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Filmpremiere – Das Pubertier

Am 04.07.2017 ist die Filmpremiere von ‚Das Pubertier‘ in München und ich darf mit dabei sein. Für mich ist es das erste Mal, dass ich auf einer Filmpremiere bin und daher weiß ich nicht genau, wie so ein Event abläuft. Voller Vorfreude und gespannter Erwartung mache ich mich allein auf den Weg zum Mathäser Filmpalast. Meine Freundin Sophia soll mich eigentlich begleiten, wäre da nicht das Babysitterproblem. #momlife Ja, ich gehe wirklich allein auf eine Filmpremiere und ich habe einen Riesen Spaß. Ich plaudere mit vielen lieben Menschen, die ebenfalls zur Premiere geladen wurden oder am Film mitgewirkt haben. So ein Event sollte man sich nicht entgehen lassen und ich würde mich immer wieder dafür entscheiden hinzugehen, auch allein.

Was passiert denn jetzt genau bei so einer Filmpremiere?

Eine Stunde vor Filmbeginn startet der Einlass. Mit meinem E-Ticket gehe ich zum Counter um mein richtiges Ticket zu bekommen, eine schwarze Plastikkarte von Constantin Film mit dem Filmtitel und meinem Namen darauf. Noch schnell eine kleine Instastory gedreht, kann ich es nicht mehr erwarten, endlich zu erfahren, was hier heute genau passiert. Ich gehe die Rolltreppen hinauf in die Etage, wo sich das Kino 6 befindet, in dem der Film gezeigt wird. Der komplette Bereich ist zwecks dieser Veranstaltung für sonstige Kinobesucher gesperrt. Wie sich’s gehört ist ein roter Teppich ausgerollt. Presseleute tummeln sich bereits erwartungsvoll vor der Sponsorenwand. Zeit für mich mir erst mal etwas zu trinken zu besorgen. Sämtliche alkoholfreie Getränke stehen in Kühlschränken bereit. Die üblichen Kinosnacks und alkoholische Getränke, gibt es, wie sonst auch, an den Gastronomietheken zu erwerben.

Bald ist es so weit, die ersten Schauspieler trudeln auf dem roten Teppich ein. Zu allererst die Kinderdarsteller. Die sind wirklich ganz entzückend. Dem einen oder anderen kann man wirklich ansehen, dass es für sie/ihn noch recht ungewohnt ist, im Rampenlicht zu stehen. #chapeau Plötzlich höre ich wie überall der Namen ‚Thomas‘ gerufen wird und da isser, Thomas Müller gibt sich die Ehre und eilt mit seiner Frau über den roten Teppich. Die Blitzlichter leuchten auf, als Thomas der Presse sein schönes Lächeln präsentiert und schon ist er – zack – ins Kino 6 verschwunden. Nun aber Zeit für den Auftritt der großen Schauspieler und das im doppelten Sinn. Der Hauptdarsteller des Films Jan Josef Liefers, Heike Makatsch, Detlev Buck, Monika Gruber, sowie der Regisseur Leander Haußmann erstrahlen im Blitzlichtgewitter, und geben Interviews. Auch Womanizer Elyas M’Barek, der einen kleinen Gastauftritt im Film hat, wird auf dem roten Teppich gesichtet. Einige Teenies sind ganz aufgedreht und wollen unbedingt Selfies mit dem Star. #autogrammwargestern

Mittlerweile ist es Viertel nach acht. Ich beschließe, mich auch mal auf den Weg in den Kinosaal zu machen. Der Film wird im Kino Nummer 6 gezeigt. Klar, hier befindet sich schließlich die größte Leinwand Münchens und auf den 833 Sitzplätzen, sollte jeder Gast ein Plätzchen finden. Die Loge ist natürlich für die Stars und Mitwirkenden von ‚Das Pubertier‘ reserviert. Hui, hier im Kinosaal ist es schon ganz schön voll. Das Gute daran, wenn man allein ins Kino geht? – Irgendwo ist immer ein einzelner Platz frei, denke ich zumindest. Bei Premieren scheint das nicht so zu sein. Ich beeile mich mal lieber schnell hinunter in eine der ersten Reihen zu flitzen, denn der Spot ist schon auf die Bühne vor der Leinwand gerichtet und es geht los. Von der 5. Reihe aus hab ich wenigstens einen sehr guten Blick auf die Bühne.

Es gibt eine kleine Ansprache und schon erste Danksagungen, bevor es heißt, Licht aus – Film an!

