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Kindersitz im Flugzeug – So funktioniert’s.

Wie fliegt mein Kind am sichersten? Diese Frage stellt man sich als Eltern vor der ersten Flugreise mit Kind. Als Vielfliegermama habe ich schon so manche Erfahrungswerte in Sachen Flugreise mit Kind im Kindersitz. Mit diesen Checklisten und meiner Videoanleitung zum Befestigen des Kindersitzes, klappt’s auch bei euch. ‚Cabin Crew, prepare for take off.‘

Facts

  • Meist reise ich allein mit meiner Tochter.
  • Minnie ist derzeit 2 Jahre und 8 Monate alt.
  • Airlines, mit denen wir am häufigsten fliegen: Lufthansa, Air Berlin, Air France
  • Kindersitzmodell mit Baby Minnie: Maxi-Cosi Pebble
  • Kindersitzmodell mit Kleinkind Minnie: Kiddy Guardian Fix Pro 2

Vorbereitung auf den Flug mit Einsatz des Kindersitzes

Checkliste für die Reiseplanung:

  • Möchte ich mein Kind unter 2 Jahren während der Reise ausschließlich mit dem Loop Belt auf dem Schoß sitzen haben oder buche ich einen Extra-Sitzplatz? (Selten gibt es Kindertarife, meist muss man den vollen Preis zahlen.//Infos zum Loop Belt gibt’s weiter unten in diesem Beitrag.)
  • Auf dem Extra-Sitzplatz darf ein Kind unter 2 Jahren nur mit entsprechendem, zugelassenen Rückhaltesystem sitzen. Besitze ich so eines? (Siehe weiter unten👉🏼 Link zu Kinderrückhaltesysteme der verschiedenen Airlines.)
  • Ein Kind, was älter als 2 Jahre ist, darf auch ohne Rückhaltesystem auf dem eigenen Sitzplatz sitzen. Ansonsten gilt natürlich auch hier, dass ein Rückhaltesystem mit dem TÜV Siegel ‚For use in Aircraft‘ gelabelt sein muss und zudem auf der Liste der von der Airline zugelassenen Rückhaltesysteme steht. Bitte hier auch einprägen, wo sich dieses Label befindet.
  • Muss ich einen Kindersitz vor der Nutzung im Flugzeug anmelden? (Siehe weiter unten👉🏼 Link zu Fliegen mit Kindern der verschiedenen Airlines.)
  • Wie befestige ich den Kindersitz im Flugzeug? Flugbegleiter sind hierfür nicht geschult und kennen sich mit den vielen Verschiedenen Rückhaltesystemen meist nicht aus. Am besten vorher selbst erkundigen.
  • Gilt der Kindersitz als extra Gepäckstück? Neben dem Kindersitz haben wir oft einen Buggy (oder ein Kinderreisebett) dabei. Bitte hier darauf achten, wie viele zusätzliche Gepäckstücke für das Reisen mit Kind gestattet sind. (Siehe weiter unten👉🏼 Link zu Fliegen mit Kindern der verschiedenen Airlines) Die Lufthansa ist hier meist sehr familienfreundlich und ich musste bisher nie für Extra-Gepäck zahlen.

Der Flug

  • Als Reisende(r) mit Kleinkind darf man als Erster in das Flugzeug einsteigen. Sehr praktisch, denn dann hat man genügend Zeit sich im Flugzeug ‚einzurichten‘.
  • Flugbegleiter überprüfen, ob das Kinderrückhaltesystem das Label des TÜV ‚For use in Aircraft‘ hat. Eventuell schaut Ihr nun in verdutzte Gesichter der Crew, ‚Wie Kindersitz im Flugzeug?‘. Immer öfter gibt es aber auch Flugbegleiter, die begeistert von der Tatsache sind, dass ein Kindersitz zur Sicherheit des Kindes benutzt wird. Egal, wie es in Eurem Fall ist, immer selbstbewusst bleiben!
  • Der Kindersitz wird auf den Sitz gestellt und je nach System befestigt. Im Flugzeug steht zur Befestigung ausschließlich der Beckengurt zur Verfügung. Sollte der Gurt zu kurz oder zu lang sein, gibt es hierfür verlängernde bzw. kürzende Extragurtstücke. Bitte aber nicht davon ausgehen, dass ein solches Stück im Flugzeug verfügbar ist und ggf. vor der Reise selbst besorgen/kaufen.
  • Wenn der Kindersitz zugelassen ist, darf das Kind über den gesamten Flug auf diesem Kindersitz sitzen. Auch bei Start und Landung.

 

Interessante und hilfreiche Links:

TÜV Rheinland:

Loop Belt: Diese Form des Anschnallens gilt unter Fachleuten als lebensgefährlich für die Kinder. Im Notfall sind die Kinder völlig unzureichend geschützt und tragen schwere bis lebensgefährliche Verletzungen davon. Der Schlaufengurt hält das Kleinkind zwar auf dem Schoß des Erwachsenen fest, doch gleichzeitig sitzt das Kind im wahrsten Sinne des Wortes in der Falle: Es wird bei Zwischenfällen zum „Airbag“ für den Erwachsenen und das Kind trägt dadurch lebensgefährliche bis tödliche Verletzungen davon.

Lufthansa:

Lufthansa befinde ich selbst als familienfreundlichste Fluggesellschaft. Den Kindersitz muss ich hier nie vorher anmelden.

Air Berlin:

  • Fliegen mit Kindern – dort findet Ihr weiter unten auf der Website den Unterpunkt ‚Kindersitz an Bord‘.

Bei Air Berlin muss man den Kindersitz bis zu 4 Stunden vor Abflug anmelden. Air Berlin hat bei meiner Minnie übrigens ein Stein im Brett, wegen der Lindt-Schoko-Herzen die beim Ausstieg verteilt werden.

Air France:

  • Fliegen mit Kindern – dort findet Ihr den Unterpunkt ‚Komfort an Bord‘, in dem ihr Infos zu ‚zugelassenen Autokindersitzen‘ findet.

Air France ist auch kinderfreundlich. Unseren Kindersitz müssen wir hier vorher nicht anmelden.

Tipps aus Erfahrung

Ihr solltet stets sehr selbstbewusst auftreten. Suggeriert den Flugbegleitern, dass Ihr, was das Thema Fliegen mit Kind und Kindersitz angeht, ‚alte Hasen‘ seid und das ’schon so oft‘ gemacht habt und NUR so … auch, wenn es nicht unbedingt stimmt. Unsicherheit wird sofort gewittert.

Achtet bei der Buchung des Flugs darauf, dass auch ein Flug von der Fluggesellschaft, die Ihr gebucht habt, von einer anderen Airline durchgeführt werden kann. Hier habe ich bereits erlebt (Beispiel: Auf Lufthansa gebucht und von Air Berlin durchgeführt.), dass ich den Kindersitz nicht benutzen durfte. Das passiert dann, wenn die Airlines verschiedene Richtlinien, was die Benutzung eines Kindersitzes im Flugzeug angeht, haben.

Anders als die Babyschale (Maxi-Cosi Pebble in unserem Fall) hat der große Kindersitz (Kiddy Guardian Fix Pro 2) keinen integrierten Tragegriff oder -Gurt. Hier kann ich Euch diese Autositz Transporttasche empfehlen:

Und ihr so?

Was für Erfahrungen habt Ihr machen können? Benutzt Ihr auch Kinderrückhaltesysteme im Flugzeug? Habt Ihr noch spezielle Fragen, die das Thema betreffen?

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Haushalt?! Nur mit diesen Schätzchen

Im Moment steht auf meiner To-Do Liste ganz weit oben endlich mal wieder richtig Ordnung in die Bude zu bekommen. Schönes Wetter hier, Urlaub dort… da bleibt echt einiges liegen. Von der Unordnung die sich hinter sämtlichen Schranktüren versteckt mal ganz zu schweigen. Das ist dann wohl mein Problem, dieses Haushaltsding. Ich mutiere also gerade zum fleißigen Bienchen, bin aber glücklicherweise nicht ganz allein. Das sind meine top Haushaltshelfer.

Der mit dem Teppich fightet

Diesen kleinen Kerl habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Zwar kann man manchmal über ein paar Aussetzer klagen – nicht ganz unschuldig daran sind die hohen Türschwellen unserer Altbauwohnung – doch ist er eine riesengroße Hilfe. Unser Cobi, der Saugroboter von Vorwerk, Kobold VR200. Während ich vor seiner Zeit bei uns noch täglich selber das Staubsaugerrohr durch die Wohnung geschwungen habe, muss ich das nun maximal selten tun. Cobi kommt nicht in jeden Winkel und hebt auch keine Schuhe oder andere Gegenstände vom Boden hoch, was uns wiederum zur Ordnung zwingt. Wenn er mich ruft, eile ich ihm zur Hilfe. Es kann nämlich schon mal vorkommen, dass er sich unter unserem Wohnzimmerteppich versteckt. Wie effektiv dieser kleine Kerl im Endeffekt jedoch ist, merke ich daran, dass ich ihm einmal täglich die ‚Windeln wechseln‘ muss. Er ist vielleicht nicht perfekt, aber wer ist das schon?! Ich würde mich immer wieder für ihn entscheiden.

Ich koch‘ nicht gern allein

Mein bester Freund in der Küche ist der Thermomix. Dieses arme, vielumstrittene Gerät mag ich mir nicht mehr wegdenken. Im designtechnischen Einklang mit seinem kleinen Bruder Cobi, hat er mit uns eine Familie gefunden, die ihm treu ergeben ist. Es gibt so unglaublich viele Möglichkeiten die leckersten Gaumenschmäuschen mit seiner Hilfe zu kreieren und das im Handumdrehen, oder sollte ich sagen Messerumdrehen?! Ich bin absolut #teamthermomix und stehe dazu. Übrigens hatte ich vor dem TM5 das Vergnügen mit dem einen oder anderen seiner Vorgänger. Ich kann sagen, diese aktuelle Version des Thermomix hat mich restlos überzeugt. Mit dem Touchdisplay und den Schritt-für-Schritt Rezepten, die über einen kleinen Chip inklusive Voreinstellungen direkt auf dem Gerät sind, ist er der perfekte Küchenhelfer. Mein Tipp: Die Thermomixrezepte sind sehr mild gewürzt. Da kann man schonmal etwas mehr von Pfeffer, Salz und Co. in den Mixtopf werfen.

Glasklar hab ich am liebsten

Mein liebstes Putzmittel ist wohl der Glasreiniger. Er ist einfach ein gnadenloser Saubermacher. Streifenfreier Glanz bei Fenstern, Glastischen, Spiegeln, Möbeloberflächen und Co ist doch einfach unwiderstehlich für jede – ein Hauch perfektionistische – Hausfrau. Ihr Mamis und Papis wisst ja, die kleinen Fingerabdrücke sind einfach überall zu finden. Mit meinem Freund hier sind sie schnell und immer wieder Geschichte. #omgsieschreibtüberGLASREINIGER

Weißt du eigentlich wie oft Mama waschen muss?

