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Wenn ein Löffelchen voll Zucker… ist es Homöopathie

Wir sind krank. Erst der Papa und jetzt die Minnie und ich. So lang sind wir jetzt von jeglichen Bazillen und Vieren verschont geblieben. Irgendwann musste es uns ja noch treffen. Das bringt mich auf die Idee euch von meinem Leben fast ohne Medikamente zu berichten. Mit viel Achtsamkeit für Körper und Seele ist die Homöopathie mein Mittel gegen Wehwehchen, Erkältungen, Hautprobleme und vieles mehr. Auch bei Kummer, Herzschmerz, Wut, Verzweiflung und Panik wirken die kleinen Globuli bei mir Wunder.

An dieser Stelle möchte ich äußern, dass ich in diesem Blogpost meine ganz persönlichen Erfahrungen schildere. Seht ihn vielleicht als eine Inspiration, ein Beispiel wie es auch sein kann. Mir ist bewusst, jeder Mensch ist anders und geht ganz individuell seinen eigenen Weg. Und für diesen habe ich mich entschieden:

Kann ich ja mal versuchen

Schon vor meiner Schwangerschaft mit Minnie komme ich auf die Homöopathie-Schiene.Ich vereinbare einen Termin bei einer Heilpraktikerin und lasse dort eine Erstanamnese machen. Wow, was sie alles wissen möchte. Das geht wirklich zurück bis ganz zum Anfang meiner Lebensgeschichte. Die Heilpraktikerin kennt mich nach dem ersten Gespräch, was ca. 3 Stunden dauert, die aber wie im Fluge vergehen, besser als mein Hausarzt. Ich entscheide mich der Homöopathie eine Chance zu geben, auch wenn ich doch etwas skeptisch bin. Ob so ein paar bestäubte Zuckerkügelchen wohl etwas bewirken können?

Eine Entscheidung 

Wer meinen Blog verfolgt weiß, meine Schwangerschaft war nicht geplant. Und ich finde es, vielleicht auch gerade deswegen, immer noch so krass wie sehr mich diese Schwangerschaft sofort verändert. Sobald ich weiß ein kleines Menschlein wächst in mir heran mache ich mir über einiges Gedanken. Dinge von denn ich nicht geahnt hätte, dass es sie gibt oder einfach Dinge, die mich vorher nicht so interessiert haben. Meine Gesundheit spielt plötzlich eine sehr große Rolle für mich. Natürlich möchte ich, dass mein Körper dem kleinen Böhnchen in meinem Bauch alles gibt was es braucht um ein perfekt gesunder Mensch zu werden. Die meisten Medikamente sind für schwangere Frauen nicht zu gebrauchen und so fällt mir die Entscheidung quasi zu, nun ganz auf die Homöopathie zu vertrauen. Meine gesamte Schwangerschaft verzichte ich also auf jegliche Pillen, Tabletten, Nasensprays etc.. Eine ausgewogene Ernährung gibt meinem Baby und mir alles was wir brauchen. Das sagt mir irgendwie mein ‚Mamagefühl‘?! Wenn ich erkältet bin oder andere körperliche Sorgen habe rufe ich meine Heilpraktikerin an. Nach einem Fragen & Antworten hin und her gibt es dann meist das passende Mittelchen in Form von Globuli.

Natürlich gehe ich zu den vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen bei meiner Gynäkologin. Für mich kommt auch nur eine Entbindung in einem Krankenhaus mit genug Blutreserven und allen medizinischen Möglichkeiten für Mutter und Baby in Frage. Ich will die bestmögliche Versorgung falls etwas schief geht. Ich bin jetzt also nicht anti Schulmedizin. Dazu aber gleich mehr.

