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Mein Kind kommt mit – Musée de l’Orangerie

Wunderbarer Sonnenschein, leckeres Mittagessen in einer unscheinbaren Pariser Bar/Tabac und ein überwältigend schöner Museumsbesuch im Musée de l’Orangerie. Das ist unser erster Tag bei Oma in Paris und er ist herrlich.

Für mich fängt der Tag schon aussergewöhnlich an, denn ich darf ausschlafen. Ich schlafe zwei Etagen unter meiner Minnie und höre gar nichts. Herrlich! Darauf habe ich jetzt etwas mehr als zwei Jahre gewartet. Meine Mama zieht Minnie an und macht ihr Frühstück. Ich wache um 09:40 Uhr ganz von selbst auf und kann es ehrlich gesagt doch gar nicht erwarten hoch zu meiner Tochter zu gehen, um ihr einen guten Morgen zu wünschen und sie in meine Arme zu schließen. Der ursprüngliche Plan an diesem Morgen ganz früh das Musée de l’Orangerie zu besuchen ist natürlich dahin. Ich bin aber froh, dass meine Mama mich hat ausschlafen lassen.

Entspannt fahren wir zum frühen Mittag in die City. In einer dieser typischen Pariser Bar/Tabac Läden treffen wir zwei Freundinnen meiner Mama. Minnie und ich essen ‚bœuf et carottes avec des frites‘, was einfach himmlisch schmeckt. Die Bar/Tabac mit dem Namen Le Marly ist recht unscheinbar und wenn es kein Tipp gewesen wäre, hätten wir es beim vorbeigehen bestimmt übersehen. Dementsprechend ist es hier ziemlich eng, was natürlich auch den Charme einer solchen Bar/Tabac ausmacht. Ich bin wiedermal super happy unseren Yoyo+ von Babyzen dabei zu haben, den ich einfach zusammenklappe und unter den Bistrotisch stelle. Perfekt!

Mama’s Mädels, mit denen wir eigentlich hätten heute Morgen in die Ausstellung ‚La Peinture américaine des années 1930‘ gehen wollen, berichten uns wie sehenswert diese ist. Wir sind schon um viertel nach Eins mit unserem köstlichen Dejeuner fertig und entscheiden uns nun doch noch zum Museum zu gehen. Das Le Marly ist sowieso auf der Rue de Rivoli direkt am Place de la Concorde gelegen und somit nur einen Katzensprung vom Musée de l’Orangerie entfernt. Vielleicht haben wir ja Glück und kommen ohne ewiges Schlangestehen in das Museum rein. ‚Wie wir es wollen, so soll es sein!‘ Das Glück ist tatsächlich auf unserer Seite und wir können directement die Museumstüre passieren. Man Merke: Die Franzosen lieben ihre ausgedehnten Mahlzeiten und schlendern demnach um die Mittagszeit weniger in den Museen herum. Falls ihr also auch mal den Museumsmorgen verpennen solltet, probiert es doch einfach mittags.😉

Wir geben unsere Mäntel an der Garderobe ab und ein netter Typ von der Security zeigt uns den Weg zum Lift, mit dem wir in die unterste Ausstellungsetage fahren. Die Minnie ist irgendwie knatschig und müde und fängt, als wir den ersten Ausstellungsraum betreten, prompt zu weinen an. Und wie… sehr laut und für mich etwas unangenehm gegenüber den anderen Besuchern. Wie ihr lest ist auch mein Kind nicht immer nur zufrieden, brav und gut drauf, was natürlich klar und ganz normal ist. Da hilft nur noch ‚Mama, Arm!‘ und ich trage mein 13 Kilo schweres Kind durchs Museum. Für mich aber kein Grund das Kulturprogramm abzublasen. Schwups schon schläft die Kleine Maus. Hach, ist es nicht das schönste wenn einem das eigene Kind auf dem Arm einschläft? Mein Herz wird in solchen Momenten immer butterweich. Minnie ist zwar auf die Dauer echt schwer, ich mag sie aber noch nicht direkt wieder in den Wagen legen und koste dieses schöne Gefühl noch eine Weile aus.