Jeden Tag läuft hier mindestens eine Waschmaschine. Des ghört so, mit Kindern oder in meinem Fall: mit Kind. Flecken verschiedenster Art sind mir bereits untergekommen und nicht immer bekomme ich sie auch wieder aus den Fasern der schönen Kleidungsstücke heraus. Während ich zur Beikost-Zeit stolz darauf war bei Möhrchenflecken #spuckkindmama den Trick mit der Sonne entdeckt zu haben, muss bei einem ausgewachsenen Kleinkind doch schon härteres her. Dank einer sehr guten Freundin – ebenfalls Mama – habe ich für hartnäckige Fälle mit dem Baby Vorwasch-Spray der Firma Frosch die perfekte Fleck-weg-Waffe an meiner Seite.

Kalk ist mein Feind!

Von Bonn nach München gezogen fängt der Schlamassel an. München ist eine wunderbare Stadt aber das kalkhaltige Wasser finde ich wirklich etwas nervig. Es bekommt meiner Haut nicht und auch meinen Haaren gefällt dieser Wasserzusatz überhaupt nicht. Da das hier aber kein Beautybeitrag ist und ich sowieso keine Lösung für diese körperlichen Kalkprobleme parat habe, verrate ich euch meinen Anti-Kalk Liebling fürs Bad. Nach vielen Tests verschiedener Mittel, bin ich bei einem hängen geblieben: Antikal. Meiner Erfahrung nach ist dieser Kalkreiniger der zuverlässigste und langanhaltendste, wenn man in München überhaupt von ‚langanhaltend kalkfrei‘ sprechen kann.

Und bei euch so?

Okay, im Ernst… es ist schon etwas komisch über Putzmittel zu schreiben. Trotzdem interessiert mich was eure persönlichen Putzteufel und Alleskönner im Haushalt sind. Ihr habt doch bestimmt den einen oder anderen Tipp?!

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Krippeneingewöhnung Part 2

Die Eingewöhnung in die Krippe ist nun mehr oder weniger abgeschlossen. In diesem 2. Teil berichte ich euch wie das Thema Krippeneingewöhnung nach unserem Urlaub weiter voran gegangen ist. Nach unserem durchaus guten Start, bin ich doch überrascht, dass es nicht ganz so glatt läuft. Kommt und steigt ein in die Achterbahn unserer Emotionen und Gefühle der letzten 4 Wochen. Von einigen Tränen, um sich Geschlage und Getrete sowie freudenstrahlenden Erzählungen des Tages in der Krippe, ist alles mit dabei.

Kurz zu unserem Krippenplatz: Minnie hat einen Ganztagsplatz da es leider gar nicht leicht ist einen Halbtagsplatz zu bekommen. Ihre Betreuungszeit ist von 8 bis 17 Uhr. In ihrer Gruppe sind noch 11 andere Kids und drei allerliebste Erzieherinnen kümmern sich um die wilde Schaar.

Der Rückschritt

Voller Vorfreude auf die Krippe, zumindest meinerseits, kommen wir aus unserem Mallorcaurlaub zurück. Doch wir erleben den ganz großen Rückschritt in Minnies Krippeneingewöhnung. Ganz anders als in ‚Krippeneingewöhnung Part 1‘ werden nun ganz viele Tränen geweint. Wie vor dem Urlaub versuche ich meine Tochter an der Tür zum Gruppenraum zu verabschieden. Das funktioniert allerdings so gar nicht. Ich bin in ihrem Klammergriff gefangen und Erzieherin Lili schlägt mir vor, heute noch einmal mit in den Gruppenraum zu gehen. Gesagt, getan und Minnie weicht mir nicht von der Seite. Die erste Zeit sitzt sie nur auf meinem Schoß und als sie sich traut mit einigen Spielsachen zu spielen, kommt sie immer wieder zu mir gelaufen. So extrem hat sie sich selbst am allerersten Tag der Krippeneingewöhnung nicht an mich gekettet. Nach ca. zwei Stunden verlassen wir die Krippe gemeinsam. Rückblickend muss ich erwähnen, dass die Minnie an diesem Tag wohl gesundheitlich etwas angeschlagen war. Krankheit trägt eher nicht dazu bei sich mal eine Zeitlang von Mama zu trennen und das können wir Mamis doch auch wirklich gut versehen.

Wir tasten uns langsam, Stück für Stück vor

Nach einem ungewollt langen Wochenende, ein blöder Virus macht uns das Leben schwer, können wir endlich wieder voll in den Krippenalltag starten. Am nun erneuten, ersten Tag bleibe ich wieder eine Stunde mit im Gruppenraum. Das aller erste Mal ohne ‚Nein‘ seitens der Minnie, darf ich nach dieser Stunde den Raum verlassen. Nach einer weiteren Stunde hole ich meine Maus wieder ab. Sie freut sich sehr und schließt mich in ihre Arme.

Die nächste Woche schaffen wir jeden Tag ein bisschen mehr, bis ich mich wieder direkt an der Türe verabschiede. Mal mehr, mal weniger nörgelig lässt mich die Kleine gehen. Ich verlasse die heiligen Hallen jedoch noch nicht und halte mich im Elternbereich der Kita auf. Könnte doch immer etwas sein und ich fühle mich besser, wenn ich direkt zur Stelle sein kann. Bis heute wurde ich jedoch noch kein einziges Mal ‚zurück gerufen‘.

Irgendwann bleibt die Minnie schon bis kurz vorm Mittagsschlaf in der Krippe. Die Kids haben ihr Lunch, ziehen sich die Schlafanzüge an und putzen sich die Zähne. Nach dem Zähneputzen stehe ich schon im Flur um meine Minnie einzusammeln. Die anderen Kinder bilden eine Schlage und laufen hintereinander in den Schlafraum. ‚Eine lange Schlage, oh wie schön. Wir wollen in den Schlafraum geh’n.‘ Minnie wirkt jetzt oft hin und her gerissen ob sie mit mir heim gehen soll oder lieber noch in der Krippe bleiben möchte.

Minnies erster Krippenausflug

Der erste Ausflug mit der Krippe steht an. Ziel: Tierpark. Ich bin sehr aufgeregt. Am Abend vorher suche ich Minnies Rucksack heraus und mache mir Gedanken, was ich ihr alles zum Essen und Trinken mitgeben kann. Mit voll gepacktem Rucksack, als Minnie ihn anzieht schmeißt sie’s erstmal um, geht es am Freitagmorgen, dem 5. Mai zur Krippe. Jetzt schnell noch die Matschhose und Matschjacke angezogen und zum Sammelpunkt marschiert. Ein Bus wartet schon auf die Kids. Es kann los gehen. Tja, und ich? Für mich geht es jetzt heim. Das allererste Mal verlasse ich die Krippe um meine Tochter dort erst um 15 Uhr wieder abzuholen. Hin und her gerissen zwischen Aufregung, Sorge um mein Baby angesichts der langen Trennung und der Überlegung, was ich nun mit der gewonnenen Me-Time anstellen soll, schlendere ich zur U-Bahn Station. Die Zeit vergeht jedoch schneller als gedacht und ich schaffe nur die Hälfte der Dinge, die ich mir vorgenommen habe. Kurz vor 15 Uhr komme ich bei der Krippe an. Der Bus fährt gerade vor und ich bin schon total gespannt in welcher Verfassung die Minnie ist und auf den Bericht von Lili zu diesem Tag. Minnie ist einfach nur glücklich. Sie strahlt. Es war wohl alles bestens, das Lunchpaket wurde fast vollständig vertilgt. Minnie ist viel gelaufen und wollte nur am Ende im 6-Sitzer geschoben werden. Meine Tochter selbst erzählt mir wir toll der Spielplatz war und welche Tiere sie gesehen hat. Geschlafen hat sie keine Sekunde, was ich aber auch nicht angenommen habe, schließlich kenne ich mein Kind.

Schlaf Kindchen Schlaf

Am auf den Ausflugsfreitag folgenden Montag kann ich meine Minnie auf Grund eines Termins erst ein bisschen später abholen. Als ich endlich da bin, läuft sie mir weinend in die Arme. Da nun mal alle Kids um 12 Uhr in die Bettchen klettern, wird Minnie nach dem Zähneputzen mit in den abgedunkelten Schlafraum genommen. Das ist ihr dann allerdings ein bisschen too much und sie ist heilfroh als ich endlich erscheine. Minnie wird bis heute fast ausschließlich von mir oder ihrem Papa ins Bett gebracht. Von Anfang an habe ich Bauchschmerzen bei dem Gedanken, dass sie in der Krippe sehr bald schon von jemand anderem ausser uns ins Bett gebracht wird. Wie geahnt kommt sie mit dieser neuen Situation erst nicht wirklich klar. Bevor sie nun also selbst ihren Mittagsschlaf in der Krippe macht, bringt sie die Kinder am nächsten Tag mit ins Bett um sich langsam zu gewöhnen. Und siehe da, an stelle der gestrigen Tränen blitzt heute der pure Stolz aus ihrem Blick. Lili meint, nun sei sie bereit morgen auch mit schlafen zu gehen. Meine Tochter macht und braucht bis auf seltene Ausnahmen seit langem schon keinen Mittagsschlaf mehr. Ob sich das hier wohl ändern wird?

Morgens ist es für Minnie seit ein paar Tagen wieder schwerer mich gehen zu lassen. Ich kann euch sagen, mein Mamaherz blutet, wenn sie mir ihre Ärmchen so doll um den Hals schlingt, dass ich sie nicht ‚abschütteln‘ kann. Daheim erkläre ich ihr noch einmal, dass ich sie immer, IMMER wieder abhole. Schon am nächsten Tag ist die Verlustangst wieder minimiert und die Trennung klappt tränenlos. Sie hat einen guten Tag und damit haben die Erzieherinnen die besten Voraussetzungen ihr Glück mit der Mittagsschalfroutine zu versuchen. Und die Erzieherinnen haben Glück oder Geschick oder wie auch immer. Minnie fragt kurz vor dem Schlafengehen, ‚Wann kommt Mama?‘ und Lili sagt, ‚Wenn du geschlafen hast und aufgewacht bist.‘ Nach ein wenig Zetern weil es im Raum zu dunkel ist, schläft sie doch bald ein. Das Rollo wurde vorher natürlich noch einen Spalt geöffnet und Lili hockt beim einschlafen neben Minnie. Am 09.05.2017 macht meine Minnie also ihren ersten Mittagsschlaf ohne, dass Mama oder Papa sie ins Bett bringen und hinzu in einem ungewohnt neuen Bett.

