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Brechbohnen mit Hackbällchen & Kartoffeln – Susamamma’s Rezepte

Dieses Rezept ist super lecker und so ein richtiger Hausfrauentipp. Und los geht’s.

Zutaten:

  • festkochende Kartoffeln
  • 600 gr Brechbohnen
  • 700 gr Rinderhackfleisch
  • 2 Schalotten
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Öl zum anschwitzen
  • 1 TL Mehl
  • Wasser, nur bei Tiefkühlbohnen sonst das Bohnenwasser hernehmen

VARIANTE:

Statt dem klassischen Hackfleisch dürfen natürlich auch gerne fertig gewürztes Mett oder gar Bratwurstbrät verwendet werden.

Übrigens sind die Mengenangaben natürlich variierbar und je nach Geschmack zu bemessen.

Rezept:

Ich schäle die Kartoffel und gare sie im Thermomix. Dazu kommt gesalzenes Wasser in den Mixtopf (so viel bis das Messer komplett bedeckt ist) und die Kartoffeln ins Garkörbchen. Den Thermomix verschließe ich und lasse die Kartoffeln bei 24 Min/Varoma/Stufe 1,5 garen. (Am besten den Thermomix erst anstellen, wenn die Bohnen und Hackbällchen ebenfalls anfangen zu köcheln. So ist alles ungefähr zur selben Zeit fertig.) Jetzt kann ich mich den anderen Zutaten widmen.

Das Hackfleisch könnt ihr je nach Geschmack würzen. Ich mache es bei diesem Gericht oft nur mit Salz und Pfeffer, habe aber auch schon mal eine Gewürzmischung von unserem Metzger bekommen. Nun forme ich kleine, mundgerechte Bällchen daraus.

In einem mittelgroßen Topf dünste ich die zuvor klein gewürfelten Schalotten in etwas Öl an. Wenn sie schön glasig sind, gebe ich 1 TL Mehl hinzu und verrühre alles.

Schluckweise gebe ich zunächst das (Bohnen-)Wasser hinzu und rühre dabei gleichmäßig mit einem Schneebesen. Die Bohnen dürfen jetzt ebenfalls in den Topf und sind mit dem Wasser bedeckt.

Oben auf die Bohnen lege ich die Hackbällchen. Sie liegen oben auf und schwimmen nicht. Jetzt Deckel drauf und alles 20-30 Minuten köcheln lassen.

FERTIG ist das Essen und das ging ja mal Ruckizucki, oder?!

Ich bin schon sehr gespannt zu lesen oder auch zu hören wie es euch schmeckt?! Also nix wie los und nachkochen.

Buon Appetito, ihr Süßen!

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susamamma’s signature dish – Kartoffel-Lauch-Erbsen-Durcheinander

Hier kommt mein ganz einfaches und schnelles ’signature dish‘ – wie meine Freunde es nennen – zum Nachkochen. Also Einkaufszettel und Stift gezückt und auf geht’s.

Zutaten:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 5-7 Lauchstangen je nach Größe
  • 300-400 g Erbsen
  • Mettwurst (nach Bedarf)
  • 300-450 g Crème Fraîche
  • 3-5 el Estragon, geschnitten & getrocknet
  • Salz
  • Pfeffer

Rezept:

So, jetzt erstmal Kartoffeln schälen, ggf. waschen und alle in mundgerechte Stücke schneiden. In einem großen Topf mit kaltem Wasser stelle ich sie auf den Herd. Den Herd schalte ich ein und schon widme ich mich dem Lauch.

Den Wurzelansatz und die dunkelgrünen Blätter vom Lauch entferne ich. Den Rest der Lauchstange schneide ich der Länge nach auf und spüle ihn unter laufendem Wasser kräftig aus. Jetzt den Lauch in Ringe schneiden und nun kommt er zu den mittlerweile kochenden Kartoffeln.

Das Ganze wird gesalzen und mit Estragon bestreut. Ich mache den Deckel auf den Topf und lasse es erstmal köcheln.

Die Erbsen fehlen noch… Die kommen in einen extra Topf und werden mit Salz zusammen kurz aufgekocht um dann noch etwas vor sich hin zu ziehen.

Zwischendurch mache ich eine Garprobe von den Kartoffeln und wenn sie fast fertig sind schmeiße ich die Mettwürste dazu. Übrigens sind die Mettwürste kein MUSS bei diesem Gericht. Schmeckt auch ohne wunderbar! #veggie

Sind die Kartoffeln gar, gieße ich das Wasser ab. Die Erbsen und die klein geschnittenen Würste gebe ich nun zu den Kartoffeln und dem Lauch. Ich hebe die zwei oder drei Becher Crème Fraîche unter und mische alles kräftig durch. Je nach Geschmack nun noch mit Pfeffer und/oder Salz abschmecken und servieren.

Yummy! Das schmeckt auch meiner Minnie prima.

Jetzt seid ihr dran! Und nicht das Feedback vergessen. 😉 Übrigens sind die Mengenangaben nach Bedarf anzupassen. Guten Appetit!

