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Krippeneingewöhnung Part 2

Die Eingewöhnung in die Krippe ist nun mehr oder weniger abgeschlossen. In diesem 2. Teil berichte ich euch wie das Thema Krippeneingewöhnung nach unserem Urlaub weiter voran gegangen ist. Nach unserem durchaus guten Start, bin ich doch überrascht, dass es nicht ganz so glatt läuft. Kommt und steigt ein in die Achterbahn unserer Emotionen und Gefühle der letzten 4 Wochen. Von einigen Tränen, um sich Geschlage und Getrete sowie freudenstrahlenden Erzählungen des Tages in der Krippe, ist alles mit dabei.

Kurz zu unserem Krippenplatz: Minnie hat einen Ganztagsplatz da es leider gar nicht leicht ist einen Halbtagsplatz zu bekommen. Ihre Betreuungszeit ist von 8 bis 17 Uhr. In ihrer Gruppe sind noch 11 andere Kids und drei allerliebste Erzieherinnen kümmern sich um die wilde Schaar.

Der Rückschritt

Voller Vorfreude auf die Krippe, zumindest meinerseits, kommen wir aus unserem Mallorcaurlaub zurück. Doch wir erleben den ganz großen Rückschritt in Minnies Krippeneingewöhnung. Ganz anders als in ‚Krippeneingewöhnung Part 1‘ werden nun ganz viele Tränen geweint. Wie vor dem Urlaub versuche ich meine Tochter an der Tür zum Gruppenraum zu verabschieden. Das funktioniert allerdings so gar nicht. Ich bin in ihrem Klammergriff gefangen und Erzieherin Lili schlägt mir vor, heute noch einmal mit in den Gruppenraum zu gehen. Gesagt, getan und Minnie weicht mir nicht von der Seite. Die erste Zeit sitzt sie nur auf meinem Schoß und als sie sich traut mit einigen Spielsachen zu spielen, kommt sie immer wieder zu mir gelaufen. So extrem hat sie sich selbst am allerersten Tag der Krippeneingewöhnung nicht an mich gekettet. Nach ca. zwei Stunden verlassen wir die Krippe gemeinsam. Rückblickend muss ich erwähnen, dass die Minnie an diesem Tag wohl gesundheitlich etwas angeschlagen war. Krankheit trägt eher nicht dazu bei sich mal eine Zeitlang von Mama zu trennen und das können wir Mamis doch auch wirklich gut versehen.

Wir tasten uns langsam, Stück für Stück vor

Nach einem ungewollt langen Wochenende, ein blöder Virus macht uns das Leben schwer, können wir endlich wieder voll in den Krippenalltag starten. Am nun erneuten, ersten Tag bleibe ich wieder eine Stunde mit im Gruppenraum. Das aller erste Mal ohne ‚Nein‘ seitens der Minnie, darf ich nach dieser Stunde den Raum verlassen. Nach einer weiteren Stunde hole ich meine Maus wieder ab. Sie freut sich sehr und schließt mich in ihre Arme.

Die nächste Woche schaffen wir jeden Tag ein bisschen mehr, bis ich mich wieder direkt an der Türe verabschiede. Mal mehr, mal weniger nörgelig lässt mich die Kleine gehen. Ich verlasse die heiligen Hallen jedoch noch nicht und halte mich im Elternbereich der Kita auf. Könnte doch immer etwas sein und ich fühle mich besser, wenn ich direkt zur Stelle sein kann. Bis heute wurde ich jedoch noch kein einziges Mal ‚zurück gerufen‘.

Irgendwann bleibt die Minnie schon bis kurz vorm Mittagsschlaf in der Krippe. Die Kids haben ihr Lunch, ziehen sich die Schlafanzüge an und putzen sich die Zähne. Nach dem Zähneputzen stehe ich schon im Flur um meine Minnie einzusammeln. Die anderen Kinder bilden eine Schlage und laufen hintereinander in den Schlafraum. ‚Eine lange Schlage, oh wie schön. Wir wollen in den Schlafraum geh’n.‘ Minnie wirkt jetzt oft hin und her gerissen ob sie mit mir heim gehen soll oder lieber noch in der Krippe bleiben möchte.

Minnies erster Krippenausflug

Der erste Ausflug mit der Krippe steht an. Ziel: Tierpark. Ich bin sehr aufgeregt. Am Abend vorher suche ich Minnies Rucksack heraus und mache mir Gedanken, was ich ihr alles zum Essen und Trinken mitgeben kann. Mit voll gepacktem Rucksack, als Minnie ihn anzieht schmeißt sie’s erstmal um, geht es am Freitagmorgen, dem 5. Mai zur Krippe. Jetzt schnell noch die Matschhose und Matschjacke angezogen und zum Sammelpunkt marschiert. Ein Bus wartet schon auf die Kids. Es kann los gehen. Tja, und ich? Für mich geht es jetzt heim. Das allererste Mal verlasse ich die Krippe um meine Tochter dort erst um 15 Uhr wieder abzuholen. Hin und her gerissen zwischen Aufregung, Sorge um mein Baby angesichts der langen Trennung und der Überlegung, was ich nun mit der gewonnenen Me-Time anstellen soll, schlendere ich zur U-Bahn Station. Die Zeit vergeht jedoch schneller als gedacht und ich schaffe nur die Hälfte der Dinge, die ich mir vorgenommen habe. Kurz vor 15 Uhr komme ich bei der Krippe an. Der Bus fährt gerade vor und ich bin schon total gespannt in welcher Verfassung die Minnie ist und auf den Bericht von Lili zu diesem Tag. Minnie ist einfach nur glücklich. Sie strahlt. Es war wohl alles bestens, das Lunchpaket wurde fast vollständig vertilgt. Minnie ist viel gelaufen und wollte nur am Ende im 6-Sitzer geschoben werden. Meine Tochter selbst erzählt mir wir toll der Spielplatz war und welche Tiere sie gesehen hat. Geschlafen hat sie keine Sekunde, was ich aber auch nicht angenommen habe, schließlich kenne ich mein Kind.

Schlaf Kindchen Schlaf

Am auf den Ausflugsfreitag folgenden Montag kann ich meine Minnie auf Grund eines Termins erst ein bisschen später abholen. Als ich endlich da bin, läuft sie mir weinend in die Arme. Da nun mal alle Kids um 12 Uhr in die Bettchen klettern, wird Minnie nach dem Zähneputzen mit in den abgedunkelten Schlafraum genommen. Das ist ihr dann allerdings ein bisschen too much und sie ist heilfroh als ich endlich erscheine. Minnie wird bis heute fast ausschließlich von mir oder ihrem Papa ins Bett gebracht. Von Anfang an habe ich Bauchschmerzen bei dem Gedanken, dass sie in der Krippe sehr bald schon von jemand anderem ausser uns ins Bett gebracht wird. Wie geahnt kommt sie mit dieser neuen Situation erst nicht wirklich klar. Bevor sie nun also selbst ihren Mittagsschlaf in der Krippe macht, bringt sie die Kinder am nächsten Tag mit ins Bett um sich langsam zu gewöhnen. Und siehe da, an stelle der gestrigen Tränen blitzt heute der pure Stolz aus ihrem Blick. Lili meint, nun sei sie bereit morgen auch mit schlafen zu gehen. Meine Tochter macht und braucht bis auf seltene Ausnahmen seit langem schon keinen Mittagsschlaf mehr. Ob sich das hier wohl ändern wird?

Morgens ist es für Minnie seit ein paar Tagen wieder schwerer mich gehen zu lassen. Ich kann euch sagen, mein Mamaherz blutet, wenn sie mir ihre Ärmchen so doll um den Hals schlingt, dass ich sie nicht ‚abschütteln‘ kann. Daheim erkläre ich ihr noch einmal, dass ich sie immer, IMMER wieder abhole. Schon am nächsten Tag ist die Verlustangst wieder minimiert und die Trennung klappt tränenlos. Sie hat einen guten Tag und damit haben die Erzieherinnen die besten Voraussetzungen ihr Glück mit der Mittagsschalfroutine zu versuchen. Und die Erzieherinnen haben Glück oder Geschick oder wie auch immer. Minnie fragt kurz vor dem Schlafengehen, ‚Wann kommt Mama?‘ und Lili sagt, ‚Wenn du geschlafen hast und aufgewacht bist.‘ Nach ein wenig Zetern weil es im Raum zu dunkel ist, schläft sie doch bald ein. Das Rollo wurde vorher natürlich noch einen Spalt geöffnet und Lili hockt beim einschlafen neben Minnie. Am 09.05.2017 macht meine Minnie also ihren ersten Mittagsschlaf ohne, dass Mama oder Papa sie ins Bett bringen und hinzu in einem ungewohnt neuen Bett.

Ist die Eingewöhnung nun abgeschlossen?

