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Wenn ein Löffelchen voll Zucker… ist es Homöopathie

Wir sind krank. Erst der Papa und jetzt die Minnie und ich. So lang sind wir jetzt von jeglichen Bazillen und Vieren verschont geblieben. Irgendwann musste es uns ja noch treffen. Das bringt mich auf die Idee euch von meinem Leben fast ohne Medikamente zu berichten. Mit viel Achtsamkeit für Körper und Seele ist die Homöopathie mein Mittel gegen Wehwehchen, Erkältungen, Hautprobleme und vieles mehr. Auch bei Kummer, Herzschmerz, Wut, Verzweiflung und Panik wirken die kleinen Globuli bei mir Wunder.

An dieser Stelle möchte ich äußern, dass ich in diesem Blogpost meine ganz persönlichen Erfahrungen schildere. Seht ihn vielleicht als eine Inspiration, ein Beispiel wie es auch sein kann. Mir ist bewusst, jeder Mensch ist anders und geht ganz individuell seinen eigenen Weg. Und für diesen habe ich mich entschieden:

Kann ich ja mal versuchen

Schon vor meiner Schwangerschaft mit Minnie komme ich auf die Homöopathie-Schiene.Ich vereinbare einen Termin bei einer Heilpraktikerin und lasse dort eine Erstanamnese machen. Wow, was sie alles wissen möchte. Das geht wirklich zurück bis ganz zum Anfang meiner Lebensgeschichte. Die Heilpraktikerin kennt mich nach dem ersten Gespräch, was ca. 3 Stunden dauert, die aber wie im Fluge vergehen, besser als mein Hausarzt. Ich entscheide mich der Homöopathie eine Chance zu geben, auch wenn ich doch etwas skeptisch bin. Ob so ein paar bestäubte Zuckerkügelchen wohl etwas bewirken können?

Eine Entscheidung 

Wer meinen Blog verfolgt weiß, meine Schwangerschaft war nicht geplant. Und ich finde es, vielleicht auch gerade deswegen, immer noch so krass wie sehr mich diese Schwangerschaft sofort verändert. Sobald ich weiß ein kleines Menschlein wächst in mir heran mache ich mir über einiges Gedanken. Dinge von denn ich nicht geahnt hätte, dass es sie gibt oder einfach Dinge, die mich vorher nicht so interessiert haben. Meine Gesundheit spielt plötzlich eine sehr große Rolle für mich. Natürlich möchte ich, dass mein Körper dem kleinen Böhnchen in meinem Bauch alles gibt was es braucht um ein perfekt gesunder Mensch zu werden. Die meisten Medikamente sind für schwangere Frauen nicht zu gebrauchen und so fällt mir die Entscheidung quasi zu, nun ganz auf die Homöopathie zu vertrauen. Meine gesamte Schwangerschaft verzichte ich also auf jegliche Pillen, Tabletten, Nasensprays etc.. Eine ausgewogene Ernährung gibt meinem Baby und mir alles was wir brauchen. Das sagt mir irgendwie mein ‚Mamagefühl‘?! Wenn ich erkältet bin oder andere körperliche Sorgen habe rufe ich meine Heilpraktikerin an. Nach einem Fragen & Antworten hin und her gibt es dann meist das passende Mittelchen in Form von Globuli.

Natürlich gehe ich zu den vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen bei meiner Gynäkologin. Für mich kommt auch nur eine Entbindung in einem Krankenhaus mit genug Blutreserven und allen medizinischen Möglichkeiten für Mutter und Baby in Frage. Ich will die bestmögliche Versorgung falls etwas schief geht. Ich bin jetzt also nicht anti Schulmedizin. Dazu aber gleich mehr.