Ist die Eingewöhnung nun abgeschlossen?

Die kommenden Tage verlaufen nun sehr ähnlich und ich kann sagen, wir sind wohl im Krippenalltag angekommen. Allerdings heißt das natürlich nicht, dass Minnie nun jeden Tag freudestrahlend in den Gruppenraum läuft und ganz locker den ganzen Tag bis nachmittags dort verbringt. Es gibt Tage an denen schaffe ich es morgens kaum sie in ihre Jacke und Schuhe zu bekommen, weil sie 1. momentan aus Trotz einfach gerne NEIN sagt und/oder sie 2. gern bei Mama und Papa bleiben möchte. Einmal hat sie auch schon, als ich mich verabschiede, wild um sich getreten und geschlagen. Die Klammeräffchen-Nummer kennt ihr ja bereits. Als Mama bin ich da logischerweise extrem hin und her gerissen. ‚Soll ich sie heute einfach mal daheim lassen?‘ ‚Ist das mit der Krippe eventuell doch noch zu früh?‘ Diese Gefühle sind einfach da. Ihre Kämpfchen am Morgen sind aber oft auch eine echte Show. Sobald sie sich umdreht, lacht sie schon drauf los und ist Feuer und Flamme dafür ins Spielparadies abzutauchen. Die Eingewöhnung im Sinne der Trennung von Eltern und Kind über einen bestimmten Zeitraum ist abgeschlossen. An vieles in der Krippe selbst, wie beispielsweise das Mittagessen, was eben manchmal nicht nach Minnies Geschmack ist, muss sie sich sicher noch gewöhnen.

Jedes Mal wenn ich Minnie am Nachmittag von der Krippe abhole, wirkt sie ausgeglichen und glücklich. In der Krippe werden so viele wunderbare Dinge mit den Kindern unternommen, was ich ihr so daheim gar nicht bieten kann. Allein das Spielen mit den anderen Kids liebt sie total und am Wochenende fragt sie nun jeden Tag, was wir denn heute machen und wen wir treffen.  An ihrem sozialen verhalten hat sich also einiges geändert. Minnie geht sehr gerne auf andere Kinder zu und spricht diese an. Vor einigen Wochen noch war sie ein schüchternes, zurückhaltendes Mädchen. Die Erzieherinnen berichten mir, dass Minnie immer bei allem voll mit dabei ist. Zu Anfang hat sie sich immer noch an eine der drei Erzieherinnen gehalten, während sie nun wohl auch selbstständig oder mit den anderen Kindern spielt. Ich freue mich so für meine Tochter. Manchmal habe ich zwar Zweifel, kann euch aber heute sagen, dass ein Leben mit Kinderbetreuung die richtige Entscheidung für uns ist. Die Zeit die wir um den Krippenalltag herum zu zweit oder als Familie haben, ist sehr besonders und einfach wunderschön. Alles was ich so erledigen muss oder will, lege ich mir in die nun neu gewonnene Me-Time. Die Mama-Tochter-Zeit können wir zwei so für wichtigeres, wie Spielplatz, Freunde treffen, zusammen spielen, oder, oder, oder nutzen. Jedenfalls meistens.

Und bei euch so?

Jetzt würde ich gerne einmal eure Erfahrungen in Sachen Eingewöhnung in Krippe, Kindergarten oder Kita hören. Ähnlich wie bei uns oder ganz anders?

Hier gehts übrigens zum Beitrag über Part 1 der Krippeneingewöhnung.

 

Selbstliebe oder #MehrMutZumIch

Sich selbst zu lieben ist nicht immer leicht. Wir alle haben unsere ganz besonderen Vorzüge und auch die Macken machen uns aus. Manch einer Frau fällt es leicht sich selbst, ganz offen zu lieben. Ich kenne jedoch nicht viele. Anderen fällt es nämlich eher unendlich schwer. Komplimente, die letzterem Typ Frau gemacht werden, wischt diese mit einem ‚Ja, aber…’ einfach vom Tisch. Wo ich mich einordne? Lest selbst! – Berenice von Phinabelle hat zur Blogparade #MehrMutZumIch aufgerufen. Mir kommen dazu gleich unendlich viele Gedanken. Auch wenn es nicht leicht fällt, versuche ich diese zu Papier zu bringen.

Ich möchte manchmal unsichtbar sein

Selbstliebe hängt für mich in meiner bisherigen Lebensgeschichte stark mit Selbstbewusstsein zusammen. Ein Thema was mich seit ich denken kann beschäftigt. Ich bin als kleines Mädchen im Kindergarten schon ein sehr unsicherer Mensch. Die Trennung von meiner Mutter fällt mir unendlich schwer. Vor meinem inneren Auge sehe ich heute noch durch einen verschwommenen Tränenschleier die Pforte des Kindergartens und fühle dieses tief traurige Gefühl des Alleinseins ‚Mama, komm zurück!‘. Mit der Zeit wird das natürlich besser. Ich finde Freunde und habe Spaß. Jedoch halte ich mich gerne an die jüngeren Kinder. Für diese bin ich die Große, ich das Vorbild.

Auch in der Grundschule und in der ersten Klasse des Gymnasiums messe ich mich ungern mit anderen Gleichaltrigen. Es gibt so viele Situationen in denen ich vor Unbehagen und Ängsten am liebsten mit einem Fingerschnipp verschwinden würde. Egal ob beim Sportfest oder den Bundesjugendspielen, dem Sportunterricht (ich werde in der Schulzeit immer als eine der letzten in die Teams gewählt), dem Skikurs mit dem traditionellen Abschlussrennen, beim Vorlesen in der Schule und zwar bis zur Oberstufe #legastheniker, auf Kindergeburtstagsfeiern bei anderen und damit einhergehenden ‚Spielen‘ in denen man gegeneinander antritt. So groß ist die Angst zu versagen. Die Angst schlechter zu sein. Die Angst bloß gestellt zu werden. Als ich die 5. Schulklasse letztendlich freiwillig wiederhole – die Noten hätten mich schon versetzt, jedoch will ich so nicht weiter machen – fühle ich mich in meiner neuen Klasse, an der neuen Schule sicherer. Bis auf zwei bis drei Kids sind hier alle ca. ein Jahr jünger als ich. Ich fühle mich wohl.

Zu lieb, zu nett, Ich

Meine von mir gewählten Freundinnen, egal ob Kindergarten oder Schule, sind meistens der stärkere Teil unseres Zweiergespanns. Ich ordne mich meine ganz Kindheit gerne unter. Traue mich einfach nicht die Starke zu sein. Auch heute falle ich noch oft in die Rolle der Zustimmerin, des Chamäleons. Das bin ich gewohnt und das kann ich gut. Ich bin gerne lieb und nett. Ich kann sehr schlecht ‚Nein‘ sagen. Ich entschuldige mich schnell für die kleinsten Kleinigkeiten.

Heute wie früher denke ich sehr viel über meine Handlungen und wie diese bei anderen ankommen nach. Schnell vergleiche ich mich, mein Auftreten, mein Aussehen oder damals auch die schulischen Leistungen mit anderen. Und wie oft denke ich, ‚Ach, wär ich doch wie…‘, ‚Könnt ich das doch nur so wie…‘. So stehe ich mir selbst am meisten im Weg.

Die Dinge die ich als Kind wirklich will, die wichtigen Dinge sage ich meinen Eltern nicht. Ich habe zwar einen Dickkopf und versuche möglichst alles aus eigener Kraft zu schaffen, aber um Hilfe zu bitten und somit anderen zur Last zu fallen fällt mir immer schon schwer. Woher diese starken Selbstzweifel kommen kann ich auch heute nicht sagen. Werde ich das jemals herausfinden? Vielleicht nicht, aber ich kann daran arbeiten. Selbstbewusster werden.

Verwandlung?! Nicht ganz.

Die Ausbildung zur Immobilienkauffrau stärkt mich. Als mein erster Ausbildungstag beginnt, kann ich nicht mal den Pizzaservice anrufen, ohne vor Scham im Erdboden versinken zu wollen. Mein Chef hat da eine altbewährte Methode, ‚Ab ins kalte Wasser!‘ und das heißt telefonieren, sofort, mit dem Kunden. In diesem Beruf sind Kommunikation und direkter Kundenkontakt das A und O. Wichtig ist eine klare, deutliche und starke Stimme am Telefon, vom Auftreten beim persönlichen Termin mit dem Kunden ganz zu schweigen. Bist du nicht selbstbewusst, wirst du nicht ernst genommen – wie mir scheint besonders als blonde, junge Frau nicht?! So beginnt meine Verwandlung. Aus der weinerlichen, zarten und leisen wird allmählich eine starke Stimme. Ein Beruf in dem man Menschen erreichen, überzeugen, etwas verkaufen will, setzt ein gesundes Selbstbewusstsein voraus.

Nach außen hin schaffe ich es also mit Stimme, Haltung und Auftreten eine selbstbewusste Fassade aufzubauen. Doch sind da in mir drin immer noch die Selbstzweifel. Ganz tief. Die Entscheidung zu einem eigenen Blog, mit eigener Website und allem was so dazu gehört fällt mir demnach auch nicht leicht. In einer Gedankenspirale fällt die Idee erstmal immer wieder unten durch. Es gibt so viele unglaublich gute Blogger. Braucht es mich da überhaupt? Vielleicht denke ich hier besser nicht ans Brauchen, sondern viel mehr daran ob ich selbst das möchte. Dank des ordentlichen Schubsers der Karriereberaterin und meiner Taktik einfach schonmal allen Menschen um mich herum zu erzählen, dass ich demnächst bloggen werde, geschieht es dann doch. Es gibt eigentlich auch gar kein entkommen mehr. Ich muss es tun! Ich will es tun!

Ich bin ich!

Heute, 8 Monate nach Onlineschaltung von susamamma.de, kann ich euch sagen, es war absolut die richtige Entscheidung. Das Bloggen tut unglaublich gut. Ich schreibe über das was mir gefällt und wie es mir gefällt. Ich habe ein Ventil gefunden meine Leidenschaft für die Fotografie auszuleben und diese mit anderen zu teilen. Ich bekomme unglaublich viel positives Feedback, was mir noch mehr Kraft gibt. #riesengroßesDANKEandieserstelle Viele sind doch erstaunt, dass ausgerechnet ich schreibe. Es gibt bestimmt auch Menschen, die das was ich mache nicht so sehr schätzen wie andere und denen es vielleicht nicht gefällt. Das ist egal. Das hier ist MEINS und das hier bin ICH. Mich muss nicht jeder mögen.