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Kleiner Frühstücker – große Umstellung

Morgens, mittags, abends und auch oft mal zwischendurch, dreht sich unser Leben ums Essen. Ich selbst vergesse es an manchen Tagen total, bis mir plötzlich abends auf dem Sofa auffällt – knurr, knurr – ‚Wie? Ich hab den ganzen Tag noch nichts gegessen?!‘. Das passiert mir mit meiner Tochter natürlich nicht. Wie viele ‚Essensentscheidungen‘ treffe ich wohl am Tag für sie? Unzählige! Heute fällt für mich eine ganz große Essensentscheidung. Nicht eine der kleinen, täglichen: ‚Darf sie jetzt ein Stück Schokolade?‘, ‚Ist diese Portion nicht viel zu groß für die Kleine?‘, ‚Schmeckt ihr das überhaupt mit so wenig Salz?‘, ‚Schon wieder Pommes?’… Nein, es ist für mich eine große Entscheidung, denn es geht um ihr Frühstück.

Seit ich meine Minnie vor etwas mehr als einem Jahr abgestillt habe, ist ihr Frühstück für mich besonders wichtig. Diese erste Mahlzeit am Tag ist nämlich entscheidend. Davon hängt nun mal die Laune der Kleinen ab. Das Stillen wird weniger und ich mache mir mehr Gedanken: Was könnte ein gutes Powerfrühstück für die Minnie sein? Eigentlich ergibt es sich dann mehr oder weniger ohne mein Zutun. Der Mausepapa schwört nämlich schon seit Jahren auf seinen Haferflockenbrei und meint, der gibt ihm den richtigen Kick für einen super Start in den Tag. Ich komme eines morgens in die Küche gelatscht und da sehe ich meine zwei Herzensmenschen, wie sie beide genüsslich mampfen. Der Papa hat der Kleinen einfach einen Löffel von seinem Brei zum probieren hingehalten und, für mich kaum zu glauben, sie steht drauf. Mich kann man ja mit dieser warmen, klebrigen Masse aus Haferflocken, Wasser und Milch jagen, aber sie ist eben auch die Tochter ihres Papas.

Seit 1,5 Jahren geht das nun so. Mal Brei pur. Irgendwann versüßt mit Honig. Ab und an mal Trauben, Himbeeren, Banane oder Blaubeeren als Topping. Bis heute… Seit ein paar Tagen verweigert die Minnie ihren Brei. Da ist nix zu machen. Okay, ein oder zwei Löffelchen vielleicht aber sonst stibitzt sie sich nur die Himbeeren und Co und lässt den Haferbrei links liegen. Ich habe versucht sie zum Essen zu zwingen und es durchgezogen, dass sie bis zum Mittag nichts anderes bekommt. Möglicherweise treibt sie ja nur ihre Machtspielchen mit uns?! Sie verteidigt ihren Standpunkt jedoch hartnäckig, mehrere Tage und ich sehe ein, so geht das einfach nicht weiter. Was mich zu meiner, für mich, großen Entscheidung bringt: Mit dem Brei ist nun Schluss! Der Papa darf natürlich gerne weiter Brei essen aber für Minnie muss etwas anderes her. Sie hat das Frühstücksritual mit ihrem Papa, die Zeit die es angedauert hat, genossen. Wir werden ab heute verschiedenes ausprobieren und ich bin mir noch sehr unsicher wie ihr neues Frühstücksritual ausschauen wird.

Viele von euch verstehen vielleicht nicht warum das jetzt eine so große Entscheidung für mich ist. Der Brei, der ihren Magen jeden Tag auf alles vorbereitet, hat mir einfach immer ein gutes Gefühl gegeben. Mit dem Schutz der gut verdaubaren Masse in ihrem Bauch, darf es eben auch mal etwas ungesünderes als Snack oder eine fettige Portion Pommes am Mittag oder Abend sein. Jetzt hat sie diese Grundlage nicht mehr. Ihre Laune, sobald sie den Teller Brei gegessen hat, ist immer bestens gewesen. Zwischendurch gab es natürlich immer mal einen Tag an dem sie keine Lust auf die eingeweichten und aufgekochten Haferflocken hatte und stattdessen irgendetwas anderes bekommen hat. Meine Beobachtung: sie ist dann bis zum Mittagessen oft nicht so gut drauf wie mit Breifrühstück. Nicht zuletzt tut es mir um das Frühstücksritual mit dem Papa leid. Sie ist immer so stolz, wenn sie genau das tut oder isst was der Papa auch tut oder isst. Kinder werden groß und es wird sich immer wieder etwas verändern. Für uns Mamas und Papas ist das bestimmt oft weniger leicht als für die Kids selbst. Gerade beim Essen weiß der Körper doch selbst am besten was er braucht, nicht wahr? Vielleicht erleben wir ja auch, dass die Umstellung sie wieder ‚back to the roots‘ bringt und sie irgendwann wieder nach dem Brei verlangt.

Ihr Lieben, ich bin gespannt was auf euren Frühstücksplänen steht. Habt ihr einen guten Tipp für mich? Was gebt ihr den Kleinen für einen guten Start in den Tag? Wie ihr gelesen habt, bin ich etwas ratlos und freue mich über jede Idee!