Mein ‚Oh, Wow!‘ Moment

Migräne, eine lästige Sache! Vor meiner Mamizeit habe ich damit nie ein Problem. Plötzlich bekomme ich aber heftigst Migräne mit mega Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Erst als sie das zweite Mal auftritt, spreche ich mit meiner Heilpraktikerin darüber. Sie stellt mir wie immer einige Fragen auf Grund derer sich schließlich auch herausstellt: ich bekomme Migräne immer zu einem bestimmten Zeitpunkt im Monat. Genau einen Tag vor meiner Periode. Das kann ich im nächsten Monat auch wieder beobachten. Da meine Mama ebenfalls mit Migräne zu kämpfen hat, weiß ich, dass das gar nicht witzig ist. Ich will nicht mein Leben lang (oder zumindest bis zu meinen Wechseljahren) jeden Monat mit diesen wirklich fiesen Symptomen kämpfen!!! Meine Heilpraktikerin repertorisiert also ein Mittel und ich nehme es. Am Tag vor Beginn meiner ‚Frauenkrankheit‘, einen Monat später, warte ich gespannt auf die Anzeichen eines Migräne-Anfalls. Da ist aber nichts! Ich kann es wirklich kaum glauben aber die Schmerzen und die damit einhergehende Übelkeit, sowie der Schwindel bleiben aus. Die Migräne ist wie eine dicke, schwarze Gewitterwolke einfach an mir vorübergezogen. Ist anscheint wo anders losgebrochen. 🤔 Tja, seit dem bin ich geheilt.#klopfenaufholzundso Ich hab bis heute keine Migräne mehr gehabt.

Es gibt weitere, kleinere und größere ‚Oh, Wow!‘ Momente, die ich mit der Homöopathie erlebe und erlebt habe. Diese liste ich jetzt aber nicht alle auf, denn das würde den Rahmen eines Blogposts sprengen und ihr habt auch so noch genug zu lesen.

Keine Hemmungen, keine Scheu!

Die Heilpraktikerin und ich sind mittlerweile ein eingespieltes Team, wenn es um meine Gesundheit geht. Sie lernt jedes Mal bei einem Telefonat oder einem Termin ein Stückchen mehr von mir kennen. Habe ich mal Kummer oder meine reizbare und giftige Phase, rufe ich sie auch an. Die Hilfe kommt dann oft in Form der richtigen Mittelrepertorisierung. Manchmal braucht es auch irgendwie nur das Gespräch mit ihr. Wie bei einer Therapeutin, die sie ja eigentlich nicht ist. Ich bin meiner Heilpraktikerin gegenüber extrem offen. In der Homöopathie ist jedes Gefühl und jede Kleinigkeit manchmal entscheidend für die Mittelwahl und wird bei der Repertorisierung berücksichtigt. Ich habe mich für ein Leben mit der Homöopathie als Begleiter entscheiden. Weil ich mich dafür entscheiden habe, muss ich es nun auch ‚richtig‘ mache. Die Offenheit gegenüber meiner Heilpraktikerin steht daher, für mich, an oberster Stelle. Ich denke, man muss es auf jeden Fall wollen und ‚dran bleiben‘ um Erfolg zu haben.

Die Minnie wird ihr bisheriges Leben ausschließlich homöopathisch behandelt. Viele Symptome, bis auf so Dinge wie ‚Bauf aua.‘, kann sie zwar noch nicht selber beschreiben, jedoch gebe ich mir von ihrer Existenz an die größte Mühe, das für sie zu übernehmen. Wenn ich mal nicht weiter weiß, gehe ich wie jede andere Mama mit ihr zum Kinderarzt. Der Kinderarzt unseres Vertrauens hat natürlich ein Medizinstudium in der ‚klassischen Schulmedizin‘, arbeitet aber – soweit es die Erkrankungen der Patienten zulassen – im Sinne der klassischen Einzelmittel-Homöopathie. Vielleicht wird Minnie die Homöopathie mal selbst für sich entdecken. Die Entscheidung hierzu wird sie jedoch eines Tages ganz alleine treffen. Bis dahin werde ich sie wachsam beobachten.

Wenn es doch nicht ohne Medikamente geht

Auch bei mir gibt es Situationen in denen ich Medikamente, besonders auf Grund von Schmerzen, nicht missen möchte. Hier zwei Beispiele:

1. Kurz vor der Geburt habe ich etwas Panik und ganz verrückte Träume. Ich bespreche meine Ängste und Gefühle rund um das Thema Geburt mit der Heilpraktikerin. Sie gibt mir Tipps auf welche Mittel ich, wenn es soweit ist, zurückgreifen kann. Das gibt mir schonmal ein wenig Sicherheit. Die ganze Schwangerschaft über bin ich fest der Meinung, ‚Ich will keine PDA!‘ und es gibt ja auch so viele Frauen die keine brauchen. Tja, die Rechnung hab ich wohl nicht mit der Realität gemacht. Bald, als die Schmerzen in der Geburtswanne für mich kaum noch auszuhalten sind, schreie ich regelrecht nach der Spritze. Raus aus der Wanne und ab auf das Kreißbett. Die Anästhesistin kommt, ich mache einen Buckel und schon sitzt die Spritze und somit die wohltuende Schmerzlinderung. Naja so ganz stimmt das mit dem ’sitzt die Spritze‘ und ‚wohltuende Schmerzlinderung‘ jetzt auch nicht, aber das soll hier ja kein Geburtsbericht werden. Nach der PDA bekomme ich noch weitere verschiedene Medikamente und sogar eine Vollnarkose. Also eine Geburt mit einer Mischung aus Globuli und Schulmedizin.