Ich habe tolle Freunde. Ich habe eine wunderbare Familie. Ich habe täglich meine beiden Lieblingsmenschen um mich herum. Ich bin glücklich. Und ja, ich liebe mich. Auch wenn mir diese Worte nicht ganz leicht von der Hand gehen. Lässt mich diese Aussage vor euch nun arrogant wirken? Gilt Selbstverliebtheit doch meist als eine schlechte Eigenschaft. Sollten wir uns nicht alle selbst mindestens genau so lieben wie unsere Lieben? Gehen wir dann nicht glücklicher durchs Leben? Lassen wir uns dann nicht weniger schnell unterkriegen? Ich werde wohl nie ein extrovertierter, vor Selbstbewusstsein strotzender Mensch sein. Das kann ich mittlerweile akzeptieren und in den Situationen in denen ich es sein möchte, versuche ich mein bestes. Jetzt weiß ich aber, das muss ich auch nicht sein. Ich bin ich und ich bin genau richtig so wie ich bin.

Danke, liebe Berenice! Du hast mir diesen wunderbaren Denkanstoß gegeben.

Und ihr so?

Ganz schön viele ‚Ichs‘ in diesem Post. Wie ist das denn mit euch? Könnt ihr ganz einfach sagen, dass ihr euch selbst liebt?

 

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Krippeneingewöhnung Part 1

Einige Wochen vor dem ersten Krippentag erzählen wir unserer Minnie immer mal wieder, dass sie bald in die Kita geht. Ganz viel Spielen mit anderen Kindern und schöne Sachen erleben. Genau wie die kleine Conni aus Minnies Lieblingshörspiel. Je näher der Termin rückt, desto aufgeregter bin ICH. Minnie hingegen zeigt noch nicht so viele Emotionen zum Thema Krippe. Doch dann ist es (fast) soweit und wir gehen zum Eingewöhnungsgespräch.

Eingewöhnungsgespräch

Das Eingewöhnungsgespräch ist natürlich nicht der erste Tag in der Krippe. Eher ist es ein erstes Kennenlernen mit der Erzieherin Lili, die Minnies Bezugsperson sein wird. Wir setzen und zusammen und besprechen wie die Eingewöhnung ablaufen wird und Lili stellt mir einige Fragen zu den Gewohnheiten meiner Minnie. Nach dem Gespräch bekomme ich meine neugierige Maus kaum noch aus der Kita raus. Hier gibt es so viel zu entdecken und die schönsten Spielsachen. Zum Glück ist der richtige, erste Krippentag nicht mehr weit.

Tag #1

Um 09:30 Uhr kommen wir in der Krippe an. Erstmal zur Garderobe, Straßenschuhe gehen Hausschuhe tauschen und Jacke ausziehen. Zusammen machen wir uns auf den Weg zum Gruppenraum und bleiben gemeinsam eine Stunde hier. Normalerweise geht der Tag in der Krippe spätestens mit dem Morgenkreis um 09:00 Uhr los. Minnie soll jedoch erstmal den Raum erkunden und darum lassen wir das miteinander Singen und Erzählen im Stuhlkreis heute aus. Yay, so kann auch ich mich erstmal langsam an das frühe Aufstehen gewöhnen.

Die noch schüchterne Minnie betritt den Gruppenraum etwas verhalten. Sie taut jedoch schnell auf und spielt mit verschiedenen Spielzeugen. Selten kommt sie zu mir. Ich soll mich sowieso ganz passiv verhalten und werde nur von den anderen Kindern ‚beschnuppert‘. Das tollste heute ist die Trinkflasche. Minnie trinkt seit ich sie nicht mehr stille aus dem Glas und da ist so ’ne Nuckelflasche was ganz besonders. Als die Stunde rum ist und wir uns langsam verabschieden, will die Minnie am liebsten weiterspielen. Aber morgen kommen wir ja schon wieder her.

Mamagefühl: Joa, jetzt sehe ich sie hier so spielen und darf mich möglichst gar nicht einmischen. Das ist ein sehr ungewohntes Gefühl für mich und ich habe einen Kloß im Hals.

Tag #2

Vom Ablauf her ist dieser Tag wie der Erste. Auch heute rennt Minnie nicht sofort in den Raum, aber nun ist ihr die Umgebung schon nicht mehr fremd. Lili kümmert sich, wie auch schon am ersten Tag, sehr liebevoll um Minnie. Bedrängen tut sie sie jedoch nicht. Eigentlich spielt meine große, kleine Tochter ganz frei und erkundet alles. Sie hat den Puppen-Maxicosi für sich entdeckt und mag ihn gar nicht mehr aus der Hand geben. #puppenmama Sowieso ist für Minnie im Moment alles ‚MEINS‘. Das ist bestimmt ganz normal bei so einer großen Lebensveränderung und hier wird sie das Teilen sicher mehr lernen als daheim. Wobei ich an dieser Stelle sagen muss, dass meine Minnie auf dem Spielplatz ganz bereitwillig ihr Sandspielzeug mit anderen teilt.

Tag #3

Heute stoßen wir schon zum Morgenkreis zu Minnies Krippengruppe. Sie schaut sich diesen lieber noch von außen an und ’sichert‘ sich derweil ihre Lieblingsspielsachen von den letzten beiden Tagen. Ich sitze eine Dreiviertelstunde wieder ganz passiv auf meinem Stuhl und dann gibt Lili mir ein Zeichen, ich könnte jetzt mal für 15 Minuten den Raum verlassen. Ich verabschiede mich kurz, bestimmt und liebevoll von meiner Minnie und sie sagt ‚Nein, Mama nicht geht!’. Ich streichle ihr nochmal über den Kopf und gehe raus. In der Viertelstunde bin ich sehr gespannt, wie sie die Zeit ohne Mama wohl meistert. Wie ich es erwartet habe, ist es wohl gar nicht schlimm gewesen. Als ich wiederkomme mampfen alle Kids Äpfelchen und meine Minnie freut sich, dass ich da bin. Einmal hat sie nach mir gefragt, jedoch ohne Weinen oder Jammern. #proudmom

Tag #4

Es ist Zeit für eine längere Trennung. Ich gehe schon nach dem Morgenkreis für eine ganze Stunde aus dem Raum. Lili ist sich sicher, dass packt die Minnie schon und so ist es auch. Zwar will sie natürlich wieder nicht das ich gehe, lässt sich aber schnell ablenken.

Mamagefühl: Im Elternraum sitze ich nun und fühle mich irgendwie unbeholfen und überflüssig. Jedoch nicht im negativen Sinne sondern einfach ungewohnt. Ich bin stolz auf Minnie und auch auf mich. Mittlerweile hab ich auch keinen Kloß mehr im Hals. Nein, eher ganz im Gegenteil. Die Erzieherinnen und die Krippe an sich machen einen top Eindruck auf mich. Hier wird mit ganz viel Liebe mit den Kindern umgegangen. Man merkt, dass die Erzieherinnen ihren Job, wie man so sagt, wirklich gerne und leidenschaftlich machen.

Als ich heute wieder in den Raum komme, strahlt meine Minnie. Sie möchte dann aber auch schnell auf meinen Arm und freut sich, dass sie mich wieder hat. Heute hat sie nicht nach mir gefragt.

Tag #5

Der 5. Tag in der Krippe und es ist Freitag. Der Letzte Tag der ersten Krippenwoche. Wir werden in unserem morgendlichen Ablauf immer routinierter. Ich bin übrigens mittlerweile diejenige bei uns, die als erste morgens aus dem Bett kriecht. Naja, gern tue ich es natürlich trotzdem nicht. 😅 Dieser Tag läuft ähnlich ab wie der Tag zuvor. Die ganze Woche war Minnie mit ihrer Gruppe ausschließlich im Gruppenraum. Das soll sich jedoch am Montag schon ändern.

Tag #6

Nach einem schönen Wochenende mit ganz viel Family Qualitytime und der einen oder anderen Frage, von Seiten der kleinen Maus, ob wir denn heute wieder in den Kindergarten gehen, ist nun ‚endlich‘ Montag. Minnie kann also ‚endlich‘ wieder ‚ihre Lili‘ sehen. Nach dem Morgenkreis verabschiede ich mich und auch heute kommt wieder das obligatorische ‚Nein, nicht gehen!‘.

Geplant ist eine Trennung von 2 Stunden. Ich soll die Minnie vor dem Mittagessen wieder abholen. Heute werden weitere Kitaräumlichkeiten erkundet, denn Montag ist Turntag. Da bin ich schon gespannt, was ich berichtet bekomme. Als ich mein Krippenmädchen abhole, sind gerade alle Kinder im Waschraum und bekommen neue Windeln, waschen sich die Hände oder gehen auf die Toilette. Da sehe ich doch gerade noch wie meine Minnie von der Mini-Toilette herunterrutscht. Wahnsinn, ich bin so stolz! Bald erblickt sie mich und schenkt mir ein lächeln. Nun selbst vor Stolz strotzend, wäscht sie sich die Hände an den niedlichen, tiefen Waschbecken, pumpt sich die Seife selber auf ihre Händchen und zieht sich ein Tuch zum abtrocknen aus dem Spender. Ab in den Müll damit, ‚Nein, Minnie, nicht in die Toilette!‘. Die Minnie ist schon drauf und dran mit den anderen Kindern wieder in den Gruppenraum zu laufen, denn da gibt es nun Mittagessen.

Lili erzählt mir noch von den Erlebnissen des Tages. Ihr ist aufgefallen, dass die Minnie sehr müde ist. Kein Wunder, die Nacht war sie 4 Mal auf… Beim Turnen hat sie sich leicht gestoßen und kurz geweint. Sie hat sich aber wohl wunderbar von Lili trösten lassen. Als sie draußen auf dem Kindergartenspielplatz sind und Minnie stolpert, fängt sie auch ein wenig zu nörgeln an. So viel zur Müdigkeit. Nach Mama gefragt hat sie dennoch nicht. Das kann ich ja fast nicht glauben. IMMER wenn meine Maus sich weh tut müssen Mama oder Papa zur Stelle sein! Sie macht also wirklich schon tolle Fortschritte.

Tag #7

Nachdem Lili der Minnie vorschlägt mit dem Puppenwagen zu spielen, ist sie nicht mehr aufzuhalten und läuft, nach erster Schüchternheit, wie jeden Tag, an ihr vorbei in den Gruppenraum. Ab in die Puppenecke. Mein Herz macht einen Sprung, so schön ist es das mit anzusehen. Ich betrete den Raum heute das erste Mal nicht und verabschiede mich schon an der Tür. Minnie sagt dazu irgendwie gar nicht viel und ist schon im Spielparadies versunken. Ich mag gar nicht direkt gehen, zu stark ist das Gefühl, dass sie gleich doch einen Rückzieher machen könnte und zu mir zurück kommt um mich nicht gehen zu lassen. Ich warte quasi darauf. Aber nix! Ich kehre dem Gruppenraum also doch den Rücken und gehe. Die Erzieherin schlägt mir vor ich könne für diese doch längere Zeit (heute 2,5 Std.) auch woanders hin gehen als in das Elternzimmer. Ich kann und will aber irgendwie nicht. Ich will da sein, falls was mit meinem Baby ist.

