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Dezember – #instamonatsrückblick

Unglaublich, schon wieder ist ein Monat rum. Der zauberhafte Dezember mit der gemütlichen Vorweihnachtszeit, dem Advent(-skalender), ganz viel Weihnachtsmarkt und schließlich Heiligabend. Zwar fehlt uns in diesem Monat die eigentlich geplante Reise nach Frankreich, aber dafür haben wir eine wunderschöne Zeit in Bonn und der Schweiz. Nicht nur ein Monat geht zu Ende, auch ein ganzes Jahr und hier ist mein #instamonatsrückblick.

 

Der Dezember startet natürlich mit dem ersten Säckchen des allerersten Adventskalenders für die Minnie. Leider hängt der Adventskalender etwas tief #merkefürsnächstejahr, sodass Minnie im unbeobachteten Augenblick gleich mehrere Säckchen von der Leine rupft. Irgendwie will sie das ‚Jeden Tag nur eins!‘ nicht verstehen.

 

Eine weitere Premiere dieses Jahr ist der Besuch vom Nikolaus. Am Abend des 5. Dezembers stellen wir zusammen einen Stiefel vor die Wohnungstür. Minnie hat große Freude dem Nikolaus ein Bild zu malen und ihm ein paar von ihren geliebten Nüssen und einen Apfel als Proviant da zu lassen. Ganz schön aufregend das Ganze! Sie kann es kaum fassen als am Morgen plötzlich das Überraschungsei und die kleinen Geschenke vor der Tür liegen. Die herzhaften Knabbereien und das Bild hat der Nikolaus mitgenommen. Ja, gibt’s denn sowas?!

 

Wie der November ist auch der Dezember ein Monat voll gepackt mit LIEBE. Minnies Papa und ich feiern unseren Jahrestag. Wow, 10 Jahre… das sind fast 40 % meines Lebens und ich freue mich tierisch auf die nächsten 10. Ich liebe Dich! #ingutenwieinschlechtenzeiten

 

Kurz vor Weihnachten geht es für uns zwar leider nicht nach Paris und Grimaud aber dafür in die Heimat. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Ausflug auf den Bonner Weihnachtsmarkt inklusive Karussell fahren. Die Minnie hat sich nämlich getraut und das nicht nur einmal… #proudmom.Wir haben eine wunderbare Zeit zu dritt, zu zweit #coupletime und mit ganz viel Familie. Es ist klasse eine so große, tolle Familie zu haben mit vielen Tanten, die sich alle liebend gern um die kleine Nichte kümmern.

 

Ehrlich gesagt war es überfällig. Schon länger hab ich mit dem Gedanken gespielt und jetzt hab ich es endlich gewagt: von lang und blond zu Lob und braun. Ich bin total überrascht wie happy ich mit meinem neuen Look bin. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass ich es sofort bereuen würde. Wie taugt’s euch?

 

Der heilige Abend ist da und wir dürfen ihn nun schon zum dritten Mal mit unserem kleinen Menschenkind feiern. Dieses Jahr spürt die Minnie das erste Mal so richtig die Magie von Weihnachten und so kehrt diese auch wieder zu mir zurück. Mit Kinderaugen ist Weihnachten doch die zauberhafteste Zeit im Jahr und wenn wir älter werden schwindet dieses bestimmte Gefühl immer mehr. Ich weiß noch wie traurig ich als Teenager war. Ich habe auf dieses Gefühl gewartet und es wollte sich einfach nicht einstellen. Die Weihnachtszeit war zwar trotzdem besonders aber der Zauber fehlte. Mein Kind läuft jetzt durchs Haus und singt fröhlich ‚Oh, Tannebaum‘ und himmelt diesen an ‚Tannebaum dute, Tannebaum dute, Mama!‘. Das Singen in der Kirche, der Anblick des Baumes mit den vielen Geschenken darunter und das anschließende Auspacken dieser, macht Heiligabend für Minnie perfekt. Ich spüre ein Stück von dem was sie spürt und merke mal wieder wie schön es ist Mama zu sein.