Mein ‚Oh, Wow!‘ Moment

Migräne, eine lästige Sache! Vor meiner Mamizeit habe ich damit nie ein Problem. Plötzlich bekomme ich aber heftigst Migräne mit mega Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Erst als sie das zweite Mal auftritt, spreche ich mit meiner Heilpraktikerin darüber. Sie stellt mir wie immer einige Fragen auf Grund derer sich schließlich auch herausstellt: ich bekomme Migräne immer zu einem bestimmten Zeitpunkt im Monat. Genau einen Tag vor meiner Periode. Das kann ich im nächsten Monat auch wieder beobachten. Da meine Mama ebenfalls mit Migräne zu kämpfen hat, weiß ich, dass das gar nicht witzig ist. Ich will nicht mein Leben lang (oder zumindest bis zu meinen Wechseljahren) jeden Monat mit diesen wirklich fiesen Symptomen kämpfen!!! Meine Heilpraktikerin repertorisiert also ein Mittel und ich nehme es. Am Tag vor Beginn meiner ‚Frauenkrankheit‘, einen Monat später, warte ich gespannt auf die Anzeichen eines Migräne-Anfalls. Da ist aber nichts! Ich kann es wirklich kaum glauben aber die Schmerzen und die damit einhergehende Übelkeit, sowie der Schwindel bleiben aus. Die Migräne ist wie eine dicke, schwarze Gewitterwolke einfach an mir vorübergezogen. Ist anscheint wo anders losgebrochen. 🤔 Tja, seit dem bin ich geheilt.#klopfenaufholzundso Ich hab bis heute keine Migräne mehr gehabt.

Es gibt weitere, kleinere und größere ‚Oh, Wow!‘ Momente, die ich mit der Homöopathie erlebe und erlebt habe. Diese liste ich jetzt aber nicht alle auf, denn das würde den Rahmen eines Blogposts sprengen und ihr habt auch so noch genug zu lesen.

Keine Hemmungen, keine Scheu!

Die Heilpraktikerin und ich sind mittlerweile ein eingespieltes Team, wenn es um meine Gesundheit geht. Sie lernt jedes Mal bei einem Telefonat oder einem Termin ein Stückchen mehr von mir kennen. Habe ich mal Kummer oder meine reizbare und giftige Phase, rufe ich sie auch an. Die Hilfe kommt dann oft in Form der richtigen Mittelrepertorisierung. Manchmal braucht es auch irgendwie nur das Gespräch mit ihr. Wie bei einer Therapeutin, die sie ja eigentlich nicht ist. Ich bin meiner Heilpraktikerin gegenüber extrem offen. In der Homöopathie ist jedes Gefühl und jede Kleinigkeit manchmal entscheidend für die Mittelwahl und wird bei der Repertorisierung berücksichtigt. Ich habe mich für ein Leben mit der Homöopathie als Begleiter entscheiden. Weil ich mich dafür entscheiden habe, muss ich es nun auch ‚richtig‘ mache. Die Offenheit gegenüber meiner Heilpraktikerin steht daher, für mich, an oberster Stelle. Ich denke, man muss es auf jeden Fall wollen und ‚dran bleiben‘ um Erfolg zu haben.

Die Minnie wird ihr bisheriges Leben ausschließlich homöopathisch behandelt. Viele Symptome, bis auf so Dinge wie ‚Bauf aua.‘, kann sie zwar noch nicht selber beschreiben, jedoch gebe ich mir von ihrer Existenz an die größte Mühe, das für sie zu übernehmen. Wenn ich mal nicht weiter weiß, gehe ich wie jede andere Mama mit ihr zum Kinderarzt. Der Kinderarzt unseres Vertrauens hat natürlich ein Medizinstudium in der ‚klassischen Schulmedizin‘, arbeitet aber – soweit es die Erkrankungen der Patienten zulassen – im Sinne der klassischen Einzelmittel-Homöopathie. Vielleicht wird Minnie die Homöopathie mal selbst für sich entdecken. Die Entscheidung hierzu wird sie jedoch eines Tages ganz alleine treffen. Bis dahin werde ich sie wachsam beobachten.

