die auch vormittags schon auf der Jagd sind).

Aufstieg Château de Grimaud, Ruine

Aufstieg Château de Grimaud, View 2

Aufstieg Château de Grimaud, View

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Für den Abstieg wählen wir einen anderen Weg um noch ein wenig Abwechslung zu haben. Wir kommen vorbei an schönen Häusern, einer Kapelle und zu Toris Freude an einem Spielplatz. Nach ein bisschen Rutschen und Wippen geht es wieder Heim. Berg hinunter und Berg hinauf. Puh, jetzt erstmal abkühlen mit nem Sprung in den Pool.

Aufstieg Château de Grimaud, Friends

Kennt ihr an der Côte d’Azur auch schöne Orte und Sehenswürdigkeiten die man besuchen sollte? Ich freue mich über Tipps!

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Ein perfekter Strandtag – Plage de Pampelonne

Was gibt es schöneres als einen herrlich warmen Spätsommertag am Strand zu verbringen? Klares Wasser mit leichtem Wellengang, Sandstrand zum Sandburgen bauen und das alles in einem Strandclub am Plage de Pampelonne in Frankreich.

In aller Urlaubsruhe stehen wir am Morgen auf und ich packe schon mal alles in die große Strandtasche.

Susamamma’s Packliste für den Strand:

  • Badetücher für die Sonnenliegen
  • extra Handtücher zum Abtrocknen
  • Sonnencreme
  • Wickelzeug
  • Schwimmwindeln
  • Minnies Frottee-Poncho
  • Sonnenhut
  • UV-Shirt oder Anzug, auch zum Wechseln
  • Bikini für Mama, Badehose für die Minnie
  • Wechselkleidung für Mama und Minnie
  • Schwimmflügel
  • Schwimmring oder Ähnliches
  • Sandspielzeug
  • ein paar Snacks wie Fruchttüten, Obst, Gemüse oder Kekse
  • ein Buch zum Lesen oder Zeitschriften für Mama
  • Fotokamera
  • Haarbürste
  • Sonnenbrille

Nach dem Frühstück hüpfen wir ins Auto und ab geht es nach Ramatuelle, einem kleinen Ort am Mittelmeer wo der schöne Plage de Pampelonne liegt. Am 4,5 km langen Strand gibt es zahlreiche Strandclubs. Hier kann man zu Mittag essen, ein Sonnenbad auf einer der Strandliegen nehmen, sich massieren lassen oder in den kleinen Strandboutiquen shoppen gehen. Für jeden ist etwas dabei. Es gibt Clubs wo den ganzen Tag Musik läuft und Party gemacht wird. Andere Clubs wie der bekannte „Club 55“ in dem sich alles trifft was reich und/oder prominent ist. Und eben Clubs wie den „L’Orangerie“, hier ist das Personal ausgesprochen freundlich und das Publikum besteht zum Großteil aus Familien mit kleinen Kindern.

Ein perfekter Strandtag - Plage de Pampelonne, Blick vom Mittagessen

Wir fühlen uns im Strandclub L’Orangerie mit der Minnie sehr wohl. Der in beige und orange gehaltene Club strahlt eine gemütliche Atmosphäre aus. Erstmal beziehen wir unsere zuvor reservierten Sonnenliegen, direkt vorne in der ersten Reihe am Wasser. Weil wir alle drei total die Wasserratten sind, halten wir es  gar nicht lang aus und springen ins Meer. Das Wasser hat auch jetzt im September eine schöne Temperatur. Minnie liebt es in ihrem Schwimmring über die Wellen zu hüpfen. Irgendwann müssen wir dann doch aus dem Wasser raus damit die Minnie sich ausruhen und aufwärmen kann. Im Schatten unter dem Sonnenschirm macht sie sehr gern ihr Mittagsschläfchen. Mit dem beruhigenden Rauschen des Meeres im Ohr kann das auch mal länger dauern als daheim.- Juhu.. jetzt ist MEINE Zeit und ich kann mich gechillt in die Sonne legen und lesen, in diversen Zeitschriften blättern oder die Stand-Up-Paddler beobachten. Auch wenn sich hier die Temperaturen Anfang September noch um die 30 Grad herum bewegen, merke ich im Vergleich zum Juli/August, dass die Sonne nicht mehr so gnadenlos runterbrennt. Für die empfindliche Kinderhaut ist das natürlich super.