Die kommenden Tage verlaufen nun sehr ähnlich und ich kann sagen, wir sind wohl im Krippenalltag angekommen. Allerdings heißt das natürlich nicht, dass Minnie nun jeden Tag freudestrahlend in den Gruppenraum läuft und ganz locker den ganzen Tag bis nachmittags dort verbringt. Es gibt Tage an denen schaffe ich es morgens kaum sie in ihre Jacke und Schuhe zu bekommen, weil sie 1. momentan aus Trotz einfach gerne NEIN sagt und/oder sie 2. gern bei Mama und Papa bleiben möchte. Einmal hat sie auch schon, als ich mich verabschiede, wild um sich getreten und geschlagen. Die Klammeräffchen-Nummer kennt ihr ja bereits. Als Mama bin ich da logischerweise extrem hin und her gerissen. ‚Soll ich sie heute einfach mal daheim lassen?‘ ‚Ist das mit der Krippe eventuell doch noch zu früh?‘ Diese Gefühle sind einfach da. Ihre Kämpfchen am Morgen sind aber oft auch eine echte Show. Sobald sie sich umdreht, lacht sie schon drauf los und ist Feuer und Flamme dafür ins Spielparadies abzutauchen. Die Eingewöhnung im Sinne der Trennung von Eltern und Kind über einen bestimmten Zeitraum ist abgeschlossen. An vieles in der Krippe selbst, wie beispielsweise das Mittagessen, was eben manchmal nicht nach Minnies Geschmack ist, muss sie sich sicher noch gewöhnen.

Jedes Mal wenn ich Minnie am Nachmittag von der Krippe abhole, wirkt sie ausgeglichen und glücklich. In der Krippe werden so viele wunderbare Dinge mit den Kindern unternommen, was ich ihr so daheim gar nicht bieten kann. Allein das Spielen mit den anderen Kids liebt sie total und am Wochenende fragt sie nun jeden Tag, was wir denn heute machen und wen wir treffen.  An ihrem sozialen verhalten hat sich also einiges geändert. Minnie geht sehr gerne auf andere Kinder zu und spricht diese an. Vor einigen Wochen noch war sie ein schüchternes, zurückhaltendes Mädchen. Die Erzieherinnen berichten mir, dass Minnie immer bei allem voll mit dabei ist. Zu Anfang hat sie sich immer noch an eine der drei Erzieherinnen gehalten, während sie nun wohl auch selbstständig oder mit den anderen Kindern spielt. Ich freue mich so für meine Tochter. Manchmal habe ich zwar Zweifel, kann euch aber heute sagen, dass ein Leben mit Kinderbetreuung die richtige Entscheidung für uns ist. Die Zeit die wir um den Krippenalltag herum zu zweit oder als Familie haben, ist sehr besonders und einfach wunderschön. Alles was ich so erledigen muss oder will, lege ich mir in die nun neu gewonnene Me-Time. Die Mama-Tochter-Zeit können wir zwei so für wichtigeres, wie Spielplatz, Freunde treffen, zusammen spielen, oder, oder, oder nutzen. Jedenfalls meistens.

Und bei euch so?

Jetzt würde ich gerne einmal eure Erfahrungen in Sachen Eingewöhnung in Krippe, Kindergarten oder Kita hören. Ähnlich wie bei uns oder ganz anders?

Hier gehts übrigens zum Beitrag über Part 1 der Krippeneingewöhnung.

 

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Krippeneingewöhnung Part 1

Einige Wochen vor dem ersten Krippentag erzählen wir unserer Minnie immer mal wieder, dass sie bald in die Kita geht. Ganz viel Spielen mit anderen Kindern und schöne Sachen erleben. Genau wie die kleine Conni aus Minnies Lieblingshörspiel. Je näher der Termin rückt, desto aufgeregter bin ICH. Minnie hingegen zeigt noch nicht so viele Emotionen zum Thema Krippe. Doch dann ist es (fast) soweit und wir gehen zum Eingewöhnungsgespräch.

Eingewöhnungsgespräch

Das Eingewöhnungsgespräch ist natürlich nicht der erste Tag in der Krippe. Eher ist es ein erstes Kennenlernen mit der Erzieherin Lili, die Minnies Bezugsperson sein wird. Wir setzen und zusammen und besprechen wie die Eingewöhnung ablaufen wird und Lili stellt mir einige Fragen zu den Gewohnheiten meiner Minnie. Nach dem Gespräch bekomme ich meine neugierige Maus kaum noch aus der Kita raus. Hier gibt es so viel zu entdecken und die schönsten Spielsachen. Zum Glück ist der richtige, erste Krippentag nicht mehr weit.

Tag #1

Um 09:30 Uhr kommen wir in der Krippe an. Erstmal zur Garderobe, Straßenschuhe gehen Hausschuhe tauschen und Jacke ausziehen. Zusammen machen wir uns auf den Weg zum Gruppenraum und bleiben gemeinsam eine Stunde hier. Normalerweise geht der Tag in der Krippe spätestens mit dem Morgenkreis um 09:00 Uhr los. Minnie soll jedoch erstmal den Raum erkunden und darum lassen wir das miteinander Singen und Erzählen im Stuhlkreis heute aus. Yay, so kann auch ich mich erstmal langsam an das frühe Aufstehen gewöhnen.

Die noch schüchterne Minnie betritt den Gruppenraum etwas verhalten. Sie taut jedoch schnell auf und spielt mit verschiedenen Spielzeugen. Selten kommt sie zu mir. Ich soll mich sowieso ganz passiv verhalten und werde nur von den anderen Kindern ‚beschnuppert‘. Das tollste heute ist die Trinkflasche. Minnie trinkt seit ich sie nicht mehr stille aus dem Glas und da ist so ’ne Nuckelflasche was ganz besonders. Als die Stunde rum ist und wir uns langsam verabschieden, will die Minnie am liebsten weiterspielen. Aber morgen kommen wir ja schon wieder her.

Mamagefühl: Joa, jetzt sehe ich sie hier so spielen und darf mich möglichst gar nicht einmischen. Das ist ein sehr ungewohntes Gefühl für mich und ich habe einen Kloß im Hals.

Tag #2

Vom Ablauf her ist dieser Tag wie der Erste. Auch heute rennt Minnie nicht sofort in den Raum, aber nun ist ihr die Umgebung schon nicht mehr fremd. Lili kümmert sich, wie auch schon am ersten Tag, sehr liebevoll um Minnie. Bedrängen tut sie sie jedoch nicht. Eigentlich spielt meine große, kleine Tochter ganz frei und erkundet alles. Sie hat den Puppen-Maxicosi für sich entdeckt und mag ihn gar nicht mehr aus der Hand geben. #puppenmama Sowieso ist für Minnie im Moment alles ‚MEINS‘. Das ist bestimmt ganz normal bei so einer großen Lebensveränderung und hier wird sie das Teilen sicher mehr lernen als daheim. Wobei ich an dieser Stelle sagen muss, dass meine Minnie auf dem Spielplatz ganz bereitwillig ihr Sandspielzeug mit anderen teilt.

Tag #3

Heute stoßen wir schon zum Morgenkreis zu Minnies Krippengruppe. Sie schaut sich diesen lieber noch von außen an und ’sichert‘ sich derweil ihre Lieblingsspielsachen von den letzten beiden Tagen. Ich sitze eine Dreiviertelstunde wieder ganz passiv auf meinem Stuhl und dann gibt Lili mir ein Zeichen, ich könnte jetzt mal für 15 Minuten den Raum verlassen. Ich verabschiede mich kurz, bestimmt und liebevoll von meiner Minnie und sie sagt ‚Nein, Mama nicht geht!’. Ich streichle ihr nochmal über den Kopf und gehe raus. In der Viertelstunde bin ich sehr gespannt, wie sie die Zeit ohne Mama wohl meistert. Wie ich es erwartet habe, ist es wohl gar nicht schlimm gewesen. Als ich wiederkomme mampfen alle Kids Äpfelchen und meine Minnie freut sich, dass ich da bin. Einmal hat sie nach mir gefragt, jedoch ohne Weinen oder Jammern. #proudmom

Tag #4

Es ist Zeit für eine längere Trennung. Ich gehe schon nach dem Morgenkreis für eine ganze Stunde aus dem Raum. Lili ist sich sicher, dass packt die Minnie schon und so ist es auch. Zwar will sie natürlich wieder nicht das ich gehe, lässt sich aber schnell ablenken.

Mamagefühl: Im Elternraum sitze ich nun und fühle mich irgendwie unbeholfen und überflüssig. Jedoch nicht im negativen Sinne sondern einfach ungewohnt. Ich bin stolz auf Minnie und auch auf mich. Mittlerweile hab ich auch keinen Kloß mehr im Hals. Nein, eher ganz im Gegenteil. Die Erzieherinnen und die Krippe an sich machen einen top Eindruck auf mich. Hier wird mit ganz viel Liebe mit den Kindern umgegangen. Man merkt, dass die Erzieherinnen ihren Job, wie man so sagt, wirklich gerne und leidenschaftlich machen.