 

Im Anschluss an unseren Bonn Besuch gehts gleich weiter in die Schweiz. Schnee gibt es zwar kaum aber dafür umso mehr Sonne. Im künstlich beschneiten Kinderland macht die kleine Minnie am letzten Tag dieses Jahres ihre ersten Versuche auf Skiern. Die anfängliche Begeisterung beim Ausleihen von Skihelm, Stöcken, Skischuhen und Ski endet jedoch ganz schnell als ich sie auf die Bretter stelle. Schlittenfahren ist einfach viel schöner!

 

Auch im Dezember gibt es wieder ein paar neue Blogposts. Habt ihr sie schon gelesen?

 

Ich verabschiede mich etwas verspätet vom Dezember aber immerhin auch vom Jahr 2016 und freue mich schon auf die kleinen und großen Abenteuer die 2017 für uns bereithält. Euch allen wünsche ich ein frohes neues Jahr und bedanke mich ganz, ganz doll für’s fleißige Lesen! Falls ihr Fragen, Anregungen und/oder Feedback habt, lasst es mich gerne immer wissen.

Übrigens bei ‚frohes neues Jahr‘ fällt mir ‚gute Vorsätze für 2017‘ ein .Schaut doch mal hier vorbei… ich sag nur ‚Bikinifigur‘!!!

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KleinkindBücher – Minnie’s Top 5

Es gibt gefühlt unendlich viele Kinderbücher und ich finde gerade für unter 3-jährige Kids ist es nicht leicht immer die richtige Wahl zu treffen. Mit meiner nun zweijährigen Tochter habe ich die Erfahrung gemacht, dass Bücher toll sind, die mindestens zwei dieser Kriterien erfüllen:

  • Pappbuch – Die Kleinen verstehen noch nicht immer, dass Bücher aus Papier nicht zum kaputt machen da sind
  • Kurze Texte – Möglichst nur zwei bis vier Zeilen pro Buchseite. Die Konzentration der unter 2-jährigen Kids reicht oft nicht länger und schon haben sie etwas spannenderes entdeckt.
  • Reime – Die gehen ins Ohr und bleiben im Kopf. Es macht noch mehr Spaß zu lesen, wenn die Kleinen schon ein bisschen mitsprechen können und sich den Text merken. Kinder lieben Wiederholung!
  • Schöne Illustrationen –  Diese sollten nicht zu abstrakt sein. Naturgetreue Menschen und Tiere werden von den kleinen als solche wieder erkannt. Übrigens fangen wir mit Wimmelbüchern jetzt erst an. Die unter 2-jährigen sind nämlich oft überfordert mit so vielen Eindrücken und da ist weniger erstmal oft mehr.
  • Aktionsbuch – Soll heißen: Bücher mit einem immer wiederkehrenden Loch in jeder Seite, mit Soundeffekten, Fühlbücher, Bücher mit Klappen oder Schiebern oder einfach nur mit einer Aufforderung etwas zu sagen oder zu tun, halten auch die kleinsten Kids bei Laune.

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Tipps zum Vorlesen:

Einen Tipp, den mir eine Freundin vor einiger Zeit gegeben hat und den ich seit da an beherzige und umsetze ist, beim Vorlesen jede Zeile mit dem Finger zu unterstreichen. Die kleinen Kids lernen so schon, „Hier steht der Text.“

Einem Vorleser, der sich vom Text mitreißen lässt, die Stimme verstellt und Gesten und Mimik dem Text entsprechend mitmacht, hört man als Kind gerne und aufgeregt zu. Also werdet ein bisschen zum Schauspieler und macht euch ruhig zum Affen für die Kids!

Und nicht vergessen: Bindet die kleinen irgendwie in der „Vorlesen“ mit ein. Ich mache das indem ich zum Beispiel bei Reimen das letzte Wort nicht Vorlese und schaue ob die Minnie es vielleicht schon selber weiß?!

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Hier sind die Top 5 Kleinkindbücher bei der meine Minnie laut Ruft „Hese vor!“:

1. Meine ersten KITA- und Kindergartengeschichten, Ravensburger Buchverlag

Wunderschön und bunt illustriert wird auf jeder Seite dieses Buchs eine kleine Kindergartengeschichte erzählt. Mal Reimen sich die Texte, mal sind es Erzählungen oder einfach kleine Dialoge. Minnie liebt dieses Buch sehr, kann davon nie genug bekommen und darum steht es hier auch auf Platz Nummer 1.

