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Fotos früher – Fotos heute // Giveaway

#sponsored Seid ihr auch so eine Cameramama wie ich? Am liebsten mag ich jeden Moment in einem Foto festhalten. Knips, knips, knips… Früher, als meine Generation Kind war, gab es noch Analogkameras. Heute hingegen hat fast jeder von uns ein Handy mit Kamerafunktion und oft zusätzlich noch eine Digitalkamera. So ist das Fotografieren heute mal eben schnell gemacht, während der ganze Prozess bis zum entwickelten Foto, früher viel mehr Arbeit war. Ist das denn nun ein Vorteil? Bestimmt, aber die Neuzeit der Fotografie hat, finde ich, auch ihre Nachteile.

Früher

Meine Mama selbst ist eine leidenschaftlich Hobbyfotografin. Von meinen Schwestern und mir existieren also zahlreiche Fotos aus der gesamten Kindheit. Mit viel Liebe von meiner Mami in dicke, blaue Fotoalben eingeklebt, sind sie wunderbare Erinnerungen. Die Alben mit dem Seidenpapier zwischen den Seiten sind für mich ein echter Schatz. Schon früher als wir sie uns anschauten, sind wir extrem vorsichtig beim Umblättern. Wie viel Arbeit es wohl gemacht hat jedes einzelne Foto mit diesen Fototapes einzukleben, ist mir erst jetzt wirklich bewusst. Mit meiner Oma schaue ich auch oft ihre alten Alben an. Dabei sind wir immer mit einer Tube Kleber ausgestattet, denn der alte hält die Fotos nach so 40 oder auch schon 20 Jahren nicht mehr an Ort und Stelle. Analoge Fotos bedeuten analoge Arbeit. Foto knipsen, hoffen das es was geworden ist, es gibt schließlich kein Display auf dem man es überprüfen könnte, Film entwickeln lassen und nach ein paar Tagen die Positive vom Schlecker oder vom Fotoladen abholen. Jetzt erst kann Mama, wenn sie zwischen drei Kindern mal Zeit hat, mit dem Gestalten der Fotoalben beginnen.

Besonders die Fotoalben aus meinen ersten Lebensjahren sind meine persönlichen Favoriten. An so vieles kann ich mich nicht erinnern, weil ich schlicht zu jung war oder weil viele Dinge für ein Kind so selbstverständlich sind. Zum Beispiel meinen Papa und meine Mama zusammen um mich zu haben. Heute hätte ich, ohne die Fotos und besonders auch die Familienvideos, die wir meinem Papa zu verdanken haben, wohl wenig Erinnerungen an diese Zeit.

Heute

Nun bin ich selbst Mama und kann es, wie erwähnt, nicht lassen ständig und in jeder Lebenssituation ein Bildchen von meiner Tochter zu knipsen. Die Fotografie ist meine absolute Leidenschaft. Gerne verliere ich mich in Zeit und Raum, wenn ich ein tolles Motiv vor die Linse bekomme. Und mal ehrlich, welches Motiv könnte schöner sein als das eigene Kind? Dementsprechend ist mein Computer voll mit ca. 40.000 Fotos. Ein mini Bruchteil davon stammt aus der Vor-Minnie-Zeit und der Rest zeigt die vergangenen Momente der letzten 2,5 Jahre. Beinahe jeden Tag kommen neue hinzu. Dank der Digitalkameras mit Speicherkartenslot ist die Begrenzung, die ein klassischer Kodak Film mit 36 Schuss setzt, Geschichte. Ist das jetzt ein Fluch oder ein Segen? Ich verfalle quasi in einen Knips-Rausch und es entstehen oft dutzende Fotos, die sich kaum voneinander unterscheiden. Die Zeit die Fotos zu löschen nehme ich mir ungern. Ich muss mich mehr und mehr dazu zwingen, denn wer braucht schon unendlich viele Fotos der haargenau gleichen Situation?

Der Vergleich

Früher gab es eine Auswahl an schönen einzelnen Bildern. Voller Vorfreude wartete man gespannt, wie die Fotos wohl geworden sind. Schon irgendwie besonders. Ärgerlich natürlich, wenn der Film überbelichtet ist o.ä. Heute ist dieser Überraschungseffekt, dank des Display der Digitalkamera, verloren gegangen. Der Arbeitsaufwand ein Foto zu machen ist, im Vergleich zu früher, mittlerweile sehr gering. Das an sich ist ja durchaus praktisch und schön. Mein PC, die externe Festplatte oder die Time Capsule sind dadurch jedoch regelrecht überflutet mit Fotos. Früher war alles besser? Nein, das will ich gar nicht sagen. Die Entwicklung der Technik macht es selbst uns Hobbyfotografen möglich die wunderbarsten Fotos unserer Lieben zu machen. Wir sind vielleicht unachtsamer als früher und knipsen einfach mal drauf los. Ein gutes Foto wird schon dabei sein.

Was mich allerdings stört, ist das ich die Fotos fast ausschließlich in digitaler Form habe. Wenn ich Lust habe, setze ich mich vor meinen Computer und klicke mich so durch die Aufnahmen der letzten Jahre. Das tue ich allerdings meist allein, denn ich setze mich eher selten mit der Familie oder Freunden vor den PC und lasse eine Diashow laufen. In aller Ruhe ein Fotoalbum auf der Couch durchblättern ist da schon, naja, einfach netter, geselliger. Das eine oder andere Album hab ich auch schon gestaltet und zu manchen Fotos auch noch etwas geschrieben. Nein, nicht so in Handarbeit wie meine Mama früher, sondern ganz digital am Rechner. Es ist dennoch ein großer Aufwand. Perfekt soll es schließlich sein. Wir haben nun, was die Fotoaufbewahrung angeht, etwas neues für uns entdeckt. Die wirklich einfache und durchaus kinderfreundliche Memory Box von Cheerz, die ich euch nun vorstellen darf.

Darf ich vorstellen? Die Memory Box von Cheerz.

Die zwei Varianten:

  1. Die Little Memory Box in mintgrün. Sie eignet sich bestens für die Aufbewahrung der Fotos aus Babys erstem Lebensjahr.
  2. Die Memory Box in nachtblau. Egal ob Eltern oder nicht. Jeder hat seine ganz eigenen Erinnerungen und diese sind, egal ob Urlaub mit Freunden, Situationen aus dem Alltag oder auch Events, oft mit dem Fotoapparat festgehalten. Und jetzt wisst ihr wo hin mit den Schnappschüssen. Genau, ab in die Memory Box.

Egal für welche Box ihr euch entscheidet, in beiden Varianten befinden sich Monats-Milestonecards und der Code über den ein Jahr lang 100 oder 300 (je nach gewähltem Paket) Fotoabzüge bestellt werden können. Die Memory Boxen bestehen aus Pappe. Zwölf Trennkarten lassen euch die Fotos des letzten Jahrs ganz easy, chronologisch sortieren. In ihrem jeweils schlichten Design findet die Box sicher ein Plätzchen in jedermanns Wohnzimmer.

Wie bekomme ich nun meine Abzüge?