Das Pubertier

Liebevoll beginnt der Film mit der Szene, in der klein Clara von ihrem Papa (Jan J. Liefers) ins Bett gebracht wird. Er singt ein herzerweichendes Papa-Tochter Liedchen für sie. Doch nicht lang und dieses niedliche, kleine Mädchen mit den braunen Locken mutiert ‚von heute auf morgen‘ zu einem waschechten Pubertier. Papa Hannes Wenger nimmt sich vor seine Tochter beim Erwachsenwerden zu begleiten, während er nebenbei versucht einen Roman zu schreiben. Seine Frau Sara Wenger (Heike Makatsch) ist wieder voll ins Berufsleben eingestiegen und kann ihm nicht wirklich eine Hilfe sein. Hannes möchte seine Tochter vor ersten Erfahrungen mit Jungs, Alkohol und Drogen beschützen und bittet gelegentlich seinen Freund Holger (Detlev Buck) um Rat, der wiederum selbst mit seinem eigenen pubertierenden Sohn völlig überfordert ist. Wie so oft im Elternleben läuft es ganz anders als gedacht. Besuche in klassischen Konzerten stehen definitiv nicht auf Claras (Harriet Herbig-Matten) Wunschliste für den 14. Geburtstag. Da kommt wirklich nur ein iPhone als Geschenk in Frage. Über die extremen Outfits der pubertierenden Clara, ihre Pyjama-Sweet14-Geburstagsparty, bis hin zum ‚Ich rede nicht mehr mit dir‘ -Schild, was er von ihr vorgehalten bekommt, muss Hannes sich in der Vater-Tochter-Beziehung behaupten.

Ein grandios komischer und zugleich herzerweichender Film mit vielen, herrlich überzogenen Szenen, die einige Lacher garantieren. Es ist wunderbar wie die starke Liebe, das starke Band zwischen Vater und Tochter immer wieder die Oberhand gewinnt. Als Mama einer Tochter macht mich der Film gespannt auf mein eigenes Pubertier und froh darüber, dass wir noch ein paar Jährchen bis zur Mutation haben. Zum Ende des Films gibt es die eine oder andere Stelle, an der man ein paar Tränen verdrücken kann. Also meine Lieben, unbedingt anschauen, und zwar mit der ganzen Familie.

Ein berauschender Premierenabend geht zu Ende

Der Film ist abgelaufen. Regisseur Leander Haußmann tritt auf die Bühne und ruft nacheinander alle anwesenden Mitwirkende und Darsteller zu sich und bedankt sich bei jedem von ihnen. Es wird natürlich ordentlich geklatscht, Blumen überreicht und sich verbeugt. Die Premiere neigt sich dem Ende und ich bin happy dabei gewesen zu sein. Ein Film mal so hautnah zu erleben ist wirklich ganz großes Kino. Ich fühle mich ein wenig ‚behind the scenes‘. Was mich besonders rührt, ist die familiäre Atmosphäre, die sowohl die Darsteller als auch das gesamte Team ausstrahlen.

Und ihr so?

Jetzt bin ich aber mal gespannt, wie Ihr den Film ‚Das Pubertier findet und hoffe, dass ich Euch einen kleinen Einblick in den Ablauf einer Filmpremiere geben konnte. Und vergesst nicht Euch den Film anzuschauen!

 

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Krippeneingewöhnung Part 2

Die Eingewöhnung in die Krippe ist nun mehr oder weniger abgeschlossen. In diesem 2. Teil berichte ich euch wie das Thema Krippeneingewöhnung nach unserem Urlaub weiter voran gegangen ist. Nach unserem durchaus guten Start, bin ich doch überrascht, dass es nicht ganz so glatt läuft. Kommt und steigt ein in die Achterbahn unserer Emotionen und Gefühle der letzten 4 Wochen. Von einigen Tränen, um sich Geschlage und Getrete sowie freudenstrahlenden Erzählungen des Tages in der Krippe, ist alles mit dabei.

Kurz zu unserem Krippenplatz: Minnie hat einen Ganztagsplatz da es leider gar nicht leicht ist einen Halbtagsplatz zu bekommen. Ihre Betreuungszeit ist von 8 bis 17 Uhr. In ihrer Gruppe sind noch 11 andere Kids und drei allerliebste Erzieherinnen kümmern sich um die wilde Schaar.

Der Rückschritt

Voller Vorfreude auf die Krippe, zumindest meinerseits, kommen wir aus unserem Mallorcaurlaub zurück. Doch wir erleben den ganz großen Rückschritt in Minnies Krippeneingewöhnung. Ganz anders als in ‚Krippeneingewöhnung Part 1‘ werden nun ganz viele Tränen geweint. Wie vor dem Urlaub versuche ich meine Tochter an der Tür zum Gruppenraum zu verabschieden. Das funktioniert allerdings so gar nicht. Ich bin in ihrem Klammergriff gefangen und Erzieherin Lili schlägt mir vor, heute noch einmal mit in den Gruppenraum zu gehen. Gesagt, getan und Minnie weicht mir nicht von der Seite. Die erste Zeit sitzt sie nur auf meinem Schoß und als sie sich traut mit einigen Spielsachen zu spielen, kommt sie immer wieder zu mir gelaufen. So extrem hat sie sich selbst am allerersten Tag der Krippeneingewöhnung nicht an mich gekettet. Nach ca. zwei Stunden verlassen wir die Krippe gemeinsam. Rückblickend muss ich erwähnen, dass die Minnie an diesem Tag wohl gesundheitlich etwas angeschlagen war. Krankheit trägt eher nicht dazu bei sich mal eine Zeitlang von Mama zu trennen und das können wir Mamis doch auch wirklich gut versehen.