Wenn es doch nicht ohne Medikamente geht

Auch bei mir gibt es Situationen in denen ich Medikamente, besonders auf Grund von Schmerzen, nicht missen möchte. Hier zwei Beispiele:

1. Kurz vor der Geburt habe ich etwas Panik und ganz verrückte Träume. Ich bespreche meine Ängste und Gefühle rund um das Thema Geburt mit der Heilpraktikerin. Sie gibt mir Tipps auf welche Mittel ich, wenn es soweit ist, zurückgreifen kann. Das gibt mir schonmal ein wenig Sicherheit. Die ganze Schwangerschaft über bin ich fest der Meinung, ‚Ich will keine PDA!‘ und es gibt ja auch so viele Frauen die keine brauchen. Tja, die Rechnung hab ich wohl nicht mit der Realität gemacht. Bald, als die Schmerzen in der Geburtswanne für mich kaum noch auszuhalten sind, schreie ich regelrecht nach der Spritze. Raus aus der Wanne und ab auf das Kreißbett. Die Anästhesistin kommt, ich mache einen Buckel und schon sitzt die Spritze und somit die wohltuende Schmerzlinderung. Naja so ganz stimmt das mit dem ’sitzt die Spritze‘ und ‚wohltuende Schmerzlinderung‘ jetzt auch nicht, aber das soll hier ja kein Geburtsbericht werden. Nach der PDA bekomme ich noch weitere verschiedene Medikamente und sogar eine Vollnarkose. Also eine Geburt mit einer Mischung aus Globuli und Schulmedizin.

2. Uaahh… Es gibt da einen Arzt zu dem ich ausgesprochen ungern gehe. Das ist der Zahnarzt. Obwohl ich hier in München mittlerweile eine super, klasse Zahnärztin gefunden habe, der ich voll und ganz vertraue. Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Bohren ohne lokale Betäubung? So selbstzerstörerisch bin ich nicht drauf! Hier sage ich, ‚Lieber etwas mehr von der Betäubung als zu wenig, bitte!‘. Wenn meine Ärztin mir im Anschluss der Behandlung eine Schmerztablette anbietet, sage ich ebenfalls, meist nicht ‚Nein‘.

Mein Fazit

Es wird in Zukunft wahrscheinlich Situationen geben in denen ich auf die klassische Schulmedizin zurückgreife. Ich finde das nicht schlimm! Nein, ich finde es toll! Ist es nicht großartig, was es heute für Möglichkeiten dank der Schulmedizin gibt? Vielleicht ist eine ‚gesunde‘ Mischung aus Schulmedizin und Homöopathie ja der richtige Weg. Ich versuche ihn zu gehen und bin bisher mehr als zufrieden.

Jetzt interessiert mich aber was ihr für Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht habt oder macht. Seid ihr auch so erstaunt wie ich, was sie bewirken kann? Wenn ihr noch Fragen rund um meine Erfahrungen mit der Homöopathie habt, lasst es mich gerne wissen. Und bleibt gesund!

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Kampf gegen Cellulite, Fettpolster & Co. – Endermologie

Auch ich bin eine der Frauen, die mit unschöner Cellulite zu kämpfen haben. Als wär das nicht schon nervig genug, sind da auch noch diese lästigen Fettpölsterchen. Egal was ich mache, sie wollen einfach nicht verschwinden. Ich schätze einige von euch wissen genau wovon ich gerade spreche, hab ich recht? Ganz zufällig höre ich vor einigen Monaten von einer Technologie, die besagten Problemen den Kampf ansagen soll. Und ja, ich weiß es gibt so viel Zeug was verspricht gegen Orangenhaut und Co. zu helfen, aber aus persönlicher Erfahrung kann ich bestätigen: diese Methode hilft wirklich.