Klasse, Kind schläft (nun im Buggy) und Oma plus Mama können in aller Seelenruhe die Ausstellung genießen. Das tun wir jetzt auch. Die ‚La Peinture américaine des années 1930‘ umfasst 50 Gemälde von verschiedenen amerikanischen Künstlern wie Edward Hopper, Marsden Hartley und Georgia O’Keeffe. Die Bilder stammen alle aus den 1930ern und damit aus der Zeit der ‚Grant Depression‘ der USA, die mit der Wirtschaftskrise 1929 begann. Das Highlight der Ausstellung ist das Gemälde ‚American Gothic‘ von Grant Wood. Es zeigt einen streng drein schauenden Mann, der eine Mistgabel in der Hand hält und – ich interpretiere das jetzt mal so – seine Frau. Der Mann schaut dem Betrachter genau in die Augen während die Frau sowohl am Betrachter als auch an dem Mann vorbeischaut. Ein bisschen wie eine amerikanische Mona Lisa dieses Bild. Allerdings muss ich gestehen, dass ich es vom Intro der amerikanischen TV-Serie ‚Desperate Housewifes‘ kenne. #kulturbanausin

Im Anschluss an die amerikanische Ausstellung schauen wir uns noch die Seerosengemälde von Monet an. Minnie verpennt den Antlitz und meine Mama und ich kommen sogar in den Genuss einer Führung durch die Ausstellung. Sie ist das Herzstück des Museums. Beim Anblick der acht riesigen Seerosenbilder, die jeweils 17 m breit und knapp 2 m hoch sind, bin ich schlicht überwältigt. Sie hängen hier in zwei ovalen, eigens für die Gemälde umgebauten Räumen und bilden ein wunderschönes Panorama. Schade, dass Monet die Eröffnung dieser Ausstellung 1927 selbst nicht mehr miterleben konnte. Euch lege ich einen Besuch bei den Seerosen unbedingt ans Herz.

Ich hab heute wirklich Glück, dass Minnie einen Mittagsschlaf macht. Wach hätte sie wohl nicht so lang durchgehalten. Als wir zum Auto gehen um heimzufahren schlägt meine Kleine die Augen auf und freut sich schon auf einen Nachmittag mit ihrem Spielzeug bei Oma zu Hause. Der Tag ist für uns alle schön und keiner kommt mit seinen Bedürfnissen zu kurz. Ich empfinde einen solchen Museumsbesuch immer als eine Zeitreise und kann es kaum glauben hier und heute selbst vor den Gemälden dieser großen Künstler zu stehen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit euren Kindern bei Museumsbesuchen oder ähnlichen Kulturveranstaltungen gemacht, die nicht ganz altersentsprechend sind? Nehmt ihr die Kleinen auch einfach überall hin mit und probiert es aus oder richtet ihr euch lieber nach den kleinen Mäusen und macht ‚alles zu seiner Zeit‘?

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Aufstieg Château de Grimaud

Meine kleine Familie und ein paar Freunde aus der Heimat in Bonn machen Urlaub an der Côte d’Azur. Klar, dass wir uns erstmal an den Pool chillen um Sonne zu tanken. Nach zwei Tagen faulenzen mit dem Ausblick auf die Burg von Grimaud, mache ich den spontanen Vorschlag los zu ziehen um die Ruine mal aus der Nähe zu begucken. Das Wetter mit dicken Wolken am Himmel scheint grad eh nicht vielversprechend für ein Sonnenbad. Meine Freundin S., die das Château de Grimaud liebevoll als Mischung aus Bonner Godesburg und Drachenfels bezeichnet und die anderen sind sofort dabei. Auf gehts zur kleinen Wanderung inklusive Sightseeing.

Aufstieg Château de Grimaut, Treppen laufen

Aufstieg Château de Grimaud, BabyzenYoyo+

Von unserem Ferienhaus aus, dass wie die Burg ebenfalls auf einem Hügel liegt, geht es erstmal einige Stufen den Hang hinab. Bald merken wir, das Wetter ist vielleicht doch nicht so super geeignet für einen bergab-bergauf Spaziergang, denn weil es so schwül ist geraten wir alle ziemlich ins Schwitzen. Egal, jetzt sind wir schon unterwegs! Als nächstes steht der Aufstieg an. Die Minnie macht es sich im Buggy gemütlich während wir uns mit dem Schieben abwechseln. Nach einer Weile ist die wunderschöne Altstadt von Grimaud erreicht. Hier ist alles so toll gepflegt und sauber. (Nachts sind Gassen, die Kirche und auch die Burg wunderschön beleuchtet.) Am Bouleplatz vorbei und ein Stück weiter an der Kirche Saint-Michel, spätestens hier werden wir vom Charme der Provence gepackt.