Wir tasten uns langsam, Stück für Stück vor

Nach einem ungewollt langen Wochenende, ein blöder Virus macht uns das Leben schwer, können wir endlich wieder voll in den Krippenalltag starten. Am nun erneuten, ersten Tag bleibe ich wieder eine Stunde mit im Gruppenraum. Das aller erste Mal ohne ‚Nein‘ seitens der Minnie, darf ich nach dieser Stunde den Raum verlassen. Nach einer weiteren Stunde hole ich meine Maus wieder ab. Sie freut sich sehr und schließt mich in ihre Arme.

Die nächste Woche schaffen wir jeden Tag ein bisschen mehr, bis ich mich wieder direkt an der Türe verabschiede. Mal mehr, mal weniger nörgelig lässt mich die Kleine gehen. Ich verlasse die heiligen Hallen jedoch noch nicht und halte mich im Elternbereich der Kita auf. Könnte doch immer etwas sein und ich fühle mich besser, wenn ich direkt zur Stelle sein kann. Bis heute wurde ich jedoch noch kein einziges Mal ‚zurück gerufen‘.

Irgendwann bleibt die Minnie schon bis kurz vorm Mittagsschlaf in der Krippe. Die Kids haben ihr Lunch, ziehen sich die Schlafanzüge an und putzen sich die Zähne. Nach dem Zähneputzen stehe ich schon im Flur um meine Minnie einzusammeln. Die anderen Kinder bilden eine Schlage und laufen hintereinander in den Schlafraum. ‚Eine lange Schlage, oh wie schön. Wir wollen in den Schlafraum geh’n.‘ Minnie wirkt jetzt oft hin und her gerissen ob sie mit mir heim gehen soll oder lieber noch in der Krippe bleiben möchte.

Minnies erster Krippenausflug

Der erste Ausflug mit der Krippe steht an. Ziel: Tierpark. Ich bin sehr aufgeregt. Am Abend vorher suche ich Minnies Rucksack heraus und mache mir Gedanken, was ich ihr alles zum Essen und Trinken mitgeben kann. Mit voll gepacktem Rucksack, als Minnie ihn anzieht schmeißt sie’s erstmal um, geht es am Freitagmorgen, dem 5. Mai zur Krippe. Jetzt schnell noch die Matschhose und Matschjacke angezogen und zum Sammelpunkt marschiert. Ein Bus wartet schon auf die Kids. Es kann los gehen. Tja, und ich? Für mich geht es jetzt heim. Das allererste Mal verlasse ich die Krippe um meine Tochter dort erst um 15 Uhr wieder abzuholen. Hin und her gerissen zwischen Aufregung, Sorge um mein Baby angesichts der langen Trennung und der Überlegung, was ich nun mit der gewonnenen Me-Time anstellen soll, schlendere ich zur U-Bahn Station. Die Zeit vergeht jedoch schneller als gedacht und ich schaffe nur die Hälfte der Dinge, die ich mir vorgenommen habe. Kurz vor 15 Uhr komme ich bei der Krippe an. Der Bus fährt gerade vor und ich bin schon total gespannt in welcher Verfassung die Minnie ist und auf den Bericht von Lili zu diesem Tag. Minnie ist einfach nur glücklich. Sie strahlt. Es war wohl alles bestens, das Lunchpaket wurde fast vollständig vertilgt. Minnie ist viel gelaufen und wollte nur am Ende im 6-Sitzer geschoben werden. Meine Tochter selbst erzählt mir wir toll der Spielplatz war und welche Tiere sie gesehen hat. Geschlafen hat sie keine Sekunde, was ich aber auch nicht angenommen habe, schließlich kenne ich mein Kind.

Schlaf Kindchen Schlaf

Am auf den Ausflugsfreitag folgenden Montag kann ich meine Minnie auf Grund eines Termins erst ein bisschen später abholen. Als ich endlich da bin, läuft sie mir weinend in die Arme. Da nun mal alle Kids um 12 Uhr in die Bettchen klettern, wird Minnie nach dem Zähneputzen mit in den abgedunkelten Schlafraum genommen. Das ist ihr dann allerdings ein bisschen too much und sie ist heilfroh als ich endlich erscheine. Minnie wird bis heute fast ausschließlich von mir oder ihrem Papa ins Bett gebracht. Von Anfang an habe ich Bauchschmerzen bei dem Gedanken, dass sie in der Krippe sehr bald schon von jemand anderem ausser uns ins Bett gebracht wird. Wie geahnt kommt sie mit dieser neuen Situation erst nicht wirklich klar. Bevor sie nun also selbst ihren Mittagsschlaf in der Krippe macht, bringt sie die Kinder am nächsten Tag mit ins Bett um sich langsam zu gewöhnen. Und siehe da, an stelle der gestrigen Tränen blitzt heute der pure Stolz aus ihrem Blick. Lili meint, nun sei sie bereit morgen auch mit schlafen zu gehen. Meine Tochter macht und braucht bis auf seltene Ausnahmen seit langem schon keinen Mittagsschlaf mehr. Ob sich das hier wohl ändern wird?