Mit einer App ist es mit wenigen Klicks ganz einfach, schnell die neuesten Schnappschüsse eines Urlaubs, der Kids oder eines Events etc. zu bestellen. Heute haben wir die meisten Fotos sowieso auf dem Handy, oder? Wenn nicht, können die Bilder auch über den Browser auf der Cheerz-Website bestellt werden. Ob ihr die Fotos matt oder glänzend im klassischen Format, mit oder ohne Rahmen, quadratisch oder im Retrostil haben möchtet könnt ihr selbst entscheiden. Nach einmaliger Zahlung der Box mit 100er oder 300er Fotopaket fallen keine weiteren Kosten – nein, auch keine Versandkosten – mehr an.

 

Meine Tipps für euch…

  • Ich persönlich finde die Box nicht nur für uns selbst schön, sondern auch für die lieben Verwandten. Nicht alle (Ur)Omas und (Ur)Opas können heute schon mit einem Smartphone umgehen. Da ist es doch eine klasse Idee den Uris eine Memory Box zu schenken und immer mal wieder ein paar Abzüge an ihre Adresse zu bestellen.
  • Übrigens lassen sich in den Boxen auch andere Erinnerungsstücke wie die Geburtsanzeige des Babys, das Flugticket des letzten Urlaubs oder Kinotickets vom romantischen Date mit dem oder der Liebsten aufbewahren.
  • Wenn ihr ein Kleinkind habt wie ich, empfehle ich euch die Abzüge in matt zu bestellen. Meine Minnie liebt es sich die Fotos anzuschauen und dank der matten Oberfläche gibt’s keine unschönen Fettpatscher der kleinen Fingerchen auf den Bildern.

–  G  I  V  E  A  W  A  Y  –

 

Zusammen mit Cheerz möchte ich euch gerne eine Freude machen und verlose 2 Cheerz Memory Boxen in Nachtblau. In jeder der Boxen befindet sich ein Code für je 100 Fotoabzüge. Egal ob Eltern oder Nicht-Eltern, die Memory Box ist eine tolle und einfache Alternative zum Fotoalbum. Erinnerungen einfach chronologisch und hübsch verpackt aufbewahren, wer von euch möchte das auch?

So funktioniert’s:

  1. Geht auf meine Facebook-Seite oder auf mein Instagram-Profil.
  2. Beim jeweiligen Post zu diesem Beitrag könnt ihr an der Verlosung teilnehmen.
  3. Befolgt die dort aufgelisteten Teilnahmebedingungen.
  4. Geschafft, jetzt heißt es Daumen drücken!

Je eine Box wird auf Instagram und auf Facebook verlost. Ihr dürft natürlich gerne an beiden Verlosungen teilnehmen und habt so die Chance gleich zwei Memory Boxen zu gewinnen. Viel Glück!

*Das Los entscheidet und der Gewinner wird bei Facebook/Instagram benachrichtigt. Teilnahme ab 18, Versand innerhalb Deutschlands. Die Preise wurden www.susamamma.de unentgeltlich zur Verfügung gestellt und können nicht bar ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 Jetzt seid Ihr gefragt!

Was ist eure Meinung zum Umgang mit dem Fotografieren und Fotos heute im Vergleich zu früher? Sagt ihr früher war alles besser oder gefällt es euch wie es heute ist? Was habt ihr für Methoden eure Fotos aufzubewahren und wo/wie speichert ihr die ganzen Bilder?

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Kleiner Frühstücker – große Umstellung

Morgens, mittags, abends und auch oft mal zwischendurch, dreht sich unser Leben ums Essen. Ich selbst vergesse es an manchen Tagen total, bis mir plötzlich abends auf dem Sofa auffällt – knurr, knurr – ‚Wie? Ich hab den ganzen Tag noch nichts gegessen?!‘. Das passiert mir mit meiner Tochter natürlich nicht. Wie viele ‚Essensentscheidungen‘ treffe ich wohl am Tag für sie? Unzählige! Heute fällt für mich eine ganz große Essensentscheidung. Nicht eine der kleinen, täglichen: ‚Darf sie jetzt ein Stück Schokolade?‘, ‚Ist diese Portion nicht viel zu groß für die Kleine?‘, ‚Schmeckt ihr das überhaupt mit so wenig Salz?‘, ‚Schon wieder Pommes?’… Nein, es ist für mich eine große Entscheidung, denn es geht um ihr Frühstück.

Seit ich meine Minnie vor etwas mehr als einem Jahr abgestillt habe, ist ihr Frühstück für mich besonders wichtig. Diese erste Mahlzeit am Tag ist nämlich entscheidend. Davon hängt nun mal die Laune der Kleinen ab. Das Stillen wird weniger und ich mache mir mehr Gedanken: Was könnte ein gutes Powerfrühstück für die Minnie sein? Eigentlich ergibt es sich dann mehr oder weniger ohne mein Zutun. Der Mausepapa schwört nämlich schon seit Jahren auf seinen Haferflockenbrei und meint, der gibt ihm den richtigen Kick für einen super Start in den Tag. Ich komme eines morgens in die Küche gelatscht und da sehe ich meine zwei Herzensmenschen, wie sie beide genüsslich mampfen. Der Papa hat der Kleinen einfach einen Löffel von seinem Brei zum probieren hingehalten und, für mich kaum zu glauben, sie steht drauf. Mich kann man ja mit dieser warmen, klebrigen Masse aus Haferflocken, Wasser und Milch jagen, aber sie ist eben auch die Tochter ihres Papas.

Seit 1,5 Jahren geht das nun so. Mal Brei pur. Irgendwann versüßt mit Honig. Ab und an mal Trauben, Himbeeren, Banane oder Blaubeeren als Topping. Bis heute… Seit ein paar Tagen verweigert die Minnie ihren Brei. Da ist nix zu machen. Okay, ein oder zwei Löffelchen vielleicht aber sonst stibitzt sie sich nur die Himbeeren und Co und lässt den Haferbrei links liegen. Ich habe versucht sie zum Essen zu zwingen und es durchgezogen, dass sie bis zum Mittag nichts anderes bekommt. Möglicherweise treibt sie ja nur ihre Machtspielchen mit uns?! Sie verteidigt ihren Standpunkt jedoch hartnäckig, mehrere Tage und ich sehe ein, so geht das einfach nicht weiter. Was mich zu meiner, für mich, großen Entscheidung bringt: Mit dem Brei ist nun Schluss! Der Papa darf natürlich gerne weiter Brei essen aber für Minnie muss etwas anderes her. Sie hat das Frühstücksritual mit ihrem Papa, die Zeit die es angedauert hat, genossen. Wir werden ab heute verschiedenes ausprobieren und ich bin mir noch sehr unsicher wie ihr neues Frühstücksritual ausschauen wird.

Viele von euch verstehen vielleicht nicht warum das jetzt eine so große Entscheidung für mich ist. Der Brei, der ihren Magen jeden Tag auf alles vorbereitet, hat mir einfach immer ein gutes Gefühl gegeben. Mit dem Schutz der gut verdaubaren Masse in ihrem Bauch, darf es eben auch mal etwas ungesünderes als Snack oder eine fettige Portion Pommes am Mittag oder Abend sein. Jetzt hat sie diese Grundlage nicht mehr. Ihre Laune, sobald sie den Teller Brei gegessen hat, ist immer bestens gewesen. Zwischendurch gab es natürlich immer mal einen Tag an dem sie keine Lust auf die eingeweichten und aufgekochten Haferflocken hatte und stattdessen irgendetwas anderes bekommen hat. Meine Beobachtung: sie ist dann bis zum Mittagessen oft nicht so gut drauf wie mit Breifrühstück. Nicht zuletzt tut es mir um das Frühstücksritual mit dem Papa leid. Sie ist immer so stolz, wenn sie genau das tut oder isst was der Papa auch tut oder isst. Kinder werden groß und es wird sich immer wieder etwas verändern. Für uns Mamas und Papas ist das bestimmt oft weniger leicht als für die Kids selbst. Gerade beim Essen weiß der Körper doch selbst am besten was er braucht, nicht wahr? Vielleicht erleben wir ja auch, dass die Umstellung sie wieder ‚back to the roots‘ bringt und sie irgendwann wieder nach dem Brei verlangt.