Als ich heute wieder in den Raum komme, strahlt meine Minnie. Sie möchte dann aber auch schnell auf meinen Arm und freut sich, dass sie mich wieder hat. Heute hat sie nicht nach mir gefragt.

Tag #5

Der 5. Tag in der Krippe und es ist Freitag. Der Letzte Tag der ersten Krippenwoche. Wir werden in unserem morgendlichen Ablauf immer routinierter. Ich bin übrigens mittlerweile diejenige bei uns, die als erste morgens aus dem Bett kriecht. Naja, gern tue ich es natürlich trotzdem nicht. 😅 Dieser Tag läuft ähnlich ab wie der Tag zuvor. Die ganze Woche war Minnie mit ihrer Gruppe ausschließlich im Gruppenraum. Das soll sich jedoch am Montag schon ändern.

Tag #6

Nach einem schönen Wochenende mit ganz viel Family Qualitytime und der einen oder anderen Frage, von Seiten der kleinen Maus, ob wir denn heute wieder in den Kindergarten gehen, ist nun ‚endlich‘ Montag. Minnie kann also ‚endlich‘ wieder ‚ihre Lili‘ sehen. Nach dem Morgenkreis verabschiede ich mich und auch heute kommt wieder das obligatorische ‚Nein, nicht gehen!‘.

Geplant ist eine Trennung von 2 Stunden. Ich soll die Minnie vor dem Mittagessen wieder abholen. Heute werden weitere Kitaräumlichkeiten erkundet, denn Montag ist Turntag. Da bin ich schon gespannt, was ich berichtet bekomme. Als ich mein Krippenmädchen abhole, sind gerade alle Kinder im Waschraum und bekommen neue Windeln, waschen sich die Hände oder gehen auf die Toilette. Da sehe ich doch gerade noch wie meine Minnie von der Mini-Toilette herunterrutscht. Wahnsinn, ich bin so stolz! Bald erblickt sie mich und schenkt mir ein lächeln. Nun selbst vor Stolz strotzend, wäscht sie sich die Hände an den niedlichen, tiefen Waschbecken, pumpt sich die Seife selber auf ihre Händchen und zieht sich ein Tuch zum abtrocknen aus dem Spender. Ab in den Müll damit, ‚Nein, Minnie, nicht in die Toilette!‘. Die Minnie ist schon drauf und dran mit den anderen Kindern wieder in den Gruppenraum zu laufen, denn da gibt es nun Mittagessen.

Lili erzählt mir noch von den Erlebnissen des Tages. Ihr ist aufgefallen, dass die Minnie sehr müde ist. Kein Wunder, die Nacht war sie 4 Mal auf… Beim Turnen hat sie sich leicht gestoßen und kurz geweint. Sie hat sich aber wohl wunderbar von Lili trösten lassen. Als sie draußen auf dem Kindergartenspielplatz sind und Minnie stolpert, fängt sie auch ein wenig zu nörgeln an. So viel zur Müdigkeit. Nach Mama gefragt hat sie dennoch nicht. Das kann ich ja fast nicht glauben. IMMER wenn meine Maus sich weh tut müssen Mama oder Papa zur Stelle sein! Sie macht also wirklich schon tolle Fortschritte.

Tag #7

Nachdem Lili der Minnie vorschlägt mit dem Puppenwagen zu spielen, ist sie nicht mehr aufzuhalten und läuft, nach erster Schüchternheit, wie jeden Tag, an ihr vorbei in den Gruppenraum. Ab in die Puppenecke. Mein Herz macht einen Sprung, so schön ist es das mit anzusehen. Ich betrete den Raum heute das erste Mal nicht und verabschiede mich schon an der Tür. Minnie sagt dazu irgendwie gar nicht viel und ist schon im Spielparadies versunken. Ich mag gar nicht direkt gehen, zu stark ist das Gefühl, dass sie gleich doch einen Rückzieher machen könnte und zu mir zurück kommt um mich nicht gehen zu lassen. Ich warte quasi darauf. Aber nix! Ich kehre dem Gruppenraum also doch den Rücken und gehe. Die Erzieherin schlägt mir vor ich könne für diese doch längere Zeit (heute 2,5 Std.) auch woanders hin gehen als in das Elternzimmer. Ich kann und will aber irgendwie nicht. Ich will da sein, falls was mit meinem Baby ist.

Heute ist die Minnie beim Mittagessen mit dabei. Es gibt Nudeln mit Tomatensoße. Lili erzählt, sie hat zwei volle Teller gegessen, nur das Gemüse hat sie zwar probiert, jedoch schließlich verweigert. Kids eben. Ansonsten wurde viel im Gruppenraum gespielt.

Nun ist es leider an der Zeit sich zu verabschieden. Ostern steht bevor und Minnie und ich sind eine Woche nicht im Lande. Für mich geht es heute Abend nochmal zum österlichen Elternbasteln in die Krippe bevor ich dann die Koffer für den Urlaub packe.

Besser geht’s nicht

Ich bin durchaus positiv überrascht von der ersten Krippeneingewöhnungsphase. Zwar kann ich mein Kind sehr gut einschätzen und ich habe mir zuvor gedacht, dass es ihr gefallen wird, aber man weiß es eben nie mit 100%iger Sicherheit. Alle Zweifel oder Ängste meinerseits sind wie weggeblasen. Unsere Krippe wird ihrem Ruf durchaus gerecht und die Erzieherinnen sind einfach spitzenmäßig.

Minnie will, wenn ich sie nach der Krippe abhole bis jetzt immer auf meinen Arm. Das fühlt sich so schön an. Auch sonst ist sie in dieser Zeit anhänglicher als sonst. Sie muss das ganz natürlich verarbeiten und das ist ganz normal. Und hey, sie macht öfter wieder ein Mittagsschläfchen. Die Nächte sind dafür etwas durchwachsener als sonst. Minnie wacht öfter mal auf und weint, kommt zu uns ins Bett geklettert oder will, dass einer von uns bei ihr am Bett bleibt. Gewöhnlich ist es so, dass sie ihr Bett liebend gern für sich genießt. Wir versuchen ihr soweit es nicht übertrieben ist, das zu geben, was sie jetzt braucht. Vor allem unsere Nähe.

Der Urlaub und die intensive Mama-Tochter-Zeit haben die Nächte nun wieder ruhiger werden lassen. Ich bin sehr gespannt wie es mit der Eingewöhnung weiter geht und wie und wann wir sie abschließen werden. Hat uns die Auszeit zurück geworfen? Und wenn schon, wir haben schließlich alle Zeit der Welt.

Mein Baby ist ein Krippenkind. Das ist ein ganz großer Schritt für unsere kleine Familie.

Und Ihr so?

Was für Erfahrungen macht ihr oder habt ihr mit der Kitaeingewöhnung gemacht? Habt ihr auch so einen großen Respekt davor (gehabt) wie ich? Ich bin gespannt auf eure Berichte!

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Oh, du schönes Spielzeug! #3

#NOTsponsored – Endlich ist es wieder soweit! Die Sonne scheint mit voller Power und die Kids dürfen sich mit ihren Laufrädern, Bobbycars, Dreirädern, Kettcars und Bikes auf den Weg zum Spielplatz machen. Zeit euch ein weiteres Spielzeug, oder sollte ich besser sagen Mobility-Toy meiner Minnie vorzustellen. Achtung, hier kommt das Micro Mini2Go!

Minnie kommt aus dem Staunen nicht mehr raus, wenn sie andere Kids mit ihren Laufrädern durch die Gegend flitzen sieht. Ist ja nicht so als hätte sie nicht bereits eins in ihrem eigenen Fuhrpark, aber sie traut sich nicht. Mit knapp einem Jahr, zu Nikolaus, haben Oma und Opa Paris ein, sagen wir mal problemlösendes, Geschenk für ihre Enkelin parat.

Ach ja, lang ist’s her… Da sind die Beine natürlich noch zu kurz um selbst durch die Gegend zu düsen und wenn, gibt es nur eine Richtung und die ist rückwärts. Da muss Opa dann wohl ran und ziehen, ziehen, zeihen… Jetzt schaut das Ganze natürlich anders aus. Die Minnie ist größer und liebt ihr Mini2Go.

Für die Minis

Nun aber zu den Details des feschen Scooters. Das Mini2Go ist ein Kickboard mit Sitz für die Kleinsten ab 1+ Jahren. Hinauf geschwungen auf den ‚Sattel‘ und bitte mit beiden Händen an der Lenkstange festhalten, los geht’s. Das Steuern funktioniert über Gewichtsverlagerung. Da muss die Minnie sich erstmal dran gewöhnen. Unter dem Sitz befindet sich ein Staufach in dem Snacks, das Sandspielzeug oder auch die gesammelten Schätze aus der Natur (Minnie liebt Stöcke sammeln) Platz finden. Die Raser, die gerne etwas leichter unterwegs sind, lassen die Schublade einfach daheim.