Aufstieg Château de Grimaud, SUSAMAMMA

Aufstieg Château de Grimaud, Altstadt

Immer bergauf, über ein paar schöne Umwege durch den Ort, sind wir schneller als gedacht an der Burgmauer angelangt. Wir erklimmen ein paar Stufen und steile Wege, bis wir oben an der Burgruine ankommen. Herrlich der Ausblick! Über die Bucht schauen wir hinüber zur berühmten Hafenstadt Saint-Tropez, auch die alte Dorfmühle können wir sehen (da muss ich nächstes mal unbedingt auch vorbei wandern). Immer wieder erinnert uns (Bonner) der Blick über die hügelige Landschaft an das Siebengebirge. Minnie entdeckt das Klettern auf den Steinen für sich, wir Großen schauen uns die Ruine an, schießen Fotos und kämpfen gegen ein paar blutsüchtige Moskitos (im September gibt es hier leider schrecklich viele Mücken und Bremsen, die auch vormittags schon auf der Jagd sind).

Aufstieg Château de Grimaud, Ruine

Aufstieg Château de Grimaud, View 2

Aufstieg Château de Grimaud, View

aufstieg-chateau-de-grimaud-klettern

Für den Abstieg wählen wir einen anderen Weg um noch ein wenig Abwechslung zu haben. Wir kommen vorbei an schönen Häusern, einer Kapelle und zu Toris Freude an einem Spielplatz. Nach ein bisschen Rutschen und Wippen geht es wieder Heim. Berg hinunter und Berg hinauf. Puh, jetzt erstmal abkühlen mit nem Sprung in den Pool.

Aufstieg Château de Grimaud, Friends

Kennt ihr an der Côte d’Azur auch schöne Orte und Sehenswürdigkeiten die man besuchen sollte? Ich freue mich über Tipps!

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Einsatz Yoyo+ auf Flugreise // Ergänzung

In Ergänzung zu meinen Blogbeiträgen „Flugreise mit Kind – Ein Erfahrungsbericht“ und „Fell in Love with Babyzen Yoyo+ – unser neuer Buggy“ möchte ich euch kurz von unserer ersten Flugreise mit dem Yoyo+ berichten.

Bei der Sicherheitskontrolle kommt direkt die Tasche für den Yoyo+ zum Einsatz, die ich über den Buggy stülpe. Als nächstes packe ich ihn einfach in eine dieser Wannen wo man all seinen Krempel hinein legt und ab gehts durch den Scan. Alles geht blitzschnell und ich bekomme den Buggy ohne Probleme wieder zurück und schon geht es weiter in die Abflughalle und zum Gate.

Einsatz Yoyo+ auf Flugreise // Ergänzung (3)

Einsatz Yoyo+ auf Flugreise // Ergänzung, Handgepäckfach

Auf dem Weg ins Flugzeug schultert mein Liebster das Teil und packt es in das Handgepäckfach über unseren Sitzen. Passt wirklich super und ist auch nicht knapp. Weil wir auf dieser Strecke einmal umsteigen müssen ist es umso besser den Buggy im Handgepäck zu haben. So können wir die Minnie beim Zwischenstopp bequem durch den Flughafen schieben.

Am Zielflughafen angekommen hab ich den Yoyo+ auch gleich wieder auf geklappt. Ganz locker und ohne schweres Kind- und Handtaschen-schleppen gehen wir bis zum Gepäckband und holen unsere restlichen Sachen.

Es hat alles super geklappt und ich bin mega begeistert. Vor allem beim Alleinreisen werde ich es in Zukunft einfacher haben. Klasse!

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Fell in Love with Babyzen Yoyo+ – unser neuer Buggy

Am Flughafen in München habe ich ihn schon wieder gesehen, den Yoyo+ von Babyzen. Vorher schon zuhauf in den Straßen von Paris gesichtet, kann ich nun nicht mehr widerstehen. Direkt mal ins Internet um mich schlau zu machen über dieses Gefährt.