Ihr Lieben, ich bin gespannt was auf euren Frühstücksplänen steht. Habt ihr einen guten Tipp für mich? Was gebt ihr den Kleinen für einen guten Start in den Tag? Wie ihr gelesen habt, bin ich etwas ratlos und freue mich über jede Idee!

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Dezember – #instamonatsrückblick

Unglaublich, schon wieder ist ein Monat rum. Der zauberhafte Dezember mit der gemütlichen Vorweihnachtszeit, dem Advent(-skalender), ganz viel Weihnachtsmarkt und schließlich Heiligabend. Zwar fehlt uns in diesem Monat die eigentlich geplante Reise nach Frankreich, aber dafür haben wir eine wunderschöne Zeit in Bonn und der Schweiz. Nicht nur ein Monat geht zu Ende, auch ein ganzes Jahr und hier ist mein #instamonatsrückblick.

 

Der Dezember startet natürlich mit dem ersten Säckchen des allerersten Adventskalenders für die Minnie. Leider hängt der Adventskalender etwas tief #merkefürsnächstejahr, sodass Minnie im unbeobachteten Augenblick gleich mehrere Säckchen von der Leine rupft. Irgendwie will sie das ‚Jeden Tag nur eins!‘ nicht verstehen.

 

Eine weitere Premiere dieses Jahr ist der Besuch vom Nikolaus. Am Abend des 5. Dezembers stellen wir zusammen einen Stiefel vor die Wohnungstür. Minnie hat große Freude dem Nikolaus ein Bild zu malen und ihm ein paar von ihren geliebten Nüssen und einen Apfel als Proviant da zu lassen. Ganz schön aufregend das Ganze! Sie kann es kaum fassen als am Morgen plötzlich das Überraschungsei und die kleinen Geschenke vor der Tür liegen. Die herzhaften Knabbereien und das Bild hat der Nikolaus mitgenommen. Ja, gibt’s denn sowas?!

 

Wie der November ist auch der Dezember ein Monat voll gepackt mit LIEBE. Minnies Papa und ich feiern unseren Jahrestag. Wow, 10 Jahre… das sind fast 40 % meines Lebens und ich freue mich tierisch auf die nächsten 10. Ich liebe Dich! #ingutenwieinschlechtenzeiten

 

Kurz vor Weihnachten geht es für uns zwar leider nicht nach Paris und Grimaud aber dafür in die Heimat. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Ausflug auf den Bonner Weihnachtsmarkt inklusive Karussell fahren. Die Minnie hat sich nämlich getraut und das nicht nur einmal… #proudmom.Wir haben eine wunderbare Zeit zu dritt, zu zweit #coupletime und mit ganz viel Familie. Es ist klasse eine so große, tolle Familie zu haben mit vielen Tanten, die sich alle liebend gern um die kleine Nichte kümmern.

 

Ehrlich gesagt war es überfällig. Schon länger hab ich mit dem Gedanken gespielt und jetzt hab ich es endlich gewagt: von lang und blond zu Lob und braun. Ich bin total überrascht wie happy ich mit meinem neuen Look bin. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass ich es sofort bereuen würde. Wie taugt’s euch?

 

Der heilige Abend ist da und wir dürfen ihn nun schon zum dritten Mal mit unserem kleinen Menschenkind feiern. Dieses Jahr spürt die Minnie das erste Mal so richtig die Magie von Weihnachten und so kehrt diese auch wieder zu mir zurück. Mit Kinderaugen ist Weihnachten doch die zauberhafteste Zeit im Jahr und wenn wir älter werden schwindet dieses bestimmte Gefühl immer mehr. Ich weiß noch wie traurig ich als Teenager war. Ich habe auf dieses Gefühl gewartet und es wollte sich einfach nicht einstellen. Die Weihnachtszeit war zwar trotzdem besonders aber der Zauber fehlte. Mein Kind läuft jetzt durchs Haus und singt fröhlich ‚Oh, Tannebaum‘ und himmelt diesen an ‚Tannebaum dute, Tannebaum dute, Mama!‘. Das Singen in der Kirche, der Anblick des Baumes mit den vielen Geschenken darunter und das anschließende Auspacken dieser, macht Heiligabend für Minnie perfekt. Ich spüre ein Stück von dem was sie spürt und merke mal wieder wie schön es ist Mama zu sein.

 

Im Anschluss an unseren Bonn Besuch gehts gleich weiter in die Schweiz. Schnee gibt es zwar kaum aber dafür umso mehr Sonne. Im künstlich beschneiten Kinderland macht die kleine Minnie am letzten Tag dieses Jahres ihre ersten Versuche auf Skiern. Die anfängliche Begeisterung beim Ausleihen von Skihelm, Stöcken, Skischuhen und Ski endet jedoch ganz schnell als ich sie auf die Bretter stelle. Schlittenfahren ist einfach viel schöner!

 

Auch im Dezember gibt es wieder ein paar neue Blogposts. Habt ihr sie schon gelesen?

 

Ich verabschiede mich etwas verspätet vom Dezember aber immerhin auch vom Jahr 2016 und freue mich schon auf die kleinen und großen Abenteuer die 2017 für uns bereithält. Euch allen wünsche ich ein frohes neues Jahr und bedanke mich ganz, ganz doll für’s fleißige Lesen! Falls ihr Fragen, Anregungen und/oder Feedback habt, lasst es mich gerne immer wissen.

Übrigens bei ‚frohes neues Jahr‘ fällt mir ‚gute Vorsätze für 2017‘ ein .Schaut doch mal hier vorbei… ich sag nur ‚Bikinifigur‘!!!

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Weißes Schloss am Meer – Strandhotel Kurhaus Juist // mit Gewinnspiel

Wie in einem Märchen fühle ich mich, wenn wir Urlaub im weißen Schloss am Meer auf Juist machen. Hoch oben auf der Insel thront, zwischen all den roten Backsteinhäusern, ganz in weiß, das Strandhotel. Über die breite Treppe und durch die großen Flügeltüren betrete ich das Vier-Sterne-Hotel. Die hohen, weißen, stuckverzierten Wände und Decken, die symmetrisch nach links und rechts hochführende Treppe, welche in die oberen Stockwerke führt und die vielen goldenen Akzente zaubern eine herrschaftliche und zugleich gemütliche Atmosphäre. Wie oft habe ich schon in der Mitte der Lobby auf dem Kompass gestanden, den Kopf in den Nacken gelegt und über die zwei offenen Galerien hinweg, durch die gläserne Kuppel bis hoch in den Himmel geschaut. Dieser Blick löst einfach immer wieder ein überwältigendes und berauschendes Gefühl in mir aus.