Morgens ist es für Minnie seit ein paar Tagen wieder schwerer mich gehen zu lassen. Ich kann euch sagen, mein Mamaherz blutet, wenn sie mir ihre Ärmchen so doll um den Hals schlingt, dass ich sie nicht ‚abschütteln‘ kann. Daheim erkläre ich ihr noch einmal, dass ich sie immer, IMMER wieder abhole. Schon am nächsten Tag ist die Verlustangst wieder minimiert und die Trennung klappt tränenlos. Sie hat einen guten Tag und damit haben die Erzieherinnen die besten Voraussetzungen ihr Glück mit der Mittagsschalfroutine zu versuchen. Und die Erzieherinnen haben Glück oder Geschick oder wie auch immer. Minnie fragt kurz vor dem Schlafengehen, ‚Wann kommt Mama?‘ und Lili sagt, ‚Wenn du geschlafen hast und aufgewacht bist.‘ Nach ein wenig Zetern weil es im Raum zu dunkel ist, schläft sie doch bald ein. Das Rollo wurde vorher natürlich noch einen Spalt geöffnet und Lili hockt beim einschlafen neben Minnie. Am 09.05.2017 macht meine Minnie also ihren ersten Mittagsschlaf ohne, dass Mama oder Papa sie ins Bett bringen und hinzu in einem ungewohnt neuen Bett.

Ist die Eingewöhnung nun abgeschlossen?

Die kommenden Tage verlaufen nun sehr ähnlich und ich kann sagen, wir sind wohl im Krippenalltag angekommen. Allerdings heißt das natürlich nicht, dass Minnie nun jeden Tag freudestrahlend in den Gruppenraum läuft und ganz locker den ganzen Tag bis nachmittags dort verbringt. Es gibt Tage an denen schaffe ich es morgens kaum sie in ihre Jacke und Schuhe zu bekommen, weil sie 1. momentan aus Trotz einfach gerne NEIN sagt und/oder sie 2. gern bei Mama und Papa bleiben möchte. Einmal hat sie auch schon, als ich mich verabschiede, wild um sich getreten und geschlagen. Die Klammeräffchen-Nummer kennt ihr ja bereits. Als Mama bin ich da logischerweise extrem hin und her gerissen. ‚Soll ich sie heute einfach mal daheim lassen?‘ ‚Ist das mit der Krippe eventuell doch noch zu früh?‘ Diese Gefühle sind einfach da. Ihre Kämpfchen am Morgen sind aber oft auch eine echte Show. Sobald sie sich umdreht, lacht sie schon drauf los und ist Feuer und Flamme dafür ins Spielparadies abzutauchen. Die Eingewöhnung im Sinne der Trennung von Eltern und Kind über einen bestimmten Zeitraum ist abgeschlossen. An vieles in der Krippe selbst, wie beispielsweise das Mittagessen, was eben manchmal nicht nach Minnies Geschmack ist, muss sie sich sicher noch gewöhnen.

Jedes Mal wenn ich Minnie am Nachmittag von der Krippe abhole, wirkt sie ausgeglichen und glücklich. In der Krippe werden so viele wunderbare Dinge mit den Kindern unternommen, was ich ihr so daheim gar nicht bieten kann. Allein das Spielen mit den anderen Kids liebt sie total und am Wochenende fragt sie nun jeden Tag, was wir denn heute machen und wen wir treffen.  An ihrem sozialen verhalten hat sich also einiges geändert. Minnie geht sehr gerne auf andere Kinder zu und spricht diese an. Vor einigen Wochen noch war sie ein schüchternes, zurückhaltendes Mädchen. Die Erzieherinnen berichten mir, dass Minnie immer bei allem voll mit dabei ist. Zu Anfang hat sie sich immer noch an eine der drei Erzieherinnen gehalten, während sie nun wohl auch selbstständig oder mit den anderen Kindern spielt. Ich freue mich so für meine Tochter. Manchmal habe ich zwar Zweifel, kann euch aber heute sagen, dass ein Leben mit Kinderbetreuung die richtige Entscheidung für uns ist. Die Zeit die wir um den Krippenalltag herum zu zweit oder als Familie haben, ist sehr besonders und einfach wunderschön. Alles was ich so erledigen muss oder will, lege ich mir in die nun neu gewonnene Me-Time. Die Mama-Tochter-Zeit können wir zwei so für wichtigeres, wie Spielplatz, Freunde treffen, zusammen spielen, oder, oder, oder nutzen. Jedenfalls meistens.