Da die Minnie so eine Freude am Mini2Go hat, darf er auch in München noch einmal in unsere Garage einziehen. Es gibt von Micro ein Zugband, was man am Lenker befestigen kann. Ich bin aber ein Fan von ‚mein Kind immer im Blick haben‘ und so hab ich eine Teleskop-Schubstange (zweifach ausziehbar) bestellt. Diese kann ganz einfach hinten am Sitz moniert werden und ich hab alles unter Kontrolle. Übrigens gibt es auch eine DELUXE Version des Mini2Go. Bei dieser ist die Schubstange sowie ein LED-Licht, was die Stauschublade beleuchtet oder an der Lenkstange als Licht montiert werden kann, im Lieferumfang enthalten.

Mein Tipp für euch: Was ist das Lästige an Rutschautos und Co.? Genau, der enorme Schuhverschleiß! Ich habe daher vorm ersten Gebrauch des Scooters im Freien die Schuhschoner von BIG gekauft. Minnie findet sie toll und meinetwegen kann sie jetzt so viel über den Asphalt rutschen wie sie mag. Wisst ihr was ich gerade im Netz entdeckt habe? Die Teile gibt es sogar passen zu unserem Scooter in Pink. Ich dreh ab! #mymommyismystylist

Für die großen Minis

Zur Zeit fährt meine Minnie noch ganz gerne im Sitzen auf dem Micro. Ihre Beine und Füße sind aber bestimmt bald zu lang und dann werde ich den Scooter ummontieren. Das Mini2Go ist nämlich ein 2-in-1 Kickboard. Den Sitz und die Stauschublade kann man ganz easy abmontieren und schon wird es zum gewöhnlichen Roller-Kickboard. Die Lenkstange ist höhenverstellbar und wächst so bis zu einer Traglast von ca. 20 kg mit.

fine-tuning

Den Asphaltflitzer gibt es in verschiedenen Farben. Im Micro-Shop unter der Kategorie ‚Accessoires‘ kann man es nochmal so richtig krachen lassen. Ich sag nur: fine-tuning! Mein Tipp, scooterheadz für den Lenker. Dieser verwandelt den Mini2Go nicht nur in ein Einhorn, Pony, Dino oder Hai sondern dient in der Wohnung als super Puffer beim gegen die Wand fahren.

Überzeugt durch Aussehen, Qualität und Funfaktor

Mein Herz geht bei jeglichen fahrbaren Untersätzen auf und ich finde es gar nicht leicht mich für ein Mobility-Toy unter tausenden zu entscheiden. Das Mini2Go von Micro ist aber mein absoluter Kauf-Tipp für unentschlossene. Fahrspaß für die Kleinsten mit allem Zipp und Zapp, dazu nett fürs Auge und qualitativ 1A. Was wollen Mutti und Vati mehr?

Und ihr so?

Jetzt bin ich aber mal gespannt was euer Kidsfuhrpark so her gibt?! Irgendwelche Gefährte die ich unbedingt kennen sollte? Ich war und bin schon immer ein mega Fan von allem was Räder hat, wem geht’s da ähnlich?#addicted

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Oh, du schönes Spielzeug! #2

Wer schon ein bisschen auf dem Blog gestöbert hat, der weiß, die Minnie liebt alles rund ums Thema Eis. Unser nächster Liebling aus der Reihe „Oh, du schönes Spielzeug!“ eignet sich perfekt für kleine Eisliebhaber(innen) und das garantiert zu jeder Jahreszeit. Täglich in Gebrauch und seit Minnie’s letztem Geburtstag nicht mehr wegzudenken, der kleine Eisstand von Howa.

Minnie verkauft liebend gern Eis. Wer gerade da ist, Papa, Mama oder egal wer, wird ganz lieb ‚gezwungen‘ mit in ihr Zimmer zu gehen und dort im Spielhaus Eis zu kaufen. Am liebsten in Endlosschleife. Damit das Spiel spannend bleibt, wechselt Minnie auch gerne mal die Rollen und kommt dann mit ihrem ‚Portenee‘ um eine Kugel Boa (Himbeereis) zu erwerben.

Der Eisstand ist aus Holz und in sehr schönen Farben lackiert. Die verschiedenen Eissorten wie Schokolade, Stracciatella, Himbeere, Minze, Zitrone und Amarena-Kirsch sind in Kugelform sofort für den Verkauf bereit. Hübsch liegen sie in der Auslage. Durch die Plexiglasscheiben kann man die Sorten von beiden Seiten des Standes gut sehen. Mit dem Eislöffel lassen sich die magnetischen Eiskugeln auf die ebenfalls magnetischen Waffelhörnchen legen. Diese und auch das mitgelieferte Spielgeld finden ebenfalls Platz in der Auslage.

Manch einer mag lieber Eis am Stiel?! Auch das ist kein Problem, denn Capri, Nogger und das bunte Wassereis stecken in einen drehbaren Ständer, direkt am Eisstand. Sollte die kleine Verkäuferin mal eine Pause machen, einfach am Glöckchen klingeln und sie ist sofort wieder da um Sie, mit einem Lächeln auf den Lippen, zu bedienen.

Ihr seht, der Eisstand ist komplett ausgestattet und lässt keine Wünsche offen. Da er recht klein ist, kann man ihn ganz wunderbar auf ein Regal oder ein Tischchen stellen. Ich bin ein Fan von platzsparendem Spielzeug und dennoch ist Minnie’s Zimmer rappelvoll damit…

Sucht ihr nach super Spielspaß für euren kleinen Schatz? Den Holzeisstand von Howa kann ich euch wirklich wärmstens (#haha) empfehlen.

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Oh, du schönes Spielzeug! #1

Unser Tag beginnt meist so zwischen 8:00 und 9:00 Uhr am Morgen. Bis wir gefrühstückt, uns fertig gemacht und angezogen und die Wohnung ein bisschen aufgeräumt haben, ist es oft schon wieder Zeit das Mittagessen vorzubereiten. Wir gehen vormittags also nur selten mal vor die Türe. Am Nachmittag ist es ja im Moment schon so schnell wieder dunkel und darum sieht der Spielplatz uns im Herbst und Winter kaum. Ich freue mich schon darauf, wenn die Tage wieder länger sind… Aber was soll ’s, zu Hause ist es ja auch schön! Wir verbringen viel Zeit in Minnies Zimmer, kuscheln uns zu den Kissen auf den Teppich und spielen. Es gibt so tolle Spielsachen mit denen sich die Zeit wunderbar vertreiben lässt. Welche Spielzeuge für Minnie total spannend sind, zeig‘ ich euch in meiner ‚Oh, du schönes Spielzeug‘-Reihe. Und los geht’s:

Die Kinderküche

Egal ob Junge oder Mädchen, eine Kinderküche ist ein tolles Spielzeug. Bis jetzt hat bei uns jedes Kind gern damit gespielt. Rollenspiele sind gerade bei Kleinkindern sehr beliebt und so wird hier fleißig Kuchen gebacken, Suppe gekocht oder gespült und das alles à la Mama (bzw. Papa).

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Unsere Kinderküche heißt „Leo„, ist von DJECO und mit den Maßen 37 x 69 x 25 cm relativ klein. Problemlos kann ich sie in jedes Zimmer der Wohnung mitnehmen und die Minnie kann an ihrer kleinen Küche kochen, während ich das Mittagessen mache. Ein Topf mit Deckel, eine Pfanne, zwei Kochlöffel, Salz- und Pfefferstreuer und ein Küchenhandtuch sind im Lieferumfang enthalten. Mit der kleinen Uhr, deren Zeiger sich händisch verstellen lassen, kann Minnie irgendwann das Uhr-Lesen üben, das hat aber noch Zeit 😉 . Das Material, aus dem die Küche und das Zubehör gefertigt sind, ist überwiegend robustes Holz. Wunderschön lackiert, in den Farben Orange, Mint-Grün, Weiß und Holz-Natur ist die Küche ein echter Hingucker. Seit die Minnie sie zu ihrer Taufe im Frühjahr geschenkt bekommen hat, bekocht sie fast täglich ihre Puppen und Kuscheltiere. Manchmal wird die Küche auch als Werkbank hergenommen und muss einiges mitmachen. Dennoch sieht sie fast so aus wie am ersten Tag.

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Übrigens finde ich die Holzküche „DUKTIG“ von Ikea total schön und ich hatte wirklich sehr mit ihr geliebäugelt. Sie ist aber deutlich größer und da wir nur begrenzten Platz haben, bin ich mit unserem kleinen Modell von DJECO sehr happy.

Welche Kinderküche darf bei euren Kids im Zimmer einziehen und ab welchem Alter lasst ihr sie damit spielen?