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Beim Empfang an der Reception, dem Essen im weißen Saal, der Kosmetikbehandlung im Le S.P.A oder einer zufälligen Begegnung auf dem Flur, das Personal des Hauses ist immer überaus zuvorkommend, (kinder-)freundlich und hat stets ein Lächeln auf den Lippen.

 

Schlafgemach

Unser Zimmer ist eine Junior Suite mit Blick zur Nordseite der Insel. Selten habe ich ein so geschmackvoll eingerichtetes Hotelzimmer bewohnt. Ganz typisch Juist ist hier alles in den Farben Blau und Gelb gehalten. Ich betrete die Suite und stehe im Wohnbereich mit bequemem Sofa, einem Couchtisch und Flachbildfernseher. Praktisch, dass hier auch eine Küchenzeile mit Herd, Spüle und Kühlschrank sowie ein kleiner Esstisch mit zwei Stühlen Platz finden. Ein Kleinkind hat schließlich zwischendurch auch mal Hunger und ich bin immer froh, wenn ich im Urlaub schnell selbst einen Teller Nudeln für Minnie zaubern kann. Das kennt ihr bestimmt auch, oder?! Vom Wohnbereich aus trete ich in das angrenzende Schlafzimmer. Hübsche, gelbe und weiße Kissen und eine blaue Tagesdecke schmücken das Bett. Das Kopfteil aus weiß lackierten Holzlatten rundet das wohnliche Bild ab. Bei so viel Gemütlichkeit mag ich mich am liebsten sofort in die Laken kuscheln. Eine weitere Türe vom Wohnbereich der Suite aus, führt in das innenliegende, jedoch gleichzeitig helle Badezimmer. Die Terrasse ist durch Fenstertüren sowohl vom Schlafzimmer als auch vom Wohnbereich aus zu begehen. An warmen Tagen kann man vom Liegestuhl aus auf das weite Meer schauen. Ja, hier lässt es sich sehr gut urlauben!

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Weißer Saal

Frühstück und Abendessen werden im weißen Saal serviert. Stuckverzierte, weiße Decken und Wände, prunkvolle Kronleuchter, Spiegel und die großen Fenster machen diesen aus. Morgens gibt es Frühstück vom üppig gefülltem Buffet. Hier bleiben definitiv keine Wünsche offen. Bis 11:30 Uhr können wir Langschläfer uns den Bauch mit Obst, Müsli, Brötchen, Brot, Rosinenstuten, Marmelade, Nutella (mein Lebenselixier), verschieden Sorten von Wurst, Käse und Schinken, gekochten, gerührten oder gespiegelten Eiern, Speck, Würstchen und vielem mehr voll schlagen. Am Abend gibt es im weißen Saal Menu à la Carte mit wechselnden Speisen. Neben Fisch und Fleisch werden auch vegetarische Gerichte angeboten. Die Minnie bekommt eine Kinderspeisekarte in Form eines Papiertischsets mit lustigen Figuren drauf. Sie hat die Wahl zwischen Fischstäbchen, Chicken Nuggets, Nudeln, Pommes, Eis (natürlich zum Nachtisch) und weiteren Speisen. Während des Wartens auf das Essen, darf die Minnie ihre Speisekarte mit Buntstiften bemalen. Sie macht es sich allerdings lieber zur Aufgabe die Stifte auszukippen und wieder in das Glas einzusortieren. Egal! Schön, wenn sie eine Beschäftigung hat und ich meine Vorspeise genießen kann. Im besten Fall sind die Kinder am Nachbartisch gleichzeitig wie Minnie mit dem Essen fertig und ziehen mit ihr zum Spielen los. Wir Erwachsenen genießen unser Menü und bleiben bei gedämpftem Licht, guten Gesprächen und einem Glas Wein (ich bleib beim Wasser, bin ja eher der alkoholfreie Typ) gerne länger hier sitzen. Oft endet der Abend bei einem „Absacker“ in der angrenzenden Kaminbar.

Die Kaminbar

Einen Aperitif vor dem Abendessen, einen Absacker danach, einen Snack am Mittag oder Kuchen und frische Waffeln am Nachmittag, das alles gibt es in der hoteleigenen Kaminbar „Münchhausen“. Loungemäßig sitzen wir mit einem heißen Tee an den runden Tischchen am Kamin oder genehmigen uns einen Cocktail an der Bar. Raucher haben die Möglichkeit in den angrenzenden Wintergarten zu gehen, um ihrem Bedürfnis nachzukommen.

Kindertreff

Mit meinen Schwestern, Cousinen und Cousins bin ich als Kind sehr gerne in den Kindertreff des Hotels gegangen. Vormittags und am frühen Abend können Eltern ihre Kinder (zwischen 3-12 Jahren) in die Kinderbetreuung bringen. Wollen die Kinder ausserhalb der Betreuungszeiten in das Spielzimmer, holt man einfach den Schlüssel an der Reception. Da die Minnie für die Betreuung noch zu jung ist, hole ich uns den Schlüssel gerne um mit ihr hier spielen zu gehen. Der Kindertreff hat einiges zu bieten. Die Kids können Brettspiele spielen, Musik hören, in der gemütlichen Kuschelecke liegen oder toben, basteln, ihrer Kreativität an der großen Kreidetafel freien lauf lassen und, und, und… Meine Minnie hat die Puppenecke für sich entdeckt und spielt hier ganz versunken.

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Wellnesslandschaft Le S.P.A.

Jetzt gehen wir zwei Mädels erstmal schön Spaß haben und relaxen im Wellnessbereich. Der Minnie ziehe ich flott den kleinen, gelben Frottee-Poncho an und hülle mich selbst in einen kuscheligen Bademantel. Unser erstes Ziel ist natürlich das Schwimmbad. Dieses ist nicht groß aber groß genug. Minnie und ich haben auf alle Fälle große Freude. Es gibt eine Whirlmassagebucht zum Entspannen und eine Gegenstromanlage für die, die sich lieber auspowern wollen. Nach dem Planschen gehen wir die weitere Wellnesslandschaft erkunden. Den Fitnessraum des Hotels lassen wir heute mal links liegen, da müsste Mama mal allein hin (oder auch nicht *sportmuffel). Der Wellnessbereich hat aber noch einiges Andere zu bieten wie die Erlebnisdusche, eine finnische Sauna, ein Dampfbad, ein Laconium, ein Rasulbad, eine Infrarotkabine, Ruheräume und ein Solarium. Während Minnie an den Fußbecken bei der Sauna mit Eisklötzchen spielt, die ihr die herzliche SPA-Mitarbeiterin schaufelweise gibt, kann ich hier ein bisschen relaxen. Herrlich! Der „Le S.P.A.“ des Kurhauses ist ein Thalasso SPA. Alle buchbaren Anwendungen wie Massagen, Kosmetikbehandlungen und Body-Treatments richten sich also an der Kraft des Meeres. Beliebt sind zum Beispiel die Meerwasserbäder inklusive Algen.