2. Uaahh… Es gibt da einen Arzt zu dem ich ausgesprochen ungern gehe. Das ist der Zahnarzt. Obwohl ich hier in München mittlerweile eine super, klasse Zahnärztin gefunden habe, der ich voll und ganz vertraue. Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Bohren ohne lokale Betäubung? So selbstzerstörerisch bin ich nicht drauf! Hier sage ich, ‚Lieber etwas mehr von der Betäubung als zu wenig, bitte!‘. Wenn meine Ärztin mir im Anschluss der Behandlung eine Schmerztablette anbietet, sage ich ebenfalls, meist nicht ‚Nein‘.

Mein Fazit

Es wird in Zukunft wahrscheinlich Situationen geben in denen ich auf die klassische Schulmedizin zurückgreife. Ich finde das nicht schlimm! Nein, ich finde es toll! Ist es nicht großartig, was es heute für Möglichkeiten dank der Schulmedizin gibt? Vielleicht ist eine ‚gesunde‘ Mischung aus Schulmedizin und Homöopathie ja der richtige Weg. Ich versuche ihn zu gehen und bin bisher mehr als zufrieden.

Jetzt interessiert mich aber was ihr für Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht habt oder macht. Seid ihr auch so erstaunt wie ich, was sie bewirken kann? Wenn ihr noch Fragen rund um meine Erfahrungen mit der Homöopathie habt, lasst es mich gerne wissen. Und bleibt gesund!

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Lust auf Meer – Juist

Ihr sucht noch nach einem Tipp für Urlaub am Meer? Nicht zu weit weg soll es sein, am allerbesten in Deutschland? Dann fahrt doch einfach mal (wieder) an die Nordsee. Nein, nicht einfach nur an die Nordsee, sondern nach Juist! Diese Nordseeinsel ist ein absoluter Traum. Warum seht ihr in diesem unglaublich tollen Film.

 

Der Norden: Juist von Sascha Ende

Na, wer hat jetzt auch eine Gänsehaut und richtig Lust bekommen? Einige meiner persönlich Juist Hotspots habe ich euch in diesem Blogpost zusammengestellt.

Mietet euch doch einfach in eine der schönen Ferienwohnungen ein und genießt die Insel live. Ihr wollt lieber ‚Wenn schon Urlaub, denn schon richtig Luxusurlaub.‘-mäßig im Hotel residieren? Ich empfehle das Strandhotel Kurhaus Juist. Wunderschöne Hotelzimmer und Suiten, ein großer Wellnessbereich und formidables Essen im hoteleigenen Restaurant garantieren einen sagenhaften Erholungsurlaub. Mehr gute Gründe ein Zimmer im ‚Weißen Schloss am Meer‘ zu buchen findet ihr hier.

Wer von euch fährt auch schon seit Jahren nach Juist oder will unbedingt mal dorthin?

 

Danke, lieber Sascha Ende, für diesen atemberaubenden Film. Die Bilder im Einklang mit der Musik lösen Gänsehaut und Sehnsucht pur aus. #nowordsneeded

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Wunderschöne Nordseeinsel Juist

Mein Leben lang fahre ich mit meinen Eltern, Schwestern und Großeltern schon nach Juist. Sechs lange Wochen im Sommer, ein kurzer Wochenendtrip zwischendurch oder in den Oster- bzw. Herbstferien. Juist lohnt sich irgendwie immer. Von meiner Heimat Bonn aus, ist die Insel schnell mit Auto plus Fähre oder Flugzeug erreicht. Von München aus dauert es leider recht lang. Als Kind mit der ganzen Familie, als Teenie mit der einen oder anderen Freundin oder sogar dem damaligen Freund dazu und heute mit meiner eigenen kleinen Familie, bin ich total gern hier. Die Uhren auf Juist ticken langsamer und vieles ist wie es immer war. Meine fast zweijährige Minnie tritt in Mamas Fußstapfen und rennt über den breiten Sandstrand zum Meer, sammelt Muscheln, trinkt einen Kinder- „Einen drin – einen draußen“ im Köbes, steht am Kurplatz am Schiffchenteich und lässt ihr Böötchen fahren oder spielt vergnügt auf dem riesigen Abenteuerspielplatz am Hafen. Ein paar Tipps für den Urlaub auf Juist habe ich hier für euch zusammengestellt. Die Insel hat allerdings noch einiges mehr zu bieten.