Endermologie

Vor ca. 30 Jahren wurde diese Technologie namens Endermologie von LPG Systems in Frankreich entwickelt. Sie ist auch bekannt als Lipomassage. Ihr habt richtig gelesen, denn es handelt sich hierbei wirklich um eine Art Massage. Was könnte es schöneres geben, als auf einer gemütlichen Liege zu entspannen und dabei gleichzeitig den Body in Form zu bringen? Ich finde, dass ist doch mal ein perfektes Zusammenspiel. Die Lipomassage ist, wenn sich das Bindegewebe nach den ersten Behandlungen gewöhnt hat, absolut angenehm und wohltuend. Durch das LPG-Rollen-Unterdruck Verfahren wird das Gewebe stimuliert, was wiederum zu natürlichem Fettabbau und Hautstraffung führt. Massage mit Doppeleffekt also. Wunderbar!

New Lines for your Beauty und die liebe Inhaberin Anna Maria

Zur Behandlung gehe ich zu Anna Maria in das New Lines Studio in Münchens Gärtnerplatzviertel. Minnie begleitet mich natürlich hier her. Beim ersten Termin setzt sich Anna mit mir hin und wir führen ein Anamnese-Gespräch. Sie erklärt mir was Endermologie ist und beantwortet all meine Fragen zum Thema. Ich sage ihr, was mein körperliches Ziel ist und welche Zonen sie primär behandeln soll. Dann geht es auch schon los und ich bekomme einen LPG-Ganzkörperanzug, der sich wie eine zweite Haut an meinen Körper schmiegt. Das LPG-Gerät ist bereit und ich lege mich auf die Behandlungsliege. Es kann los gehen!

Als ausgebildete Endermologie Therapeutin, weiß Anna genau was sie macht und führt den Massagekopf, mal in zickzack mal in geraderen Linien, über meinen Körper. Der Massagekopf saugt meine Haut an und massiert sie mittels zwei sich drehender Rollen. Meine einzige Aufgabe während der Behandlung besteht darin mich vom Rücken auf den Bauch oder die Seite zu drehen. Schon nach den ersten fünf bis sechs Anwendungen merke ich, dass mein Körper eine bessere Form bekommt und meine Haut glatter und somit einfach schöner ist. Übrigens ist das auch meinem Freund sofort aufgefallen. 😉

Jedes Mal freuen sich die Minnie und ich, wenn ich wieder einen Termin bei New Lines habe. Wir werden immer herzlichst von Anna in Empfang genommen. Sie versorgt uns mit ausreichend zu Trinken, denn viel trinken ist gesund und unterstützt die Ausschwemmung von Schadstoffen aus dem Körper. Fett & Kohlenhydrate sind am Lipo-Tag übrigens verboten. Aber nur am Lipo-Tag, was ja erträglich ist. Das gilt natürlich nicht für Minnie! Eher im Gegenteil, sie bekommt von Anna Gummibärchen oder Kekse zum Naschen. Während ich, mit Hilfe von Anna und dem LPG-Gerät, Cellulite und Fettpölsterchen den Kampf ansage, hüpft Minnie um uns herum, spielt, räumt das Studio auf (*Ironie) oder kuschelt sich auf der Liege zu mir.

Ich genieße jede Endermologie-Behandlung als meine absolute Me-Time – obwohl die Minnie mit dabei ist. Gerne döse ich vor mich hin oder unterhalte mich mit meiner lieben Lipomasseurin. ‚Massage-Anna‘, wie Minnie sie liebevoll nennt, ist ein richtiger Schatz. Mit ihrer freundlichen, lebensfrohen und sympathischen Art haben wir sie beide in unser Herz geschlossen. Meinen nächsten, kleinen Wellnessausflug zu New Lines kann ich kaum erwarten!