Glaskuppel

Die Kuppel des Hotels ist für mich das Sahnehäubchen. Von hier oben genieße ich den Rundblick über die ganze Insel und das Meer mit Ebbe und Flut. Jedes Mal wenn ich Urlaub auf Juist mache, zieht es mich mindestens einmal hier rauf. Die letzte Stufe ist erklommen und mich überkommt dieses Kribbeln im Bauch. Was für eine Aussicht! Ich laufe rund durch die Glaskuppel und schaue zu allen Seiten raus. Das starke Gefühl von Unendlichkeit habe ich beim Blick auf den Strand, mit der offenen See, zur Nordseite. Im Süden liegt unter mir der Ortskern von Juist, der Hafen und schließlich über das Watt hinweg das Festland. Richtung Ostseite, wo der Flugplatz von Juist liegt, kann ich am Horizont Norderney ausmachen. Die Westseite mit Blick Richtung Loog und Domäne Bill, bietet spektakuläre Sonnenuntergänge. Es ist einfach ein irgendwie magisches Gefühl an diesem einen der höchsten Punkte der Insel zu stehen.

 

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Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Urlaub im „Weißen Schloss am Meer“ und hoffen, dass wir dann auch Minnies neu gewonnenen Freunde wiedertreffen. Ich finde es klasse im Urlaub neue Bekanntschaften zu machen und als Mama und Papa läuft das durch die Kinder ganz von allein.

Vielleicht treffen auch wir uns bald auf der Insel und mit etwas Glück bei einem kulinarischen Dinner im Weißen Saal des Kurhauses, denn ich habe hier ein kleines Gewinnspiel für euch.

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– G E W I N N S P I E L –

Zusammen mit dem Strandhotel Kurhaus Juist verlose ich hier auf dem Blog einen Gutschein über eine Carte Blanche für 2 Personen. Euch erwartet ein 4-Gänge-Überraschungsmenü im wunderschönen Ambiente des Weißen Saals im Kurhaus.

Was Ihr dafür tun müsst?

  1. Mir einfach folgendes verraten und das hier oder auf Facebook unter dem Post zu diesem Beitrag kommentieren: Zu welcher Jahreszeit würdet Ihr an die Nordsee reisen und warum?
  2. Folgt meinem Blog und/oder meiner Facebook Seite.

Teilnahmeschluss ist der 2. Dezember 2016, 23:59 Uhr. Das Los entscheidet und der Gewinner wird per E-Mail oder bei Facebook benachrichtigt. Teilnahme ab 18, Versand innerhalb Deutschlands. Der Preis wurde www.susamamma.de unentgeltlich zur Verfügung gestellt und kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich wünsche euch ganz viel Glück!

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Wunderschöne Nordseeinsel Juist

Mein Leben lang fahre ich mit meinen Eltern, Schwestern und Großeltern schon nach Juist. Sechs lange Wochen im Sommer, ein kurzer Wochenendtrip zwischendurch oder in den Oster- bzw. Herbstferien. Juist lohnt sich irgendwie immer. Von meiner Heimat Bonn aus, ist die Insel schnell mit Auto plus Fähre oder Flugzeug erreicht. Von München aus dauert es leider recht lang. Als Kind mit der ganzen Familie, als Teenie mit der einen oder anderen Freundin oder sogar dem damaligen Freund dazu und heute mit meiner eigenen kleinen Familie, bin ich total gern hier. Die Uhren auf Juist ticken langsamer und vieles ist wie es immer war. Meine fast zweijährige Minnie tritt in Mamas Fußstapfen und rennt über den breiten Sandstrand zum Meer, sammelt Muscheln, trinkt einen Kinder- „Einen drin – einen draußen“ im Köbes, steht am Kurplatz am Schiffchenteich und lässt ihr Böötchen fahren oder spielt vergnügt auf dem riesigen Abenteuerspielplatz am Hafen. Ein paar Tipps für den Urlaub auf Juist habe ich hier für euch zusammengestellt. Die Insel hat allerdings noch einiges mehr zu bieten.

 

Der Stand

Juist wird auch als die längste Sandbank der Welt bezeichnet. Dass nicht nur, weil sie mit ihren 17 Kilometern die längste Ostfriesische Insel ist, sondern auch wegen dem unglaublich breiten, unendlichen Strand. Den allerfeinsten Sand der Welt findet ihr hier. Jedes Kind sammelt doch gerne Muscheln und planscht durch die Priele. Im Sommer stehen unterhalb der grünen Dünen bunte Strandkörbe und zwischendrin gibt es immer wieder mal einen Spielplatz. Bei windigem Wetter lassen wir Drachen steigen, bei Sonnenschein im Sommer kühlen wir uns im Meer ab und liegen faul am Strand.

 

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Strandrestaurants und Hohe Düne

Auf der Strandpromenade gibt es zahlreiche Strandcafés und Restaurants. An einem Strandtag gehen wir hier gerne etwas essen. Auf den großen Terrassen gibt es kleine Spielplätze für die Kids. So können Papa und Mama in Ruhe am Tisch sitzen, während die Kinder in Sichtweite ausgelassen spielen. Überhaupt ist Juist eine total kinderfreundliche Insel. Beliebt sind beim erwachsenen, trinkenden Volk die Schirmbars. Eine gibt es zum Beispiel beim etwas moderner und noch nicht ganz so alt eingesessenen Strandrestaurant „Hohe Düne“. Wie der Name schon sagt, liegt es auf einer hohen Düne, überragt die anderen Restaurants und bietet eine wunderschöne Aussicht auf den Strand und das Meer. Mit Terrasse, Schirmbar und modernem in Holz und Glas gehaltenem Innenbereich, ist hier für jede Jahreszeit und jedes Wetter ein schönes Plätzchen zu finden. Minnie und ich essen total gern die Pommes. Die sind in der „Hohen Düne“ richtig gut!

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Der Schiffchenteich auf dem Kurplatz

Im Ortskern befindet sich einer der Schiffchenteiche. Ein rundes flaches Wasserbecken in dem jeder sein Modellschiff oder kleines Böötchen fahren lassen kann. Kinder rennen fröhlich um den Teich und versuchen ihre Schiffe aus dem Wasser zu fischen. Die Eltern beobachten das Schauspiel von der Parkbank aus und manch ein Erwachsener wird hier auch nochmal zum Kind. Auch ich kann meine kindliche Seite hier wunderbar raus lassen. Heute wie früher finde ich es toll wie die ferngesteuerten Miniaturmotoryachten oder Speedboote über das Wasser flitzen. Der Uri hat meiner Minnie auch sofort ein kleines Segelboot mit batteriebetriebener Schiffsschraube gekauft und das wirft sie immer wieder ins Wasser. Bei dem starken Wind der hier bläst, fährt das Brötchen auch ganz ohne Motor.

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Spielzeuggeschäft Schmidt

Das bringt mich dann auch zu meinem nächsten Tipp, dem Spielzeuggeschäft schräg gegenüber vom Schiffchenteich. Hier gibt es alles was man als Kind auf der Insel braucht: Sandspielzeug für den Strand, Brettspiele für Regentage im Ferienhaus oder Hotel, Drachen zum steigen lassen bei windigem Wetter, Böötchen, Kuscheltiere und, und, und… Ich weiß noch wie ich als Kind hier all mein Taschengeld auf die Verkaufstheke gelegt habe um mir meinen ganz eigenen, kleinen Drachen zu kaufen. Naja, für einen Lenkdrachen hat es nicht gereicht.