 

Der Stand

Juist wird auch als die längste Sandbank der Welt bezeichnet. Dass nicht nur, weil sie mit ihren 17 Kilometern die längste Ostfriesische Insel ist, sondern auch wegen dem unglaublich breiten, unendlichen Strand. Den allerfeinsten Sand der Welt findet ihr hier. Jedes Kind sammelt doch gerne Muscheln und planscht durch die Priele. Im Sommer stehen unterhalb der grünen Dünen bunte Strandkörbe und zwischendrin gibt es immer wieder mal einen Spielplatz. Bei windigem Wetter lassen wir Drachen steigen, bei Sonnenschein im Sommer kühlen wir uns im Meer ab und liegen faul am Strand.

 

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Strandrestaurants und Hohe Düne

Auf der Strandpromenade gibt es zahlreiche Strandcafés und Restaurants. An einem Strandtag gehen wir hier gerne etwas essen. Auf den großen Terrassen gibt es kleine Spielplätze für die Kids. So können Papa und Mama in Ruhe am Tisch sitzen, während die Kinder in Sichtweite ausgelassen spielen. Überhaupt ist Juist eine total kinderfreundliche Insel. Beliebt sind beim erwachsenen, trinkenden Volk die Schirmbars. Eine gibt es zum Beispiel beim etwas moderner und noch nicht ganz so alt eingesessenen Strandrestaurant „Hohe Düne“. Wie der Name schon sagt, liegt es auf einer hohen Düne, überragt die anderen Restaurants und bietet eine wunderschöne Aussicht auf den Strand und das Meer. Mit Terrasse, Schirmbar und modernem in Holz und Glas gehaltenem Innenbereich, ist hier für jede Jahreszeit und jedes Wetter ein schönes Plätzchen zu finden. Minnie und ich essen total gern die Pommes. Die sind in der „Hohen Düne“ richtig gut!

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Der Schiffchenteich auf dem Kurplatz

Im Ortskern befindet sich einer der Schiffchenteiche. Ein rundes flaches Wasserbecken in dem jeder sein Modellschiff oder kleines Böötchen fahren lassen kann. Kinder rennen fröhlich um den Teich und versuchen ihre Schiffe aus dem Wasser zu fischen. Die Eltern beobachten das Schauspiel von der Parkbank aus und manch ein Erwachsener wird hier auch nochmal zum Kind. Auch ich kann meine kindliche Seite hier wunderbar raus lassen. Heute wie früher finde ich es toll wie die ferngesteuerten Miniaturmotoryachten oder Speedboote über das Wasser flitzen. Der Uri hat meiner Minnie auch sofort ein kleines Segelboot mit batteriebetriebener Schiffsschraube gekauft und das wirft sie immer wieder ins Wasser. Bei dem starken Wind der hier bläst, fährt das Brötchen auch ganz ohne Motor.

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Spielzeuggeschäft Schmidt

Das bringt mich dann auch zu meinem nächsten Tipp, dem Spielzeuggeschäft schräg gegenüber vom Schiffchenteich. Hier gibt es alles was man als Kind auf der Insel braucht: Sandspielzeug für den Strand, Brettspiele für Regentage im Ferienhaus oder Hotel, Drachen zum steigen lassen bei windigem Wetter, Böötchen, Kuscheltiere und, und, und… Ich weiß noch wie ich als Kind hier all mein Taschengeld auf die Verkaufstheke gelegt habe um mir meinen ganz eigenen, kleinen Drachen zu kaufen. Naja, für einen Lenkdrachen hat es nicht gereicht.