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Süße Pfannkuchen – Susamamma’s Rezepte

Das Lieblingsessen vieler Kinder und eben auch eines meiner Minnie: Süße Pfannkuchen. Heute zeige ich euch mal wie ich sie mache. Mein Helfer ist dabei der Thermomix. Es handelt sich um ein ganz schnelles Rezept. Bin gespannt wie euch meine Pfannkuchen gefallen.

Zutaten für ca. 8 Pfannkuchen:

  • 1/2 l Milch
  • 4 Eier
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 80 gr Zucker
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 325 gr Mehl
  • wahlweise Äpfel, Blaubeeren, Puderzucker, Marmelade, Ahornsirup uns so weiter

Rezept:

In den Mixtopf gebe ich die Milch, die Eier, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz. Bei Stufe 4 wird in 15 Sekunden alles zu einer glatten Masse verrührt.

 

 

Hinzu kommen nun das Mehl und das Backpulver. Beim Backpulver bin ich immer etwas sparsamer, weil wir die Pfannkuchen nicht so dick mögen. Das ist natürlich Geschmacksache. Nochmal wird alles 15 Sekunden bei Stufe 4 vermischt.

Den fertigen Teig lass ich noch eine Weile im Kühlschrank stehen, während ich schon mal die Äpfel schäle und in dünne Spalten schneide. Für mich gibt es IMMER einen Apfelpfannkuchen. Ich liebe diese geschmackliche Kombi einfach. Mit Blaubeeren schmecken die Pfannkuchen aber auch sehr lecker. Minnie isst sie am liebsten Natur.

Nun gebe ich immer etwas Butter und Teig in eine beschichtete Pfanne und brate die Pfannkuchen mit oder ohne Äpfel.

 

 

Als Topping kann man quasi alles nehmen was einem schmeckt. Bei uns auf dem Tisch dürfen bei diesem Gericht Puderzucker, Ahornsirup, Marmelade und oft auch Nutella nicht fehlen.

Klar, ist ein süßer Pfannkuchen kein herzhaftes Mittagessen, aber manchmal muss das einfach sein. 🙂 Viel Spaß beim Nachmachen und wie immer freue ich mich über euer Feedback!

Guten Appetit!

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Kartoffel, Kohlrabi und Hühnchen // Rezepte für Kids

 

Wie jedes Kind hat auch meine Minnie ihre Essensvorlieben. Heute möchte ich euch eines ihrer liebsten Gerichte vorstellen. Eigentlich bin ich keine begeisterte Köchin aber für das eigene Kind lernt man ja auch manche Tätigkeit, vielleicht nicht zu lieben aber gern zu tun. Und wenn es meiner Süßen schmeckt, dann hat es sich für mich auch richtig gelohnt den Kochlöffel zu schwingen. Na dann mal los!

 

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Zutaten: (für ca. 4 Personen)

  • ca. 700 gr festkochende Kartoffeln (geschält)
  • 3 Stk große Kohlrabi
  • 500 gr Hühnchenbrustfilet
  • Salz
  • Wasser
  • 1 Becher Sahne
  • 550 ml klare Brühe (Gemüse oder Fleisch)
  • 1 EL Butter
  • Pfeffer nach Geschmack
  • Muskat nach Geschmack
  • Sojasoße
  • Öl

 

Rezept:

Als erstes schäle ich die Kartoffeln und Kohlrabi. Die Kartoffeln schneide ich in gleich große Stücke und die Kohlrabi in 1 cm dicke Stifte.

 

 

Ich gare die Kartoffeln im Thermomix. Dazu kommt gesalzenes Wasser in den Mixtopf (so viel bis das Messer komplett bedeckt ist) und die Kartoffeln ins Garkörbchen. Thermomix verschließen und Kartoffeln bei 24 Min/Varoma/Stufe 1,5 garen lassen. Der Thermomix kümmert sich um die Kartoffeln und ich mich um den Rest.

In einem großen Topf zerlasse ich Butter und gebe die Kohlrabis hinzu. Diese werden nun eine Weile darin angeschwitzt und anschließend mit der Brühe abgelöscht. In der Brühe lass ich sie erstmal köcheln und widme mich dem Fleisch.

 

 

 Das Hühnchenfilet schneide ich in mundgerechte Stücke und mariniere es in Sojasoße.

 

 

Zu den Kohlrabis, die jetzt ca. 5 Min geköchelt haben, gieße ich nun die Sahne und lasse alles weiter köcheln bis die Kohlrabi al dende sind (ca. 15 Min). Während dessen gebe ich Öl in eine Pfanne und brate das marinierte Hühnchenfilet-Stücke.

 

 

Jetzt klingelt auch schon der Thermomix. Die Kartoffeln sind fertig.

Kohlrabi noch kurz mit Pfeffer und Muskat abschmecken und servieren.

 

 

Lass es dir schmecken meine kleine Minnie!

Vielleicht habt ihr auch das eine oder andere, leichte Kinder-Rezept zum Nachkochen für mich? Ich bin immer dankbar für neue Ideen.