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KleinkindBücher – Minnie’s Top 5

Es gibt gefühlt unendlich viele Kinderbücher und ich finde gerade für unter 3-jährige Kids ist es nicht leicht immer die richtige Wahl zu treffen. Mit meiner nun zweijährigen Tochter habe ich die Erfahrung gemacht, dass Bücher toll sind, die mindestens zwei dieser Kriterien erfüllen:

  • Pappbuch – Die Kleinen verstehen noch nicht immer, dass Bücher aus Papier nicht zum kaputt machen da sind
  • Kurze Texte – Möglichst nur zwei bis vier Zeilen pro Buchseite. Die Konzentration der unter 2-jährigen Kids reicht oft nicht länger und schon haben sie etwas spannenderes entdeckt.
  • Reime – Die gehen ins Ohr und bleiben im Kopf. Es macht noch mehr Spaß zu lesen, wenn die Kleinen schon ein bisschen mitsprechen können und sich den Text merken. Kinder lieben Wiederholung!
  • Schöne Illustrationen –  Diese sollten nicht zu abstrakt sein. Naturgetreue Menschen und Tiere werden von den kleinen als solche wieder erkannt. Übrigens fangen wir mit Wimmelbüchern jetzt erst an. Die unter 2-jährigen sind nämlich oft überfordert mit so vielen Eindrücken und da ist weniger erstmal oft mehr.
  • Aktionsbuch – Soll heißen: Bücher mit einem immer wiederkehrenden Loch in jeder Seite, mit Soundeffekten, Fühlbücher, Bücher mit Klappen oder Schiebern oder einfach nur mit einer Aufforderung etwas zu sagen oder zu tun, halten auch die kleinsten Kids bei Laune.

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Tipps zum Vorlesen:

Einen Tipp, den mir eine Freundin vor einiger Zeit gegeben hat und den ich seit da an beherzige und umsetze ist, beim Vorlesen jede Zeile mit dem Finger zu unterstreichen. Die kleinen Kids lernen so schon, „Hier steht der Text.“

Einem Vorleser, der sich vom Text mitreißen lässt, die Stimme verstellt und Gesten und Mimik dem Text entsprechend mitmacht, hört man als Kind gerne und aufgeregt zu. Also werdet ein bisschen zum Schauspieler und macht euch ruhig zum Affen für die Kids!

Und nicht vergessen: Bindet die kleinen irgendwie in der „Vorlesen“ mit ein. Ich mache das indem ich zum Beispiel bei Reimen das letzte Wort nicht Vorlese und schaue ob die Minnie es vielleicht schon selber weiß?!

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Hier sind die Top 5 Kleinkindbücher bei der meine Minnie laut Ruft „Hese vor!“:

1. Meine ersten KITA- und Kindergartengeschichten, Ravensburger Buchverlag

Wunderschön und bunt illustriert wird auf jeder Seite dieses Buchs eine kleine Kindergartengeschichte erzählt. Mal Reimen sich die Texte, mal sind es Erzählungen oder einfach kleine Dialoge. Minnie liebt dieses Buch sehr, kann davon nie genug bekommen und darum steht es hier auch auf Platz Nummer 1.

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2. Meine ersten Vorlesegeschichten, Ravensburger Buchverlag

Wie unser Platz 1 ist auch dieses Buch aus der „Meine erste Kinderbibliothek“-Reihe von Ravensburger. Ehrlich gesagt wurde mir das Vorlesen des KITA-Buchs irgendwann zu eintönig und darum kaufte ich dieses Buch. Hier gibt es, wie der Titel schon sagt, auf jeder Seite eine kleine Vorlesegeschichte. Die Geschichten erzählen von verschiedenen Bereichen des Kinderalltags, wobei Gute-Nacht-Geschichten am häufigsten vorkommen. Auch hier sind es mal Erzählungen, Dialoge oder Reime.

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3. Nur noch kurz die Ohren kraulen?, Moritz Verlag

Das Buch kennt ihr schon aus meinem Blogpost zu Minnie’s Schlafgeschichte. Ein Buch, was ich mittlerweile auch wirklich auswendig kann. Für Minnie ist es immer wieder schön dem kleinen Hasenkind beim Schlafengehen zu helfen. Sie krault ihm die Ohren, klopft das Kissen zurecht und schaltet das Licht aus. Ich muss sagen es ist auch für mich schön zu beobachten wie die Minnie das alles von Abend zu Abend immer besser kann. Ein wirklich gaaaanz niedliches Buch!

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4. Hör mal, wer da Bellt!, Coppenrath Verlag

Definitiv Minnies meist geklebtes Buch. Warum? Naja, bei diesem Buch handelt es sich um ein Sound-Buch. Sechs verschiedene Tiere geben beim Druck mit dem Finger auf die jeweilige Schnauze ein realistisches Tiergeräusch von sich. Der Lautsprecher befindet sich auf der Rückseite des Buchs und dieser möchte natürlich genauestens erforscht werden. Also er will natürlich nicht erforscht werden, aber die neugierige Minnie, die das Buch mit ca. 12 Monaten geschenkt bekommen hat, wollte und will ihn erforschen… Was ich aber eigentlich zu dem Buch zu sagen hab ist, dass es nach wie vor gerne von meiner Maus angeschaut und angehört wird. Neben den Sound-Buttons steht bei jedem Tier einen kleinen Satz zum Vorlesen dabei. Die Illustrationen sind sehr klar und deutlich und es gibt nicht viel Ablenkung.

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5. Ach, du Schreck, mein Name ist weg!

Dieses Buch hat Minnie zu ihrem ersten Geburtstag geschenkt bekommen. Es kommt allerdings erst seit kurzem wirklich zum Einsatz. Im dem Buch geht es darum, dass der Name der an der Zimmertür des Mädchens/des Jungen steht plötzlich verschwunden ist und sie/er sich auf das Abenteuer begibt, die einzelnen Buchstaben des Namens nach und nach wiederzufinden. Ich finde es ist ein cooles Geschenk. Hier könnt ihr das Buch für jeden Namen, plus individuellem Text zur Widmung, bestellen.

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Ein weiteres Buch, was nicht auf der Top-Liste steht, weil die Minnie es erst kürzlich von Tante „Jaja“ aus Bonn geschenkt bekommen hat, ist das Große Bonn-Wimmelbuch. Dieses ist im November 2016 auch erst ganz neu erschienen und mein absoluter Tipp für Bonn-Liebhaber. Über die rosa Blütenpracht der Kirschbäume in der Altstadt, den Spielplatz im Hofgarten mit Blick auf das Unigebäude und übrigens auch die Waldau, sind hier die Bonn-Highlights wunderschön von Brigitte Kuka illustriert. In diesem Wimmelbuch versteckt sich, neben ein paar immer wiederkehrenden Leuten, einer Schnecke und einer Maus, ganz Bonn-typisch ein Beethoven und ein Haribo-Gummibärchen. Für mich ist dieses Buch ein kleines Mittel gegen Heim(at)weh und ich bin stolze Mama einer Erstausgabenbesitzerin. 🙂

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Ihr habt bestimmt auch noch Büchertipps für die ganz Kleinen?! Na, her damit!!! Und vielleicht landet ja das eine oder andere Buch aus Minnie’s Top 5 auch für eure Minis unter dem Weihnachtsbaum?

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Wunderschöne Nordseeinsel Juist

Mein Leben lang fahre ich mit meinen Eltern, Schwestern und Großeltern schon nach Juist. Sechs lange Wochen im Sommer, ein kurzer Wochenendtrip zwischendurch oder in den Oster- bzw. Herbstferien. Juist lohnt sich irgendwie immer. Von meiner Heimat Bonn aus, ist die Insel schnell mit Auto plus Fähre oder Flugzeug erreicht. Von München aus dauert es leider recht lang. Als Kind mit der ganzen Familie, als Teenie mit der einen oder anderen Freundin oder sogar dem damaligen Freund dazu und heute mit meiner eigenen kleinen Familie, bin ich total gern hier. Die Uhren auf Juist ticken langsamer und vieles ist wie es immer war. Meine fast zweijährige Minnie tritt in Mamas Fußstapfen und rennt über den breiten Sandstrand zum Meer, sammelt Muscheln, trinkt einen Kinder- „Einen drin – einen draußen“ im Köbes, steht am Kurplatz am Schiffchenteich und lässt ihr Böötchen fahren oder spielt vergnügt auf dem riesigen Abenteuerspielplatz am Hafen. Ein paar Tipps für den Urlaub auf Juist habe ich hier für euch zusammengestellt. Die Insel hat allerdings noch einiges mehr zu bieten.

 

Der Stand

Juist wird auch als die längste Sandbank der Welt bezeichnet. Dass nicht nur, weil sie mit ihren 17 Kilometern die längste Ostfriesische Insel ist, sondern auch wegen dem unglaublich breiten, unendlichen Strand. Den allerfeinsten Sand der Welt findet ihr hier. Jedes Kind sammelt doch gerne Muscheln und planscht durch die Priele. Im Sommer stehen unterhalb der grünen Dünen bunte Strandkörbe und zwischendrin gibt es immer wieder mal einen Spielplatz. Bei windigem Wetter lassen wir Drachen steigen, bei Sonnenschein im Sommer kühlen wir uns im Meer ab und liegen faul am Strand.