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Lütje Teehuus

Im hübschen Kurpark liegt etwas versteckt ein ganz entzückendes, kleines Café. Das Häuschen in dem es sich befindet hat viele kleine Fenster mit blau-weißen Stoffgardinen, einen Kamin, eine Holzbalkendecke und ist einfach niedlich, urig und gemütlich. Bei schönem Wetter setzen sich viele Gäste auf die Terrasse. Neben verschiedenen, leckeren Kuchen gibt es warme, süße sowie herzhafte Speisen. Wie der Name schon sagt wird hier ganz typisch Tee getrunken. Der Ostfriesentee ist da natürlich der Klassiker. Ich bestelle mir, weil es für mich auf Juist Tradition hat, Milchreis mit Zimt und Zucker. Wer Juist besucht sollte definitiv einen Abstecher ins Lütje Teehuus machen.

Inselboutique im Kurpark

Direkt neben dem Teehuus befindet sich die kleine Inselboutique. Kein Kind daran vorbei ohne vorher mit einem der Retro-Rutschautos zu fahren. Klar, dass Mama sich dann mal in der Boutique umschaut, in der es Kinder- & Erwachsenenkleidung und Accessoires gibt. Wie viele Häuser auf der Insel ist auch dieses rote Backsteinhaus sehr niedlich.

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Pferdekutschen statt Autos

Auf Juist herrscht autofreie-Zone. Autos werden auf hier durch Kutschen ersetzt. Nur der Arzt hat einen PKW und es gibt einen Krankenwagen. Die Feuerwehr ist ebenfalls motorisiert. Minnie findet es total toll mit der Kutsche zu fahren, sie traut sich sogar die Pferde zu streicheln. Wir Schwestern sind als Kinder meist vorn auf dem Kutschbock mitfahren. Das Erste was es da herauszufinden galt war, wie die Pferde heißen um direkt im Anschluss zu fragen: „Darf ich auch mal die Zügel halten?“ Für Kinder wird auf der Insel auch Ponyreiten angeboten und man kann kleine Kutschen, die ebenfalls von Ponys gezogen werden, leihen. Aus Erfahrung kann ich sagen: Ein ganz besonderes Erlebnis für die kleinen! Im Sommer, bei Hochbetrieb auf der Insel , muss man aufpassen nicht von einem der schnellen Radfahrer aufgegabelt zu werden, die Kutschen hört man ja glücklicherweise wenn sie kommen. Natürlich soll die Minnie nach Möglichkeit auch auf Juist nur auf dem Gehweg laufen. Ohne Autos, die an einem vorbei brausen, fühlt es sich aber trotzdem sicherer an. Ich lasse Minnie viel öfter selbst laufen als daheim in der City. Es tut gut die reine Luft einzuatmen.

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Hummer Köbes

Der Köbes ist ein Juist-Klassiker und somit seit einem halben Jahrhundert, Treffpunkt der Juisturlauber. Hier kann man essen, trinken und wild feiern. Auf der Speisekarten gibt es natürlich Hummer und Fisch, jedoch auch Fleischfresser kommen auf ihre Kosten. Als Kinder haben meine Schwestern und ich es toll gefunden aus dem Schnapsglas einen Kinder-„Einen drin – Einen draußen“ zu trinken (Sprite mit zwei Mini-Würstchen, die am Glas hängen). Mittlerweile löst mich die Minnie am Kinderschnapsglas ab. 😀 Für uns Schwestern gibt es heute (bei mir jedoch eher sehr selten) feuchtfröhliche Abende mit hochprozentigem im Köbes. Am späteren Abend werden Lampen zu Schlagermusik geschaukelt – eine alte Tradition – und die Feierei geht los, bis auf der Theke getanzt wird. Ein Juistbesuch ohne im Köbes gewesen zu sein gibt es bei uns nicht.

Süsse Sachen

Vergesst die edlen Nougatpralinen aus der Confiserie! Wer einmal von Günter’s Nougat Spezialitäten gekostet hat, findet nie mehr etwas besseres. Sobald ich den süßen Laden betrete wird meine Nase umgehend vom himmlischen Nougatgeruch verführt. Allein deswegen lohnt es sich schon das Geschäft aufzusuchen. Neben allen möglichen, verschiedenen Süßigkeiten und kleinen Souvenirs, türmt sich in der Auslage der frische Nougatbruch. Ich kaufe am liebsten jeden Tag ein 50 gr Tütchen vom hellen Nougat und verzehre es sofort. Es gibt die Sorten hell, dunkel, hell mit Nuss, dunkel mit Nuss und hell mit Marzipan. Wenn ich meinen Freunden Nougat mitbringe oder schicke, kaufe ich es tafelweise. Hübsch verpackt und einfach unendlich lecker. Das kulinarische Juist-Highlight!