Unser Angebot für Euch

Ihr seid neugierig geworden, wohnt in München und möchtet die Lipomassage gerne mal selbst ausprobieren? In Kooperation mit New Lines habe ich ein einmaliges Einsteigerangebot für euch:

– Endermologie-Einsteigerpaket –

5 LPG-Einzelbehandlungen à 58,00 EUR (regulärer Preis pro Einzelbehandlung 78,00 EUR)*

*Das Angebot gilt im Zeitraum vom 15.12.2016 bis zum 28.02.2017 um 23:59 Uhr und besteht ausschließlich für Neukunden von New Lines Beauty. Je Behandlung werden 58,00 EUR fällig und sind zu zahlen an New Lines Beauty. Sollte der Kunde nach Ablauf von 4 Wochen ab der ersten, zweiten, dritten oder vierten Behandlung keine weitere vereinbaren, verfällt das restliche Angebot. Dieses Angebot ist nicht mit anderen Angeboten oder Rabattaktionen von New Lines Beauty kombinierbar.

So funktioniert’s:

  1. Gib Susamamma & New Lines for your Beauty einen Like auf Facebook und/oder folgt susamamma & lipomassagemuenchen auf Instagram.
  2. Lasst mir einfach ein Kommentar unter diesem Post auf dem Blog da oder schreibt mir eine E-Mail mit dem Betreff „Susamamma’s Endermologie Einsteigerpaket“.

…Und schon erhaltet Ihr den Aktionscode, den ihr dann bei der Kontaktaufnahme mit New Lines Beauty angebt. Falls ihr noch nach einem passenden Präsent für eure/euren Liebste/n sucht, dürft ihr dieses Angebot übrigens gerne verschenken.

Ich durfte auch schon die Endermolift-Behandlung für’s Gesicht testen und war damit auch sehr zufrieden. Mehr Informationen über die Endermologie für Gesicht und Körper findet ihr auf der Website von New Lines Beauty. Viel Spaß beim Schlaumachen und ausprobieren!

Wichtig: Es gibt Kontraindikationen bei denen die Behandlung nicht durchgeführt werden kann (Schwangerschaft, Stillzeit, Thrombose, etc.). Bitte erkundigt euch hierzu im Studio!

Ganz echt begeistert von und in freundlicher Kooperation mit: New Lines for your Beauty  – Adresse: Reichenbachstr. 31 (Innenhof / Mittelgebäude) 80469 München – Telefon: +49 89 217 567 76 – E-Mail: info@newlinesbeauty.com
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Bodytalk – Schwangerschaft, Nutella & Traumfigur

An der einen Stelle zu wenig, dafür an anderen zu viel… Bin ich eigentlich je mit meinem Körper zufrieden? Wahrscheinlich nie so 100%, aber muss das sein? Lieber Körper, ich nehme dich fast so wie du bist. Was bleibt mir auch anderes übrig? Sport hat noch nie zu einer meiner Leidenschaften gezählt. Ich bin eher der Typ Frau, der ab und zu mal Bock auf Laufen bekommt und denkt, „Diesmal ziehe ich es wirklich durch und bleibe dran!“ und es dann nach spätestens ein bis zwei Monaten doch wieder aufgibt. Ich bin zwar Stolz, weil weder Alkohol (bis auf vielleicht zwei Mal im Jahr) noch Kaffee oder Rauchen auf meinem Ernährungs- bzw. Hobbyplan nicht auftauchen, allerdings kann ich dafür umso weniger auf mein allmorgendliches Nutellabrot oder die süßen Sachen zwischendurch verzichten. Wie es mir vor, während und nach der Schwangerschaft in meinem Körper so ging und geht, davon berichte ich euch jetzt.

Vor der Schwangerschaft

Mensch, immer diese 3-4 Kilo die einfach nicht weg gehen. Wirklich nervig… Vom im Büro sitzen, am PC arbeiten und zwischendurch Naschen wird es auch nicht besser. Ich mag aber auch nicht morgens vor der Arbeit joggen und abends bin ich froh, wenn ich Zeit mit meinem Schatz verbringen kann. Aber Sport? Fehlanzeige… Tja, wie ich als Kind zu sagen pflegte „Du bist ganz alleine selber blöd!“.