 

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Strandrestaurants und Hohe Düne

Auf der Strandpromenade gibt es zahlreiche Strandcafés und Restaurants. An einem Strandtag gehen wir hier gerne etwas essen. Auf den großen Terrassen gibt es kleine Spielplätze für die Kids. So können Papa und Mama in Ruhe am Tisch sitzen, während die Kinder in Sichtweite ausgelassen spielen. Überhaupt ist Juist eine total kinderfreundliche Insel. Beliebt sind beim erwachsenen, trinkenden Volk die Schirmbars. Eine gibt es zum Beispiel beim etwas moderner und noch nicht ganz so alt eingesessenen Strandrestaurant „Hohe Düne“. Wie der Name schon sagt, liegt es auf einer hohen Düne, überragt die anderen Restaurants und bietet eine wunderschöne Aussicht auf den Strand und das Meer. Mit Terrasse, Schirmbar und modernem in Holz und Glas gehaltenem Innenbereich, ist hier für jede Jahreszeit und jedes Wetter ein schönes Plätzchen zu finden. Minnie und ich essen total gern die Pommes. Die sind in der „Hohen Düne“ richtig gut!

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Der Schiffchenteich auf dem Kurplatz

Im Ortskern befindet sich einer der Schiffchenteiche. Ein rundes flaches Wasserbecken in dem jeder sein Modellschiff oder kleines Böötchen fahren lassen kann. Kinder rennen fröhlich um den Teich und versuchen ihre Schiffe aus dem Wasser zu fischen. Die Eltern beobachten das Schauspiel von der Parkbank aus und manch ein Erwachsener wird hier auch nochmal zum Kind. Auch ich kann meine kindliche Seite hier wunderbar raus lassen. Heute wie früher finde ich es toll wie die ferngesteuerten Miniaturmotoryachten oder Speedboote über das Wasser flitzen. Der Uri hat meiner Minnie auch sofort ein kleines Segelboot mit batteriebetriebener Schiffsschraube gekauft und das wirft sie immer wieder ins Wasser. Bei dem starken Wind der hier bläst, fährt das Brötchen auch ganz ohne Motor.

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Spielzeuggeschäft Schmidt

Das bringt mich dann auch zu meinem nächsten Tipp, dem Spielzeuggeschäft schräg gegenüber vom Schiffchenteich. Hier gibt es alles was man als Kind auf der Insel braucht: Sandspielzeug für den Strand, Brettspiele für Regentage im Ferienhaus oder Hotel, Drachen zum steigen lassen bei windigem Wetter, Böötchen, Kuscheltiere und, und, und… Ich weiß noch wie ich als Kind hier all mein Taschengeld auf die Verkaufstheke gelegt habe um mir meinen ganz eigenen, kleinen Drachen zu kaufen. Naja, für einen Lenkdrachen hat es nicht gereicht.

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Lütje Teehuus

Im hübschen Kurpark liegt etwas versteckt ein ganz entzückendes, kleines Café. Das Häuschen in dem es sich befindet hat viele kleine Fenster mit blau-weißen Stoffgardinen, einen Kamin, eine Holzbalkendecke und ist einfach niedlich, urig und gemütlich. Bei schönem Wetter setzen sich viele Gäste auf die Terrasse. Neben verschiedenen, leckeren Kuchen gibt es warme, süße sowie herzhafte Speisen. Wie der Name schon sagt wird hier ganz typisch Tee getrunken. Der Ostfriesentee ist da natürlich der Klassiker. Ich bestelle mir, weil es für mich auf Juist Tradition hat, Milchreis mit Zimt und Zucker. Wer Juist besucht sollte definitiv einen Abstecher ins Lütje Teehuus machen.

Inselboutique im Kurpark

Direkt neben dem Teehuus befindet sich die kleine Inselboutique. Kein Kind daran vorbei ohne vorher mit einem der Retro-Rutschautos zu fahren. Klar, dass Mama sich dann mal in der Boutique umschaut, in der es Kinder- & Erwachsenenkleidung und Accessoires gibt. Wie viele Häuser auf der Insel ist auch dieses rote Backsteinhaus sehr niedlich.

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Pferdekutschen statt Autos

Auf Juist herrscht autofreie-Zone. Autos werden auf hier durch Kutschen ersetzt. Nur der Arzt hat einen PKW und es gibt einen Krankenwagen. Die Feuerwehr ist ebenfalls motorisiert. Minnie findet es total toll mit der Kutsche zu fahren, sie traut sich sogar die Pferde zu streicheln. Wir Schwestern sind als Kinder meist vorn auf dem Kutschbock mitfahren. Das Erste was es da herauszufinden galt war, wie die Pferde heißen um direkt im Anschluss zu fragen: „Darf ich auch mal die Zügel halten?“ Für Kinder wird auf der Insel auch Ponyreiten angeboten und man kann kleine Kutschen, die ebenfalls von Ponys gezogen werden, leihen. Aus Erfahrung kann ich sagen: Ein ganz besonderes Erlebnis für die kleinen! Im Sommer, bei Hochbetrieb auf der Insel , muss man aufpassen nicht von einem der schnellen Radfahrer aufgegabelt zu werden, die Kutschen hört man ja glücklicherweise wenn sie kommen. Natürlich soll die Minnie nach Möglichkeit auch auf Juist nur auf dem Gehweg laufen. Ohne Autos, die an einem vorbei brausen, fühlt es sich aber trotzdem sicherer an. Ich lasse Minnie viel öfter selbst laufen als daheim in der City. Es tut gut die reine Luft einzuatmen.

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Hummer Köbes

Der Köbes ist ein Juist-Klassiker und somit seit einem halben Jahrhundert, Treffpunkt der Juisturlauber. Hier kann man essen, trinken und wild feiern. Auf der Speisekarten gibt es natürlich Hummer und Fisch, jedoch auch Fleischfresser kommen auf ihre Kosten. Als Kinder haben meine Schwestern und ich es toll gefunden aus dem Schnapsglas einen Kinder-„Einen drin – Einen draußen“ zu trinken (Sprite mit zwei Mini-Würstchen, die am Glas hängen). Mittlerweile löst mich die Minnie am Kinderschnapsglas ab. 😀 Für uns Schwestern gibt es heute (bei mir jedoch eher sehr selten) feuchtfröhliche Abende mit hochprozentigem im Köbes. Am späteren Abend werden Lampen zu Schlagermusik geschaukelt – eine alte Tradition – und die Feierei geht los, bis auf der Theke getanzt wird. Ein Juistbesuch ohne im Köbes gewesen zu sein gibt es bei uns nicht.

Süsse Sachen

Vergesst die edlen Nougatpralinen aus der Confiserie! Wer einmal von Günter’s Nougat Spezialitäten gekostet hat, findet nie mehr etwas besseres. Sobald ich den süßen Laden betrete wird meine Nase umgehend vom himmlischen Nougatgeruch verführt. Allein deswegen lohnt es sich schon das Geschäft aufzusuchen. Neben allen möglichen, verschiedenen Süßigkeiten und kleinen Souvenirs, türmt sich in der Auslage der frische Nougatbruch. Ich kaufe am liebsten jeden Tag ein 50 gr Tütchen vom hellen Nougat und verzehre es sofort. Es gibt die Sorten hell, dunkel, hell mit Nuss, dunkel mit Nuss und hell mit Marzipan. Wenn ich meinen Freunden Nougat mitbringe oder schicke, kaufe ich es tafelweise. Hübsch verpackt und einfach unendlich lecker. Das kulinarische Juist-Highlight!

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Abenteuerspielplatz am Hafen

Hier bleiben keine Wünsche offen. Der weitläufige Spielplatz, in Hafennähe direkt hinter dem Deich, lässt Kinderherzen höher schlagen. Die Minnie liebt das Schaukeln bis in den Himmel, am liebsten soll neben ihr die Uri oder Mama schaukeln. Es gibt Spielhäuschen, Klettergerüste mit Rutschen und eine Seilbahn. Schaut mal, wir haben einen super Sonnentag erwischt:

Strandhotel Kurhaus Juist

Oder auch „das weiße Schloss am Meer“ genannt, ist das schönste Hotel der Insel. Wir sind hier sehr gerne zu Gast und genießen die freundliche und schöne Atmosphäre des Vier-Sterne-Hotels. Für mich ist das Kurhaus wirklich ein Schloss. Mit seiner weißen Aussenfassade, der breiten Eingangstreppe und nicht zuletzt der Glaskuppel, von der aus sich die gesamte Insel überblicken lässt, hebt es sich von jedem anderen Gebäude der Insel deutlich ab. Ich finde das Hotel hat einen extra Blogpost verdient und ihr könnt hier bald mehr über das Strandhotel erfahren.