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Lütje Teehuus

Im hübschen Kurpark liegt etwas versteckt ein ganz entzückendes, kleines Café. Das Häuschen in dem es sich befindet hat viele kleine Fenster mit blau-weißen Stoffgardinen, einen Kamin, eine Holzbalkendecke und ist einfach niedlich, urig und gemütlich. Bei schönem Wetter setzen sich viele Gäste auf die Terrasse. Neben verschiedenen, leckeren Kuchen gibt es warme, süße sowie herzhafte Speisen. Wie der Name schon sagt wird hier ganz typisch Tee getrunken. Der Ostfriesentee ist da natürlich der Klassiker. Ich bestelle mir, weil es für mich auf Juist Tradition hat, Milchreis mit Zimt und Zucker. Wer Juist besucht sollte definitiv einen Abstecher ins Lütje Teehuus machen.

Inselboutique im Kurpark

Direkt neben dem Teehuus befindet sich die kleine Inselboutique. Kein Kind daran vorbei ohne vorher mit einem der Retro-Rutschautos zu fahren. Klar, dass Mama sich dann mal in der Boutique umschaut, in der es Kinder- & Erwachsenenkleidung und Accessoires gibt. Wie viele Häuser auf der Insel ist auch dieses rote Backsteinhaus sehr niedlich.

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Pferdekutschen statt Autos

Auf Juist herrscht autofreie-Zone. Autos werden auf hier durch Kutschen ersetzt. Nur der Arzt hat einen PKW und es gibt einen Krankenwagen. Die Feuerwehr ist ebenfalls motorisiert. Minnie findet es total toll mit der Kutsche zu fahren, sie traut sich sogar die Pferde zu streicheln. Wir Schwestern sind als Kinder meist vorn auf dem Kutschbock mitfahren. Das Erste was es da herauszufinden galt war, wie die Pferde heißen um direkt im Anschluss zu fragen: „Darf ich auch mal die Zügel halten?“ Für Kinder wird auf der Insel auch Ponyreiten angeboten und man kann kleine Kutschen, die ebenfalls von Ponys gezogen werden, leihen. Aus Erfahrung kann ich sagen: Ein ganz besonderes Erlebnis für die kleinen! Im Sommer, bei Hochbetrieb auf der Insel , muss man aufpassen nicht von einem der schnellen Radfahrer aufgegabelt zu werden, die Kutschen hört man ja glücklicherweise wenn sie kommen. Natürlich soll die Minnie nach Möglichkeit auch auf Juist nur auf dem Gehweg laufen. Ohne Autos, die an einem vorbei brausen, fühlt es sich aber trotzdem sicherer an. Ich lasse Minnie viel öfter selbst laufen als daheim in der City. Es tut gut die reine Luft einzuatmen.

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Hummer Köbes

Der Köbes ist ein Juist-Klassiker und somit seit einem halben Jahrhundert, Treffpunkt der Juisturlauber. Hier kann man essen, trinken und wild feiern. Auf der Speisekarten gibt es natürlich Hummer und Fisch, jedoch auch Fleischfresser kommen auf ihre Kosten. Als Kinder haben meine Schwestern und ich es toll gefunden aus dem Schnapsglas einen Kinder-„Einen drin – Einen draußen“ zu trinken (Sprite mit zwei Mini-Würstchen, die am Glas hängen). Mittlerweile löst mich die Minnie am Kinderschnapsglas ab. 😀 Für uns Schwestern gibt es heute (bei mir jedoch eher sehr selten) feuchtfröhliche Abende mit hochprozentigem im Köbes. Am späteren Abend werden Lampen zu Schlagermusik geschaukelt – eine alte Tradition – und die Feierei geht los, bis auf der Theke getanzt wird. Ein Juistbesuch ohne im Köbes gewesen zu sein gibt es bei uns nicht.

Süsse Sachen

Vergesst die edlen Nougatpralinen aus der Confiserie! Wer einmal von Günter’s Nougat Spezialitäten gekostet hat, findet nie mehr etwas besseres. Sobald ich den süßen Laden betrete wird meine Nase umgehend vom himmlischen Nougatgeruch verführt. Allein deswegen lohnt es sich schon das Geschäft aufzusuchen. Neben allen möglichen, verschiedenen Süßigkeiten und kleinen Souvenirs, türmt sich in der Auslage der frische Nougatbruch. Ich kaufe am liebsten jeden Tag ein 50 gr Tütchen vom hellen Nougat und verzehre es sofort. Es gibt die Sorten hell, dunkel, hell mit Nuss, dunkel mit Nuss und hell mit Marzipan. Wenn ich meinen Freunden Nougat mitbringe oder schicke, kaufe ich es tafelweise. Hübsch verpackt und einfach unendlich lecker. Das kulinarische Juist-Highlight!

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Abenteuerspielplatz am Hafen

Hier bleiben keine Wünsche offen. Der weitläufige Spielplatz, in Hafennähe direkt hinter dem Deich, lässt Kinderherzen höher schlagen. Die Minnie liebt das Schaukeln bis in den Himmel, am liebsten soll neben ihr die Uri oder Mama schaukeln. Es gibt Spielhäuschen, Klettergerüste mit Rutschen und eine Seilbahn. Schaut mal, wir haben einen super Sonnentag erwischt:

Strandhotel Kurhaus Juist

Oder auch „das weiße Schloss am Meer“ genannt, ist das schönste Hotel der Insel. Wir sind hier sehr gerne zu Gast und genießen die freundliche und schöne Atmosphäre des Vier-Sterne-Hotels. Für mich ist das Kurhaus wirklich ein Schloss. Mit seiner weißen Aussenfassade, der breiten Eingangstreppe und nicht zuletzt der Glaskuppel, von der aus sich die gesamte Insel überblicken lässt, hebt es sich von jedem anderen Gebäude der Insel deutlich ab. Ich finde das Hotel hat einen extra Blogpost verdient und ihr könnt hier bald mehr über das Strandhotel erfahren.

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Filmtheater mitten im Meer

An der Nordsee ist das Wetter nicht immer Sonne pur. Zeit ins Kino zu gehen! Das kleine Filmtheater auf Juist verfügt über genau einen Kinosaal. Total lustig irgendwie. Es ist das gemütlichste Kino was ich kenne. In jeder Sitzreihe gibt es einen Tisch mit Lämpchen darauf. Falls wir Nachschub an Knabberzeug, Eis oder Getränken brauchen, schalte ich das Lämpchen aus und eine Servicekraft kommt, um die Bestellung aufzunehmen. Gezeigt werden hier Aktuelle Kinofilme in 2D oder 3D sowie Klassiker. Auch als Kinder sind wir immer gern in das altmodische Kino gegangen.