Als ich im meinem Job nicht mehr so zufrieden bin und kündige um meinem Leben eine andere Richtung zu geben, hab ich plötzlich Zeit. Neben der Suche nach einer neuen beruflichen Aufgabe, fange ich dann doch an Sport zu treiben. Jeden Tag mache ich Workouts mit einer dieser Apps (denn ohne Job kein Geld und ohne Geld kein Fitnessstudio) und gehe zusätzlich joggen. Nach anfänglich durchlebten Qualen, wie Muskelkater & Co., merke ich sehr schnell, ich werde immer fiter. Zum Geburtstag gibt’s von meinem Liebsten sportliche Hilfsmittel wie Springseil und Yogamatte und ich bin voll motiviert. Bis… ich eines frühen morgens, kurz nach besagtem Geburtstag, ganz unerwartet einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halte.

Während der Schwangerschaft

Ich bin schwanger! Krass! Da hab ich nun also meine große Veränderung. Zu Anfang bin ich wirklich etwas sauer. Jetzt hab ich gerade so einen guten ‚Lauf‘ und meine Traumfigur für den Sommer liegt doch eigentlich schon in greifbarer Nähe. Klar ist, ich werde nun auseinandergehen wie ein Hefekloß. Und der Sport? Der bleibt wieder auf der Strecke. Ich habe einfach Angst, das es dem klitzekleinen Minimum in meinem Bauch schaden könnte. Sportarten wie Joggen in der (frühen) Schwangerschaft, es sei denn man hat es vorher schon immer gemacht, sollen wohl nicht so gut fürs Baby sein. Hab ich gehört, ist das so? Ok, ich hab jetzt sowieso andere Sorgen als sportlich zu bleiben. Familiär, emotional, beziehungstechnisch und eben auch körperlich ändert sich nun ALLES.

Kaum bestätigt mir die Frauenärztin die Schwangerschaft, fange ich sofort an mich immer mehr zu freuen. Gleichzeitig hab ich aber auch Angst. Ja, neben verschiedenen Umständen, die eine Schwangerschaft und ein Kind mit sich bringen, auch um meinen Körper. Ich schau mir meinen flachen Bauch im Spiegel an. Von vorn und von der Seite… ‚Ich war eigentlich immer zufrieden mit dir und jetzt wirst du dich so sehr verändern. Als Kugel bist du bestimmt auch ganz schön, aber was, wenn das Baby dann aus dir heraus geschlüpft ist? Und was, wenn du auf einmal mit Schwangerschaftsstreifen übersät bist?‘ Ich hoffe jetzt mal auf super Gene und ein einigermaßen gutes Bindegewebe. Meinen Körper muss ich dann sowieso nehmen wie er ist.

Einen Tipp meiner Mama nehme ich mir allerdings, die ganze Schwangerschaft und zwar vom ersten Tag an, zu Herzen: Jeden Morgen in der Dusche zupfe ich meine Bauchhaut. Eine Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und so doll zupfen bis es etwas weh tut. Der gesamte Bauch ist fällig, bis jede Stelle mal gezwickt wurde. Für dieses tägliche Ritual nehme ich total gerne das Zitronen Lemongrass Pflegeöl von Dr. Hauschka. Diesen Zitrusduft finde ich in der Schwangerschaft ganz toll. Allerdings tut es das herkömmliche Olivenöl aus der Küche auch, dieses duftet nur nicht so super. Am Ende der Schwangerschaft ist das Zupfen gar nicht mehr so leicht, weil die Haut dann schon sehr gespannt ist. Ob es im Endeffekt auf diese Prozedur zurückzuführen ist oder es möglicherweise doch die guten Gene waren, die mich vor Streifen am Bauch (bis auf die hübsche Linea nigra, die aber ja nach der Schwangerschaft wieder verschwindet) bewahrt haben, weiß ich nicht. Jedoch hätte ich wohl besser auch die Hüften mitgezupft, da bin ich jetzt nämlich doch etwas ‚kaputt‘.