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Abenteuerspielplatz am Hafen

Hier bleiben keine Wünsche offen. Der weitläufige Spielplatz, in Hafennähe direkt hinter dem Deich, lässt Kinderherzen höher schlagen. Die Minnie liebt das Schaukeln bis in den Himmel, am liebsten soll neben ihr die Uri oder Mama schaukeln. Es gibt Spielhäuschen, Klettergerüste mit Rutschen und eine Seilbahn. Schaut mal, wir haben einen super Sonnentag erwischt:

Strandhotel Kurhaus Juist

Oder auch „das weiße Schloss am Meer“ genannt, ist das schönste Hotel der Insel. Wir sind hier sehr gerne zu Gast und genießen die freundliche und schöne Atmosphäre des Vier-Sterne-Hotels. Für mich ist das Kurhaus wirklich ein Schloss. Mit seiner weißen Aussenfassade, der breiten Eingangstreppe und nicht zuletzt der Glaskuppel, von der aus sich die gesamte Insel überblicken lässt, hebt es sich von jedem anderen Gebäude der Insel deutlich ab. Ich finde das Hotel hat einen extra Blogpost verdient und ihr könnt hier bald mehr über das Strandhotel erfahren.

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Filmtheater mitten im Meer

An der Nordsee ist das Wetter nicht immer Sonne pur. Zeit ins Kino zu gehen! Das kleine Filmtheater auf Juist verfügt über genau einen Kinosaal. Total lustig irgendwie. Es ist das gemütlichste Kino was ich kenne. In jeder Sitzreihe gibt es einen Tisch mit Lämpchen darauf. Falls wir Nachschub an Knabberzeug, Eis oder Getränken brauchen, schalte ich das Lämpchen aus und eine Servicekraft kommt, um die Bestellung aufzunehmen. Gezeigt werden hier Aktuelle Kinofilme in 2D oder 3D sowie Klassiker. Auch als Kinder sind wir immer gern in das altmodische Kino gegangen.

Flug mit dem kleinen Inselhopper

Entweder die Fähre bringt einen vom Festland auf die Insel oder das kleine 10-Sitzer Flugzeug. Beide Möglichkeiten sind auf ihre jeweilige Art ein Erlebnis. Ich fliege total gerne rüber, dabei bin ich sonst eher kein begeisterter, wenn auch vielreisender, Flugpassagier. Das Erlebnis beginnt schon am kleinen Flughafen in Norden. Der Flughafen besteht aus Tower, ein paar Büroräumen und einer Halle, in der sich der Check-In-Schalter und ein offener Wartebereich befinden. Das Gepäck laden wir am Auto auf einen großen Gepäckwagen und schieben diesen in der Halle auf die Kofferwage. Wir warten bis wir per Nachnamen aufgerufen werden und gehen, wenn es soweit ist, durch die Glastür auf das Flugfeld. Die Koffer verladen die Jungs vom Flughafen und wir besteigen das Flugzeug. Immer zu zweit nebeneinander sitzend. Dann geht es auch schon los, aber anschnallen nicht vergessen. Der Flieger saust das Rollfeld entlang und hebt ab. Ich finde das immer wieder aufregend. Bald schon erkenne ich Juist. Ist echt toll die Insel von oben zu sehen und es stimmt einen schön auf den Urlaub ein. Der Flug dauert ca. 5 Minuten, dann landen wir auch schon auf der Insel. Die Fähre braucht dagegen 90 Minuten von Norddeich nach Juist. Am Flughafen auf Juist steht ein Baucontainer, der als Anmeldebereich und Check-In dient. Es gibt auch ein richtiges Gebäude am Flughafen, in diesem befindet sich das Flughafenrestaurant. In den Ort geht es weiter per Kutsche. Nacheinander werden die verschiedenen Pensionen und Hotels abgefahren und die Urlauber steigen aus. Als letztes kommen wir nach ca. einer halben Stunde am Kurhaus an. Ich freue mich schon auf den Rückflug, aber nur wegen des Flugerlebnisses, denn auf der Insel bin ich schließlich gerne.