Heute ist die Minnie beim Mittagessen mit dabei. Es gibt Nudeln mit Tomatensoße. Lili erzählt, sie hat zwei volle Teller gegessen, nur das Gemüse hat sie zwar probiert, jedoch schließlich verweigert. Kids eben. Ansonsten wurde viel im Gruppenraum gespielt.

Nun ist es leider an der Zeit sich zu verabschieden. Ostern steht bevor und Minnie und ich sind eine Woche nicht im Lande. Für mich geht es heute Abend nochmal zum österlichen Elternbasteln in die Krippe bevor ich dann die Koffer für den Urlaub packe.

Besser geht’s nicht

Ich bin durchaus positiv überrascht von der ersten Krippeneingewöhnungsphase. Zwar kann ich mein Kind sehr gut einschätzen und ich habe mir zuvor gedacht, dass es ihr gefallen wird, aber man weiß es eben nie mit 100%iger Sicherheit. Alle Zweifel oder Ängste meinerseits sind wie weggeblasen. Unsere Krippe wird ihrem Ruf durchaus gerecht und die Erzieherinnen sind einfach spitzenmäßig.

Minnie will, wenn ich sie nach der Krippe abhole bis jetzt immer auf meinen Arm. Das fühlt sich so schön an. Auch sonst ist sie in dieser Zeit anhänglicher als sonst. Sie muss das ganz natürlich verarbeiten und das ist ganz normal. Und hey, sie macht öfter wieder ein Mittagsschläfchen. Die Nächte sind dafür etwas durchwachsener als sonst. Minnie wacht öfter mal auf und weint, kommt zu uns ins Bett geklettert oder will, dass einer von uns bei ihr am Bett bleibt. Gewöhnlich ist es so, dass sie ihr Bett liebend gern für sich genießt. Wir versuchen ihr soweit es nicht übertrieben ist, das zu geben, was sie jetzt braucht. Vor allem unsere Nähe.

Der Urlaub und die intensive Mama-Tochter-Zeit haben die Nächte nun wieder ruhiger werden lassen. Ich bin sehr gespannt wie es mit der Eingewöhnung weiter geht und wie und wann wir sie abschließen werden. Hat uns die Auszeit zurück geworfen? Und wenn schon, wir haben schließlich alle Zeit der Welt.

Mein Baby ist ein Krippenkind. Das ist ein ganz großer Schritt für unsere kleine Familie.

Und Ihr so?

Was für Erfahrungen macht ihr oder habt ihr mit der Kitaeingewöhnung gemacht? Habt ihr auch so einen großen Respekt davor (gehabt) wie ich? Ich bin gespannt auf eure Berichte!

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Fotos früher – Fotos heute // Giveaway

#sponsored Seid ihr auch so eine Cameramama wie ich? Am liebsten mag ich jeden Moment in einem Foto festhalten. Knips, knips, knips… Früher, als meine Generation Kind war, gab es noch Analogkameras. Heute hingegen hat fast jeder von uns ein Handy mit Kamerafunktion und oft zusätzlich noch eine Digitalkamera. So ist das Fotografieren heute mal eben schnell gemacht, während der ganze Prozess bis zum entwickelten Foto, früher viel mehr Arbeit war. Ist das denn nun ein Vorteil? Bestimmt, aber die Neuzeit der Fotografie hat, finde ich, auch ihre Nachteile.

Früher

Meine Mama selbst ist eine leidenschaftlich Hobbyfotografin. Von meinen Schwestern und mir existieren also zahlreiche Fotos aus der gesamten Kindheit. Mit viel Liebe von meiner Mami in dicke, blaue Fotoalben eingeklebt, sind sie wunderbare Erinnerungen. Die Alben mit dem Seidenpapier zwischen den Seiten sind für mich ein echter Schatz. Schon früher als wir sie uns anschauten, sind wir extrem vorsichtig beim Umblättern. Wie viel Arbeit es wohl gemacht hat jedes einzelne Foto mit diesen Fototapes einzukleben, ist mir erst jetzt wirklich bewusst. Mit meiner Oma schaue ich auch oft ihre alten Alben an. Dabei sind wir immer mit einer Tube Kleber ausgestattet, denn der alte hält die Fotos nach so 40 oder auch schon 20 Jahren nicht mehr an Ort und Stelle. Analoge Fotos bedeuten analoge Arbeit. Foto knipsen, hoffen das es was geworden ist, es gibt schließlich kein Display auf dem man es überprüfen könnte, Film entwickeln lassen und nach ein paar Tagen die Positive vom Schlecker oder vom Fotoladen abholen. Jetzt erst kann Mama, wenn sie zwischen drei Kindern mal Zeit hat, mit dem Gestalten der Fotoalben beginnen.

Besonders die Fotoalben aus meinen ersten Lebensjahren sind meine persönlichen Favoriten. An so vieles kann ich mich nicht erinnern, weil ich schlicht zu jung war oder weil viele Dinge für ein Kind so selbstverständlich sind. Zum Beispiel meinen Papa und meine Mama zusammen um mich zu haben. Heute hätte ich, ohne die Fotos und besonders auch die Familienvideos, die wir meinem Papa zu verdanken haben, wohl wenig Erinnerungen an diese Zeit.

Heute

Nun bin ich selbst Mama und kann es, wie erwähnt, nicht lassen ständig und in jeder Lebenssituation ein Bildchen von meiner Tochter zu knipsen. Die Fotografie ist meine absolute Leidenschaft. Gerne verliere ich mich in Zeit und Raum, wenn ich ein tolles Motiv vor die Linse bekomme. Und mal ehrlich, welches Motiv könnte schöner sein als das eigene Kind? Dementsprechend ist mein Computer voll mit ca. 40.000 Fotos. Ein mini Bruchteil davon stammt aus der Vor-Minnie-Zeit und der Rest zeigt die vergangenen Momente der letzten 2,5 Jahre. Beinahe jeden Tag kommen neue hinzu. Dank der Digitalkameras mit Speicherkartenslot ist die Begrenzung, die ein klassischer Kodak Film mit 36 Schuss setzt, Geschichte. Ist das jetzt ein Fluch oder ein Segen? Ich verfalle quasi in einen Knips-Rausch und es entstehen oft dutzende Fotos, die sich kaum voneinander unterscheiden. Die Zeit die Fotos zu löschen nehme ich mir ungern. Ich muss mich mehr und mehr dazu zwingen, denn wer braucht schon unendlich viele Fotos der haargenau gleichen Situation?

Der Vergleich

Früher gab es eine Auswahl an schönen einzelnen Bildern. Voller Vorfreude wartete man gespannt, wie die Fotos wohl geworden sind. Schon irgendwie besonders. Ärgerlich natürlich, wenn der Film überbelichtet ist o.ä. Heute ist dieser Überraschungseffekt, dank des Display der Digitalkamera, verloren gegangen. Der Arbeitsaufwand ein Foto zu machen ist, im Vergleich zu früher, mittlerweile sehr gering. Das an sich ist ja durchaus praktisch und schön. Mein PC, die externe Festplatte oder die Time Capsule sind dadurch jedoch regelrecht überflutet mit Fotos. Früher war alles besser? Nein, das will ich gar nicht sagen. Die Entwicklung der Technik macht es selbst uns Hobbyfotografen möglich die wunderbarsten Fotos unserer Lieben zu machen. Wir sind vielleicht unachtsamer als früher und knipsen einfach mal drauf los. Ein gutes Foto wird schon dabei sein.

Was mich allerdings stört, ist das ich die Fotos fast ausschließlich in digitaler Form habe. Wenn ich Lust habe, setze ich mich vor meinen Computer und klicke mich so durch die Aufnahmen der letzten Jahre. Das tue ich allerdings meist allein, denn ich setze mich eher selten mit der Familie oder Freunden vor den PC und lasse eine Diashow laufen. In aller Ruhe ein Fotoalbum auf der Couch durchblättern ist da schon, naja, einfach netter, geselliger. Das eine oder andere Album hab ich auch schon gestaltet und zu manchen Fotos auch noch etwas geschrieben. Nein, nicht so in Handarbeit wie meine Mama früher, sondern ganz digital am Rechner. Es ist dennoch ein großer Aufwand. Perfekt soll es schließlich sein. Wir haben nun, was die Fotoaufbewahrung angeht, etwas neues für uns entdeckt. Die wirklich einfache und durchaus kinderfreundliche Memory Box von Cheerz, die ich euch nun vorstellen darf.

Darf ich vorstellen? Die Memory Box von Cheerz.

Die zwei Varianten:

  1. Die Little Memory Box in mintgrün. Sie eignet sich bestens für die Aufbewahrung der Fotos aus Babys erstem Lebensjahr.
  2. Die Memory Box in nachtblau. Egal ob Eltern oder nicht. Jeder hat seine ganz eigenen Erinnerungen und diese sind, egal ob Urlaub mit Freunden, Situationen aus dem Alltag oder auch Events, oft mit dem Fotoapparat festgehalten. Und jetzt wisst ihr wo hin mit den Schnappschüssen. Genau, ab in die Memory Box.

Egal für welche Box ihr euch entscheidet, in beiden Varianten befinden sich Monats-Milestonecards und der Code über den ein Jahr lang 100 oder 300 (je nach gewähltem Paket) Fotoabzüge bestellt werden können. Die Memory Boxen bestehen aus Pappe. Zwölf Trennkarten lassen euch die Fotos des letzten Jahrs ganz easy, chronologisch sortieren. In ihrem jeweils schlichten Design findet die Box sicher ein Plätzchen in jedermanns Wohnzimmer.

Wie bekomme ich nun meine Abzüge?

Mit einer App ist es mit wenigen Klicks ganz einfach, schnell die neuesten Schnappschüsse eines Urlaubs, der Kids oder eines Events etc. zu bestellen. Heute haben wir die meisten Fotos sowieso auf dem Handy, oder? Wenn nicht, können die Bilder auch über den Browser auf der Cheerz-Website bestellt werden. Ob ihr die Fotos matt oder glänzend im klassischen Format, mit oder ohne Rahmen, quadratisch oder im Retrostil haben möchtet könnt ihr selbst entscheiden. Nach einmaliger Zahlung der Box mit 100er oder 300er Fotopaket fallen keine weiteren Kosten – nein, auch keine Versandkosten – mehr an.