Und bei euch so?

Jetzt würde ich gerne einmal eure Erfahrungen in Sachen Eingewöhnung in Krippe, Kindergarten oder Kita hören. Ähnlich wie bei uns oder ganz anders?

Hier gehts übrigens zum Beitrag über Part 1 der Krippeneingewöhnung.

 

Selbstliebe oder #MehrMutZumIch

Sich selbst zu lieben ist nicht immer leicht. Wir alle haben unsere ganz besonderen Vorzüge und auch die Macken machen uns aus. Manch einer Frau fällt es leicht sich selbst, ganz offen zu lieben. Ich kenne jedoch nicht viele. Anderen fällt es nämlich eher unendlich schwer. Komplimente, die letzterem Typ Frau gemacht werden, wischt diese mit einem ‚Ja, aber…’ einfach vom Tisch. Wo ich mich einordne? Lest selbst! – Berenice von Phinabelle hat zur Blogparade #MehrMutZumIch aufgerufen. Mir kommen dazu gleich unendlich viele Gedanken. Auch wenn es nicht leicht fällt, versuche ich diese zu Papier zu bringen.

Ich möchte manchmal unsichtbar sein

Selbstliebe hängt für mich in meiner bisherigen Lebensgeschichte stark mit Selbstbewusstsein zusammen. Ein Thema was mich seit ich denken kann beschäftigt. Ich bin als kleines Mädchen im Kindergarten schon ein sehr unsicherer Mensch. Die Trennung von meiner Mutter fällt mir unendlich schwer. Vor meinem inneren Auge sehe ich heute noch durch einen verschwommenen Tränenschleier die Pforte des Kindergartens und fühle dieses tief traurige Gefühl des Alleinseins ‚Mama, komm zurück!‘. Mit der Zeit wird das natürlich besser. Ich finde Freunde und habe Spaß. Jedoch halte ich mich gerne an die jüngeren Kinder. Für diese bin ich die Große, ich das Vorbild.

Auch in der Grundschule und in der ersten Klasse des Gymnasiums messe ich mich ungern mit anderen Gleichaltrigen. Es gibt so viele Situationen in denen ich vor Unbehagen und Ängsten am liebsten mit einem Fingerschnipp verschwinden würde. Egal ob beim Sportfest oder den Bundesjugendspielen, dem Sportunterricht (ich werde in der Schulzeit immer als eine der letzten in die Teams gewählt), dem Skikurs mit dem traditionellen Abschlussrennen, beim Vorlesen in der Schule und zwar bis zur Oberstufe #legastheniker, auf Kindergeburtstagsfeiern bei anderen und damit einhergehenden ‚Spielen‘ in denen man gegeneinander antritt. So groß ist die Angst zu versagen. Die Angst schlechter zu sein. Die Angst bloß gestellt zu werden. Als ich die 5. Schulklasse letztendlich freiwillig wiederhole – die Noten hätten mich schon versetzt, jedoch will ich so nicht weiter machen – fühle ich mich in meiner neuen Klasse, an der neuen Schule sicherer. Bis auf zwei bis drei Kids sind hier alle ca. ein Jahr jünger als ich. Ich fühle mich wohl.

Zu lieb, zu nett, Ich

Meine von mir gewählten Freundinnen, egal ob Kindergarten oder Schule, sind meistens der stärkere Teil unseres Zweiergespanns. Ich ordne mich meine ganz Kindheit gerne unter. Traue mich einfach nicht die Starke zu sein. Auch heute falle ich noch oft in die Rolle der Zustimmerin, des Chamäleons. Das bin ich gewohnt und das kann ich gut. Ich bin gerne lieb und nett. Ich kann sehr schlecht ‚Nein‘ sagen. Ich entschuldige mich schnell für die kleinsten Kleinigkeiten.

Heute wie früher denke ich sehr viel über meine Handlungen und wie diese bei anderen ankommen nach. Schnell vergleiche ich mich, mein Auftreten, mein Aussehen oder damals auch die schulischen Leistungen mit anderen. Und wie oft denke ich, ‚Ach, wär ich doch wie…‘, ‚Könnt ich das doch nur so wie…‘. So stehe ich mir selbst am meisten im Weg.

Die Dinge die ich als Kind wirklich will, die wichtigen Dinge sage ich meinen Eltern nicht. Ich habe zwar einen Dickkopf und versuche möglichst alles aus eigener Kraft zu schaffen, aber um Hilfe zu bitten und somit anderen zur Last zu fallen fällt mir immer schon schwer. Woher diese starken Selbstzweifel kommen kann ich auch heute nicht sagen. Werde ich das jemals herausfinden? Vielleicht nicht, aber ich kann daran arbeiten. Selbstbewusster werden.

Verwandlung?! Nicht ganz.