Im Urlaub schnell den alten, unpraktischen Buggy verkauft und kaum zurück in München erstmal zu Kinnings (dem Babyausstatter meines Vertrauens). Nach kurzem Test im Geschäft bin ich restlos überzeugt. Dass sich ein so leichter Buggy so stabil anfühlt wie der Yoyo+ hätte ich wirklich nicht gedacht. Das Teil muss mit!

Fell in Love with Babyzen Yoyo+

Ich habe mich für den schwarzen Rahmen und das schwarze Textilset entschieden. Schwarz ist meiner Meinung nach (den Joolz haben wir bis auf die Lederteile auch komplett in schwarz) eine pflegeleichte Farbe zu der jede andere Farbe kombiniert werden kann. Ich sehe mich an schwarz nie satt. Das Textilset gibt es in insgesamt sechs verschiedenen Farben und den Rahmen in schwarz oder weiß. Da die Minnie ja schon fast 2 Jahre alt ist, habe ich den Yoyo+ mit dem 6+ Textilset gekauft. Mit dem Blick in Fahrtrichtung kann sie die Welt entdecken. Super ist es, dass es ein 0+ Textilset für Neugeborene und Autositz-Adapter für die Babyschale gibt. Beides passt auf den selben Rahmen. (Man kann ja nie wissen was oder eher gesagt wer da irgendwann mal noch kommt.) Praktisch, alle Textilteile kann ich daheim waschen. Einfach vom Rahmen lösen und ab in die Waschmaschine.

Die Minnie war von Anfang an ein großer Fan vom Yoyo+ und setzt sich auch immer hinein, wenn er mal in der Wohnung steht. Das schafft sie, dank der tiefen Fußstütze, ohne meine Hilfe. Gerne packt sie vorher alle möglichen Spielsachen und Kuscheltiere in den Korb unter dem Sitz, der verhältnismäßig groß ist. Kleine Gegenstände wie Schnullis, Knabberzeug oder das Handy stecke ich gerne in die Reißverschlusstasche hinten am Verdeck. Das 50+ UV-Schutz Verdeck schützt sehr gut vor Sonneneinstrahlung und durch das kleine Fenster hab ich die Minnie immer im Blick.

An der Rückseite der Rückenlehne des Buggys ist eine kleine Netztasche in der ich das Regenverdeck verstaue. Die Rückenlehne lässt sich mit einem Riemen stufenlos in eine Liegeposition (bis zu 145°) verstellen. Die Fußstütze lässt sich nicht verstellen und weil die Füße von Minnie beim liegen etwas in der Luft baumeln, hab ich mir erst Gedanken gemacht ob meine Süße gut in dem Wagen schlummern kann. Direkt beim ersten Spaziergang ist sie aber prompt eingeschlafen und das Baumeln stört sie nicht (sie kann die Füße auch auf die Sitzfläche hochziehen).

Fell in Love with Babyzen Yoyo+ (3)

Fell in Love with Babyzen Yoyo+ (6)

Mit dem in drei Höhen verstellbaren 5-Punkt-Gurt fährt meine Minnie sicher. Die Hinterradbremse schützt den Buggy vorm Wegrollen. Ich kann sie mit dem Fuß von oben sowohl feststellen als auch lösen. – Toll so ruiniert man sich auch nicht die Schuhe ;-). Das Fahren über etwas holprigere Wege ist trotz der kleinen Räder kein Problem. Ich bin total begeistert von der Federung der vier Reifen. Die Minnie wiegt jetzt 10,8 kg, der Yoyo+ kann bis zu 18 kg tragen. Ein paar Accessoires gibt es für den Yoyo+ natürlich auch. Ich habe den Becherhalter direkt dazu genommen, wie ich finde ein Muss am Buggy.

Als Travel-Mom ist für mich eine der besten Eigenschaften vom Yoyo+, dass er sich klitzeklein zusammenfalten lässt und das mit nur einer Hand. Zusammengeklappt kann ich mir das Leichtgewicht (etwa 6,2 kg) mit dem gepolsterten Tragriemen über die Schulter hängen. Er ist sogar so klein, dass er in das Handgepäckfach eines Flugzeugs passt. Das macht die Flugreise mit Kind deutlich angenehmer. – Wird natürlich beim nächsten Flug sofort getestet. Ich bin gespannt.