Neben dem Bauch, der ab dem 5. Monat allmählich dicker wird, denken sich mein Gesicht, meine Beine und vor allem mein Po anscheinend das sie beim Dickwerden auch gleich mal mitmachen. Eigentlich habe ich mir vorgenommen bis auf den Bauch schlank zu bleiben, aber da hab ich irgendwie kein Mitspracherecht. Trotz Appetitlosigkeit während der gesamten Schwangerschaft und damit einhergehend weniger Essen als sonst für mich, werden besagte Körperstellen rundlicher. Ich denke, dass das vor allem Wassereinlagerungen sind. Ganze 20 Kilo hab ich bis zum Ende der Schwangerschaft mehr auf den Rippen und mein Körper ist jetzt ganz schön üppig. Die einzige Stelle an der ich gerne üppiger wäre, nämlich meine kleine Brust, vergrößert sich leider nur minimal. Schade! Einer der positiven Nebeneffekte meiner Schwangerschaft ist jedoch, dass meine Haare mehr als sonst sind und so schön glänzen.

Nach der Schwangerschaft

Nach einer nicht so leichten Geburt ist es soweit und wir halten unsere Tochter in den Armen. Wow, so etwas schönes hab ich da also die letzten Monate unter meinem Herzen getragen. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Meinem Körper. Der Bauch sieht recht seltsam aus. Noch ein wenig dick aber vor allem total wabbelig. Schlimmer noch finde ich aber meine dicken Hände und Füße. Das Ganze Wasser, was sich in der Schwangerschaft so in meinem Körper angesammelt hat, hab ich während der Geburt wohl da rein gepresst. Zum Glück hält der Zustand nicht lang an und nach ein paar Tagen nähern sich meine Gliedmaßen wieder dem Normalzustand. Wo das ganze Wasser hin ist? Ich glaube ich schwitze es nachts aus. Mein Körper macht wohl gerade einen kompletten Reset. Ich staune wirklich wie unmittelbar die Rückbildung einsetzt. Auf den Milcheinschuss muss ich allerdings ein paar Tage warten. Das macht mich schon fertig, die Minnie hat schließlich großen Hunger. Ich bin also überglücklich als die Milch schlagartig da ist. Uiuiui, plötzlich habe ich zwei Körbchengrößen mehr, also doch die gewünschte größere Brust. An meine Mama gewandt sage ich: ‚So wie meine Dinger jetzt aussehen und sich anfühlen stelle ich mir richtig harte, wie ’ne Eins stehende, Silikonbrüste vor. Aua, dass tut aber leider auch richtig weh. Anfassen also streng verboten!

Der Bauch wird von Woche zu Woche flacher und straffer. Als kleine Hilfe mache ich einen Rückbildungskurs mit Baby. An manchen Tagen ist dieser aber wenig effektiv, weil die kleine Minnie sich nicht so gerne auf der Decke ablegen lässt und immerzu auf meinen Arm möchte. Die Rückbildung meines Bauches unterstütze ich zusätzlich mit diesen Gummiband-Korsagen, die ich im Krankenhaus beim CTG bekommen habe. Ich trage sie anfangs Tag und Nacht. Nach dem Waschen sind die immer wieder schön eng und schnüren mir meinen Bauch zusammen. Positiv ist auch; sie halten bei Winterspaziergängen (Minnie ist ein Novemberbaby) meinen Bauch und die Nieren schön warm.