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Filmtheater mitten im Meer

An der Nordsee ist das Wetter nicht immer Sonne pur. Zeit ins Kino zu gehen! Das kleine Filmtheater auf Juist verfügt über genau einen Kinosaal. Total lustig irgendwie. Es ist das gemütlichste Kino was ich kenne. In jeder Sitzreihe gibt es einen Tisch mit Lämpchen darauf. Falls wir Nachschub an Knabberzeug, Eis oder Getränken brauchen, schalte ich das Lämpchen aus und eine Servicekraft kommt, um die Bestellung aufzunehmen. Gezeigt werden hier Aktuelle Kinofilme in 2D oder 3D sowie Klassiker. Auch als Kinder sind wir immer gern in das altmodische Kino gegangen.

Flug mit dem kleinen Inselhopper

Entweder die Fähre bringt einen vom Festland auf die Insel oder das kleine 10-Sitzer Flugzeug. Beide Möglichkeiten sind auf ihre jeweilige Art ein Erlebnis. Ich fliege total gerne rüber, dabei bin ich sonst eher kein begeisterter, wenn auch vielreisender, Flugpassagier. Das Erlebnis beginnt schon am kleinen Flughafen in Norden. Der Flughafen besteht aus Tower, ein paar Büroräumen und einer Halle, in der sich der Check-In-Schalter und ein offener Wartebereich befinden. Das Gepäck laden wir am Auto auf einen großen Gepäckwagen und schieben diesen in der Halle auf die Kofferwage. Wir warten bis wir per Nachnamen aufgerufen werden und gehen, wenn es soweit ist, durch die Glastür auf das Flugfeld. Die Koffer verladen die Jungs vom Flughafen und wir besteigen das Flugzeug. Immer zu zweit nebeneinander sitzend. Dann geht es auch schon los, aber anschnallen nicht vergessen. Der Flieger saust das Rollfeld entlang und hebt ab. Ich finde das immer wieder aufregend. Bald schon erkenne ich Juist. Ist echt toll die Insel von oben zu sehen und es stimmt einen schön auf den Urlaub ein. Der Flug dauert ca. 5 Minuten, dann landen wir auch schon auf der Insel. Die Fähre braucht dagegen 90 Minuten von Norddeich nach Juist. Am Flughafen auf Juist steht ein Baucontainer, der als Anmeldebereich und Check-In dient. Es gibt auch ein richtiges Gebäude am Flughafen, in diesem befindet sich das Flughafenrestaurant. In den Ort geht es weiter per Kutsche. Nacheinander werden die verschiedenen Pensionen und Hotels abgefahren und die Urlauber steigen aus. Als letztes kommen wir nach ca. einer halben Stunde am Kurhaus an. Ich freue mich schon auf den Rückflug, aber nur wegen des Flugerlebnisses, denn auf der Insel bin ich schließlich gerne.

Ich hoffe ich habe euch mit meinem Blogpost einen Eindruck von Juist geben können und vielleicht wollt ihr ja auch mal hierher reisen. Auch ohne Kinder ist diese Insel einfach schön und immer eine Reise wert. Wart ihr schon mal auf Juist oder welche Nordseeinsel ist eure liebste?

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Baby Shower – SUSAMAMMA’S Geschenkideen

Ach, was war das ein schöner Tag auf der Babyparty meiner lieben Freundin L.. Die Wohnung der werdenden Eltern ist voller Mädels aus Familie und Freundeskreis, es wird viel gelacht, getratscht und mit den Kids gesungen und getanzt. Wir haben sehr viel Spaß und das Hauptgesprächsthema ist natürlich alles rund um Schwangerschaft und Baby. Hübsche, pastellfarbene Deko schmückt die Wohnung, für kulinarische Verpflegung der Gäste sorgen die lieben OmisToBe. Bis auf den werdenden Papa und ein, zwei andere Männer, sind wir ein wilder Weiberhaufen. Und wieder einmal wird mir bewusst, wie schön es ist einen große, lustige und laute Familie und Freunde zu haben, wie eben auch unsere Gastgeber. Vielen Dank, es war wundervoll!

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Meine eigene Baby Shower, damals vor 2 Jahren, empfand ich als schöne „Abschiedsfeier“ des Nicht-Mama-Daseins. Während ich auswärts beim Frühstück mit meinem Schatz saß, haben meine Schwester unsere Wohnung geschmückt, ein Buffet in der Küche errichtet und meine Freundinnen, Tanten, Cousinen und Mama empfangen. Ich wusste von all dem nichts und bin bei der Überraschung, vor lauter Glück, in Tränen ausgebrochen. (Daran waren eventuell zusätzlich die Hormone schuld… :-)) Es war so schön mit all meinen lieben Mädels den Tag zu verbringen. Meine Schwestern haben kleine Leinwände gekauft und jeder konnte für meine Minnie eine bemalen.

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Sowohl an meiner Baby Shower als auch bei der meiner Freundin gab es viele nützliche, niedliche und kuschelige Geschenke. L. hat ihrer Facebook-Einladung zur Baby Shower einen Link zu ihrer persönlichen Amazon-Geschenkliste beigefügt. Das finde ich mal eine super Idee, denn so konnten wir ihr schenken, was sie wirklich braucht bzw. sich wünscht. Ich hab mir etwas von der Liste ausgesucht und bestellt und zusätzlich noch eine kleines Überraschungsgeschenk besorgt. Das kam auch gut an. Für euch hab ich hier mal ein paar meiner Geschenkideen aufgelistet:

 

1. Als erstes möchte ich euch mein besagtes Überraschungsgeschenk vorstellen. Mit diesen süßen Karten von Milestone können die Mamis und Papis denkwürdige Momente, wie das erste Lächeln oder das erste Mal „Mama“-Sagen, festhalten. Auf jeder Karte wird unten das jeweilige Datum eingetragen und dann macht ihr einfach ein Foto von eurem kleinen Schatz mit der Karte.

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2. Sophie la Giraffe, die lustige Giraffe aus Paris ist ein schönes Geschenk. Ich habe sie nun schon zum dritten Mal verschenkt und bis jetzt haben die Kleinen sie immer innig geliebt. Sophie ist nicht nur hübsch zum Anschauen, sie wird vor allem gern geknutscht, von oben bis unten abgenuckelt und die vier Beine eignen sich bestens zum Greifenüben.

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3. Ebenfalls ein tolles Babyspielzeug ist der OBall. Dieser war auch Minnies aller erstes Spielzeug und selbst heute wirft sie ihn noch gerne durch die Gegend. Es war so niedlich, wie sie den Ball als kleines Baby mit ihren großen Augen angestarrt hat und irgendwann anfing ihn mit ihren kleinen Fingerchen zu greifen. Mit einem kleinen Ballon, den man in dem Ball aufpustet,ist er auch ein super Begleiter für die Badewanne oder das Schwimmbad. Ich hab auch mal Backpapier in den Ball geknüddelt, Minnie war fasziniert von dem geknister.

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(Bildquelle: baby-walz.de)

4. Ein Tischset mit integriertem Teller ist die Happy Mat. Sie ist aus Silikon und saugt sich an einer glatten Tischoberfläche fest. Ich brauche mir keine Sorgen machen, dass die Minnie ihren Teller vom Tisch schmeißt, sie bekommt ihn gar nicht ab. Zudem ist die Happy Mat pflegeleicht. Ich stecke sie einfach in die Spülmaschine. Entdeckt haben meine Mama und ich sie in Paris, in einem unserer Liebsten Baby-& Kleinkindläden Natalys. Ihr bekommt sie über diesen Link aber auch in Deutschland. 😉

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5. Leider erst viel zu spät entdeckt und darum nicht selbst getestet habe ich den Kinderwagenschaukler lolaloo. Dass ist ein akkubetriebener Stab, den man mit Klettverschlussriemchen am Kinderwagengriff befestigen kann und der diesen dann schaukelt. Ich musste meine Minnie damals eigentlich ständig im Wagen schaukeln und manchmal gibt es Situationen, wie zum Beispiel beim Duschen, in denen sich das eher schwer umsetzen lässt. Im Nachhinein hätte ich den lolaloo gern gehabt… naja vielleicht beim nächsten Kind. Habt ihr vielleicht Erfahrungen mit dem lolaloo von denen ihr berichtet könnt?

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(Bildquelle: lolaloo.com)

6. Das Lätzchen von Les Pascalettes habe ich in Paris in einem kleinen Laden gefunden und mich sofort verliebt. Inzwischen habe ich es auch in Deutschland schon entdeckt. Diese Hübschen Lätzchen sind aus plastifizierten Hemd- und Blusenstoffen gefertigt, sind leicht abwaschbar und sehen zudem, mit dem kleinen Kragen, total hinreißend aus. Ein Geschenktipp für das klassisch-chice Baby.

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7. Mit meinem kleinen Minnie-Schatz als Spuckbaby konnte ich davon nie genug haben: Die bedruckten Swaddle-Tücher von Aden + Anais. So vielseitig, praktisch & schön. Früher immer mit dabei und nicht weg zu denken, in klein als Spucktücher und die große Ausführung (120×120) als Pucktuch für nachts oder einfach zum über den Kinderwagen oder Maxi Cosi Legen.