Die Ausbildung zur Immobilienkauffrau stärkt mich. Als mein erster Ausbildungstag beginnt, kann ich nicht mal den Pizzaservice anrufen, ohne vor Scham im Erdboden versinken zu wollen. Mein Chef hat da eine altbewährte Methode, ‚Ab ins kalte Wasser!‘ und das heißt telefonieren, sofort, mit dem Kunden. In diesem Beruf sind Kommunikation und direkter Kundenkontakt das A und O. Wichtig ist eine klare, deutliche und starke Stimme am Telefon, vom Auftreten beim persönlichen Termin mit dem Kunden ganz zu schweigen. Bist du nicht selbstbewusst, wirst du nicht ernst genommen – wie mir scheint besonders als blonde, junge Frau nicht?! So beginnt meine Verwandlung. Aus der weinerlichen, zarten und leisen wird allmählich eine starke Stimme. Ein Beruf in dem man Menschen erreichen, überzeugen, etwas verkaufen will, setzt ein gesundes Selbstbewusstsein voraus.

Nach außen hin schaffe ich es also mit Stimme, Haltung und Auftreten eine selbstbewusste Fassade aufzubauen. Doch sind da in mir drin immer noch die Selbstzweifel. Ganz tief. Die Entscheidung zu einem eigenen Blog, mit eigener Website und allem was so dazu gehört fällt mir demnach auch nicht leicht. In einer Gedankenspirale fällt die Idee erstmal immer wieder unten durch. Es gibt so viele unglaublich gute Blogger. Braucht es mich da überhaupt? Vielleicht denke ich hier besser nicht ans Brauchen, sondern viel mehr daran ob ich selbst das möchte. Dank des ordentlichen Schubsers der Karriereberaterin und meiner Taktik einfach schonmal allen Menschen um mich herum zu erzählen, dass ich demnächst bloggen werde, geschieht es dann doch. Es gibt eigentlich auch gar kein entkommen mehr. Ich muss es tun! Ich will es tun!

Ich bin ich!

Heute, 8 Monate nach Onlineschaltung von susamamma.de, kann ich euch sagen, es war absolut die richtige Entscheidung. Das Bloggen tut unglaublich gut. Ich schreibe über das was mir gefällt und wie es mir gefällt. Ich habe ein Ventil gefunden meine Leidenschaft für die Fotografie auszuleben und diese mit anderen zu teilen. Ich bekomme unglaublich viel positives Feedback, was mir noch mehr Kraft gibt. #riesengroßesDANKEandieserstelle Viele sind doch erstaunt, dass ausgerechnet ich schreibe. Es gibt bestimmt auch Menschen, die das was ich mache nicht so sehr schätzen wie andere und denen es vielleicht nicht gefällt. Das ist egal. Das hier ist MEINS und das hier bin ICH. Mich muss nicht jeder mögen.

Ich habe tolle Freunde. Ich habe eine wunderbare Familie. Ich habe täglich meine beiden Lieblingsmenschen um mich herum. Ich bin glücklich. Und ja, ich liebe mich. Auch wenn mir diese Worte nicht ganz leicht von der Hand gehen. Lässt mich diese Aussage vor euch nun arrogant wirken? Gilt Selbstverliebtheit doch meist als eine schlechte Eigenschaft. Sollten wir uns nicht alle selbst mindestens genau so lieben wie unsere Lieben? Gehen wir dann nicht glücklicher durchs Leben? Lassen wir uns dann nicht weniger schnell unterkriegen? Ich werde wohl nie ein extrovertierter, vor Selbstbewusstsein strotzender Mensch sein. Das kann ich mittlerweile akzeptieren und in den Situationen in denen ich es sein möchte, versuche ich mein bestes. Jetzt weiß ich aber, das muss ich auch nicht sein. Ich bin ich und ich bin genau richtig so wie ich bin.

Danke, liebe Berenice! Du hast mir diesen wunderbaren Denkanstoß gegeben.

Und ihr so?

Ganz schön viele ‚Ichs‘ in diesem Post. Wie ist das denn mit euch? Könnt ihr ganz einfach sagen, dass ihr euch selbst liebt?

 

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Maison & Objet 2017 my view #MO17

Ein paar Wochen ist sie nun schon her, die große Maison & Objet Paris. Gemeinsam mit meiner Schwester durchkämme ich die 8 Messehallen im mehr oder weniger Schnelldurchlauf. Von der ‚Cosy‘- Halle über die ‚Elegant‘- Halle bis hin zur, und das ist wohl klar, ‚Kids‘-Halle. Ich sammle unendlich viele Eindrücke und natürlich schieße ich das eine oder andere Foto. Also schaut her, klickt euch durch die Bilder und lasst euch inspirieren. Viel Spaß!