Flug mit dem kleinen Inselhopper

Entweder die Fähre bringt einen vom Festland auf die Insel oder das kleine 10-Sitzer Flugzeug. Beide Möglichkeiten sind auf ihre jeweilige Art ein Erlebnis. Ich fliege total gerne rüber, dabei bin ich sonst eher kein begeisterter, wenn auch vielreisender, Flugpassagier. Das Erlebnis beginnt schon am kleinen Flughafen in Norden. Der Flughafen besteht aus Tower, ein paar Büroräumen und einer Halle, in der sich der Check-In-Schalter und ein offener Wartebereich befinden. Das Gepäck laden wir am Auto auf einen großen Gepäckwagen und schieben diesen in der Halle auf die Kofferwage. Wir warten bis wir per Nachnamen aufgerufen werden und gehen, wenn es soweit ist, durch die Glastür auf das Flugfeld. Die Koffer verladen die Jungs vom Flughafen und wir besteigen das Flugzeug. Immer zu zweit nebeneinander sitzend. Dann geht es auch schon los, aber anschnallen nicht vergessen. Der Flieger saust das Rollfeld entlang und hebt ab. Ich finde das immer wieder aufregend. Bald schon erkenne ich Juist. Ist echt toll die Insel von oben zu sehen und es stimmt einen schön auf den Urlaub ein. Der Flug dauert ca. 5 Minuten, dann landen wir auch schon auf der Insel. Die Fähre braucht dagegen 90 Minuten von Norddeich nach Juist. Am Flughafen auf Juist steht ein Baucontainer, der als Anmeldebereich und Check-In dient. Es gibt auch ein richtiges Gebäude am Flughafen, in diesem befindet sich das Flughafenrestaurant. In den Ort geht es weiter per Kutsche. Nacheinander werden die verschiedenen Pensionen und Hotels abgefahren und die Urlauber steigen aus. Als letztes kommen wir nach ca. einer halben Stunde am Kurhaus an. Ich freue mich schon auf den Rückflug, aber nur wegen des Flugerlebnisses, denn auf der Insel bin ich schließlich gerne.

Ich hoffe ich habe euch mit meinem Blogpost einen Eindruck von Juist geben können und vielleicht wollt ihr ja auch mal hierher reisen. Auch ohne Kinder ist diese Insel einfach schön und immer eine Reise wert. Wart ihr schon mal auf Juist oder welche Nordseeinsel ist eure liebste?

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Marmorkuchen – Rezept mit Familientradition

Einen Anlass um einen Kuchen zu backen brauche ich nicht. Backen finde ich klasse und außerdem haben wir dann was Süßes zum naschen. Mein absoluter „Standardkuchen“ ist unser Marmorkuchen, geht einfach fix und ist super lecker. Wie meine ganze Familie ihn backt erkläre ich euch jetzt.

Zutaten:

  • 250 gr Butter + Butter zum Backform einfetten
  • 300 gr Zucker + 25 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Fläschchen Rum-Aroma
  • 500 gr Mehl + Mehl zum Backform bestäuben
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 125 ml Milch + 1 Schluck Milch (3 EL)
  • 30 gr Kakao zum Backen

Info: Ich mache den Teig für den Kuchen im Thermomix (dann auch nach der Display-Anleitung des Thermomix-Marmorkuchens nur mit meinen Zutaten & Mengenangaben). Natürlich könnt ihr ihn aber auch mit einem Handrührgerät, Kitchenaid o.ä. zubereiten.

Rezept:

Zunächst bereite ich die Gugelhupf Backform vor indem ich sie einfette und mit Mehl bestäube. Den Backofen heize ich bei Umluft auf 180°C vor.

Nun kommen die Butter in Stücken, in den Mixtopf und wird weich gerührt (40 Sek/Stufe 5).

 

 

300 gr Zucker, Vanillin, Salz, Eier, Mehl, Backpulver, 125 ml Milch und Rum-Aroma füge ich hinzu und vermenge das Ganze bei 40 Sek/Stufe 5. Dabei unterstütze ich den Thermomix indem ich den Spatel durch die Deckelöffnung stecke und ihn bewege. Die Hälfte des Teiges kommt nun in die Gugelhupfform.

 

 

Zur anderen Hälfte im Mixtopf gebe ich jetzt das Kakaopulver, die restlichen 25 gr Zucker und den Schluck Milch und der Mixtopf vermischt alles 5 Sek/Stufe 5 zu einem dunklen Teig. Mit dem Spatel schiebe ich alles vom Mixtopfrand nach untern und mixe noch einmal 5 Sek/Stufe 5.

 

 

Den dunklen Teig verteile ich nun auf dem hellen und ziehe eine Gabel spiralförmig durch den Teig, damit die Marmorierung entsteht.

Ab in den Ofen mit dem ungebackenen Kuchen und 55 Minuten bei 180°C backen. Ich mache nach 50 Minuten eine Garprobe indem ich ein Messer in den Kuchen stecke. Bleibt beim Herausziehen nichts kleben ist er fertig. Jetzt erstmal 15 Minuten abkühlen lassen.

Juhu, der Moment ist gekommen… ich stürze den Kuchen und hohle ihn aus seiner Form. Wenn er etwas abgekühlt ist bestreue ich ihn mit Puderzucker. Ihr könnt natürlich auch eine Schokoglasur machen.

Mmmmh….LECKER!

Jetzt seid ihr dran! Und nicht vergessen mir ein Feedback zu geben wie euch mein Rezept gefällt. 😉

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Schmandtorte – Rezept mit Familientradition

Bei uns wird Geburtstag gefeiert und da gibt es dann natürlich auch einen selbstgebackenen Geburtstagskuchen. Ich entscheide mich für eine Schmandtorte, die immer total gut bei Freunden und Familie ankommt. Wie könnte es auch anders sein bei einem Rezept nach dem auch meine Oma backt. Zudem ist es ganz einfach diesen Kuchen zu backen und für die Arbeitszeit rechne ich mal 30-45 Minuten ein. Schnell die Zutaten einkaufen und los gehts.

Zutaten:
• 250 gr Mehl
• 125 gr Zucker + 1 Tasse Zucker + 2 gestrichene EL Zucker
• 125 gr Butter + Butter zum Form einfetten
• 1 Ei
• 1/2 Päckchen Backpulver
• 1/2 Ltr Milch
• 2 Päckchen Bourbon-Vanille-Pudding
• 3 Becher Schmand
• 2 Päckchen Vanillezucker
• 2 Dosen gut abgetropfte Mandarinen (wahlweise auch andere Früchte wie Aprikosen oder Pfirsiche, diese dann auf den Boden legen, statt unterheben)
• 1 Päckchen Tortenguss klar
• 250 ml Flüssigkeit für Tortenguss (ich nehme den Saft von den Mandarinen + 2 EL Wasser)

 

Rezept: 

Erst einmal schütte ich die Mandarinen aus der Dose in ein Sieb und fange die Flüssigkeit in einer Schale auf. Diese kann ich dann später für den Tortenguss verwenden. Als nächstes überziehe ich den Boden der Springform mit Backpapier und fette diesen und den Rand der Form ein.

Boden:

Die Zutaten für den Belag, Mehl125 gr ZuckerButterEiBackpulver verarbeite ich, im Thermomix (30 Sek./Stufe 6), zu einem Knetteig. Natürlich geht das auch von Hand, im Thermomix wird der Teig nur so herrlich gleichmäßig.

Als nächstes lege ich den Teig auf dem Boden der Springform aus und ziehe ihn mit den Fingern am Rand hoch.

 

 

Belag:

Mit Milch, 1 Tasse Zucker & den 2 Päckchen Bourbon-Vanille-Pudding koche ich zunächst den Pudding. Wichtig: Immer schön rühren damit er nicht klumpt.

Unter ständigem Rühren lasse ich jetzt den Pudding im Wasserbad abkühlen.

Nach und nach hebe ich die 3 Becher Schmand, den Vanillezucker und schließlich die abgetropften Mandarinen unter den Pudding, bis alles gleichmäßig vermischt ist. Vorsichtig, sonst gehen die Mandarinen kaputt.

Den Belag verteile ich auf dem ungebackenen Boden und streiche ihn glatt.

 

 

So den nächsten Schritt übernimmt der Backofen. Nach 1 Stunde backen bei 180°C Umluft hole ich den Kuchen aus dem Ofen und lasse ihn abkühlen.