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2. Meine ersten Vorlesegeschichten, Ravensburger Buchverlag

Wie unser Platz 1 ist auch dieses Buch aus der „Meine erste Kinderbibliothek“-Reihe von Ravensburger. Ehrlich gesagt wurde mir das Vorlesen des KITA-Buchs irgendwann zu eintönig und darum kaufte ich dieses Buch. Hier gibt es, wie der Titel schon sagt, auf jeder Seite eine kleine Vorlesegeschichte. Die Geschichten erzählen von verschiedenen Bereichen des Kinderalltags, wobei Gute-Nacht-Geschichten am häufigsten vorkommen. Auch hier sind es mal Erzählungen, Dialoge oder Reime.

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3. Nur noch kurz die Ohren kraulen?, Moritz Verlag

Das Buch kennt ihr schon aus meinem Blogpost zu Minnie’s Schlafgeschichte. Ein Buch, was ich mittlerweile auch wirklich auswendig kann. Für Minnie ist es immer wieder schön dem kleinen Hasenkind beim Schlafengehen zu helfen. Sie krault ihm die Ohren, klopft das Kissen zurecht und schaltet das Licht aus. Ich muss sagen es ist auch für mich schön zu beobachten wie die Minnie das alles von Abend zu Abend immer besser kann. Ein wirklich gaaaanz niedliches Buch!

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4. Hör mal, wer da Bellt!, Coppenrath Verlag

Definitiv Minnies meist geklebtes Buch. Warum? Naja, bei diesem Buch handelt es sich um ein Sound-Buch. Sechs verschiedene Tiere geben beim Druck mit dem Finger auf die jeweilige Schnauze ein realistisches Tiergeräusch von sich. Der Lautsprecher befindet sich auf der Rückseite des Buchs und dieser möchte natürlich genauestens erforscht werden. Also er will natürlich nicht erforscht werden, aber die neugierige Minnie, die das Buch mit ca. 12 Monaten geschenkt bekommen hat, wollte und will ihn erforschen… Was ich aber eigentlich zu dem Buch zu sagen hab ist, dass es nach wie vor gerne von meiner Maus angeschaut und angehört wird. Neben den Sound-Buttons steht bei jedem Tier einen kleinen Satz zum Vorlesen dabei. Die Illustrationen sind sehr klar und deutlich und es gibt nicht viel Ablenkung.

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5. Ach, du Schreck, mein Name ist weg!

Dieses Buch hat Minnie zu ihrem ersten Geburtstag geschenkt bekommen. Es kommt allerdings erst seit kurzem wirklich zum Einsatz. Im dem Buch geht es darum, dass der Name der an der Zimmertür des Mädchens/des Jungen steht plötzlich verschwunden ist und sie/er sich auf das Abenteuer begibt, die einzelnen Buchstaben des Namens nach und nach wiederzufinden. Ich finde es ist ein cooles Geschenk. Hier könnt ihr das Buch für jeden Namen, plus individuellem Text zur Widmung, bestellen.

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Ein weiteres Buch, was nicht auf der Top-Liste steht, weil die Minnie es erst kürzlich von Tante „Jaja“ aus Bonn geschenkt bekommen hat, ist das Große Bonn-Wimmelbuch. Dieses ist im November 2016 auch erst ganz neu erschienen und mein absoluter Tipp für Bonn-Liebhaber. Über die rosa Blütenpracht der Kirschbäume in der Altstadt, den Spielplatz im Hofgarten mit Blick auf das Unigebäude und übrigens auch die Waldau, sind hier die Bonn-Highlights wunderschön von Brigitte Kuka illustriert. In diesem Wimmelbuch versteckt sich, neben ein paar immer wiederkehrenden Leuten, einer Schnecke und einer Maus, ganz Bonn-typisch ein Beethoven und ein Haribo-Gummibärchen. Für mich ist dieses Buch ein kleines Mittel gegen Heim(at)weh und ich bin stolze Mama einer Erstausgabenbesitzerin. 🙂

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Ihr habt bestimmt auch noch Büchertipps für die ganz Kleinen?! Na, her damit!!! Und vielleicht landet ja das eine oder andere Buch aus Minnie’s Top 5 auch für eure Minis unter dem Weihnachtsbaum?