INTERIOR

Was sich auf der Messe wie ein roter Faden durch die Hallen zieht? Überall mache ich geometrische Formen, ganz viel Samt und natürlich den beliebten Skandi-Look aus. Wie zum Beispiel auch bei einem meiner liebsten Interior Brands ‚ferm living‘, hier jetzt mal für die großen Menschen, jedoch gibt’s ‚ferm living‘ auch für Kids.

ferm living 

So eine Messe ist oft eine mega Reizüberflutung. So empfinde ich es jedenfalls auf der M&O. Hier gibt es für Privatpersonen nichts zu kaufen sondern nur zu schauen. Ist eben eine Ordermesse für Firmen. Was auch gut ist, denn bei ein paar ‚Teilen‘ hätte ich dann wohl doch zugeschlagen und das hätte weder mein Koffer noch mein Geldbeutel überlebt.

Rose in April

KIDS

Als Mama interessiert mich neben all dem Interieur-Kram für große Leute besonders auch die ‚KIDS‘-Halle. Zum Glück ist die Minnie nicht dabei, die hätte ich hier nämlich nicht mehr weg bekommen. Die wunderschönsten Möbel und Accessoires fürs Kinderzimmer lassen, neben all dem hübschen Spielzeug, meine Mamaherz höher schlagen.

nobodinoz

Moulin Roty

Mr. Maria

Miffy als Lampe von Mr Maria hab ich auch schon entdeckt. Find‘ ich auch total entzückend.

Cam Cam Copenhagen

Fiona Walker England

Goodnight Light

PAPETERIE

Karten, Notizbücher, Kalender und Täschchen. An den vielen Papeterie-Ständen gibt es viel Gold, Roségold, Silber und Bronze. Welches Mädel wird davon nicht magisch angezogen? Vereint mit Pastelltönen oder Neonfarben, ein Träumchen.

Sweet & Sour

studio stationery

MARUAI

Jo & Judy

FOTOS

Was ich euch auch nicht vorenthalten will ist die Firma Impossible. Ich hab sie hier entdeckt und bin total begeistert. Bei Impossible bekommt ihr generalüberholte Polaroidkameras und dazu auch die passenden Filme. Übrigens hat Impossible auch eine eigene Sofortbildkamera entwickelt. Wir haben hier gleich mal ein Foto von uns machen lassen und mir fällt wieder auf wie cool Sofortbilder sind. Irgendwie haben sie die Eigenschaft optisch das Beste aus einem heraus zu holen, dacor? Vielleicht besorge ich mir auch noch so eine Kamera.

Impossible

AU REVOIR

Die M&O in Paris ist ein tolles Erlebnis. Wir treffen viele interessante Leute und der Austausch ist inspirierend. Meine am Morgen noch schnell gebastelten Visitenkarten hab ich jetzt alle verteilt. Hihi… Vielen Dank für all die neuen Kontakte und Ideen!

Klickt euch doch kurz noch auf meine InstaStory von unserem Maison et Objekt Tag: #M&O17 by susamamma – seid dabei!

Findet ihr Messebesuche auch so spannend und anstrengend zugleich? Hat jemand von euch einen ‚Messetipp‘ für mich bzw. kennt ihr eine interessante Messe, die man mal besucht haben sollte?

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Lust auf Meer – Juist

Ihr sucht noch nach einem Tipp für Urlaub am Meer? Nicht zu weit weg soll es sein, am allerbesten in Deutschland? Dann fahrt doch einfach mal (wieder) an die Nordsee. Nein, nicht einfach nur an die Nordsee, sondern nach Juist! Diese Nordseeinsel ist ein absoluter Traum. Warum seht ihr in diesem unglaublich tollen Film.

 

Der Norden: Juist von Sascha Ende

Na, wer hat jetzt auch eine Gänsehaut und richtig Lust bekommen? Einige meiner persönlich Juist Hotspots habe ich euch in diesem Blogpost zusammengestellt.

Mietet euch doch einfach in eine der schönen Ferienwohnungen ein und genießt die Insel live. Ihr wollt lieber ‚Wenn schon Urlaub, denn schon richtig Luxusurlaub.‘-mäßig im Hotel residieren? Ich empfehle das Strandhotel Kurhaus Juist. Wunderschöne Hotelzimmer und Suiten, ein großer Wellnessbereich und formidables Essen im hoteleigenen Restaurant garantieren einen sagenhaften Erholungsurlaub. Mehr gute Gründe ein Zimmer im ‚Weißen Schloss am Meer‘ zu buchen findet ihr hier.

Wer von euch fährt auch schon seit Jahren nach Juist oder will unbedingt mal dorthin?

 

Danke, lieber Sascha Ende, für diesen atemberaubenden Film. Die Bilder im Einklang mit der Musik lösen Gänsehaut und Sehnsucht pur aus. #nowordsneeded

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Ein perfekter Strandtag – Plage de Pampelonne

Was gibt es schöneres als einen herrlich warmen Spätsommertag am Strand zu verbringen? Klares Wasser mit leichtem Wellengang, Sandstrand zum Sandburgen bauen und das alles in einem Strandclub am Plage de Pampelonne in Frankreich.

In aller Urlaubsruhe stehen wir am Morgen auf und ich packe schon mal alles in die große Strandtasche.