Tortenguss:

Das Päckchen Tortenguss  und 2 gestrichene EL Zucker gebe ich zusammen in einen Topf, gieße langsam und unter ständigem Rühren den zuvor aufgefangenen Mandarinen-Saft und 2 EL Wasser hinzu. Jetzt stelle ich die Herdplatte an und lasse den Tortenguss kurz aufkochen, rühren immer rühren.

Sofort den etwas dickflüssigen Guss auf dem Kuchen verteilen. Von der Mitte aus, mit einem Löffel, verstreiche ich ihn nach außen und lasse ihn ebenfalls abkühlen.

 

 

Jetzt seid IHR dran! Ich hoffe ihr habt Spaß am Nachbacken. Und wie schmeckt euch die Schmandtorte? Ich freue mich über euer Feedback!

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Zauber von Gestern – Altes Spielzeug, große Freude

Noch mal liebe Grüße aus NRW und diesmal direkt von den Uris am Niederrhein. Hier bei meiner Oma und meinem Opa ist es richtig schön. Vieles ist einfach wie es immer war. So auch das Spielzeug mit dem meine Schwestern und ich schon gespielt haben. Es lohnt sich wirklich ein paar Sachen aufzuheben, denn es ist toll das eigene Kind auch so glücklich damit spielen zu sehen. Vielen Dank, liebe O’s!!!

Meine Top 10 Spielsachen die es nur bei den Uris gibt:

1. Da wäre erstmal mein persönlicher Favorit, die Modellauto-Sammlung von meinem Opa. Oh, damit musste man auch früher schon sehr vorsichtig umgehen. Aber, weil Opa einem nicht wirklich bös sein kann, eigentlich auch nicht sooo schlimm wenn was kaputt geht. Die kleinen Schuco Modellautos kann man mit einem Schlüssel aufziehen, sie sausen dann durch die Wohnung. Manche haben sogar eine Gangschaltung oder eine Hupe. Ich als Auto-Fan hab damit stundenlang gespielt, die Minnie jetzt das erste Mal. Ob sie sich in Zukunft auch so, wie ihre Mama früher, dafür interessiert?

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2. Die Kuscheltiere und Puppen, teilweise noch von meiner Mama, hocken alle oben auf einem Bett. Jedes Einzelne wird mal genauer unter die Lupe genommen und im besten Fall beschmust. Die Puppen werden an- & ausgezogen und durch die Gegend getragen. Minnie bekomm ich kaum mehr weg von dem Kuscheltierbett. Sie setzt sich einfach mitten drauf.

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3. Neben den vielen Kuscheltieren ist da auch noch der Bär auf dem man reiten kann. Gern hab ich ihn damals über den Bürgersteig vorm Haus gezogen. Auf den Rollen ist er hinter mir her gerumpelt und musste als Hund herhalten. Meine Minnie hat den Teddy so gern, sie wendet all ihre Kraft auf und versucht ihn auf den freien Platz neben sich auf der Bank zu hieven. Ganz schön schwer ist der Bär! Auf jeden Fall ein Spielzeug, was es eher selten irgendwo anders gibt. Oder?

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4. Irgendwann haben wir alle mal mit dem Backen und Kochen angefangen… bei mir war das bei Oma und Opa. Mit den Omas Plätzchen backen zur Weihnachtszeit oder Grießpudding am Abend. Das absolute Highlight war es aber immer, wenn wir den kleinen Ofen für Kinder benutzen konnten. Es passen zwar nur vier Plätzchen aufs Blech aber es ist so faszinierend, dass auch im kleinen Ofen leckere Plätzchen gebacken werden können, die sogar heiß sind wenn man sie raus holt. Ich hatte mein erstes „Aua, heiß!“-Erlebnis mit so einem Ofen. Ich konnte einfach nicht glauben, dass auch ein Kuchen aus Sand verdammt heiß im Kinderofen wird… Minnie lassen wir jetzt natürlich noch nicht richtig mit dem Ofen kochen und backen, aber sie hat auch ohne Hitze Spaß und „kocht“ mir ganz viel Batti (Kaffee).

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5. Ja, was wär Urlaub bei O&O ohne Bücher? Früher wurde uns Mädels daraus vorgelesen und ich hab es geliebt mir die Bilder in den Büchern anzuschauen. Genau diese alten Kinder- und Bilderbücher gibt es hier heute noch und die Minnie zeigt großes Interesse. Das überdimensionale „Mein Bilderbuch“-Buch hat es ihr im Moment angetan. Auf jeder Seite gibt es viel zu entdecken.

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6. Kein wirkliches Spielzeug aber geliebt sind die kleinen Bulle & Bär Statuen. Die zwei genießen Streicheleinheiten und Küsse von meiner Minnie. Ich weiß nicht was es ist aber es gibt da etwas, was die zwei spannend für Kinder machen und darum landen sie auch in meiner Top 10.

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7. Genug drinnen gespielt, jetzt geht es raus in den Garten. Ein wunderschönes, von der Familie selbst entworfen und errichtetes Spielhaus mit Rutsche steht hier seit 27 Jahren. Direkt daneben eine Schaukel auf der meine Minnie am liebsten den ganzen Tag verbringen würde. Puh, das ewige Anschubsen geht mir schon irgendwann auf den Keks – Zeit, dass Minnie lernt das selbst zu schaffen. Ich sag schon immer „Beine nach vorne und nach hinten!“. Sagen kann sie das mittlerweile auch aber umsetzen is noch nicht.

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8. Es fällt schon fast auseinander und hat so einiges mitgemacht, umso mehr freut es mich, dass es noch existiert: unser Indianer-Tipi. Auch für mich ist es jetzt noch schön mich hinein zu legen und durch den Zeltschlitz hoch in die Bäume zu schauen. Einfach ein schöner Ort zum Träumen und Spielen für draußen.

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9. Alles was Räder hat, fand ich ja immer schon toll. Neben der in Punkt 1 genannten Modellautos gibt es bei den Uris unter anderem das orange-grüne Kettler Dreirad mit richtig Oldtimer-Faktor. Heute schiebe ich die Minnie darauf durch den Garten und schaue ihr dabei zu, wie sie kleine Kieselsteine hinten in die Kipp-Schale schmeißt. Kaum zu fassen… gestern bin doch ich noch darauf gefahren!

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10. Zuletzt aufgezählt aber bestimmt nicht das Letzte (hihi) ist der Kindereinkaufswagen. Sonst gibt es den ja eigentlich immer nur wenn man mit Mama zum Einkaufen in den Supermarkt geht und Mama hat eigentlich wenig Lust, dass Kleinchen damit den Laden ausräumt (oder zerstört). Oma und Opa haben das Vergnügen nach Hause gebracht. So praktisch, die Minnie kann die geernteten Äpfel und alles mögliche Andere damit befördern. (Sie musste aber schon feststellen, dass Kieselsteine einfach hindurch rasseln. :-D)

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Es ist schön all diese Spielsachen wieder in Aktion zu sehen. Der Zauber von gestern ist plötzlich wieder da. Meine Minnie weiß schon welche ganz besonderen Spielzeuge bei den Uris, den Omas & Opas und den Tanten auf sie warten und diese gibt es eben auch nur dort.

Na? Habt ihr auch noch Freude an so alten Schätzen aus Kindertagen?