Ca. 6 Wochen nach der Geburt versuche ich mich in meine alten Jeans zu zwängen. An meinen Beinen passen die super, nur die Hüften und das Becken sind von Schwangerschaft und Geburt noch etwas zu breit. Aber es dauert auch nicht lange und die Hosen passen so gut wie nie. Durch das ständige Stillen, ich habe das Gefühl die Minnie saugt mich komplett aus, werde ich immer schlanker. Zusätzlich hat Minnie auch immer gerade dann Hunger, wenn ich mal Essen möchte. Während ich stille vergeht mir einfach jedes Mal der Appetit. Fazit: Stillen ist die beste Diät die ich kenne. 😂 Allerdings leider auch für meine Haare, die mir resetmäßig ausfallen. Jedenfalls hoffe ich, dass es nur resetmäßig ist, ich hänge nämlich eigentlich an ihnen. Die Bewegung durch die täglichen und langen Spaziergänge tut mir total gut. Da wir sehr zentral wohnen und ich sowieso ungern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre, laufe ich fast überall hin oder fahre mit dem Rad. Nicht zu vergessen; das auf und ab Gerenne durch die Wohnung, inklusive Baby auf dem Arm. Soviel zu meinem ‚Fitnessprogramm’… Wie heißt es so schön ‚Jeder Gang macht schlank!‘

Im auf die Geburt folgenden Sommer bin ich so schlank wie nie. Meine Arme sind auch muskulöser, dass kommt vom vielen Baby Tragen. Als ich nach 13 Monaten komplett abstille merke ich, dass die vielen Süßigkeiten doch so langsam wieder ihre Spuren hinterlassen. Außerdem ist mein Popo nach dem hin und her von dünn nach dick und wieder dünn etwas tiefer gerutscht. Von meinem beim Milcheinschuss um zwei Größen gewachsenen Busen ist jetzt nach dem Abstillen leider auch nur noch weniger als vor der Schwangerschaft übrig. Aber ich denke, es ist gerecht auch etwas zu geben, wenn ich im Gegenzug so ein schönes und gesundes Kind bekommen habe. Ich mache einen Gymnastikkurs, der sich sehr an Yoga und Pilates orientiert. Das tut mir wirklich gut. Die Minnie begleitet mich dorthin und spielt mit den anderen Kids. Joggen mit Kinderwagen habe ich ausprobiert und es nach einem Monat wieder aufgegeben. Hat mich irgendwie eher aggressiv gemacht mit dem Wagen vorne her. Im Alltag mache ich immer noch alles mit dem Fahrrad oder zu Fuß und bekomme dadurch viel Bewegung. Übrigens ist das nicht nur wegen der Bewegung eine gute Sache. Ich lerne die verschiedenen Winkel von München kennen, weil ich oft unterschiedliche (Um-)Wege zu meinen verschiedenen Zielen wähle. Was meinem Körper zusätzlich zu Gute kommt ist, dass ich vor der Minnie, nun da sie älter ist, keine Süßigkeiten mehr essen kann und ich so automatisch insgesamt weniger esse. Oft vergesse ich zu essen oder die Minnie isst mir mein Essen weg. Das ist wohl meine neue Form von Diät.

Heute, zwei Jahre nach der Geburt von Minnie bin ich superglücklich in und mit meinem Körper. Die Schwangerschaft ist auch körperlich gesehen das Beste was mir passieren konnte. Natürlich bin ich kein Bikinimodel und genau wie jede Frau habe auch ich meine Problemzonen. Ich bin stolz auf meinen Körper und erstaunt, was er alles schaffen kann. In Zukunft werde ich versuchen ihn so zu behandeln, dass er mir weiterhin gefällt. Jedoch hat der Wunsch nach dem ultimativen Traumkörper nicht mehr so viel Gewicht (😜) wie zu Nicht-Mama-Zeiten.

Geht euch das ähnlich? Wie ist euer ‚Körpergefühl‘? Ich freue mich über eure Erfahrungen und natürlich euer Feedback zum Blogpost.

Welche Waffe ich gegen meine Problemzonen wie Fettpölsterchen und Cellulite gefunden habe und wie ihr Münchener davon profitieren könnt, erfahrt ihr in einem weiteren Blogpost, den ich auch bald auf susamamma.de veröffentlichen werde.