Susamamma’s Packliste für den Strand:

  • Badetücher für die Sonnenliegen
  • extra Handtücher zum Abtrocknen
  • Sonnencreme
  • Wickelzeug
  • Schwimmwindeln
  • Minnies Frottee-Poncho
  • Sonnenhut
  • UV-Shirt oder Anzug, auch zum Wechseln
  • Bikini für Mama, Badehose für die Minnie
  • Wechselkleidung für Mama und Minnie
  • Schwimmflügel
  • Schwimmring oder Ähnliches
  • Sandspielzeug
  • ein paar Snacks wie Fruchttüten, Obst, Gemüse oder Kekse
  • ein Buch zum Lesen oder Zeitschriften für Mama
  • Fotokamera
  • Haarbürste
  • Sonnenbrille

Nach dem Frühstück hüpfen wir ins Auto und ab geht es nach Ramatuelle, einem kleinen Ort am Mittelmeer wo der schöne Plage de Pampelonne liegt. Am 4,5 km langen Strand gibt es zahlreiche Strandclubs. Hier kann man zu Mittag essen, ein Sonnenbad auf einer der Strandliegen nehmen, sich massieren lassen oder in den kleinen Strandboutiquen shoppen gehen. Für jeden ist etwas dabei. Es gibt Clubs wo den ganzen Tag Musik läuft und Party gemacht wird. Andere Clubs wie der bekannte „Club 55“ in dem sich alles trifft was reich und/oder prominent ist. Und eben Clubs wie den „L’Orangerie“, hier ist das Personal ausgesprochen freundlich und das Publikum besteht zum Großteil aus Familien mit kleinen Kindern.

Ein perfekter Strandtag - Plage de Pampelonne, Blick vom Mittagessen

Wir fühlen uns im Strandclub L’Orangerie mit der Minnie sehr wohl. Der in beige und orange gehaltene Club strahlt eine gemütliche Atmosphäre aus. Erstmal beziehen wir unsere zuvor reservierten Sonnenliegen, direkt vorne in der ersten Reihe am Wasser. Weil wir alle drei total die Wasserratten sind, halten wir es  gar nicht lang aus und springen ins Meer. Das Wasser hat auch jetzt im September eine schöne Temperatur. Minnie liebt es in ihrem Schwimmring über die Wellen zu hüpfen. Irgendwann müssen wir dann doch aus dem Wasser raus damit die Minnie sich ausruhen und aufwärmen kann. Im Schatten unter dem Sonnenschirm macht sie sehr gern ihr Mittagsschläfchen. Mit dem beruhigenden Rauschen des Meeres im Ohr kann das auch mal länger dauern als daheim.- Juhu.. jetzt ist MEINE Zeit und ich kann mich gechillt in die Sonne legen und lesen, in diversen Zeitschriften blättern oder die Stand-Up-Paddler beobachten. Auch wenn sich hier die Temperaturen Anfang September noch um die 30 Grad herum bewegen, merke ich im Vergleich zum Juli/August, dass die Sonne nicht mehr so gnadenlos runterbrennt. Für die empfindliche Kinderhaut ist das natürlich super.

Zwischendurch gehen wir zum Mittagessen und da die Hauptsaison ja schon vorbei ist können wir den Zeitpunkt, wann wir essen wollen, auch noch um ein Stündchen verschieben (sonst gibt es i.d.R. zwei Schichten zu denen es Mittagessen gibt). Ich liebe ein leichtes Mittagessen am Strand und entscheide mich für den „salade italienne“ um mir dann doch noch ein „assiette gourmande“ als Dessert zu gönnen. Mein Liebster wählt den Thunfisch und Minnie bekommt eine Portion Pommes Frites. Wie wunderbar mit den Füßen im Sand auf der gemütlichen Bank zu sitzen, aufs Meer zu schauen und dabei lecker zu essen.

Ein perfekter Strandtag - Plage de Pampelonne, L'Orangerie assiette gourmande

Nach dem Essen gehen wir wieder zu unseren Liegen und bauen erstmal eine Sandburg. Naja wir versuchen es zumindest, denn die Minnie ist eher in Zerstörer-Laune. Sie findet es auch ganz toll Mama und Papa immer wieder mit dem Eimer und der Gießkanne zum Wasserholen zu schicken – es ist so faszinierend wie es versickert wenn man es in den Sand schüttet. Nach einem letzten Mal baden im Meer geht der Strandtag auch bald zu Ende.

Zum Abschluss des schönen Tages fahren wir mit dem Auto hoch zum Cap Camarat, wo der Leuchtturm thront. Hier gibt es einen Wanderweg der total toll sein soll. Wir sind aber nur ein kleines Stück gelaufen um den herrschaftlichen Blick über den Plage de Pampelonne zu genießen. Wandern mit Flipflops sollte man glaub ich besser lassen.

Habt ihr noch einen Tipp für einen tollen Tag am Strand? Wie machen eure Kleinen das so mit?