 

Meine Tipps für euch…

  • Ich persönlich finde die Box nicht nur für uns selbst schön, sondern auch für die lieben Verwandten. Nicht alle (Ur)Omas und (Ur)Opas können heute schon mit einem Smartphone umgehen. Da ist es doch eine klasse Idee den Uris eine Memory Box zu schenken und immer mal wieder ein paar Abzüge an ihre Adresse zu bestellen.
  • Übrigens lassen sich in den Boxen auch andere Erinnerungsstücke wie die Geburtsanzeige des Babys, das Flugticket des letzten Urlaubs oder Kinotickets vom romantischen Date mit dem oder der Liebsten aufbewahren.
  • Wenn ihr ein Kleinkind habt wie ich, empfehle ich euch die Abzüge in matt zu bestellen. Meine Minnie liebt es sich die Fotos anzuschauen und dank der matten Oberfläche gibt’s keine unschönen Fettpatscher der kleinen Fingerchen auf den Bildern.

–  G  I  V  E  A  W  A  Y  –

 

Zusammen mit Cheerz möchte ich euch gerne eine Freude machen und verlose 2 Cheerz Memory Boxen in Nachtblau. In jeder der Boxen befindet sich ein Code für je 100 Fotoabzüge. Egal ob Eltern oder Nicht-Eltern, die Memory Box ist eine tolle und einfache Alternative zum Fotoalbum. Erinnerungen einfach chronologisch und hübsch verpackt aufbewahren, wer von euch möchte das auch?

So funktioniert’s:

  1. Geht auf meine Facebook-Seite oder auf mein Instagram-Profil.
  2. Beim jeweiligen Post zu diesem Beitrag könnt ihr an der Verlosung teilnehmen.
  3. Befolgt die dort aufgelisteten Teilnahmebedingungen.
  4. Geschafft, jetzt heißt es Daumen drücken!

Je eine Box wird auf Instagram und auf Facebook verlost. Ihr dürft natürlich gerne an beiden Verlosungen teilnehmen und habt so die Chance gleich zwei Memory Boxen zu gewinnen. Viel Glück!

*Das Los entscheidet und der Gewinner wird bei Facebook/Instagram benachrichtigt. Teilnahme ab 18, Versand innerhalb Deutschlands. Die Preise wurden www.susamamma.de unentgeltlich zur Verfügung gestellt und können nicht bar ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 Jetzt seid Ihr gefragt!

Was ist eure Meinung zum Umgang mit dem Fotografieren und Fotos heute im Vergleich zu früher? Sagt ihr früher war alles besser oder gefällt es euch wie es heute ist? Was habt ihr für Methoden eure Fotos aufzubewahren und wo/wie speichert ihr die ganzen Bilder?

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Oh, du schönes Spielzeug! #3

#NOTsponsored – Endlich ist es wieder soweit! Die Sonne scheint mit voller Power und die Kids dürfen sich mit ihren Laufrädern, Bobbycars, Dreirädern, Kettcars und Bikes auf den Weg zum Spielplatz machen. Zeit euch ein weiteres Spielzeug, oder sollte ich besser sagen Mobility-Toy meiner Minnie vorzustellen. Achtung, hier kommt das Micro Mini2Go!

Minnie kommt aus dem Staunen nicht mehr raus, wenn sie andere Kids mit ihren Laufrädern durch die Gegend flitzen sieht. Ist ja nicht so als hätte sie nicht bereits eins in ihrem eigenen Fuhrpark, aber sie traut sich nicht. Mit knapp einem Jahr, zu Nikolaus, haben Oma und Opa Paris ein, sagen wir mal problemlösendes, Geschenk für ihre Enkelin parat.

Ach ja, lang ist’s her… Da sind die Beine natürlich noch zu kurz um selbst durch die Gegend zu düsen und wenn, gibt es nur eine Richtung und die ist rückwärts. Da muss Opa dann wohl ran und ziehen, ziehen, zeihen… Jetzt schaut das Ganze natürlich anders aus. Die Minnie ist größer und liebt ihr Mini2Go.

Für die Minis

Nun aber zu den Details des feschen Scooters. Das Mini2Go ist ein Kickboard mit Sitz für die Kleinsten ab 1+ Jahren. Hinauf geschwungen auf den ‚Sattel‘ und bitte mit beiden Händen an der Lenkstange festhalten, los geht’s. Das Steuern funktioniert über Gewichtsverlagerung. Da muss die Minnie sich erstmal dran gewöhnen. Unter dem Sitz befindet sich ein Staufach in dem Snacks, das Sandspielzeug oder auch die gesammelten Schätze aus der Natur (Minnie liebt Stöcke sammeln) Platz finden. Die Raser, die gerne etwas leichter unterwegs sind, lassen die Schublade einfach daheim.

Da die Minnie so eine Freude am Mini2Go hat, darf er auch in München noch einmal in unsere Garage einziehen. Es gibt von Micro ein Zugband, was man am Lenker befestigen kann. Ich bin aber ein Fan von ‚mein Kind immer im Blick haben‘ und so hab ich eine Teleskop-Schubstange (zweifach ausziehbar) bestellt. Diese kann ganz einfach hinten am Sitz moniert werden und ich hab alles unter Kontrolle. Übrigens gibt es auch eine DELUXE Version des Mini2Go. Bei dieser ist die Schubstange sowie ein LED-Licht, was die Stauschublade beleuchtet oder an der Lenkstange als Licht montiert werden kann, im Lieferumfang enthalten.

Mein Tipp für euch: Was ist das Lästige an Rutschautos und Co.? Genau, der enorme Schuhverschleiß! Ich habe daher vorm ersten Gebrauch des Scooters im Freien die Schuhschoner von BIG gekauft. Minnie findet sie toll und meinetwegen kann sie jetzt so viel über den Asphalt rutschen wie sie mag. Wisst ihr was ich gerade im Netz entdeckt habe? Die Teile gibt es sogar passen zu unserem Scooter in Pink. Ich dreh ab! #mymommyismystylist

Für die großen Minis

Zur Zeit fährt meine Minnie noch ganz gerne im Sitzen auf dem Micro. Ihre Beine und Füße sind aber bestimmt bald zu lang und dann werde ich den Scooter ummontieren. Das Mini2Go ist nämlich ein 2-in-1 Kickboard. Den Sitz und die Stauschublade kann man ganz easy abmontieren und schon wird es zum gewöhnlichen Roller-Kickboard. Die Lenkstange ist höhenverstellbar und wächst so bis zu einer Traglast von ca. 20 kg mit.

fine-tuning

Den Asphaltflitzer gibt es in verschiedenen Farben. Im Micro-Shop unter der Kategorie ‚Accessoires‘ kann man es nochmal so richtig krachen lassen. Ich sag nur: fine-tuning! Mein Tipp, scooterheadz für den Lenker. Dieser verwandelt den Mini2Go nicht nur in ein Einhorn, Pony, Dino oder Hai sondern dient in der Wohnung als super Puffer beim gegen die Wand fahren.

Überzeugt durch Aussehen, Qualität und Funfaktor

Mein Herz geht bei jeglichen fahrbaren Untersätzen auf und ich finde es gar nicht leicht mich für ein Mobility-Toy unter tausenden zu entscheiden. Das Mini2Go von Micro ist aber mein absoluter Kauf-Tipp für unentschlossene. Fahrspaß für die Kleinsten mit allem Zipp und Zapp, dazu nett fürs Auge und qualitativ 1A. Was wollen Mutti und Vati mehr?

Und ihr so?

Jetzt bin ich aber mal gespannt was euer Kidsfuhrpark so her gibt?! Irgendwelche Gefährte die ich unbedingt kennen sollte? Ich war und bin schon immer ein mega Fan von allem was Räder hat, wem geht’s da ähnlich?#addicted

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moms@kartenmacherei – Ein inspirierendes Mamaevent

Hochzeit, Geburt, Taufe, Geburtstag – was wir für all diese Events brauchen sind Karten. Karten für die Einladungen, Karten für Danksagungen, Geburtsanzeige-Karten oder auch Menükarten. Die Kartenmacherei tut genau das, was ihr Name sagt und zwar mit sehr viel Leidenschaft. Über die Website der Firma können wir zwischen verschiedensten Designs wählen und Karten aller Art individuell an unsere Events anpassen. Der Schwerpunkt der Kartenmacherei liegt aktuell beim Thema Hochzeit. Eine große Auswahl an Karten zu anderen Bereichen, wie Geburt, Taufe, Kommunion, Geburtstag etc. gibt es allerdings auch. Und da kommen wir ins Spiel, die Mamis. Was erwarten wir eigentlich genau von der Kartenmacherei? Was sind unsere Wünsche? Das Moms-Team der Kartenmacherei möchte mit diesem ersten Event einmal ganz nah an uns dran sein um zu verstehen, wie wir Mamas so ticken.

In den neuen Büroräumen der Kartenmacherei werden wir sehr herzlich von dem netten, jungen Team empfangen. Direkt zu Anfang bekomme ich mein Namensschild und dann wird erstmal ein bisschen geratscht. Bis nach und nach alle Mamis eintreffen ist auch noch Zeit einen Blick auf die ausgestellten Karten und Kalender zu werfen. Genau, die Kartenmacherei bietet nämlich auch ganz toll designte Kalender, sowohl zum aufhängen als auch zum aufstellen, an. Für ausreichend Essen und Trinken ist gesorgt und während ich mich über einen leckeren Smoothie hermache, beginnt das Moms-Team der Kartenmacherei auch schon damit sich und das Event vorzustellen. Die Agenda des Tages, bzw. der zwei Stunden die wir nun hier verbringen dürfen, schaut so aus: Erstmal gibt es eine Vorstellungsrunde, gefolgt von einem Brainstorming und einer Diskussion und schließlich die Abschlussfrage. Jede von uns 20 Mamis zieht jetzt ein Los, denn wir werden in zwei Gruppen geteilt: ‚A‘ mit Schwerpunkt ‚Bedürfnisse & Probleme‚ und ‚B‘ mit Schwerpunkt ‚Kommunikation & Markenloyalität‚. Ich hab ein ‚B‘ und nehme euch jetzt mit in meine Gruppe.