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Spielplatz plus Wildpark – Waldau in Bonn

Wir sind wieder on tour und diesmal steht NRW auf dem Plan. Bonn ist eine der Stationen, meine Heimat und ich liebe diese Stadt. Hier kenn ich mich aus, düse mit dem Auto die bekannten Straßen entlang, gehe spazieren im Wald wie zu Kindertagen, genieße in Godesberg das Panorama vom Rhein Richtung Siebengebirge und bin einfach zu Hause. Bei der Familie ist es einfach am schönsten. Vor allem jetzt mit meiner Minnie merke ich das mehr und mehr. Zieht es einen zu Nicht-Mama-Tagen heraus aus dem bekannten Umfeld, man will ja auch mal was anderes sehen, zieht es mich jetzt als Mama stark hierher zurück.

Der Minnie möchte ich gern ein Stück meiner Kindheit mitgeben und zeige ihr die vielen Orte an denen ich als Kind glücklich gelebt, gelacht, gespielt und Quatsch gemacht habe. Einer dieser Orte ist die Waldau auf dem Venusberg. Der Abenteuerspielplatz bietet Spaß für kleine und größere Kinder. Der Wildpark dahinter, mit den Hirschen, Rehen und Wildschweinen, ist auch immer wieder ein schönes Erlebnis. Früher konnte man in der Waldau ins Restaurant gehen und nachmittags lecker Kuchen essen, leider ist es aktuell nicht in Betrieb.

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Auf dem Parkplatz der Waldau angekommen, packe ich alles aus dem Auto aus. Buggy, Matschhose, Kekse etc. und natürlich die Minnie. Jetzt gehen wir erstmal zum Abenteuerspielplatz. Minnies Augen strahlen denn auf so einem großen Spielplatz war sie noch nicht. Es gibt verschiedene Klettergerüste für große Kinder und eins für kleine. Auf der Rutsche hat meine Süße viel Spaß und wirft sich bäuchlings ins Vergnügen. Klar, gibt es auch ein paar Schaukeln und ganz viele von diesen Wippdingern in Form von Motorrädern und Tieren. Spielhäuschen auf Stelzen ist auch da. Wir sind Wochentags hier und außer uns gibt es ein paar andere Kinder und grade kommen die Kinder einer Schulklasse angelaufen. Ich erinnere mich auch gern zurück an Grundschulausflüge hier her. Da wurde dann auch immer ein Kinderbuffet von Eltern und Lehrern bereitet, mit Würstchen, Rohkost, Schokoküssen und wir haben wild gespielt.

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Als die Minnie eine ganze Zeit fröhlich auf dem Spielplatz rumgetollt ist und interessiert die anderen Kinder beobachtet hat, gehen wir weiter. Denn die Waldau hat noch mehr zu bieten. Wir spazieren kurz über einen Waldweg und kommen zum Wildpark. Im ersten Gehege sehen wir die majestätischen Hirsche, die sind aber weiter weg vom Zaun und liegen ruhig in der Sonne. Aufgeregter geht es bei dem Damwild zu. Ich krame erstmal ein Euro-Stück hervor und kaufe der Minnie einen Becher Tierfutter an einem der Futterspender. Schon kommen die Tiere angelaufen und kämpfen um das Futter. Für die Minnie ist das alles sehr spannend, sie hat noch nie Wildtiere gefüttert und würde das am liebsten die ganze Zeit tun. Ich muss ein bisschen aufpassen, dass sie nicht zu nah an den Zaun kommt, die Tiere kommen nämlich sehr nah. Weiter geht es dann zu den Wildschweinen. Am besten gefallen uns die kleinen Frischlinge die aufgeregt um ihre Mama herumwuseln und laut fiepen. Wie niedlich! Die anderen Wildschweine patschen zufrieden durch den Matsch. Um auch etwas über die verschiedenen Tiere zu lernen gibt es an den Gehegen Infotafeln. Die Waldau liegt im wunderschönen Kottenforst, dessen viele Waldwege laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein und sind Abenteuer für Groß und Klein.

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Wir finden die Waldau ist ein schönes Familien-Ausflugsziel in Bonn. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben und das bestimmt auch zu jeder Jahreszeit.