Zwischendurch gehen wir zum Mittagessen und da die Hauptsaison ja schon vorbei ist können wir den Zeitpunkt, wann wir essen wollen, auch noch um ein Stündchen verschieben (sonst gibt es i.d.R. zwei Schichten zu denen es Mittagessen gibt). Ich liebe ein leichtes Mittagessen am Strand und entscheide mich für den „salade italienne“ um mir dann doch noch ein „assiette gourmande“ als Dessert zu gönnen. Mein Liebster wählt den Thunfisch und Minnie bekommt eine Portion Pommes Frites. Wie wunderbar mit den Füßen im Sand auf der gemütlichen Bank zu sitzen, aufs Meer zu schauen und dabei lecker zu essen.

Ein perfekter Strandtag - Plage de Pampelonne, L'Orangerie assiette gourmande

Nach dem Essen gehen wir wieder zu unseren Liegen und bauen erstmal eine Sandburg. Naja wir versuchen es zumindest, denn die Minnie ist eher in Zerstörer-Laune. Sie findet es auch ganz toll Mama und Papa immer wieder mit dem Eimer und der Gießkanne zum Wasserholen zu schicken – es ist so faszinierend wie es versickert wenn man es in den Sand schüttet. Nach einem letzten Mal baden im Meer geht der Strandtag auch bald zu Ende.

Zum Abschluss des schönen Tages fahren wir mit dem Auto hoch zum Cap Camarat, wo der Leuchtturm thront. Hier gibt es einen Wanderweg der total toll sein soll. Wir sind aber nur ein kleines Stück gelaufen um den herrschaftlichen Blick über den Plage de Pampelonne zu genießen. Wandern mit Flipflops sollte man glaub ich besser lassen.

Habt ihr noch einen Tipp für einen tollen Tag am Strand? Wie machen eure Kleinen das so mit?

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Einsatz Yoyo+ auf Flugreise // Ergänzung

In Ergänzung zu meinen Blogbeiträgen „Flugreise mit Kind – Ein Erfahrungsbericht“ und „Fell in Love with Babyzen Yoyo+ – unser neuer Buggy“ möchte ich euch kurz von unserer ersten Flugreise mit dem Yoyo+ berichten.

Bei der Sicherheitskontrolle kommt direkt die Tasche für den Yoyo+ zum Einsatz, die ich über den Buggy stülpe. Als nächstes packe ich ihn einfach in eine dieser Wannen wo man all seinen Krempel hinein legt und ab gehts durch den Scan. Alles geht blitzschnell und ich bekomme den Buggy ohne Probleme wieder zurück und schon geht es weiter in die Abflughalle und zum Gate.

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Einsatz Yoyo+ auf Flugreise // Ergänzung, Handgepäckfach

Auf dem Weg ins Flugzeug schultert mein Liebster das Teil und packt es in das Handgepäckfach über unseren Sitzen. Passt wirklich super und ist auch nicht knapp. Weil wir auf dieser Strecke einmal umsteigen müssen ist es umso besser den Buggy im Handgepäck zu haben. So können wir die Minnie beim Zwischenstopp bequem durch den Flughafen schieben.

Am Zielflughafen angekommen hab ich den Yoyo+ auch gleich wieder auf geklappt. Ganz locker und ohne schweres Kind- und Handtaschen-schleppen gehen wir bis zum Gepäckband und holen unsere restlichen Sachen.

Es hat alles super geklappt und ich bin mega begeistert. Vor allem beim Alleinreisen werde ich es in Zukunft einfacher haben. Klasse!