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(Bildquelle: adenandanais.com)

8. Der Klassiker unter den Baby Shower Geschenken ist die selbst gebastelte Windeltorte. Bei mir kam sie damals auf jeden Fall sehr gut an. Ihr wickelt einfach einige Windeln zu kleinen Röllchen und stellt sie in einem Kreis nebeneinander, außen herum wird ein schönes Band gebunden. Ihr könnt mehrere Etagen übereinander stapeln und schon habt ihr eure wunderhübsche, mehrstöckige Windeltorte. Mit Babykosmetikartikeln bestückt, ist sie individuell zu gestalten und oben drauf sitzt gerne eine Quietscheente. Für Bastelfaule gibt es die Windeltorte auch fertig im Drogeriemarkt zu bestellen.

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9. Wer gerne etwas tiefer in die Tasche greifen mag, macht den ParentsToBe eine Riesenfreude mit einem Windelabo. Windeln gehen nämlich ganz schön ins Geld. Pampers, Lillydoo und andere bieten diese Abos an.

So jetzt könnt ihr euch überlegen, was ihr auf der nächsten Baby Shower verschenken möchtet. Ich weiß es gibt so viele schöne Dinge und die Entscheidung fällt nicht leicht. Jedes Baby ist anders und vorher kann man nie wissen wie es sein wird. Ich wollte immer gerne diese Baby Ugg Boots für Minnie haben. So süß oder?! Naja, Minnie war das egal, sie hat sie immer abgestrampelt und wollte nur ihre Wollschnürsöckchen tragen. Dafür hab ich ihr jetzt welche gekauft und bin froh, das Geld damals gespart zu haben…

Mit meiner Geschenkideenliste hab ich versucht für euch Sachen raus zu suchen, die (hoffentlich) jedes Baby irgendwann mal gebrauchen kann. Vielleicht habt ihr auch noch einen tollen Geschenktipp?

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Unsere liebsten Spielplätze – München

Die Sonne scheint, der Mittagsschlaf ist aus. Wo gehen wir jetzt am liebsten hin? Genau, raus an die frische Luft und auf einen Spielplatz. Minnie mag gern Spielplätze wo es ein kleines Häuschen gibt. Am besten es hat ein Fenster für den „Eis-Verkauf“ und einen kleinen Tisch an dem sie sitzen kann. Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, dass ich solche Spielhäuschen geliebt habe. Wenn es ein Wasserspiel oder Wasserhahn auf dem Spielplatz gibt, ist das für die Minnie auch der Hit. Im Sommer zieh ich sie bis auf die Windel aus und dann wird gematscht was das Zeug hält. Bei ungemütlicherem Wetter, sind die Matschhose und Gummistiefel nicht zu vergessen. Schaukeln, Rutschen und Klettern ist zwischendurch auch ganz schön. So haben wir für uns ein paar Lieblingsspielplätze in der Maxvorstadt/Schwabing gefunden:

 

1. Spielplatz am Milchhäusl im Englischen Garten

Hier bleiben quasi keine Wünsche offen. Das kleine Spielhäuschen mit den zwei Etagen ist toll. Meine Minnie kann die Stufen mittlerweile allein erklimmen. Vorher hat sie aber auch super happy unten, mit Eimer, Schaufel und Förmchen, am runden Tisch gesessen und gespielt. Als nächstes geht’s zum Wasserhahn, hier wird im Sand gematscht. Das Wasser fließt (wenn der Wasserhahn gedrückt wird) die kleine Anhöhe herunter und wunderbare Phantasielandschaften mit Flüssen und Seen entstehen. Im Sommer ist das wirklich klasse. Für weiteren Spaß sorgen die zwei Schaukeln und das große Klettergerüst mit der Rutsche. Letzteres ist für uns noch nicht so interessant, da muss die Minnie noch ein bisschen wachsen um selbst rauf zu kommen. Ich spiele mit der Minnie oder beobachte sie von einer der Bänke aus. Viele Mamas und Papas bringen im Sommer Decken mit und machen sich ein schönes Plätzchen auf der Wiese. In einer Ecke vom Spielplatz stehen zwei Picknick-Tische, die bei Kindergeburtstagsfeiern begehrt sind. Wenn wir Durst und Hunger haben, gehen wir schnell zum Milchhäusl und kaufen etwas. Ich finde es schön, dass auf dem Spielplatz immer was los ist. An heißen Sommertagen halten wir es lange auf dem schattigen Spielplatz aus und sind oft abends mit die Letzten die ihn verlassen. Im Winter können wir uns dann im kuscheligen Milchhäusel aufwärmen.

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2. Spielplatz im Leopoldpark

Ehrlich gesagt habe ich nicht immer große Lust, dass die Minnie pitschnass ist (wir haben die Matschhose leider nicht immer dabei) und wenn das so ist gehen wir oft zum Spielplatz im Leopoldpark. Hier gibt es kein Wasserspiel aber ein kleines Klettergerüst mit integriertem Spielhäuschen, einer Verkaufstheke (für meine kleine Eisverkäuferin ein Highlight) sowie einem Flaschenzug mit Eimer dran, in dem Sand rauf und runter befördert wird. In der Mitte vom Spielplatz ist ein kleiner Hügel. Im Sommer lassen wir hier den Ball hinunter kullern oder rennen den Hang ganz verrückt runter, bis wir müde sind. Im Winter – klar – wird der Schlitten zum Einsatz kommen. Ich bin schon gespannt wie Minnie das finden wird. Minnies Papa und ich schaukeln im Leopoldpark gern auf den zwei Schaukeln mit der Minnie auf dem Schoß. Mittlerweile kann sie aber auch schon alleine auf den „normalen“ Schaukeln sitzen und ist auch sehr stolz darüber. Das große Klettergerüst ist mit der breiten Wellenrutsche bestimmt bald auch für die Minnie zu entdecken, aber vorher üben wir noch ein bisschen auf der kleineren Rutsche, die ausschaut wie ein Vogel. Schatten gibt’s auf den Bänken unter den Bäumen und ansonsten hock ich mich im Sommer auf der Wiese in die Sonne oder auf einen der großen Steine am Sandkasten.

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3. Spielplatz am Chinesischen Turm im Englischen Garten

Vor ca. einem halben Jahr noch war der Spielplatz am chinesischen Turm Minnies Lieblingsspielplatz. Hier liegt kein Sand sonder Kies. Minnie mag den Bereich für Kleinkinder gern. Soweit ich weiß ist die einzige Kleinkindschaukel in unserer näheren Umgebung auf diesem Spielplatz zu finden. Oder kennt ihr hier noch einen anderen Spielplatz mit Kleinkindschaukel? Zusätzlich gibt es auch eine von diesen runden Netzschaukeln, auf der auch mehrere Kinder sitzen können. Minnies erste Rutscherfahrungen hat sie auf diesem Spielplatz gemacht. Das kleine Klettergerüst bietet noch mehr Spaß als die Rutsche. Auch hier gibt es einen Flaschenzug mit dem der Kies hoch auf eine Rampe befördert wird und dann laut scheppernd auf ein Schaufelrad fällt, was sich dann dreht. Achtung, die Steinchen können auch mal etwas weiter fliegen. Für die Großen Kids gibt es einen Bereich mit Abenteuerklettergerüst. Zwischen den beiden Bereichen liegt ein kleines Häuschen mit einem nostalgischen Karussell. Der Spielplatz ist nicht eingezäunt und jeder kann darüber laufen, was am stark frequentierten Wochenende nicht viel von Gemütlichkeit und Sicherheit hat. Dafür liegt er direkt am Biergarten und Minnie freut sich immer, wenn die Blaskapelle auf dem Chinesischen Turm Musik spielt.

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4. Spielplatz Gunezrainer Brücke im Englischen Garten

Wenn wir einen größeren Spaziergang machen gehen wir gerne im Englischen Garten am Spielplatz nahe der Gunezrainer Brücke vorbei. Hier gibt es auch ein Kleinkind geeignetes Klettergerüst mit zwei Spielhäusern und einer kurzen, breiten Rutsche. Die Minnie geht auch gerne auf das Wippmotorrad oder schaukelt mit (oder ohne) mir auf einer der beiden Schaukeln. Meistens wenn wir an diesem eher schattigen Spielplatz sind, ist nicht viel los. Auch Mal schön, vor allem wenn dann die kleinen Eichhörnchen vorbei schauen und sich am Picknick-Platz kleine Essenskrümel suchen. Für Minnie ist das so aufregend und seit dem sie dort das erste Mal auf eins getroffen ist, heißt es jedes mal „Eiiii-ze-ze“wo bist du? Nicht unweit von hier liegt der Kleinhesseloher See, wo man im Sommer Böötchen fahren und Schwäne und Enten beobachten kann.

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So, das sind sie also unsere bisherigen Lieblingsspielplätze in München (Maxvorstadt/Schwabing). Vielleicht fällt euch noch ein Spielplatz ein den Minnie und ich unbedingt mal besuchen sollten??? Ich bin gespannt auf eure Tipps!