Ich hoffe ich habe euch mit meinem Blogpost einen Eindruck von Juist geben können und vielleicht wollt ihr ja auch mal hierher reisen. Auch ohne Kinder ist diese Insel einfach schön und immer eine Reise wert. Wart ihr schon mal auf Juist oder welche Nordseeinsel ist eure liebste?

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Spielplatz plus Wildpark – Waldau in Bonn

Wir sind wieder on tour und diesmal steht NRW auf dem Plan. Bonn ist eine der Stationen, meine Heimat und ich liebe diese Stadt. Hier kenn ich mich aus, düse mit dem Auto die bekannten Straßen entlang, gehe spazieren im Wald wie zu Kindertagen, genieße in Godesberg das Panorama vom Rhein Richtung Siebengebirge und bin einfach zu Hause. Bei der Familie ist es einfach am schönsten. Vor allem jetzt mit meiner Minnie merke ich das mehr und mehr. Zieht es einen zu Nicht-Mama-Tagen heraus aus dem bekannten Umfeld, man will ja auch mal was anderes sehen, zieht es mich jetzt als Mama stark hierher zurück.

Der Minnie möchte ich gern ein Stück meiner Kindheit mitgeben und zeige ihr die vielen Orte an denen ich als Kind glücklich gelebt, gelacht, gespielt und Quatsch gemacht habe. Einer dieser Orte ist die Waldau auf dem Venusberg. Der Abenteuerspielplatz bietet Spaß für kleine und größere Kinder. Der Wildpark dahinter, mit den Hirschen, Rehen und Wildschweinen, ist auch immer wieder ein schönes Erlebnis. Früher konnte man in der Waldau ins Restaurant gehen und nachmittags lecker Kuchen essen, leider ist es aktuell nicht in Betrieb.

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Auf dem Parkplatz der Waldau angekommen, packe ich alles aus dem Auto aus. Buggy, Matschhose, Kekse etc. und natürlich die Minnie. Jetzt gehen wir erstmal zum Abenteuerspielplatz. Minnies Augen strahlen denn auf so einem großen Spielplatz war sie noch nicht. Es gibt verschiedene Klettergerüste für große Kinder und eins für kleine. Auf der Rutsche hat meine Süße viel Spaß und wirft sich bäuchlings ins Vergnügen. Klar, gibt es auch ein paar Schaukeln und ganz viele von diesen Wippdingern in Form von Motorrädern und Tieren. Spielhäuschen auf Stelzen ist auch da. Wir sind Wochentags hier und außer uns gibt es ein paar andere Kinder und grade kommen die Kinder einer Schulklasse angelaufen. Ich erinnere mich auch gern zurück an Grundschulausflüge hier her. Da wurde dann auch immer ein Kinderbuffet von Eltern und Lehrern bereitet, mit Würstchen, Rohkost, Schokoküssen und wir haben wild gespielt.

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Als die Minnie eine ganze Zeit fröhlich auf dem Spielplatz rumgetollt ist und interessiert die anderen Kinder beobachtet hat, gehen wir weiter. Denn die Waldau hat noch mehr zu bieten. Wir spazieren kurz über einen Waldweg und kommen zum Wildpark. Im ersten Gehege sehen wir die majestätischen Hirsche, die sind aber weiter weg vom Zaun und liegen ruhig in der Sonne. Aufgeregter geht es bei dem Damwild zu. Ich krame erstmal ein Euro-Stück hervor und kaufe der Minnie einen Becher Tierfutter an einem der Futterspender. Schon kommen die Tiere angelaufen und kämpfen um das Futter. Für die Minnie ist das alles sehr spannend, sie hat noch nie Wildtiere gefüttert und würde das am liebsten die ganze Zeit tun. Ich muss ein bisschen aufpassen, dass sie nicht zu nah an den Zaun kommt, die Tiere kommen nämlich sehr nah. Weiter geht es dann zu den Wildschweinen. Am besten gefallen uns die kleinen Frischlinge die aufgeregt um ihre Mama herumwuseln und laut fiepen. Wie niedlich! Die anderen Wildschweine patschen zufrieden durch den Matsch. Um auch etwas über die verschiedenen Tiere zu lernen gibt es an den Gehegen Infotafeln. Die Waldau liegt im wunderschönen Kottenforst, dessen viele Waldwege laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein und sind Abenteuer für Groß und Klein.

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Wir finden die Waldau ist ein schönes Familien-Ausflugsziel in Bonn. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben und das bestimmt auch zu jeder Jahreszeit.