Fell in Love with Babyzen Yoyo+ (4)

Der Yoyo+ ist echt ein klasse Begleiter, egal ob auf Reisen oder beim bummeln in der City. Hier ergänzen sich Design und Funktionalität und es zeigt sich, praktisch und schön funktionieren durchaus zusammen.

Fell in Love with Babyzen Yoyo+ (5)

Vom Hersteller hab ich den Yoyo+ mit einem Schaumstoffgriff bekommen. Den Griffschoner auf den Bildern habe ich nachträglich dran geschnürt. Interessiert? Zum Blogpost über den Schoner kommt ihr hier.

Was ist euer Buggy-„Liebling“? Habt ihr auch schon Bekanntschaft mit dem Yoyo+ gemacht?

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Schöngeschnürt – Ledergriffschoner für Kinderwagen und Buggy

Vor einigen Tagen habe ich mich auf die Suche nach einer Möglichkeit gemacht unseren neuen Buggy zu tunen… genau genommen den Schiebegriff. Dabei bin ich auf die Website Stylebug gestoßen, ein Onlineshop mit individuellen Lederaccessoires für den schiebbaren Untersatz der Kids.

Unser Buggymodell habe ich in der Auflistung der verschiedenen Hersteller sofort gefunden. Die Frage ob ich einen Schoner zum schnüren oder einen mit Reißverschluss haben möchte war für mich sofort klar, da ich ein Fan von diesen Schnürnähten bin. Der nächste Schritt dann, die Qual der Wahl zwischen gefühlt 100 verschiedenen Lederfarben und der Beschaffenheit des Echtleders. Ich habe mich, passend zu unserem Buggy, für ein grobes, schwarzes Leder entschieden, dazu eine weiße Naht sowie weiße Schnur zum befestigen des Schoners am Griff. Damit er auch perfekt passt, sollte ich nun noch Maß vom Umfang und der Außenlänge unseres Buggygriffs nehmen. Schnell in die Maske auf der Website eingegeben und ab in den Warenkorb damit.

Und weil ich mir dachte „wenn schon, denn schon“ hab ich direkt die passenden Taschenhaken dazu gepackt. Im Kontrast: weißes Leder, schwarze Naht.
Bestellung abgeschickt.

Schöngeschnürt

Nach kurzer Zeit des Wartens, kam das Paket mit meiner gewünschten Bestellung an.

Ich bin ja jemand der dann immer sofort loslegen will und zu meinem Glück konnte ich das dank Minnies Mittagsschläfchen auch ziemlich bald machen.

Die liebevoll verpackte Ware habe ich ausgepackt und in Augenschein genommen. Neben dem Griffschoner und der Schnur sind zwei Nadeln sowie ein Döschen mit Bienenwachs Balsam zur Lederpflege im Lieferumfang enthalten. Meine weißen Taschenhaken sind natürlich auch dabei. Diese lassen sich mit dem Klettverschluss ganz einfach am Griff anbringen.
Na dann LOS!… aber „Au weia, ich und nähen?!?!“. Dank der super Videoanleitung der Stylebug Website ist aber schnell klar, dass es leichter ist als es erstmal scheint. Man muss keinerlei Näherfahrung haben. Die Einstichlöcher sind vorgegeben, die Schlaufen zum Schnüren ebenfalls und dann geht es quasi einfach im Zick-Zack.
Schöngeschnürt (2)
Mir hat das Schnüren richtig Spaß gemacht und das Ergebnis finde ich einfach klasse! Der Griff fühlt sich jetzt an wie das Lenkrad eines Luxusklasseautos. In Sachen Style liegt der ohnehin schicke Buggy durch den Ledergriff jetzt ganz weit vorn.
Mein Schatz meinte „Hätte nicht gedacht, dass du das da so perfekt hinbekommst! Maßschneiderst du mir jetzt auch meine Schuhe?“ und ich bin total Stolz über die getane, handwerkliche Arbeit.
Also legt los und schnürt euch eure Kinderwägen und Buggys noch schöner!
Schöngeschnürt (3)
Und? Was haltet ihr von meiner Schnürkunst?