Vorstellungsrunde

Sowohl der Teil des Moms-Teams der unsere Gruppe begleitet, als auch wir Moms dürfen uns nun vorstellen. Hierzu zeichnen wir alle unsere individuelle ‚Lebenslinie‘ mit den einzelnen Stationen, an denen wir mit der Kartenmacherei in Kontakt gekommen sind. Wie man sich denken kann, ist das bei uns Mamas besonders über Events wie Hochzeit, Taufe und Geburt geschehen. Reihum stellen wir uns mit Unterstützung unserer Lebenslinien vor und es kommen auch schon die ersten Anregungen für das Moms-Team. Was ist uns Mamis wichtig beim Kartendesign? Gibt es Designs, die wir uns wünschen bzw. die uns fehlen? Welche Papeterie-Produkte können noch interessant sein? Sticker? Save-the-Date-Karten?…

Brainstorming & Diskussion

Wir 10 ‚B‘-Mamis (übrigens keine Anspielung auf unsere Mamaqualitäten😜) werden nun nochmal in zwei Gruppen unterteilt. Die Gruppe in der ich nun bin beschäftigt sich erstmal mit der Frage: Welche Marken sind unsere Lieblingsmarken und wie halten wir uns über Produkte und Aktionen dieser Brands auf dem Laufenden? Es ist echt interessant. Manche Marken genießen unser ‚Urvertrauen‘, vielleicht weil unsere Mütter schon Produkte dieser Firmen gekauft haben. Das Vertrauen genießen diese Firmen meist auch, weil sie (anscheinend) skandalfrei sind. Hier brauchen wir gar nicht viel Werbung oder Aktionen, denn wir kaufen die altbewährten Produkte dieser Marken sowieso. Andere Lieblingsbrands ködern uns mit Werbung und Rabattaktionen über Newsletter, in den Printmedien oder eben auch über die gängigen ’social media‘-Kanäle und das Internet itself. Wo ordnet ihr euch ein? Ich hab was das angeht Instagram und Pinterest für mich entdeckt.

Abschlussfrage

Während jede seine persönlichen Lieblingsmarken vorstellt und erzählt wie man mit diesen ‚in Kontakt‘ bleibt, kommt immer wieder der Bezug zur Kartenmacherei auf. Wie könnte/sollte die Kartenmacherei mit uns kommunizieren? Wünschen wir uns einen Newsletter oder werden wir damit von anderen Firmen sowieso schon überschüttet? Sind Videos interessant? Soll die Kartenmacherei persönliche Einblicke zeigen, wie zum Beispiel über die ‚Instastories‘? Über all diese Fragen wird diskutiert und unsere Gruppenmoderatorin vom Moms-Team der Kartenmacherei macht sich fleißig Notizen. Wie die Kartenmacherei mit uns kommunizieren soll, ist schließlich auch die Abschlussfrage. Ich denke, wir Mamis können hier schon einige Anregungen geben. Gerne würden wir uns noch weiter unterhalten und stundenlang so weiter diskutieren und brainstormen aber die Zeit ist nun mal begrenzt. Die Gruppen werden aufgelöst und alle kommen noch einmal zusammen. Das Team der Kartenmacherei bedankt sich bei uns und wir bekommen jede ein kleines Goodie-Bag.

Und? Wie war’s?

Hinter die Kulissen eines e-Stores zu schauen und die vielen kreativen und liebenswerten Menschen hinter einem solchen kennenzulernen, macht das ganze gleich viel persönlicher. Auch für das Moms-Team der Kartenmacherei ist es umgekehrt bestimmt genau so. Wie oft frag ich mich als Kunde eines Onlinestores, ‚Wer ist das eigentlich, der da diese hübschen Dinge gestaltet oder verkauft?‘. Umgekehrt ist es für einen E-Shop wie der Kartenmacherei bestimmt auch nicht immer leicht die Bedürfnisse der Kunden genau zu kennen, wenn sie nicht vis-à-vis mit diesen kommunizieren können. Ich finde ein Event wie ‚moms@kartenmacherei‘ eine tolle Möglichkeit um diesen Nachteil eines reinen E-Stores etwas zu beheben.

Ich finde es auch immer spannend auf welche anderen Menschen man bei solchen Events trifft. Hier sind es 20 ganz verschiedene Mamas. Interessant die Ansichten dieser zu solchen Themen zu hören, über die man auf dem Spielplatz eher nicht sprechen oder diskutieren würde.

Vielen Dank für die Einladung zu diesem schönen Event und bis ganz bald!

Wie ist das bei euch daheim? Kümmert sich eher Mama um die hübschen, schönen Details oder tut das Papa? Bei uns ist die ‚Rollenverteilung‘ da ganz klar. #klischee Ich, als Mama habe mich bisher um Geburtsanzeige, verschiedene Einladungskarten und Danksagungskarten gekümmert und das oft zusammen mit der Kartenmacherei.

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Kleiner Frühstücker – große Umstellung

Morgens, mittags, abends und auch oft mal zwischendurch, dreht sich unser Leben ums Essen. Ich selbst vergesse es an manchen Tagen total, bis mir plötzlich abends auf dem Sofa auffällt – knurr, knurr – ‚Wie? Ich hab den ganzen Tag noch nichts gegessen?!‘. Das passiert mir mit meiner Tochter natürlich nicht. Wie viele ‚Essensentscheidungen‘ treffe ich wohl am Tag für sie? Unzählige! Heute fällt für mich eine ganz große Essensentscheidung. Nicht eine der kleinen, täglichen: ‚Darf sie jetzt ein Stück Schokolade?‘, ‚Ist diese Portion nicht viel zu groß für die Kleine?‘, ‚Schmeckt ihr das überhaupt mit so wenig Salz?‘, ‚Schon wieder Pommes?’… Nein, es ist für mich eine große Entscheidung, denn es geht um ihr Frühstück.

Seit ich meine Minnie vor etwas mehr als einem Jahr abgestillt habe, ist ihr Frühstück für mich besonders wichtig. Diese erste Mahlzeit am Tag ist nämlich entscheidend. Davon hängt nun mal die Laune der Kleinen ab. Das Stillen wird weniger und ich mache mir mehr Gedanken: Was könnte ein gutes Powerfrühstück für die Minnie sein? Eigentlich ergibt es sich dann mehr oder weniger ohne mein Zutun. Der Mausepapa schwört nämlich schon seit Jahren auf seinen Haferflockenbrei und meint, der gibt ihm den richtigen Kick für einen super Start in den Tag. Ich komme eines morgens in die Küche gelatscht und da sehe ich meine zwei Herzensmenschen, wie sie beide genüsslich mampfen. Der Papa hat der Kleinen einfach einen Löffel von seinem Brei zum probieren hingehalten und, für mich kaum zu glauben, sie steht drauf. Mich kann man ja mit dieser warmen, klebrigen Masse aus Haferflocken, Wasser und Milch jagen, aber sie ist eben auch die Tochter ihres Papas.

Seit 1,5 Jahren geht das nun so. Mal Brei pur. Irgendwann versüßt mit Honig. Ab und an mal Trauben, Himbeeren, Banane oder Blaubeeren als Topping. Bis heute… Seit ein paar Tagen verweigert die Minnie ihren Brei. Da ist nix zu machen. Okay, ein oder zwei Löffelchen vielleicht aber sonst stibitzt sie sich nur die Himbeeren und Co und lässt den Haferbrei links liegen. Ich habe versucht sie zum Essen zu zwingen und es durchgezogen, dass sie bis zum Mittag nichts anderes bekommt. Möglicherweise treibt sie ja nur ihre Machtspielchen mit uns?! Sie verteidigt ihren Standpunkt jedoch hartnäckig, mehrere Tage und ich sehe ein, so geht das einfach nicht weiter. Was mich zu meiner, für mich, großen Entscheidung bringt: Mit dem Brei ist nun Schluss! Der Papa darf natürlich gerne weiter Brei essen aber für Minnie muss etwas anderes her. Sie hat das Frühstücksritual mit ihrem Papa, die Zeit die es angedauert hat, genossen. Wir werden ab heute verschiedenes ausprobieren und ich bin mir noch sehr unsicher wie ihr neues Frühstücksritual ausschauen wird.

Viele von euch verstehen vielleicht nicht warum das jetzt eine so große Entscheidung für mich ist. Der Brei, der ihren Magen jeden Tag auf alles vorbereitet, hat mir einfach immer ein gutes Gefühl gegeben. Mit dem Schutz der gut verdaubaren Masse in ihrem Bauch, darf es eben auch mal etwas ungesünderes als Snack oder eine fettige Portion Pommes am Mittag oder Abend sein. Jetzt hat sie diese Grundlage nicht mehr. Ihre Laune, sobald sie den Teller Brei gegessen hat, ist immer bestens gewesen. Zwischendurch gab es natürlich immer mal einen Tag an dem sie keine Lust auf die eingeweichten und aufgekochten Haferflocken hatte und stattdessen irgendetwas anderes bekommen hat. Meine Beobachtung: sie ist dann bis zum Mittagessen oft nicht so gut drauf wie mit Breifrühstück. Nicht zuletzt tut es mir um das Frühstücksritual mit dem Papa leid. Sie ist immer so stolz, wenn sie genau das tut oder isst was der Papa auch tut oder isst. Kinder werden groß und es wird sich immer wieder etwas verändern. Für uns Mamas und Papas ist das bestimmt oft weniger leicht als für die Kids selbst. Gerade beim Essen weiß der Körper doch selbst am besten was er braucht, nicht wahr? Vielleicht erleben wir ja auch, dass die Umstellung sie wieder ‚back to the roots‘ bringt und sie irgendwann wieder nach dem Brei verlangt.

Ihr Lieben, ich bin gespannt was auf euren Frühstücksplänen steht. Habt ihr einen guten Tipp für mich? Was gebt ihr den Kleinen für einen guten Start in den Tag? Wie ihr gelesen habt, bin ich etwas ratlos und freue mich über jede Idee!

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Cargobike – Butchers & Bicycles MK1

Kennt ihr das? Ihr seid schwanger und plötzlich fallen euch in eurem Umfeld alle möglichen Dinge auf, die mit Babys und Kleinkindern zu tun haben. Erst mal natürlich die kleinen Erdenbürger selbst, die man mal etwas genauer unter die Lupe nimmt und schließlich auch das dazugehörige Equipment. So geht mir das zumindest. Ziemlich schnell, denn ich habe schon immer ein Faible für jegliche fahrbaren Untersätze, fallen mir auch verschiedene Cargobikes auf mit denen die Mamis durch München flitzen. Cool, so eins will ich auch! Im Sommer 2015, Minnies erster Sommer, habe ich uns den Traum vom Lastenrad erfüllt. Die Minnie und ich fahren seither das dreirädrige, ultra wendige und chice MK1 von Butchers & Bicycles.

Antrieb und Fahrgefühl

Das Bike liegt super auf der Straße. Dank der ausgetüftelten Neigetechnik, die Erfinder haben hier drei Jahre dran herumgedoktert, muss ich vor Kurven nicht abbremsen. Mehr Spaß hat so natürlich auch Minnie, die wie auf einem Zweirad ganz geschmeidig mit in der Kurve liegt. Direkt wie ein Zweirad, fühlt sich das MK1 für mich jedoch nicht unbedingt an. Am Anfang muss ich ehrlich gesagt etwas üben um mit dieser Neige-/Lenktechnik klar zu kommen. Ging aber echt fix.

Minnie sitzt mit ihrem Helm auf dem Kopf vorn in der Kunststoff Box und ich sorge für den Antrieb. Genau, ICH – allein mit meiner Muskelkraft. Nicht irgendein Motor. Solang ich also in der City unterwegs bin, die Radwege breit genug sind und es keine Steigung gibt, chauffiere ich meine Tochter super easy ohne Elektroantrieb. Allerdings muss ich sagen, dass sich das Gewicht des Kindes und der Sachen die ich als Mama noch so dabei hab, schon beim kleinsten Hügel deutlich bemerkbarer macht als auf flacher Bahn. ‚Warum hab ich nur auf den Elektromotor verzichtet?‘, frage ich nicht dann jedes Mal. Das MK1 gibt es nämlich auch mit einem E-Motor von Bosch, der es zum MK1-E macht. Tja, ich hab damals gedacht, ‚Brauch ich doch nicht!‘. Meine Intention: ‚So komm ich wenigstens mal zum Sport.‘ Würde ich heute vor der Wahl stehen, würde ich die E-Version kaufen. Vielleicht bin ich aber auch einfach viel fauler und unsportlicher als der Rest der Welt.

Das Cargobike hat wie jedes andere handelsübliche Fahrrad zwei Pedale. Diese sind über eine Art Keilriemen mit der hinteren Nabe verbunden. Beim Fahren klackert darum keine Kette und kein Schmieröl versaut mir meine Hosen. Bremsen tue ich mit den zwei Handbremsen am Lenker des Fahrrads. Eine ist für die beiden Vorderräder und eine für das hintere Rad. Alle drei Räder sind mit hydraulische Scheibenbremsen ausgestattet auf die Verlass ist.

Unterwegs mit Kind

Jetzt haben wir also unser Familienbike. Die Baby Minnie hab ich einfach in ihrem Maxi Cosi plus Isofixstation in der Kiste festgeklickt. So hab ich immer direkten Blickkontakt mit ihr. Viel fahre ich im Sommer 2015 jedoch nicht. Die Beschaffenheit des Untergrunds auf dem man fährt, besonders Kopfsteinpflaster, geht nämlich direkt auf die Kiste über und so auch auf’s Baby. Durchschütteln ist ja bekanntlich für die Kleinsten nicht so gut. Vielleicht haben die Schöpfer des MK1 hierfür Verbesserungsideen?!

Heute als Toddler fährt Minnie mit einem Dreipunktgurt gesichert auf der gepolsterten Sitzbank mit. In Fahrtrichtung blickend hat sie auf ihrem Firstrow-Seat den kompletten Überblick. Auch die transparente Tür, durch die sie wunderbar selbst in das Cargobike klettern kann, versperrt ihr nicht den Blick. Bis sie ca. sechs oder sieben Jahre alt ist, nehme ich sie vorne im Fahrrad mit. Ein Geschwisterlichen würde auch noch ein Plätzchen auf der Bank finden. Da die Wetterlage in Deutschland oft nicht genau vorher zu sehen ist, haben wir meist das Regenverdeck auf der Box montiert. Es lässt sich sowohl vorne als auch hinten öffnen und dank der durchsichtigen Folie ist ein Panoramaview auch bei geschlossenem Verdeck gegeben.

Der Boden der Box ist dank der Schmirgelpapier-artigen Streifen rutschsicher. Meine Einkäufe stelle ich einfach darauf ab. Mit dem Bike in die City und ein bisschen bummeln? Geht super, da unser Buggy von Babyzen zusätzlich zu all unserem Kram in die Kiste passt. Ich stelle das MK-1 an einer geeigneten Stelle ab, klappe den Buggy aus und schon kann es zu Fuß weiter gehen. Wenn wir zu dritt sind, setze ich mich manchmal einfach zu Minnie in die Fahrrad-Box und Papa flitzt mit uns durch die Gegend. Die Box trägt ca. 100 kg. Da kann die Minnie also auch noch etwas zulegen. 😜 Es ist auf jeden Fall ein lustiges Gefühl vorn drin zu sitzen und die komplette Kontrolle an den Liebsten abzugeben. #ahhhhilfe

Auf Grund der Neigetechnik des Cargobikes bleibt es trotz seiner drei Räder nicht unbedingt einfach stehen. An der Ampel zum Beispiel muss ich es ähnlich wie ein Zweirad ausbalancieren, oder ich stelle einfach meinen Fuß zur Stütze auf den Boden. In Parkposition befindet sich das Lastenrad, wenn ich den Ständer herunter klappe. Dazu muss ich meinen Fuß auf eine Stange im Bereich vor den Pedalen stellen und das Fahrrad am Lenker leicht nach hinten ziehen. Schon steht es aufgebockt und stabil auf zwei Beinen, die sich vorn unter der Kiste aufrichten. Es ist wichtig den Ständer immer auszuklappen sobald ein Kind ein oder aussteigen möchte, bzw. man das Fahrrad los lässt. Es ist nun mal mega wendig und das auch im Stillstand.

Der Schnickschnack

Das Rad hat ein paar nette Features wie beispielsweise das abschließbare Staufach direkt hinter der Sitzbank der Box. Hier verstauen wir die Lampen des Fahrrads, wenn wir sie nicht brauchen oder andere kleine Gegenstände. Auf der Abdeckung des Fachs ist eine Becherhalterung eingelassen. So hab ich als Radlerin immer eine kleine Flasche Wasser oder zur kälteren Jahreszeit einen Becher Tee griffbereit vor mir stehen. #idontlikecoffee Links und rechts neben dem Becherhalter sind ein paar Gummis gespannt unter die ich mein Handy oder eine Packung Taschentücher klemme. Da verrutscht nichts und ich hab alles parat.

PIMP my B&B

Um mein Bike noch schicker zu machen als es ohnehin schon ist, ich finde es gibt kein schöneres Cargobike, habe ich mich für einen Ledersattel von Brooks und die dazu passenden Lenkergriffe entschieden. Ich finde diese Kombi aus schwarz, weiß und braun nach wie vor sehr schön und zeitlos. Das Design des B&B kann man sich bei der Bestellung aussuchen. Entweder es wird in rein weiß oder in rein schwarz geliefert oder man mixt schwarz und weiß. Wir haben den Mix: pulverbeschichteten Aluminiumrahmen in mattschwarz mit weißer Kunststoffbox. Beim Radeln ist es besonders wichtig von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Weiß springt besonders bei Dunkelheit direkt ins Auge, weshalb die Box bei uns weiß ist.

Das MK1 wird von Butchers & Bicycles ohne Lichtanlage geliefert. Auf unseren Wunsch hin hat unser Münchener Fahrradhändler links und rechts der Box jeweils eine Halterung für je einen Scheinwerfer angebracht. Da klemmen wir unsere sehr hellen Lichter von Busch & Müller drauf. Das Rücklicht befindet sich an der Sattelstange und ist ebenfalls abnehmbar.

Für kurze Aufenthalte in der Bäckerei oder im Lebensmittelladen hat unser Cargobike ein Rahmenschloss. Zu unserem eigentlichen Fahrradschloss komme ich im nächsten Abschnitt.

Meine B&B Tipps

Wenn ihr euch ein Lastenrad zulegen möchtet, empfehle ich euch es bei der Versicherung mit anzugeben bzw., dass diese es mit einschließt. Bei uns steht das Rad im Innenhof. Für den Fall, dass hier mal ungebetene Gäste entlang spazieren und Interesse an unserem Bike haben, ist es neben dem Rahmenschloss noch mit einem Fahrradschloss von Abus gesichert. Hier haben wir uns für eines mit höchstem Sicherheitslevel entschieden. Wir wissen alle, auch das beste Schloss hält nicht jeden üblen Typen von einem Diebstahl ab. Sollte dieser ‚Worst Case ‚ eintreten, können wir uns dank der Versicherung ein neues Bike zulegen. Ich hab schon so manches Mal gehört, dass ein Nagelneues, nicht-versichertes Cargobike geklaut wurde. Das ist ohne Versicherung mega ärgerlich.

Da wir keinen überdachten, wettersicheren Platz für das Lastenrad haben, ist unsere Lösung eine Abdeckplane. Inzwischen biete Butchers & Bicycles selbst eine Abdeckung an. Ich habe damals für weniger Geld eine in einem Motorradfachhandel ausfindig gemacht, unter der das Bike samt Kiste und Regenverdeck Platz findet. Wenn ihr mehr Infos dazu wollt, schreibt mir gerne.

Ein weiterer Tipp für die, die auch so einen kleinen Schatz wie ich haben und auf einen Buggy angewiesen sind. Wie weiter oben im Blogpost beschrieben, passt der Babyzen Yoyo+ hervorragend zusammen mit Kind und Kegel in die Box des Cargobikes.

Fazit

Minnie und ich lieben unser Cargobike von Butchers & Bicycles! Ich freue mich schon darauf sie bald morgens damit zur Krippe zu fahren.Im Anschluss werde ich dann sicher das eine oder andere Mal meine Einkäufe mit dem Bike transportieren, bevor ich die Maus am Nachmittag wieder abhole. Mal sehen, vielleicht werde ich dadurch ja doch wieder sportlicher und das ‚Fehlen‘ des Elektroantriebs fällt mir irgendwann nicht mehr auf. Da ich in der City sehr ungern Auto fahre und, wie ihr wisst, öffentlichen Verkehrsmittel auch nicht besonders gut leiden kann, ist ein Cargobike die beste Lösung für mich und uns. Es ist goldwert so viel Platz für alle Sachen zu haben die wir gerne mitnehmen. Ich war immer schon ein Equipment-Fan und bin gerne auf alles vorbereitet. Eine Picknickdecke im Sommer? Das Sandspielzeug zu jeder Jahreszeit? Mit dem ‚Butchers‘, wie wir es daheim abkürzen, kann ich vieles mitnehmen. Ich bin stolze Besitzerin der zweiten Auflage des MK1 von Butchers & Bicycles. Bestimmt gibt es mittlerweile eine Neuauflage. Welche Änderungen/Verbesserungen bei dieser durchgeführt wurden weiß ich nicht. Übriges gibt es auch noch weitere Extras zum MK1. Könnt euch ja mal auf der stylischen Website von B&B schlau machen.

Seid ihr auch begeisterte Cargobikefahrer? Wenn ja, welches fahrt ihr? Falls ihr noch Fragen zu meinen Erfahrungen mit dem MK1 habt, lasst es mich wissen. #keepcycling

Dieser Blogpost ist #notsponsored. Viel mehr ist er ein Erfahrungsbericht mit einem Hauch von Liebeserklärung.